Episode #97 – SSUD | HSG Accelerator | Nvidia | Fundraising-Fehler | rrreefs | LimmaTech Exit | Visium | AVIAN
Shownotes
Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo, herzlich willkommen zu Burn Raid, dem Wiese Insider Podcast.
00:00:08: Ich rede hier mit Giccio Fredi über die Saarab-Szene mit dem Schwerpunkt auf Adventure Capital.
00:00:13: Folge siebenundneunzig steht auf dem Programm.
00:00:16: Wir nehmen auf am Donnerstag, dem achtundzwanzigsten Mai um einundzwundzeig Uhr am Abend.
00:00:23: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Aravangers und Wenger Fieri.
00:00:28: Jagi was sind heute die Themen?
00:00:30: Die News von heute starten wir in Bern bei den Startups und schauen darauf, wie sich das Schweizer Startup-Ökosystem heute gerade fühlt.
00:00:39: Dann sprechen wir über zwei Startups aus dem HSG – Start Accelerator, Eighton Robotics & Surface CleanTech.
00:00:47: Und dann haben wir in der News noch etwas von NVIDIA, die investieren aktuell massiv im KI Start Ups und treten als Infrastruktur Partner für viele Firmen auf!
00:00:59: Im Schwerpunktthema geht es dann ums Fundraising.
00:01:02: Warum viele Founder extrem viel arbeiten, aber trotzdem nicht wirklich weiter voraunkommen beim Fundraise-Prozess?
00:01:09: Dann haben wir heute keine höheren Frage, sondern wir haben Ulrike Preund von Reef zu Gast zu raisen aktuell eine Finanzierungsrunde bei unserem Partner Omnium.
00:01:20: und zum Schluss schauen wir natürlich wie immer auf die Transaktionen der Woche.
00:01:24: Sehr gut, schauen wir mit den News der Woche genau.
00:01:26: geschauen zuerst nach Bern.
00:01:28: Dort hat sich die Schweizer Start-up-Szene für zwei Tage getroffen bei den Swiss Start-Up Days im Kursal.
00:01:35: Insgesamt kamen rund eine Tausend Fünfhundert Teilnehmende zusammen.
00:01:39: Das waren Gründerinnen und Gründern Investoren, Investoren Corporates Forschende sowie auch Ecosystem Builders.
00:01:46: also ein großes Gathering in Bern.
00:01:48: Die Stimmung war laut Start up Ticket gut Aber nicht euphorisch.
00:01:54: Also selbstbewusst sein ja, aber auch viele nachdenkliche Töne hätte man gehört vor allem rund um Finanzierung, Grossfunding und eben die Frage wie breit zugänglich das Schweizer Startup-Ungosystem wirklich ist?
00:02:10: Wir haben am Haupttag der Swiss Startup Days, gab es dann über sechshundengeplante One-on-ones mehr als vierzig Sessions und über hundertfünfundzwanzig Speaker.
00:02:19: Die Keynotes kamen unter anderem von Unicorn Founder wie Julian Teike vom Weefox sowie Hanny Rashwan und Ophelia Schneider von TwentyOne Shares.
00:02:31: Timn waren Aya Gross Gründerbeständigkeit und die Frage, wie man aus der Schweiz heraus wirklich große Firmen baut?
00:02:39: Geh, du warst vor Ort.
00:02:41: Wie hast du die Start-up Days in diesem Jahr erlebt?
00:02:44: Ja, ich bin natürlich immer an den Start up Days in Bern, Home turf Heimspiel.
00:02:49: das ist ein Must Event für alle die im Berner Ökosystem etwas mit Start ups zu tun haben.
00:02:55: Ich habe natürlich mit ganz vielen Startups diskutiert, da war klar wie immer an diesen Events.
00:03:01: Sie sind konkret auf Fundraising suche, teilweise auch auf Partner-Suche, war durchaus spannend mich hier mit diesen Gründern und Gründerinnen auszutauschen.
00:03:11: dann hatte ich natürlich wie immer ein Update oder Ketchup mit verschiedenen GPs von Fonds.
00:03:16: das macht man ja auch immer an diesem Netzwerk-Events würde ich jetzt mal sagen, wo das ganze Ökosystem teilnimmt und auch da.
