Episode #98 – Startup-Stimmung | Technology Fund | Physical AI | Startup-Agenda | Wieso VC | Stellar | Coachbetter
Shownotes
Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo, jetzt willkommen zu Burn Raid dem BC Insider Podcast.
00:00:07: Ich rede hiermit Gitschufredi über die Saarab-Szene mit dem Schwerpunkt auf Venture Capital.
00:00:11: Wir sind bald bei Folge Hundert heute Folge Achtundneinzig.
00:00:16: wir nehmen auf am Mittwoch dem dritten Juni um einundzwanzig Uhr am Abend.
00:00:21: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Omnium und Abscale.ca.
00:00:26: Ja, Guy hallo was sind heute die Themen?
00:00:29: Heute geht es in den News das neue Startup Days Stimmungsradar, die Investments des Technologiefans und den Trend von Saas hin zu Physical AI.
00:00:41: Im Schwerpunktthema sprechen wir dann mit Michael Stuckey dem CEO der Swiss Start-Up Association über die neue Start up Agenda Schweiz.
00:00:51: In der höhere Frage klären wir Wann, wenn schon Capital wirklich sinnvoll ist und wann man sich damit vor allem ein Wachstumstruck höhere Erwartungen und weniger Freiheit einkauft.
00:01:03: Zum Schluss schauen wir wie immer auf die wichtigsten Thieves der Woche!
00:01:06: Ja, starten wir mit den News.
00:01:07: Die Stimmung in der Schweizer Start-up-Szene ist etwas besser als im vergangenen Jahr.
00:01:10: Das zeigt das neue Barometer der Swiss Start-Up Days.
00:01:13: Rund dreihundert Personen haben an der Umfrage teilgenommen und gut siebzig Prozent blicken optimistisch oder sehr optimistischer sogar auf die kommenden sechs Monate.
00:01:22: im Vorjahr waren es noch knapp!
00:01:26: Als größte Hürde gilt weiter in der Zugang zu Kapital.
00:01:29: Gleichzeitig werden Bürokratie und Regulierung zunehmend als Belastung wahrgenommen, auffällig ist.
00:01:35: auch der Mangel an erfahrenen Führungskräften scheint sich deutlich abgeschwächt zu haben.
00:01:40: Jagi wie ordnest du diese insgesamt positive Stimmung denn ein?
00:01:45: Ja man kann doch sagen das sicher mal ein... gutes Signal.
00:01:48: Viele Gründerinnen und Gründe scheinen sich an das wirtschaftlich- und geopolitisch doch anspruchsvolle Umfeld angepasst zu haben, gleichzeitig darf man die Zahlen aber nicht überinterpretieren.
00:02:00: Der Zugang zur Kapital bleibt für mehr als ein Drittel der Befragten das größte Problem.
00:02:06: Optimismus bedeutet also nicht automatisch dass die Rahmenbedingungen einfacher geworden sind.
00:02:11: Man muss ja als Unternehmer doch immer etwas optimistisch sein.
00:02:14: Sonst würde man sich den Herausforderungen, die einen da gerade in der frühen Phase hingestellt werden auch nicht wirklich stellen und den Weg gehen, denn es braucht auf dem Mount Everest hochzukleimen.
00:02:27: Ich habe besonders stark kritisiert werde neben Bürokratie und Regulierung.
00:02:29: Ich hab's erwähnt was müsste sich aus deinem Sicht dann verbessern?
00:02:33: Ja, wir haben ja dann noch gleich Michi Stucki zu Gast, die wird uns da sicherlich auch noch ein paar Themen dazu sagen.
00:02:40: Aber hier in Kürze.
00:02:42: Start-ups brauchen vor allem einfach einfacher und ... Besser abgestimmte Regeln, heute gibt es teilweise unterschiedliche Anforderungen je nach Kanton.
00:02:51: Dann kommen komplexe Verfahren und eine eher risikoäverse Regulierungskultur dazu.
00:02:57: Und gerade junge Unternehmen und Unternehmende, die verlieren dadurch viel Zeit und Rössourcen.
00:03:04: positiv hingegen ist dass der Zugang zu erfahren Führungskräften offenbar besser geworden ist.
00:03:10: das freut mich natürlich sehr zu hören dass die Empfindung da so ist und das kann für das weitere Wachstum der Szene natürlich auch entscheidend sein.
00:03:18: Sehr gut, komm jetzt zur zweiten News!
00:03:21: Eine spannende Neuigkeit aus dem Schweißer CleanTech-Ökosystem.
00:03:25: Der Technologie-Fund hat seit Juli fünfundzwanzig insgesamt dreizehn weitere Firmen in das Portfolio aufgenommen, damit unterstützt er vorhin zwischen hundert, vierunddreißig Firmen war mir nicht bewusst.
00:03:37: und ja ist wirklich viel!
00:03:39: Muss ich sagen dass Instrument ist interessant weil es eben nicht nur um klassische Startupfinanzierungen durch Eigenkapital geht.
00:03:46: Der Technology Fund vergibt Garantien von bis zu drei Millionen Franken.
00:03:50: Dadurch erhalten Klientelkunden im Zugang zu attraktiveren Bankkrediten ohne direkt weitere Anteile abgeben zu müssen, also sogenanntes Nondeil-Lotive-Funding.
00:04:01: Insgesamt stehen inzwischen Garantie von zweihundertseventeen Millionen Franken aus.
00:04:06: Laut der Technology Fund haben die unterstützten Firmen über die vergangenen zehn Jahre kumuliert rund zwölf, neun Millionen Tonnen CO²-Equivalente eingespart oder vermieden.
00:04:19: Und unter den dreizehn neuen Unternehmen sind einige bekannte Namen, Libreck zum Beispiel.
00:04:24: Die Seite hat große Lithiuminonpaterien und gibt eine Rückgewinnungsquote von siebenundneunzig Prozent an.
00:04:31: Voltieris können wir bestens entwickelt Solarmodule für Gewächshäuser die bestimmte Lichtanteile in Strom umwandeln oder Loft Dynamics baut Kompakte VR-Fluksimulatoren für die Pilotenausbildung.
00:04:45: Ja, Guy ist dieses Modell aus seiner Sicht ein unterschätzter Hebel für Startups also Bankkredite mit staatlicher Garantie statt immer sofort in der nächsten Equity Runde zu planen?
00:04:56: Ich würde schon sagen dass es häufig unterschätzt wird.
00:05:00: aber man muss auch sagen das ist besonders bei Unternehmen die bereits funktionierendes Produkt haben erste Umsätze und auch klar planbare Investitionen auf dem Programm haben.
00:05:13: Dann kann Fremdkapital deutlich sinnvoller sein als weitere Equity, also weitere Verwässerung für die Gründer.
00:05:19: Aber es ist kein Ersatz für Adventure Capital, für sehr frühe Startups early in der Pre-Seat-Zitphase mit einem hohen Tech-Risiko noch wenig Umsatz, da es bei den Equity-Investments meistens unverzichtbar Spannend ist das Modell vor allem in der Phase, wo ein Unternehmen skalieren will.