00:03:23: Das ist immer sehr hilfreich wenn man sich kurz über aktive Cases austauschen kann in einem der Early Stage Visis schon drin war Mit CVCs und Instits, die sich für Startups interessieren.
00:03:36: Da habe ich mich natürlich auch ausgetauscht.
00:03:38: wie jedes Jahr ist ganz wichtig damit man da die Brücken schlägt.
00:03:42: wenn mal eine Portfoliofirma oder ein anderes Startup das man unterstützt hier im Link braucht dann hat man genau die richtigen Leute verordnet.
00:03:50: ABB und AXPO sind beide sehr motiviert jetzt aktual wieder mit Startups etwas zu machen.
00:03:55: Das hat mich sehr positiv gestimmt.
00:03:57: Dann natürlich alle Ökosystem-Partner, die sind immer voll motiviert etwas beizutragen.
00:04:03: Und ja, schlussendlich jemals durfte ich ein Panel moderieren für ARE Ventures und die BKB.
00:04:10: Dieses Jahr hatten wir das Thema Angels or Not!
00:04:13: Wann macht es Sinn, Angels an Bord zu haben?
00:04:17: Auf dem Panel war Jürg Schwarzenbach als Investor.
00:04:20: Dann Maximilian Rotenbergl von Spacetech und Raffi Oberholzer von Ava.
00:04:26: War eine extrem spannende Diskussion.
00:04:28: Erich Postel von SubString hat dann natürlich auch noch quasi die Kommoderation gemacht wie jedes Jahr.
00:04:33: Der Key der aus dieser Diskussion kam, vielleicht das auch noch kurz zusammenfassen habe ich sich noch eine Minute für unsere Hörer Die beiden Startups für die, also Space Deck und Day war es essentiell, Business Angels an Bord zu haben.
00:04:47: Das hört man heute auch nicht mehr immer einfach so direkt.
00:04:50: sind Hardware-Startups mit doch relativ großem Kapitalbedarf.
00:04:55: Und die waren angewiesen bei der Gründung der Kapital von Volvo und Angels, die Startups verstehen aufzunehmen auch weil sie wissen dass es nicht so schnell geht.
00:05:04: Die haben natürlich hier bei Angels aus dem Umkreis von A Revenches vor allem erraist aber nicht exklusiv ihre Themen, die Sie da erwähnt haben.
00:05:13: wieso sich Angels aufgenommen hat habe ich auch noch gespannt gefunden.
00:05:17: Für die beiden Gründer war es wichtig, die Angels haben Governance und Accountability mitgebracht.
00:05:22: Das ist nicht mehr einfach ein eigenes Projekt, wo man sein eigenes Geld vermehrt, sondern es motiviert zusätzlich weil man dann den Erfolg für alle Erwirtschaften will und auch ein bisschen Rede und Antwort stehen muss jedes Quartal was man jetzt wirklich mit der Zeit erreicht hat und wie man das Business vorangetrieben hat.
00:05:40: Und vielleicht noch als letzter Punkt habe ich mich auch sehr spannend gefunden, die Antwort zum Thema Over Subscription.
00:05:46: Da hat gesagt, es wäre nicht einer der beiden Gründer keine Sekunde gezögert und gesagt hey unbedingt das Kapital aufnehmen auch wenn's ein bisschen mehr Dilution gibt.
00:05:57: Die Investoren sind dann interessiert zu investieren.
00:05:59: die werden einem weiter mithelfen wie man auch mal absagt.
00:06:02: ja dann werden die Investoren auch nicht mehr investieren.
00:06:06: Nach dem Schluss des Langmodologs am Abend der Start-up Days, das war jetzt die zweite oder dritte Edition von Ben Prenner.
00:06:13: Das finde ich auch noch spannende Initiative, initiiert von den volkswirtschaftlichen Gesellschaften Ben und B Advanced.
00:06:20: Da hat Bea Brechbühl und Roger Neuer Schwander und das Team der Start up Days die Start ups und KMUs zusammengebracht, dass da eben auch die Brücken geschlagen werden, die zusammenarbeiten können.
00:06:30: Da waren ungefähr vierzig Leute und war ein extrem spannender Austausch Zwischen Gründen und Unternehmen.
00:06:36: Und natürlich danke auch an alle Organisatoren, mit der Unterricht Fabian Wassmer den ich immer wieder gut treffe und die Gespräche sehr schätze und Dominik Isler selbstverständlich.
00:06:46: Sehr gut!
00:06:47: Vielen Dank!
00:06:48: Gehen wir in die Ostschweiz.
00:06:49: beim Demo-Day des HSG Start Accelerators haben acht Startups die zweite Kohorte des Programms abgeschlossen und ihre Lösungen für Investorinnen, Partnern und Gästen präsentiert.
00:07:01: Besonders spannend!
00:07:02: Zwei Setups haben im Rahmen des Accelerators Investments erhalten nämlich I-Tone Robotics & Surface Climtec.
00:07:09: Ethan Robotics entwickelt eine Drohnenlösung, die sich an Strukturen anhälften kann um Inspektitions- und Wartungsarbeiten in der Höhe direkt vor Ort durchzuführen.
00:07:19: Also ohne Gerüstbau oder Rope Access.
00:07:23: das kann nicht Kosten senken und Ausfallzeiten reduzieren gerade bei Infrastruktur-, Industrieanlagen oder schwer zugänglichen Gebäuden.
00:07:30: Und Surface Clinic dann arbeitet an einer verstärkenden Beschichtung für kompostierbare Verpackungsfolien.
00:07:38: Diese wird wie eine Tinse aufgetragen und soll es herstellen, in möglichen bis zu dreißig Prozent Material einzusparen ohne Performance oder Kompostierbarkeit zu
00:07:48: verlieren.".
00:07:48: Ja das geht.
00:07:49: betont dabei besonders die Rolle des Panalpinnen Innovationsokussistems unter der Ostschweiz.
00:07:55: Hochschulen, Industrie- und Unternehmertum liegen dort eng beieinander.
00:07:59: Und genau das soll skalierbare DeepTech Ideen schneller Richtung Markt bringen!
00:08:05: Guy was ist für die spannenden jetzt?
00:08:08: Die konkreten Investments, die wir gehört haben oder die Signalwirkung dass im DeepTech oder allgemein Tech in der Ostschweiz stärker institutionalisiert wird?
00:08:20: Ja, für mich würde ich jetzt mal sagen die Signalwirkung ist da schon noch fast spannender.
00:08:24: Die einzelnen Investitionen sind hier auch wichtig aber es sind ja Beiträge bis zu zweihunderttausend Schweizer Franken nicht nichts, aber sie sind auch jetzt ein Riesenbeiträge für große Themen.
00:08:34: mein Aten Robotics und Service Clean Tech.
00:08:37: das sind beides starke Beispiele die sehr konkrete industrielle Probleme lösen arbeiten in der Höhe günstiger und sicherer machen das Thema oft gehört haben.
00:08:50: Und wenn das dann wirklich effektiv funktioniert, ist es natürlich extrem spannend und natürliche Verpackungsmaterial reduzieren ohne die Nachhaltigkeit zu opfern.
00:08:58: Das ist eine positive Story, die da aufgebaut werden kann.
00:09:06: Wichtig finde ich auch, dass die Ostschweiz hier versucht deep tech systematisch zu bauen, wenn eine Uni wie die HSG Investoren und Industriepartner eng zusammenbringt dann entsteht hier nicht nur ein Demo-Day, sondern eine echte Pipeline auch für die Investoren.
00:09:23: Und solche regionalen Initiativen, DeepTech Pipelines finde ich durchaus wichtige wenn die Schweiz nicht nur gute Forschung, sondern eben auch skalierbare Firmen daraus machen will.
00:09:34: Die HSG ist ja bekannt, die Business School und da kommt die ETH mit der Tech und die EPFL.
00:09:38: Das war so ein guter Setup finde ich!
00:09:42: Ja Max, Aten Robotics und Surface Green Tech kriegen ja beide sehr Anwendungsnahe.
00:09:48: Ist das für dich typisch für erfolgreiche Deep-Tech Startups?
00:09:52: Also weniger Science Fiction und doch mehr ein konkreter Industrial Use Case.