00:05:39: Neue Anlagen bauen mehr Produktionen und Kapazitäten erstellen wollen oder einfach Infrastruktur oder Working Capital belötigt für ihr Geschäftsmodell.
00:05:51: Max, ist es dann auch ein Zeichen dafür dass GreenTech Startups langsam erwachsen werden also von reinen Forschungsprojekten hin zum Unternehmen die tatsächlich bankfähig sind?
00:06:04: Teilweise würde ich sagen, ja, die Liste zeigt eine große Bandbreite von Themen wie wir gehört haben.
00:06:08: Das sind nicht nur Ideen auf dem Papier sondern inzwischen auch Lösungen mit konkreten Use Cases.
00:06:13: Gleichzeitig darf man das Risiko nicht unterschätzen.
00:06:16: Viele Klientech-Modelle brauchen viel Kapital und haben sehr lange Sales Cycles.
00:06:22: Die Garantie nimmt der Bank einen Teil des Risikos ab.
00:06:26: Das kann dann genau der Baustein sein, der zwischen einem guten Pilotprojekt und einem Scullierbahn-Unternehmen fehlt.
00:06:34: Kommen wir zur dritten News.
00:06:36: Jahrelang war das Standardrezept im Wänsch-Capital ziemlich eindeutig Software bauen, schnell skalieren, hohe Marschen erzielen dann Exit.
00:06:44: doch in Kei Zeit alter verändert sich diese Logik gerade fundamental.
00:06:48: Ja der Grund ist schon fast Paradox Software lässt sich heute immer schneller entwickeln und dadurch wird klassische Software teilweise auch leichter austauschbar.
00:06:56: neue Kei Tools können Funktionen für die früher ganze Startups gegründet worden in kürzester Zeit nachbauen.
00:07:03: Das Kapital wandert deshalb zunehmend in Bereiche, die sich nicht so einfach kopieren lassen wie Chips, Energie, Rechenzentren, Fertigung, Robotik oder eben sogenannte Physical AI.
00:07:14: Also Maschinen, die ihre Umgebung verstehen und komplexe Aufgaben in der realen Welt ausführen können – das ist ja auch wenn ich diese Bemerkungen mir erlauben darf, der Schwerpunkt der Investment-These von Kojo unserem Fund!
00:07:29: Ja, die Zahlen sind bemerkenswert.
00:07:30: Laut Pitchbook stiegen die weltweiten VC Investments in Robotik und Physikal AI von vier Komma zwei Milliarden Dollar im Jahr Zwei Tausend Neunzehn auf sechsundzwanzig Milliarden Dollar Im Jahr zwanzig fünfundzwantig.
00:07:42: Und bis zum zwanzügsten Mai zwanzich sechsund zwanziger waren bereits mehr als Dreiundzwanzig Milliarden Dollar investiert worden In diesem Jahr.
00:07:49: das ist doch beachtlich.
00:07:51: Erleben wir hier gerade ja den nächsten Koi Hype oder ist es tatsächlich ein grundlegender Strategiewechsel?
00:07:58: Ja,
00:07:59: vielleicht bevor ich dir antworte.
00:08:01: Wir haben das Thema der Shift von Saas zu Physically Eye auch gerade in unserer letzten Newsletter die wir heute Morgen publiziert haben von Koyo aufgenommen.
00:08:12: Ihr könnt diese gerne nachlesen.
00:08:14: Wir hatten den Link via LinkedIn versendet in einem Post Happy to have Comments von allen Hörern.
00:08:21: Und ja, ist es ein Hype oder ist das tatsächlich eine Strategiewechsel?
00:08:26: Natürlich ist Physically Eye aktuell ein bisschen gehyped.
00:08:31: Physically eye Robotics und Deep Tech.
00:08:34: wenn das Investoren hören dann entsteht schnell mal eine gewisse Goldgräberstimmung.
00:08:40: gerade bei Robotics Startups sind wir teilweise extrem hohe Bewertungen obwohl zum Teil die Unternehmen wirklich noch fast keinen Umsatz erzielen, noch weit weg sind von einem Geschäftsmodell.
00:08:54: Aber hinter dem Trend steckt eben auch eine echte strukturelle Veränderung bei klassischer Software.
00:09:00: da war lange entscheidend wie schnell ein Unternehmen ein Produkt entwickeln und vertreiben konnte.
00:09:05: heute sinken diese Entwicklungskosten durch Kai massiv.
00:09:09: Das ist gut für die Gründer.
00:09:10: Es bedeutet aber auch, dass Produkte leichter nachgebaut werden können und verdrängt werden können.
00:09:17: Und der Software-Mode-Test hat einfach nicht mehr so groß wie früher war bei Hardware, Chips, Energieinfrastruktur oder auch industrieller Fertigung.
00:09:27: Dort ist es ganz anders.
00:09:29: Da braucht man Kapitalfachwissen, Lieferketten, Produktionskapazitäten und häufig auch Jahre an Entwicklung.
00:09:37: Das macht die Unternehmen dann eben schwer kopierbar und das baut einen tiefen Mote, einem starken Burggraben.
00:09:45: Der Nachteil natürlich müssen wir vielleicht hier auch beleuchten.
00:09:49: diese Investoren sind deutlich komplexer und riskanter.
00:09:53: nicht jeder Investor der SAAS verstanden hat kann automatisch beurteilen ob ihr eine Physi-Clay eye ein Roboter oder ein neues Material tatsächlich funktionieren kann in diesen Märkten und auch nachhaltig ein gutes Unternehmen aufgebaut werden kann im Sektor.
00:10:14: Bedeutet das denn, dass die klassische Software-Startup-Story nun vorbei ist?
00:10:21: Das glaube ich nicht.
00:10:21: aber die Anforderungen steigen schon eindeutig.
00:10:24: Software verschwindet nächst, im Gegenteil auch Robotik, Rechenzentren und Fabriken brauchen ja Software, aber ein Start up das eben lediglich eine einzelne Funktion anbietet wie das in der Vergangenheit oft der Fall gewesen ist, ein solcher Start-up wird es eben schwerer haben.
00:10:41: Ich meine viele solche Funktionen können direkt von großen Kailplattformen integriert oder sehr schnell nachgebaut werden – das wissen wir, das wissen glaube ich alle!
00:10:50: Spannend bleiben aus meiner Sicht vor allem drei Kategorien, also Software die tief in die Geschäftsprozesse integrierte und überprobitere Daten verfügt.
00:10:59: Das glaube ich ganz wichtig.
00:11:02: Zweitens Software, die direkt vom Kai-Infrastrukturboom profitiert.
00:11:07: Zum Beispiel Tools mit den Unternehmen flexibel zwischen unterschiedlichen Chips oder Modellen wechseln können – das haben wir auch schon gesehen in solchen Cases!
00:11:15: Und drittens Unternehmen, die eben Software und physische Infrastruktur intelligent kombinieren.
00:11:20: genau dort könnte, physical AI langfristig besonders relevant werden.
00:11:25: Und dort spielt eben auch die Software eine wichtige Rolle.
00:11:28: also Software ist nicht tot.
00:11:30: Ich glaube, Software allein reicht als Investmentese immer seltener
00:11:35: aus.".
00:11:36: Ja und vielleicht kann man auch sagen für wie es beginnt ja doch eine neue Phase.