00:09:57: Ja, ich glaube schon Deep Tech wird ja oft aus etwas sehr abstraktes wahrgenommen viel Forschung meistens langen Entwicklungszyklen relativ komplexe oder auch komplizierte Technologien.
00:10:09: aber die besten Deep Tech Cases sind meistens sehr konkret muss man sagen.
00:10:12: also Einzelne Robotics adressiert ein klares Problem Und das ist auch bei Surface Clean Tector Fall.
00:10:19: Genau da entsteht die Marktpotenzial, also nicht nur weil die Technologie spannend ist sondern weil der Kunde sofort versteht welches Problem damit gelöst wird und ich glaube deshalb macht die Wahl auf diese beiden Firmen sehr viel Sinn.
00:10:34: Blicken wir noch kurz in den USA und zwar auf Nvidia.
00:10:37: Nvidia hat im letzten Quartal Letztes Quartal, das sind Achtzehn Komma Sechs Milliarden Dollar in einem Quartall Inventure Capital Ändige Investments Beziehungsweise Nicht Börsen Kottierte Beteiligung Gesteckt.
00:10:53: In der Bilanz Standen Im April Quartale Insgesamt Zweiundvierzig Komma drei Millionen Dollar An Non-Market Will Equity Securities Ein Jahr Zuvor.
00:11:02: Warn ist Noch Drei Komma zwei Milliarden Dollar.
00:11:05: Das ist doch ein massiver Sprung und das zeigt, dass NVIDIA nicht mehr nur der wichtigste Zulieferer des K-Booms.
00:11:12: NVIDia wird immer stärker auch zum Finanzierter des KB.
00:11:16: Auf den ersten Blick!
00:11:17: Generiert in Media enorm ein Menge Cash, weil man im ganzen Welt Koi-Chips kauft oder kaufen möchte.
00:11:23: Laut MarketWatch lag der Free Cash Flow von Media am letzten Quartal bei US dollar eine Dimension, die weltweit nur sehr wenige Unternehmen erreichen.
00:11:33: Aber die spannende Frage ist natürlich wie viel dieser Nachfrage wird indirekt durch Invidia selbst mit finanziert?
00:11:40: Denn wenn Nvidia in Kali Start-ups, Cloud Anbieter oder Infrastruktur Partner investiert und diese Firmen dann wiederum Nvidia Chips kaufen entsteht ein Kreislauf.
00:11:50: Und das kann strategisch nicht sehr, sehr clever sein aber es macht das System auch
00:11:54: fragschilden
00:11:55: muss man sagen.
00:11:56: Nvidia hängt dann nicht nur an der echten Endkunden Nachfrage sondern zunehmend auch an der finanziellen Gesundheit der eigenen Partner.
00:12:05: Jaki ist für dich jetzt einfach kluge Ökosysteme Strategie von Nvidia?
00:12:09: oder riecht das schon nach einer Art, wenn der Financing bei dem Einanbieter seine eigene Nachfrage mitfinanziert?
00:12:18: Ja, muss man sagen.
00:12:20: Beides für mich ist extrem logisch.
00:12:24: Nvidia will dass möglichst viele KI-Unternehmen auf seinen Infrastruktur aufbauen.
00:12:29: und wenn sie Kapital geben dann entsteht natürlich eine Bindung Zugang Vorzug der Wege zur Hardware von Nvidia.
00:12:40: Und das ist schon eine klassische Plattformstrategie, aber halt einfach eine mit enormen Geldbeträgen.
00:12:46: Das muss man schon sagen sind nicht ein paar Millionen sondern einfach X und Zieg-Milliärtchen die da Nvidia in Kunden verspricht.
00:12:55: Gleichzeitig ist der Vendor Financing Aspekt natürlich nicht zu ignorieren, wenn ein Teil der Kunden einfach nur deshalb weiter aggressiv GPUs bei Nvidia kauft anstatt bei anderen Marktteilen nehmen.
00:13:07: Einfach nur weil das Kapital halt jetzt eben von Nvidia zugesprochen wurde dann ist die Nachfrage... doch schon weniger sauber als der auf den ersten Blick aussieht.
00:13:18: Das heißt nämlich nicht automatisch, dass es schlecht ist.