00:11:41: statt nur auf schnelle Skalierung und niedrige Grenzkosten beim SaaS-Startup zu schauen müssen wir wieder stärker über Produktionskapazitäten, Lieferketen, Energiebedarf, IP technologischem Markbarkeit etc.
00:11:56: nachdenken.
00:11:57: Anders gesagt, Silicon Valley ist back.
00:12:00: Wir gehen wieder zurück zu den Cheap Entwicklungen wo er das venture capital eigentlich auch seine Ursprünge hat in den alten Zeiten.
00:12:08: Deshalb heißt sie auch Silicon Valley.
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00:12:15: Unser Partner Omniums ist eine innovative Plattform für Wachstumsfinanzierung Denn sie bieten einen komplett digitalen, schlanken und kosteneffizienten Prozess inklusive Legal Framework, InvestorInnen KYC-und Zahlungsabwicklung an.
00:12:33: Wer bei Omnium raised hat die Wahl eine Private Round zu machen und nur die Plattform für seine Investment Opportunity zu nutzen?
00:12:40: Oder erwählt die Private Round Plus mit zusätzlichem Zugang zu zehntausend registrierten Investoren?
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00:12:53: wo das Angebot allen Investor-Innen zugänglich gemacht wird.
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00:13:34: Kommen wir zum Schwerpunktthema, die Schweiz gilt als eines der innovativsten Länder der Welt!
00:13:39: Wir haben starke Hochschulen international führende Forschung und einen attraktiven Wirtschaftsstandort.
00:13:46: Und trotzdem hören wir aus der Start-up Szene immer wieder dasselbe Gründen.
00:13:51: in der Schweiz ist vergleichsweise gut möglich, aber sobald ein Unternehmen wachsen und international skalieren will dann wird es schwierig hierzulande.
00:13:59: Es fehlt an genügend Wachstumskapital, Mitarbeiterbeteiligung sind kompliziert, Bewilligungen für internationale Talente dauern oft lange, Spirals kämpfen mit bürokratischen Hürden und viele politische Prozesse bewegen sich deutlich langsamer als die Unternehmen um die es geht.
00:14:17: Genau hier setzt die neue Start-up Agenda Schweiz an.
00:14:21: Das Positionspapier formuliert konkrete Reformvorschläge in drei Bereichen, Talente, Arbeitsmarktkapital und Finanzierung sowie Staat und Regulierung.
00:14:33: Die zentrale Frage ist nun wie wird aus einer Agenda tatsächlich Veränderung?
00:14:39: Darüber sprechen wir heute mit Michael Stuckey, CEO der Swiss Start Up Association.
00:14:45: Wir möchten verstehen, welche Reformen zuerst angegangen werden.
00:14:49: Wie die Einflussnahme auf Politik und Verwaltung konkret funktioniert?
00:14:53: Und woran sie sich in einigen Jahren messen lasst!
00:14:58: Michi, herzlich willkommen bei Burn Raid.
00:15:01: Danke, Kiel.
00:15:02: Danke Max.
00:15:03: Ja, Michi du bist ja seit Anfang April CEO der SwissData Association.
00:15:06: Was hat dich an dieser Aufgabe so gereizt?
00:15:09: Warum hast Du Dich für die SS
00:15:11: entschieden?!
00:15:11: Wie ihr ja wisst, habe ich eine längere Karriere hinter mir.
00:15:16: Ich bin schon ein bisschen älter und habe wahrscheinlich die verschiedensten Facetten des Unternehmertums miterleben dürfen sei das ganz früher als Banker auf der Finanzseite dann als Unternehmer auch wieder wie sie auf der Finance Seite.
00:15:31: Und ich denke es war für mich eine super Herausforderung jetzt alles einen Hut zu bringen und zu schauen ob wir da gemeinsam das Ökosystem noch weiter nach vorne bringen können.
00:15:44: Ja, super!
00:15:45: Anfangs Jahr habt ihr ja die Start-up Agenda Schweiz publiziert – also die SSA – dass Positionspapier erhält eine breite Palette an Reformvorschlägen?
00:15:56: Was war der konkrete Auslöser für die Start up Agenda und welches Problem wollte dir damit lösen, dass bisher zu wenig adressiert wurde?
00:16:05: Jaki, du hast es anfangs erwähnt.
00:16:08: Wir liegen seit Jahrzehnt fast schon ganz vorne in Innovationsrankings.
00:16:13: Gleichzeitig sind wir aber im internationalen Standort, weil wer eher im Zurückschritt würde ich mal sagen.
00:16:19: Aber insbesondere wenn's darum geht Start-ups wachsen und skalieren zu wollen.
00:16:25: Und was sicherlich fehlte war eine gebündelte politisch breit abgestützte Stimme des gesamten Ökosystemes Und das ist eigentlich genau das, was dieses Start-up-Agenda sein will.
00:16:36: Es soll die Stimme der Startups des Ökosystems in Bern sein und wichtig dabei ist sie wurde gemeinsam mit Partnern aus verschiedenen Bereichen des Öko-Systems sei es das Investoren oder das Ökosesstemplayer aber auch Politik gemeinsam erarbeitet.
00:16:51: Wir sind überzeugt dass das Öko System sich jetzt wirklich zusammengetan hat Weil wir alle denselben Leinstruck spüren und alles das gemeinsame Ziel haben, das Ökosystem nach vorne zu bringen.
00:17:04: Ja da hoffen wir doch, dass dann mal die Revolution gestartet wird in unserem heimischen Bären.
00:17:09: Die Agenda umfasst ja drei große Themenfelder und insgesamt zwanzig Maßnahmen Talente Kapital sowie Staat und Regulierung.
00:17:18: ich habe es vorher erwähnt Welche Maßnahmen stehen denn in der ersten Phase jetzt konkret ganz oben auf der Prioritätenliste?
00:17:27: Wäre ich auch wieso gerade diese?
00:17:29: Also, ich glaube es ist auch wichtig mal zu unterscheiden dass es laufende parlamentarische Prozesse gibt und aktiv gesetzte Prioritäten.
00:17:37: Es ist nicht so das im Bundeshaus gar nichts läuft, da laufen bereits mehrere relevante Vorstöße zum Beispiel in den Bereich Mitarbeiterbeteiligung einer zur Innovationszone für Startups sowie ein Vorstoß der Startup ermöglichen sollte Militäranlagen der Schweiz zu nutzen.
00:17:53: Also diese Vorstöße, die sollen auch weiter begleitet und aktiv unterstützt werden.
00:17:58: Dann gibt es eben diese drei klar gesetzte Prioritäten, die wir direkt aus dem Startup-Ökosystem aufgenommen haben.
00:18:07: Sie haben wir nicht aus den Finger gesogen, sondern das war wirklich unsere Member, die gesagt haben hier Prenz.
00:18:12: Das erste ist das Thema Mitarbeiterbeteiligung.
00:18:15: Das ist sicherlich eine Kombination aus kantonalen und nationalen Maßnahmen, die nötig sind die als ganz dringendes Thema in der gesamten Start-up Community als dringendes Thema gilt.