00:13:21: aber im Eston so und dann schon genauer hinschauen kommt das Wachstum aus echter Produktnachfrage oder aus einem Kreislauf von Kapitalchips, Cloudkapazität und wieder einer nächsten Finanzierungsrunde?
00:13:36: Ja, Max.
00:13:37: Was bedeutet diese Entwicklung für KI-Startups?
00:13:40: Ist Nvidia als Investor ein riesiger Vorteil oder kann es auch gefährlich werden wenn eine Startup zuabhängig von einem strategischen Infrastrukturpartner wird?
00:13:49: Ne, ist glaube ich schon nicht ein großer Vorteil.
00:13:53: Es bringt viel Kapitalglaubwürdigkeit zugang zu Hardware und manchmal auch immer Kunden oder Partner.
00:13:57: gerade in einem Markt in dem Rechenkapazität der Engpass ist, kann das sehr wertvoll sein.
00:14:03: aber eben Wir haben es gehört, die Abhängigkeit ist real.
00:14:06: Wenn dein Investor gleichzeitig dein wichtigster Lieferant ist, kann das deine Strategie verzerren.
00:14:12: Du optimierst dann vielleicht stärker auf GPU-Verfügbarkeit und Nvidia-Kompatibilität als auf echte Differenzierung im Markt.
00:14:19: Und für später Investoren stellt sich die Frage, dass da noch eigenständig stark oder teil eines finanziell technischen Nvidia Clusters?
00:14:29: Die größere Gewahr ist natürlich auch, dass viele Kisarabs nicht auf nachhaltigen Unique Economics basieren sondern auf ständig falten Kapitalkosten und verfügbaren Chips.
00:14:39: Solange der Markt euphorisch ist funktioniert das sehr gut aber wenn jetzt die Finanzierung knapper wird oder Kaiumsätze nicht schnell genug nachziehen sieht man sehr schnell welche Firmen echte Nachfrage haben und welche nur teilen des Infrastruktur-Booms waren.
00:14:54: Also Long story short, ich denke die Spreu wird sich davon weizen
00:14:59: trennen.".
00:15:01: Diese Folge wird präsentiert von Ari Ventures dem Berner Business Angel Club.
00:15:06: Ari Venture bringt ambitionierte Schweizer Startups mit erfahrenen Investoren zusammen, die mehr bieten als nur Kapital ein starkes Netzwerk echte Expertise und Hands on Support für die entscheidenden Frühenschritte.
00:15:20: Wenn ihr als Start-up wachsen wollt oder als Investor Zugang zu den spannendsten Frühphasendeals sucht, dann bewerbt euch für unsere nächste Veranstaltung unter www.areventures.ch.
00:15:33: Wenger und Willi – Ihre Partnerkanzlei für Startups Ob Gründung, Finanzierungsrunde oder Exit?
00:15:39: Startups stehen vor komplexen rechtlichen Herausforderungen.
00:15:57: Jagi, bevor wir zum Schwerpunktthema kommen, noch schnell ein Ausflug in die Space Tech-Industrie.
00:16:03: Wir haben da einen großen Börsengang, gell?
00:16:06: Ja, absolut!
00:16:07: Das ist nicht der Spacetech.
00:16:09: Die hat das kleine Schweizer Start-up sondern natürlich SpaceX von Elon Musk die mit einer bombastischen Bewertung sind jetzt fast zwei.
00:16:23: Billionen US-Dollar an die Börse.
00:16:26: Also es wird extrem spannend, ob sie da alles Kapital aufnehmen können und wie sich die Nachfrage an dem Titel dann auch in den ersten Wochen effektiv darstellt.
00:16:35: Ich meine die Economics, die Sie da haben, ein bisschen out of the world hat eben im Space extreme hohe Multiples auf den Umsatz und auf den Gewinn was man sonst eigentlich nicht sieht und gibt genug Ehlenfans jetzt auf diese Bewertung aufspringen wollen.
00:16:48: ich glaube das kommt sehr gut.
00:16:50: Was meinst du dazu?
00:16:51: Ja, ich habe mich jetzt mal durch diesen Dschungel von Unterlagen gekämpft und mir ist eine Zahl ins Auge gestochen.