00:18:28: Zweitens, die Mobilisierung vor Kapital – ihr kennt das nur zu gut!
00:18:32: Wie können wir mehr Investoren insbesondere im VC Bereich für größere Finanzierungsrunden von Schweizer Startups und Scalops gewinnen?
00:18:42: Also da das Ganze attraktiver zu gestalten.
00:18:46: Und drittens sicherlich das Thema Arbeitsbewilligungen für Leute aus Trittstaaten.
00:18:51: Das Thema wird immer wichtiger, weil es halt immer mehr Talente braucht.
00:18:55: Wir haben sehr viele insbesondere im wissenschaftlichen Bereich nicht so trotz.
00:19:00: Es braucht auch noch andere Leute und die müssen wir zum Teil halt aus diesen Trittstarten holen.
00:19:04: also das ist sicherlich auch ein ganz dringendes Thema.
00:19:08: vielleicht hier auch noch anführen Es gibt durchaus gangbare Wege.
00:19:13: Leute im Ausland machen uns das vor, UK zum Beispiel mit sehr guten attraktiven Bedingungen für ESOPs.
00:19:20: in Kanada und Estland gibt es ein Starter Visa.
00:19:23: Das kriegt man innerhalb von wenigen Wochen statt mehrere Monate.
00:19:26: also auch da.
00:19:28: vielleicht muss man sich auch an gewissen Dingen orientieren die es bereits gibt und nicht das Rad neu erfinden.
00:19:33: Ja du sagst dass viele Forderungen sind ja nicht neu.
00:19:36: bei Mitarbeiterbeteiligungen Arbeitsbewilligung aber auch Bei Pensionskassen wird ja seit Jahren über Verbesserungen gesprochen und man sagt, das kommt jetzt dann.
00:19:46: Was stimmt euch zuversichtlich oder dich zuversichtlich dass diesmal tatsächlich Bewegung entsteht?
00:19:52: Wie eingangs erwähnt ist nicht von uns alleine entstanden dieses Papier.
00:19:57: es ist gemeinsam mit achtzehn Partner aus dem gesamten Ökosystem gemacht worden also wirklich sehr breit abgestützt.
00:20:04: Wir haben auch parlamentarische Stimmen aus allen großen Fraktionen.
00:20:08: Also das ist jetzt nicht nur, sag ich mal die politische Rechte sondern es ist bei der FDP, die Mitte, die SP und auch die Grüne waren dabei Und ich denke, dass ist wirklich was uns von früher unterscheidet.
00:20:19: wir haben das jetzt aus allen Seiten zusammen tragen können.
00:20:24: Der Druck ist größer geworden gemeinsam und das ist glaube ich in Bern angekommen.
00:20:29: und vielleicht zu diesem zu deinem Punkt ja diese Themen und die Forderungen liegen seit Jahren seit Jahren auf dem Tisch, ich glaube früher war es einfach so dass diese Anliegen meistens von Einzelpersonen kleineren Gruppierungen ohne systematische und breitpolitisch abgestützte Begleitung gemacht wurden.
00:20:47: Und ich denke das ist das was wir mit der SSC gemeinsam mit unseren Partnern erreichen
00:20:52: möchten
00:20:53: und wir sind überzeugt dass das eigentlich ein Hauptunterschied sein wird und deshalb können wir, ich denke optimistisch in die Zukunft schauen.
00:21:03: Zum Einen, dass das was bereits umlaufen ist auch tatsächlich dann ausgeführt wird und diese neuen Themen die wir jetzt auf dem Tisch haben.
00:21:10: Die nicht ganz neu sind aber einfach sage ich jetzt mit viel mehr Impact nach Bernd getragen werden können.
00:21:16: Ja gehen wir doch mal ganz konkret rein wie funktioniert so eine politische Einflussnahme?
00:21:22: Sprecht ihr hier also die SSE direkt mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern Bundesämter Kantonen und Wirtschaftsbewerbenden?
00:21:29: und wer muss was endlich überzeugt werden damit ein Vorschlag auch zu einer effektiven Reform wird.
00:21:35: Ja, wir sind ja eine Demokratie und eine breit abgestützte Demokratie – das ist eine sehr gute Frage!
00:21:41: Und deshalb ist es auch wichtig dass wir als SSE auf allen eben gleichzeitig arbeiten.
00:21:46: also wir führen direkte Gespräche mit Parlamentarien und Parlamentariern Wir tauschen uns regelmäßig mit Bundesämtern aus und den Kantonen.
00:21:55: Wir haben Allianzen mit Wirtschaftsverbänden Aber am Ende des Tages müssen National- und Ständerat überzeugt werden.
00:22:02: Das ist ein langer Weg, das ist ein Prozess aber diese Diskussionen müssen stattfinden.
00:22:08: Und ich denke auch da wieder dadurch dass es ganze breit abgestützt ist und wir von vielen Orten Unterstützung bekommen rennen wir zum Teil auch wirklich offene Türen ein.
00:22:19: ganz konkret Wir haben ständig also ständig aber regelmäßig SSR-Mitarbeitende im Bundeshaus, die kennen sich dort wirklich gut aus.
00:22:28: Sprechen direkt mit den National- und Ständeräten so auch by the way in den letzten drei Tagen.
00:22:33: Man hat auch schon gewisses Ausbeeren gehört und ich kann euch sagen es werden noch weitere gute News kommen.
00:22:39: da geht's darum Problemschilderung ganz konkrete Problemschilde rungen und auch Vorschläge aufzubringen die dann mit parlamentarischen Vorstößen angegangen werden können.
00:22:49: das ist der formelle Weg Der dauert, braucht Geduld aber ist zentral um den Stein ins Rollen zu bringen.
00:22:56: Und dann du hast es erwähnt gewisse Themen nehmen wir direkt auch mit den Bundesämtern auf.
00:23:02: Wir haben einen sehr guten Kontakt zum Beispiel zu den Leuten Kanton Zürich.
00:23:06: Also das ist ein sehr offener und guter Austausch.
00:23:09: Vielfach trifft man dort auf Leute.
00:23:10: Man hat immer das Gefühl dass sind große Bürokratien Aber auch Leute die eigentlich sehr viel Freude daran haben etwas ändern zu können.
00:23:18: Das ist das Dankbare an dem, was wir machen.
00:23:21: Es gibt eigentlich niemanden der gegen Start-ups ist und ich glaube, dass es auch ein großer Hoffnungsschöner den wir haben.
00:23:27: Ja, das ist doch schon mal schön zu hören!
00:23:29: Und das gesagt kann lange dauern... Was heißt?
00:23:32: Es gibt viele Gesetze die sind noch nach Jahrzehnten nicht umgesetzt.
00:23:38: über welchen Zeithorizont plant ihr hier mit der Umsetzung der Vorschläge?
00:23:44: kurzfristig auch erreichen.
00:23:47: Der berühmte Zeithorizont, ich denke wir müssen realistisch sein und deshalb denken wir in zwei Geschwindigkeiten.
00:23:52: Es gibt schnelle Wins in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten für ein Starter bis das sehr lange.
00:23:59: Im politischen Prozess ist das extrem schnell, dass zum Beispiel bei administrativen Prozessen ein Thema ist digitaler Verstaat oder dass da gewisse Abläufe viel schneller passieren können.
00:24:11: Da wieder das Beispiel mit dem Austausch, mit dem Kanton Zürich und dann gibt es halt diese mittel- bis langfristigens Gesetzesanpassung.
00:24:18: Da hast du recht Guy Das ist ein Prozess der dauert halt seine Zeit aber auch da wieder wie sie überzeugt geschlossenen Front, die wir hier haben.
00:24:30: Dass das den Stein schneller ins Rollen bringen kann?
00:24:34: Ja im Papier wird unter anderem eine nationale Struktur mit dem Ziel erwähnt jährlich zusätzlich eine Milliarde Schweizer Franken in den Start-up Markt hierzulande zu bringen.
00:24:46: wie realistisch ist dieses Ziel und woher soll das Kapital konkret denn kommen?
00:24:51: Also es ist sicherlich ambitioniert, aber wenn man schaut wie viel Geld in der Schweiz ich sage jetzt nicht rumliegt.
00:24:57: Aber zur Verfügung steht das one trillion roughly und man kann das messen wie man will.
00:25:03: Das Geld ist ja vorhanden.
00:25:04: also ich glaube das ist ja schon mal das Gute da.
00:25:06: jetzt geht es wirklich darum dass wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.
00:25:11: andere Länder wo wir vielleicht ein bisschen kritisch sind, Frankreich zum Beispiel.
00:25:15: Die haben das eigentlich gar nicht so schlecht mit ihrem Tibi vorgezeigt, dass man institutionell das Kapital mobilisieren kann.
00:25:23: Der Staat muss da vielleicht zum Teil ein bisschen vereinfachen und auch da wieder manchmal als Vorbild auftreten.
00:25:30: Dänemark beispielsweise hat es seit einigen Jahren sehr erfolgreich eingeführt.
00:25:34: Holland ist ein weiteres Beispiel.
00:25:37: Und dort ist zum Teil wenn man's vergleicht... weniger Kapital vorhanden.
00:25:41: Also auch das hat geklappt!
00:25:43: Wichtig ist zu wissen, dass Kapital muss aus verschiedenen Töpfen kommen.
00:25:47: Das eine ist Pensionskasten – ich denke, das müssen wir nicht weiter vertiefen – dann ist bei den Corporates auch da wieder einiges, was man rausholen kann und wir müssen natürlich auch, ich sag mal, Family Offices industrielle mit an den Tisch bringen.
00:26:03: Auch da versuchen wir eine Rolle als Katalysator zu spielen, gemeinsam mit diesen anderen Plänen.
00:26:09: Und ich denke auch da wieder wenn das breit abgestützt ist die Leute immer wieder dasselbe hören und es geht auch um das Thema Education.
00:26:17: man muss die Leute zum Teil ein bisschen an der Hand nehmen.
00:26:20: und positive Anreizersprache werden wir das erreichen.
00:26:23: Werden wir das in den nächsten fünf Jahren erreichen?
00:26:26: vielleicht nicht?
00:26:28: Nichtsdestotrotz!
00:26:29: Wenn man sich anschaut was für Kapital da ist Investitionsmöglichkeiten haben.
00:26:35: Gibt es aus irgendeinem Sicht keinen Grund, dass wir das nicht erreichen können?
00:26:39: Ja und wenn wir jetzt gerade eben in die fünf Jahres Zukunft mal schauen welche Veränderungen müssen bis dahin umgesetzt und sichtbar sein?
00:26:48: damit du Michi sagst hey die Start-up Agenda Schweiz die wieder im Jahr zwanzig sechsundzwanzig aufgesetzt haben der deinen echten Unterschied gemacht.
00:26:57: ja ich hätte jetzt gerne die Kristallkugel aber gut Ich denke, aus unserer Sicht ist es erstens mal das Thema Mitarbeiterbeteiligungen oder die, dass wir Essobstrukturen haben, die schweizweit einheitlich und steuerlich fair geregelt sind.
00:27:12: Dass man weiß woran man isst, dass er möglich dann auch Talente anzustellen aus der ganzen Welt und auch Talente zu halten.
00:27:20: Das ist nämlich auch oft ein Thema, die Leute kommen dann haben einen guten Lifestyle und dann realisieren er ja gut diese Mitarbeiterbeteiligungspläne sind gar nicht so attraktiv und dann gehen die Leute halt zum Teil wieder.
00:27:31: Und das ist natürlich umso schader!
00:27:33: Das Ziel ist OMB zorniert aber wenn wir natürlich in drei Jahren sagen können Wir haben among the best Employee Stock Option Possibilities In The World, wäre das fantastisch.
00:27:44: Zweitens sicherlich die Arbeitsbewilligungen.
00:27:48: Einige Kantone, Zug, Schweiz zum Beispiel haben bereits gezeigt das dies möglich ist dass man da relativ unbürokratisch Visas auserteilen kann.
00:27:58: natürlich müssen die Qualifikationen stimmen es muss ein Nachweis sein dass die Leute das auch entsprechend umsetzen können.
00:28:05: aber
00:28:06: diese Kantone realisieren das für Start-up scale ups unabdingbar ist solche Leute einstellen zu können.
00:28:13: Ohne dass das Monate und ihr wisst selber, Monate bedeuten auch wieder Geld.
00:28:17: also von dem her das ist ganz sicherlich ein Riesenthema.
00:28:21: und das dritte wir sind immer wieder beim gleichen Thema des Kapital sicherlich eines der größten Hebel.
00:28:28: ich denke auch wir werden vielleicht diese Milliarde in drei Jahren nicht haben aber wenn wir mal die Hälfte hätten wäre es schon unheimlich viel.
00:28:35: Ja, Michi.
00:28:36: Vielen Dank für das Gespräch und die konkreten Einblickgehen in die Start-up-Agenda Schweiz!
00:28:39: Wir werden die Entwicklung auf jeden Fall weiterverfolgen und wünschen dir alles Gute und viel Erfolg.
00:28:45: Max G., ganz herzlichen Dank dass wir hier sein durften.
00:28:48: Gut
00:28:49: kommen wir zur Hörfrage der Woche diesmal von Luis aus Zürich.
00:28:52: er schreibt uns ich frage mich als Gründer wann ist wenn Capital wirklich sinnvoll?
00:28:57: Und wann kauft man sich mit dem Kapital?
00:29:00: vor allem Wachstumsdruck höre Erwartungen und weniger Freiheit, also der Wolf im Schafspelz ein.
00:29:08: Ich finde die Frage besonders spannend weil wir in der Saarabwelt nicht Finanzierung häufig sehr einseitig wiedergeben.
00:29:17: wenn ein Unternehmen fünfzehn oder fünfzig Millionen einsammelt klingt das zunächst einmal wie ein Erfolg.
00:29:22: es gibt eine Meldung vielleicht ein Foto mit den Investoren Und die Zahl selbst wird was schon zum Qualitätsmerkmal gerade in den aktuell brutal hohen Runden, die auch hierzulande jüngst stattgefunden haben.
00:29:38: Ja dabei ist eine Finanzierung sonder ja eigentlich noch kein Beweis dafür dass ein Geschäftsmodell funktioniert.