00:16:58: Was denkst du?
00:17:00: Was sind die Stimmrechtsaktien für Elon Musk?
00:17:02: Wie viel hält er?
00:17:04: Was denkest du?
00:17:06: Sind irgendwie, glaube ich, achtzig oder einundachtzig Prozent.
00:17:08: Da bin ich sicher, dass ich die Zahl nicht gespeichert
00:17:10: hab.
00:17:10: Fast fünfundachtig Prozent!
00:17:11: Fünfundachzig
00:17:12: Prozent!
00:17:12: Also fünfundachtzig...
00:17:14: Genau.
00:17:14: Und ich glaube das sind sich denen wir so nicht wirklich bewusst, dass er wirklich halt alleine entscheiden kann, de facto.
00:17:22: Und ich möchte hier auf einen spannenden Artikel aus der Financial Times aufmerksam machen von heute Donnerstag.
00:17:28: Es ist ein Meinungsartikel und es geht darum dass eben der Journalist aufgezeigt das Firmen wie Meta die auch über einen sehr hohen Voting Share Anteil von Max Zuckerberg verfügen an der Börse mit einem Malus von den Investoren behandelt werden und er behauptet und das ist dann so ein bisschen die Quintessence dass deshalb eben SpaceX eine gefährliche Investition sein könnte, weil Elon Musk de facto alles selber entscheiden kann und weil man ja auch weiß das der Elon Musk ist nicht immer, sag ich mal, rein rational entscheidet.
00:18:09: Kann das je nachdem auch gefährlich werden?
00:18:12: Also ich kann den Artikel sehr empfehlen.
00:18:13: vielleicht können wir ihn in den Notes dann noch verlinkt.
00:18:16: Also wirklich sehr interessant.
00:18:18: Aber kommen wir doch zum Schwerpunktthema, ja heute geht es um etwas das wahrscheinlich jede Gründerin und jede Gründe kennt sobald im Fundraising auf der Agenda steht.
00:18:29: man hat das Gefühl viel zu tun und trotzdem bewegt sich der Prozess nicht richtig voran.
00:18:35: Man arbeitet am Pitch Deck, man macht die Equity-Story.
00:18:38: Investorenlisten werden aufgebaut, E-Mails werden immer wieder umformuliert und man bereitet sich auf mögliche Fragen NASA Questions vor.
00:18:47: Auf den ersten Blick sieht das alles nach Fortschritt aus und natürlich sind diese Dinge auch wichtig.
00:18:51: aber genau hier liegt auf das Problem viel Aktivität bedeutet nicht automatisch viel.
00:18:57: Es gibt Founder, die sehr lange im Schillen Kämmerlein optimieren.
00:19:01: Sie wollen erst rausgehen wenn das Deck perfekt ist, die Liste vollständig ist und eben die Equity Sorry sitzt.
00:19:09: Das fühlt sich dann sehr sicher an weil man eben noch keine direkte Ablehnung bekommt.
00:19:14: aber gleichzeitig fällt dadurch natürlich das Wichtigste nämlich echtes Feedback vom Markt.
00:19:19: Die andere Gruppe von Foundern geht viel früher raus, nicht komplett unvorbereitet natürlich aber eben auch nicht mit dem Anspruch alles perfekt zu machen.
00:19:28: Sie sprechen mit Investoren bekommen Rückfragen hören Skepsis kassieren vielleicht auch Absagen Aber sie lernen und genau dadurch wird der Pitch oft schneller besser als durch Wochen langes intens optimieren.
00:19:43: Für mich ist das der zentrale Punkt.
00:19:46: Fundraising ist im kein theoretischen Vorbereitungsprozess, sondern ein Lernprozess.
00:19:51: Ein Deck wird nicht nur dadurch besser, dass man Folien verschiebt oder Formulierungen glättet.
00:19:57: es wird deshalb besser wenn man versteht welche Fragen in Messon wirklich stellen wo sie auch steigen weshalb sie aufsteigen und welche Teile der Story noch nicht überzeugend sind.
00:20:09: Ja spannend ist nicht auf den psychologischen Aspekt.
00:20:12: Vorbereitung fühlt sich produktiv und kontrollierbar an.