00:29:44: sie zeigt zunächst einmal nur das Investorinnen und Investoren bereit sind auf eine bestimmte Zukunft zu wetten.
00:29:51: Ob diese Zukunft dann tatsächlich eintritt, ist eine ganz andere Frage.
00:29:55: Ja und das Geld kommt natürlich auch nicht ohne Gegenleistung.
00:29:59: man verkauft Anteile also Equity Man gibt einen Teil der Kontrolle ab Und vor allem verändert sich die Erwartungshaltung.
00:30:07: plötzlich geht es nicht mehr nur darum ein gutes Unternehmen aufzubauen.
00:30:11: Es geht dann darum schneller zu skalieren Zu wachsen neue Märkte zu erschließen mehr Leute einzustellen in relativ kurze Zeit deutlich größer zu werden.
00:30:21: Das kann dann genau richtig sein, es gibt Geschäftsmodelle bei denen Geschwindigkeit wichtig essentiell ist.
00:30:28: Wenn der Markt gerade entsteht, Netzwerkeffekte eine große Rolle spielen oder Webbewerber sehr schnell Kapital aufnehmen, kann das ihm gefährlich sein zu langsam zu handeln.
00:30:37: also es geht darum einen sogenannten King Making zu machen und einer Unternehmung in kurzer Zeit sehr viel Kapital zu verüben zu stellen so wie man das zum Beispiel bei Entropic und OpenAI in den letzten Monaten sehr schön gesehen hat.
00:30:53: Aber es gibt eben auch Unternehmen, bei denen diese Druck erschadet also Firmen, die eigentlich gesund aus dem eigenen Cashflow, also Bootstrapping können aber nach einer großen Runde plötzlich eine andere Logik verfolgen müssen.
00:31:07: dann wird Wachstum schnell wichtiger als Profitabilität.
00:31:10: Es werden Teams aufgebaut Marketing Budgets erhöht und neue Märkte auf Teufel kommen raus eröffnet obwohl das Kerngeschäft vielleicht noch gar nicht wirklich ready oder stabil ist.
00:31:23: Und ich glaube, genau darum geht es in Louis' Frage – Ist Venture Capital immer ein Beschleuniger?
00:31:29: Ein Akzelerator?
00:31:30: Oder kann es eben auch dazu führen dass man einen Unternehmen in eine Richtung drängt die gar nicht zum Geschäftsmodell passt?
00:31:37: Jagi, woran erkennt ein Gründer denn ob wie sie wirklich zum Geschäftsmodell passt oder ob Bootstrapping eigentlich die bessere Strategie wäre?
00:31:45: Ja, für mich beginnt das eigentlich mit einer ganz einfachen Frage.
00:31:49: Die heißt braucht es unternehmen Geschwindigkeit um überhaupt gewinnen zu können?
00:31:54: Es gibt Geschäftsmodelle bei dem Kapital ein echter strategische Vorteil ist.
00:31:59: zum Beispiel wie du's erwähnt hast wenn ein Markt eben gerade entsteht die Netzwerkeffekte entscheidend sind oder auf hohe Anfangsinvestitionen nötig sind bevor das Produkt überhaupt skalieren kann dann kann wirklich gefährlich sein zu langsam zu wachsen.
00:32:14: oder vielleicht braucht man überhaupt das Geld, dass man aufstehen kann und in den Markt gehen kann.
00:32:20: Aber viele Unternehmen die brauchen nicht automatisch Geld von Investoren oder wie sie es wenn ich ein solides Produkt verkaufen kann frühen Umsatz erziele aus dem Cashflow wachsen kann ist Bootstrapping oft eine sehr attraktive Option.
00:32:35: Dann behalte ich mehr Anteil als Unternehmer, ich halte die Kontrolle am Unternehmen und das bringt häufig auch viel mehr Ruhe bei strategischen Entscheidungen für den Unternehmer mit.
00:32:46: Die entscheidende Frage ist für mich dass hat nicht könnte ich Geld aufnehmen sondern was genau kann ich mit dem Geld erreichen?
00:32:53: Dass ohne externes Kapital nicht oder deutlich schwieriger möglich wäre?
00:32:59: Ja, es ist ein sehr spannendes Thema.
00:33:00: Ein Start-up, das wir im Moment anschauen... Ich nenne jetzt natürlich keine Namen für einen Wessen bei Kojo.
00:33:07: Ich habe die dann gefragt beim letzten Meeting ja Voltyr überhaupt venture capital?
00:33:11: Das ist meine Sache.
00:33:12: auch eine Frage der eigenen Strategie.
00:33:14: und die Gründerinnen sagen natürlich will ich venture capital ich will mega schnell wachsen.
00:33:19: aber weil man dann mal auf den Zahn fühlt und denen auch erklärt was das bedeutet oder ich sage immer wenn du wie sie Nimmst, erhört das auch das Risiko des Totalverlusts.
00:33:32: Weil du ein System natürlich extrem belastest.
00:33:36: oder natürlich kann es sein dass man mit WC Geld sehr groß wird aber die Wahrscheinlichkeit ist auch sehr sehr grosses es ihm nicht funktioniert.
00:33:44: oder Versus eine Firma incrementell aufbauen Schritt für Schritt aufbaut wie Du gesagt hast solides Cash Flow Modell Aufbau super Dividenden Case und alle allen geht's bestens.
00:33:57: und solche cases gibt es auch.
00:33:59: Und die sind sehr nachhaltig, sehr erfolgreich und das hat sehr viel mit dem Charakter zu tun der Gründerinnen und Gründern oder?
00:34:07: Hier ist schon wichtig dass man sich ganz früh in einem Founder Agreement unter den Gründen diese Frage stellt und diskutiert ja was will man überhaupt?
00:34:16: Das ist immer die Frage will man einen goldenen Apfel ganz oben auf dem Baum der aber sehr schwer zu kriegen ist oder gibt man sich zufrieden mit dem schönen roten, saftigen Apfel beim zweiten Ast.
00:34:28: Ja, oder nicht man einfach einen Apfel der noch viel weit eine Low-Hanging Fruit und sagt gut wir machen jetzt ein cooles Geschäftsmodell.
00:34:36: Wir hatten jüngst ja so ein Exit von einem Startup die haben wir samtig gemacht, um Hunde, Hunden, Utensilien verkauft.
00:34:43: Das war ein C Million Exit, ein Car Gaps and Earnout.
00:34:46: beide Gründer haben jetzt wahrscheinlich plus minus zwei drei Millionen rausgezogen.
00:34:51: Da kann man auch ein paar Jährchen surfen gehen und ein schönes Leben führen.
00:34:56: Und deshalb Deshalb ist schon die Frage, die man sich stellen muss.
00:35:00: Weshalb immer groß und so, wenn das überhaupt nicht zum Charakter passt?
00:35:05: Und glaube ich, das ist eine ganz wichtige Frage!
00:35:07: Für uns als Investoren ist es eine extrem wichtige Frage.
00:35:11: Wir müssen die Gründe gut kennen, weil die Grünen sagen schön mal, ich will jetzt groß werden aber sie sind weder die Typen dazu noch haben Sie die Fähigkeiten dazu.
00:35:20: und deshalb ist es dann extrem wichtig dass man eben auf den Zahn fühlt und dann gemeinsam entscheidet, was die richtige Strategie für die Firma ist.
00:35:30: Und es gibt natürlich auch dann die Sorge, das Geld schlechte Gewohnheiten fördern kann... Was verändert sich in einem Start-up G, wenn plötzlich viel Kapital auf dem Konto liegt?
00:35:41: Ja vielleicht mal grundsätzlich!
00:35:42: Kapital im Konto, das versteckt häufig das, was bereit vorhanden ist, das nicht grundlegend wie eine Firma aufgestellt ist Ein gutes Team, das kann mit einem klaren Geschäftsmodell natürlich viel schneller wachsen.
00:35:58: Aber wenn noch nicht klar ist warum Kunden das Produkt wirklich kaufen dann kann das Geld auch effektiv zu Problemen führen und andere Probleme eben gerade wiederum verdecken.
00:36:10: wir haben das letzte Woche schon im Podcast aufgenommen.
00:36:13: plötzlich wird ihm dann schnell eingestellt weil man hat das Kapital, man hat den Wachstumsdruck Man hat mehr Budget für Marketing, weiß zwar noch nicht wie man die verwenden soll und dann eröffnet man einfach mal neue Märkte obwohl eigentlich das Kerngeschäft noch gar nicht stabil ist.
00:36:29: Das fühlte ich dann eine Zeit lang.
00:36:30: wie wachst du Mann?
00:36:32: Vielleicht hat man dann eben einfach einen Umsatz eingekauft für teures Geld also ein Umsatz Franken für irgendwie zehn Investment Dollars und da hat man eigentlich gar kein tragfähiges Unternehmen aufgebaut!
00:36:45: Und ja manchmal... Kommt man nicht mal bis zum Umsatz, sondern hat einfach eine sehr teure Beschäftigung für die Founders gehabt mit Teamaufbau und internen Prozessen.
00:36:55: Und deshalb kann Knappheit auch etwas sehr Positives sein.
00:36:59: Sie zwingt die Gründe dazu Prioritäten zu setzen den Fünfer vielleicht mal umzudrehen und sie müssen dann sehr genau verstehen was Kunden wirklich brauchen und wofür sich tatsächlich bezahlen und wo sie eben ihre in Fünffer investieren damit es den größten Impact gibt.
00:37:16: Das macht manchmal langsamer, aber man weiss dann häufig auch viel gesünder wenn man in die Bachstumskurve kommt.
00:37:24: Wenn wir das jetzt mal umdrehen, Bootstrapping ist manchmal auch eine Ausrede!
00:37:29: Die romantische Vorstellung wie es den Tonabhängen geht und eigentlich müsste das Unternehmen viel schneller wachsen.
00:37:38: Ja genau also.
00:37:39: ich glaube wenn man so der Bootstraping nicht automatisch als moralisch bessere Variante darstellen soll wie es viele machen.
00:37:44: Langsames Wachstum ist kein Selbstzweck.
00:37:46: Es kann genau so riskant sein, zuvor sich zu seinen Chancen zu verpassen oder aus Angst vor Kontrollverlust und das sieht man sehr oft nicht ausreichend zu investieren.
00:37:56: Ja für mich geht es deshalb um die Reihenfolge sollte klar sein nebst der Eigenstrategie dass das Produkt eben funktioniert.
00:38:02: Das Kunden wirklich einen Mehrwert sehen und dass es ein Plausiven-Wachstumskanal gibt.
00:38:07: wenn zusätzliches Kapital dann hilft ein funktionierendes Modell schneller zu skalieren, ja dann kann Menschekapitel natürlich sehr sinnvoll sein und das ist glaube ich die kardinale Frage.
00:38:19: Also kann zusätzliches Kapital helfen einen Modell schneller zu skaliern?
00:38:25: Problematisch wird es wenn das Geld nicht als Verstärker eines funktionierten Geschäftsmodells sind sondern als Ersatz dafür oder wenn Gründer Kapital aufnehmen weil eine große Runde nach außen wie Erfolg aussieht.
00:38:37: wir haben vor kurzem über fast Follow-Uns geredet, das geht so ein bisschen in das herein.
00:38:43: Ohne sich eben zu fragen welche Verpflichtungen damit verbunden sind oder ja und vielleicht ist die Antwort auf Louis Frage wenn Capitalist dann sinnvoll, wenn Geschwindigkeit tatsächlich ein strategischer Vorteil ist?
00:38:55: Und man ziemlich genau weiß was mal mit dem Geld beschleunigen möchte.
00:39:00: Also wer Kapital aufnimmt, verkauft nicht nur Anteile.
00:39:04: Er oder sie entscheidet sich meistens auch für einen bestimmten Weg mehr Tempo ambitioniertere Ziele und weniger Freiheit.
00:39:12: das ist in der Tat so Und deshalb muss diese Frage ganz zu Beginn unter den Gründern gestellt werden.
00:39:20: Das denke ich ist hier essentiell.
00:39:23: So, kommen wir zu den Transaktionen.
00:39:26: Auch letzte Woche sind einige Transaktion kommuniziert worden und hier beläuchten wir wie immer die Wichtigsten in unseren Augen.
00:39:34: Starten wir gleich mit Stellar Alpina einem zürcher space tech startup mitsitz im Innovationspark in Zürich.
00:39:41: Nur wenige Monate nach der Gründung haben sie eine Pre-See Runde von über dreieinhalb Millionen Schweizer Franken abgeschlossen.
00:39:48: Die Runde wurde vom Founderful angeführt mit Beteiligung so wie weiteren strategischen DeepTech-Investoren.
00:39:58: Das ist ein sehr früher, aber ambitionierter Spacetech Propulsion Case aus dem Schweizer Ökosystem.
00:40:06: Sela Alpina entwickelt kompakte Rotating Detonation Rocket Engines Kurz RDREs für die Bewegung von Satelliten und anderen Assets nach dem Launch.
00:40:18: Der Punkt ist, der Zugang zum Orbit wird günstiger aber das Verschieben vom Nutzlasten zwischen Orbits bleibt langsam und ineffizient.
00:40:27: Stellar Alpina will diese Lücke mit kleineren und effizienteren Triebwerken schließen.
00:40:32: Wenn wir uns das so anschauen finde ich spannend vor allem die Geschwindigkeit der technischen Execution.
00:40:38: Zweiundachtzig Tage nach der Filmgründung hat das Team bereits eine komplette Testkampagne mit dem ersten Engine Prototype abgeschlossen, inklusive acht Tests und sie haben dabei bis zu fünf stabile Detonationswellen ausgeführt.
00:40:58: Laut dem Unternehmen war es die erste bekannte kommerzielle RDRE Hotfire Kampagne in Europa.
00:41:06: Die Gründer stammen aus der ARIS, der Academics Space Flight Initiative Switzerland und haben dort bereits das erste studentisch gebaute RDRE entwickelt.
00:41:17: Das Team bringt also nicht nur akademisches Know-how mit sondern eine sehr testgetriebene Engineering Kultur.