00:20:15: Outreaching gegen ist sehr unangenehm, weil man sich exponieren muss.
00:20:20: Eine unbeantwortete E-Mail ein kritischer Call oder ein klares Nein das tut schon auch weh.
00:20:26: aber genau diese Momente liefern die Informationen die man braucht um voranzukommen.
00:20:31: Ja, und wenn Fundraising dann noch unter Zeitdruck passiert wird dieser Unterschied noch größer.
00:20:36: Wer nur noch wenige Monate Runway hat kann es sich eigentlich nicht leisten Vorbereitung und Outreach nacheinander zu machen.
00:20:44: Dann müssen in beide Dinge parallel laufen rausgehen lernen anpassen Nachfassen priorisieren Und dann wieder von vorne.
00:20:51: deshalb Wollen wir heute darüber sprechen, warum manche Founder trotz harter Arbeit im Fundraising nicht weiterkommen und wie man aus einem diffusenüberwältigenden Prozess einen klar strukturierten Prozess macht?
00:21:09: Warum bleiben so viele Founders solange in der Vorbereitungsphase hängen statt wirklich mit Investoren zu sprechen.
00:21:16: Ja ich meine du hast dir erwähnt... Die Vorbereitung fühlt sich einfach kontrollierbar an.
00:21:22: Man hat das Pitch Deck vor sich, man weiß, da kann man noch ein bisschen rumschleifen und bis es dann wirklich perfekt aussieht.
00:21:30: Und am Abend habe ich da zwei neue Slides gebaut oder zwei Slides wirklich verbessert, die Fine Angels nochmal umgeschrieben so dass jetzt vermeintlich jeder daraus kommen sollte, man hat nach fünfzig Investoren auf die Liste drauf gepackt weil man irgendwo fünf Stunden auf LinkedIn... sonst auf einer Plattform gesucht hat, dann die E-Mail oder Saucherwende kann man hundertmal umformulieren.
00:21:54: Man schreibt es ja immer noch selbst und weiß nicht wie sich das Gegenüber dann empfängt und was eher daraus liest.
00:22:01: unter sie weißt du nicht genau dasselbe dass man sagen werde.
00:22:04: Und sobald man wirklich rausgeht, bekommt man halt eben das Feedback.
00:22:08: Wenn man Feedback erhält und dann wartet man vielleicht noch, da habe ich jetzt kein Feedback erhalten bei den ersten fünf, da warte ich jetzt nochmal drauf bis die etwas dazu sagen können.
00:22:18: Nein sein oder hey we'll get back to you in two weeks.
00:22:22: Viele Gründer und Gründerin verwechseln deshalb oft Aktivität mit Fortschritt.
00:22:29: Sie sind zwar sehr beschäftigt, aber sie lehnen eigentlich nichts vom Argumentem, dass Sie die Unterlagen vorbereiten.
00:22:35: Der Fortschritt entsteht effektiv erst dann wenn man mit echten Investoren diskutiert diese auch Zweifel lösen und auch klar sagen warum sie nicht investieren.
00:22:46: weiß man wie man jetzt den Pitch anders machen soll beim nächsten natürlich immer reflektiv wenn eine Absage kommt.
00:22:52: wieso hat das nicht funktioniert?
00:22:54: war es einfach der falsche Investor?
00:22:55: oder haben sich in dieses etwas gesehen Dass wir nicht gesehen haben oder dass wir viel besser rausschälen müssten, sei das schon nur Division.
00:23:04: Oder wie das Problem gelöst wird eine Competition-Slide.
00:23:08: Braucht man einfach das Marktfeedback finde ich ganz wichtig.
00:23:11: Ja was wäre aus deiner Sicht der beste Prozess?
00:23:14: Also wie sollten Founder, Fundraising strukturieren damit aus viel Aktivität eben auch echter Progress wird?
00:23:22: Ja, hier kann man eine klare Empfehlung machen.
00:23:24: Fundraising ist ein Sales-Prozess.
00:23:26: Man hält ja schlussendlich Geld, das war nicht Umsatz aber es schloss endlich Kapital auf dem Konto.
00:23:31: also auch als Salesprozess behandeln.