00:41:24: Es geht um Bauern und Feuer und Zerstören Lernen verbessern.
00:41:28: Genau diese Geschwindigkeit ist in einem Markt wichtig indem Entwicklungszyklen sehr oft lang sind.
00:41:35: Sie wollen mit dem Kapital weitere Hotfire-Kampagnen durchführen, größere Testinfrastruktur aufbauen und die Entwicklung eines Flugfeigentriebwerks das Geld investieren.
00:41:46: Strategisch geht es darum aus einem frühen Technischen Proofpoint eine kommerzielle Plattform für In Space Mobility zu bauen also für Transfer Repositionierung und komplexere Missionen zwischen höheren Orbitz.
00:42:00: Für die nächste Transaktion gehen wir ins Turgau.
00:42:03: Kann man auch sagen, MOST-Indien ist das korrekt?
00:42:05: Weißt du das?
00:42:06: Kann man so sagen, ich weiß nicht ob alle Turgauer Freude daran haben!
00:42:10: Okay... Coach Better heißt es.
00:42:13: Ein im Jahr zwanzig achtzehn gegründetes Sporttec Startup hat eine Pre-Series A Runde über sechs Komma vier Millionen Franken abgeschlossen.
00:42:22: Neusteigt auch der Deutsche Fußballbund als strategischer Investor ein, das Unternehmen beschäftigen inzwischen nur einen Sechzig Mitarbeitende und startet mit der Runde in die nächste internationale Wachsumsphase.
00:42:35: Coach Berre entwickelt eine digitale Plattform für Sportvereine, die Trainingsplanung, Teammanagement, Kommunikation und Vereinsadministration in einer Lösung bündelt.
00:42:45: Trainer können Einheiten bessere Stellen spiele analysieren Leistungsdaten auswerten und auf eine Bibliothek mit über siebenhundert Übungen und Fachinhalten zugreifen.
00:42:56: Der Schwerpunkt liegt klar auf Fußball.
00:42:59: Die Software lässt sich aber grundsätzlich auch in andere Sportarten wie Tennis einsetzen.
00:43:04: Die Zirkuren sind vor allem Amateurvereine, Verbände und Clubs die ihre sportlichen und administrativen Prozesse digitalisieren wollen.
00:43:13: Coach Peter wie bereits von tausenden Vereinen weltweit genutzt sagen sie mit wichtigen Märkten in den USA Australien und Deutschland.
00:43:21: gleichzeitig zählen auch Spitzenclubs wie Manchester City und Borussia Dortmund sowie nationale Verbände zu den Nutzern
00:43:30: Für den spannenden Einstieg des DFBs als strategischer Investor, der Verband erzählt mehr als acht Millionen Mitglieder und über vierundzwanzig Tausend Vereine.
00:43:41: Das sind schon enorme Zahlen!
00:43:43: Und das bringt Coach Peter natürlich direkt einen Zugang zum deutschen Amateur-Fußball.
00:43:49: Gemeinsam entwickeln die beiden das sogenannte Digitale... Vereinsheim, eine Plattform für Vereinsverwaltung und Vereinsmanagement.
00:43:58: Das ist deutlich mehr als ein klassisches Finanzinvestment.
00:44:01: Der Investor ist gleichzeitig ein zentraler Distributionspaar.
00:44:05: Das Kapital soll vor allem in den Ausbau des Teams und die Weiterentwicklung der Plattform fließen.
00:44:11: Besonders wichtig ist dabei, Erkenntnisse aus dem Profifußball stärker in Produkte für den Breitensport zu übersetzen.
00:44:19: Neben dem DFB beteiligen sich auch bestehende Investoren wie Bright Eye Ventures Swiss Founders Fund und Zen-Eleven sowie bekannte Fußballpersönlichkeiten wie Hansi Flick, Paul Lambert und Julian Traxler erneut an der Runde.
00:44:35: Ja, kommen wir zur letzten Transaktion von heute Nucleidium ein Biotech-Unternehmen.
00:44:41: Dafür gehen wir nach Basel!
00:44:43: Sie haben eine überzeichnete Series B Erweiterung von über sechsundzwanzig Millionen abgeschlossen.
00:44:48: zusammen mit der ersten Tranche von neunundsebzig Millionen aus dem letzten Jahr, also zwanzig fünf und zwanziger erreicht die Series B nun hundertfünf Millionen Schweizer Franken.
00:44:58: das ist doch eine große Biotecherunde für die Schweiz und zeigt auch gut, wie viel Kapital aktuell in neue Ansätze der Krebsdiagnostik und Therapie fließt.
00:45:09: Ja, Nucleidium entwickelt so genannte – ich hoffe, ich sage das richtig – Radiothernostics Also Wirkstoffe, die Diagnostik und Therapie miteinander verbinden.
00:45:20: Das Unternehmen koppelt tumorbindende Moleküle an zwei unterschiedliche Kupferisotope – also Kupfereinundsechzig für die Bildgebung und Kupfe siebenundsechszig für Behandlung!
00:45:32: Die Idee ist mit strukturell ähnlichen Molekühlen zuerst sichtbar zu machen wo die Tumore sitzen und anschließend genau dort gezielt therapeutisch anzusetzen.
00:45:43: habe ich herausgefunden.
00:45:44: Ja, die Firma hat ja zwei Lead-Programme.
00:45:46: Eins für metatasierenden Brustattakrebs und eins für metatasierende Brustkrebs.
00:45:54: Ich habe das jetzt richtig gesagt nach dem dritten Mal.
00:45:57: laut Unternehmen haben beide Programme in bisherigen Daten eine bessere Lassionserkennung und höhere Tumor zu Hintergrundverhältnisse gezeigt als bereit.
00:46:09: zugelassene Tracers, also Moleküle, die eben den Tumor sichtbar machen.
00:46:14: Jetzt sollen beide Programme in erweiterte Phase eins und Phase zwei Studien überführt werden.
00:46:20: Ich finde es spannend, dass Radiopharm aktuell als einer der attraktivsten Wachsungsbereiche in der Onkologie gilt.
00:46:26: Nuclideum setzt dabei bewusst auf Kupferisotope, die sich im guten klinischen Abläufe integrieren lassen sollten.
00:46:34: Die Runde wurde von bestimmten Investoren wie Kurmak Growth Opportunities Fund, Angelini Ventures Wellington Partners und Neva SGR und weiteren neuen Investoren getragen.
00:46:46: Ja gemäß Unternehmen fließt das Kapital in drei Bereiche in die erweiterten klinischen Studien für die beiden Programme dann in den Aufbau eines globalen Produktions- und Herstellungsnetzwerks für Diagnostik und Therapie.
00:46:59: Und drittens in die Entwicklung weiterer Programme für solide Tumore.
00:47:04: Strategies geht es also darum, aus einer klinisch differenzierten Plattform ein skalierbares Radiopharmaunternehmen mit internationaler Infrastruktur
00:47:13: aufzubauen.".
00:47:14: So das wäre es gewesen mit Burnrate dem Visi Insider Podcast.
00:47:17: Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt abonniert unseren Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk.
00:47:23: Vielen Dank fürs Reinhören, wir wünschen euch ein schönes Weekend, take care und tschüss!
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