00:23:35: Es ist einfach nicht eine einmalige Pitch Deck Prüfung, sondern man macht eine konkrete Pipeline auf.
00:23:40: Man hat einen Tool, Hubspot oder Pipe Drive, welches man auch immer hat.
00:23:45: Das Geheisen Soho gibt ganz viele davon.
00:23:48: Ich kann mal mit einer Free Version beginnen, wo man eine klare Übersicht kriegt.
00:23:53: Wen hat man kontaktiert?
00:23:54: Wann hat man sich kontaktieren?
00:23:56: Wer hat reagiert?
00:23:56: Was war die Antwort?
00:23:58: Wann macht man genau ein Follow-up?
00:24:00: Ist es nach fünf Tagen, ist das noch zehn Tage oder zwei Tage?
00:24:03: Das wird alles im Fundraisingprozess ganz klar definieren.
00:24:07: Auch wer ist warten und kalt?
00:24:09: Wer ist mehr interessiert, weniger interessiert?
00:24:12: Wo führt man ... Die höhere Chance für ein Investment, wer braucht noch Informationen?
00:24:19: Dann bauten die DQ auf.
00:24:20: Es kommen ja ständig ähnliche Fragen und am besten falls man sie zusammen in einem Excel und das kann man dann einfach immer erweitert und wenn ihr interessiert ist, schickt man das DQ an sich drauf.
00:24:30: Hey da haben andere Investoren auch schon die Fragen gestellt!
00:24:34: Und ja, man muss dann auch ganz konsequent priorisieren nicht einfach die Aufgaben machen, die sich am angenehmsten anfühlen zum Beispiel eben die Fragen beantworten, die man sowieso mit ein bisschen Research beantwortet kann oder aus dem Financial Model.
00:24:50: Sondern die den Prozess wirklich voranbringen eben mit den Investoren nochmal.
00:24:54: Dass das Follow-up machen, mit ihnen diskutieren, ein bisschen hartnäckig sein was manchen auch nicht liegt.
00:25:01: aber es muss man unbedingt machen und ist halt eben wirklich oft nicht die Stunde am Deck oder an den Unterlagen sondern gezielt follow ups zu den Investoren gesprochen oder neue Investoren zu finden an Events, Pitch Veranstaltungen bei ein eventjes Siktick in der Start-Agentions-, Interflühinphase oder dann in einer späteren Phase natürlich die Wiesis, die man anschreibt.
00:25:24: Wie siehst du das Max?
00:25:26: Eine Absage von einem Investor?
00:25:28: ist es einen Rückschlag oder kann sich auch ein wichtiger Datenpunkt sein für die Gründerinnen und Gründern?
00:25:35: Ja eine Absage ist immer unangenehm Bissend uns das nicht so gewohnt, dass uns jemand nein sagt hier in der Schweiz.
00:25:42: Aber für mich ist seine Absage eben etwas sehr wertvolles.
00:25:46: Ja gerade im Fundraising ist jedes Gespräch ein Signal.
00:25:49: vielleicht versteht der Investor dem Markt nicht?
00:25:51: Vielleicht ist die Story noch nicht klar genug?
00:25:53: Vielleicht fällt ein Beweis im Geschäftsmodell.
00:25:56: wichtig ist, dass man eine Absage nicht nur emotional verarbeitet sondern auch eben sehr schaganalytisch anschaut.
00:26:02: also welche Fragen kann man immer wieder Wo gab es Skepsis?
00:26:06: An welcher Stelle ist das Gespräch gekippt.
00:26:09: Daraus kann man dann Pitch Deck und Story deutlich schneller verbessern, als wenn man wochenlang allein daran arbeitet.
00:26:16: Es ist ganz wichtig, dass wenn man präsentiert, dass jemand anderes vom Team die Investoren auch beobachtet oder rundseln sich die Sternen, wo haken sie nach, wo schütteln sie den Kopf, wo nicken sie ... um eben Verständnis zu zeigen.
00:26:34: Also es ist ganz, ganz wichtig dass man doch genau hinschaut und sich dann auch diese nasty questions notiertigem wiederkommen das man dann entsprechend auch besser vorbereitet ist.
00:26:44: ja ich muss sagen das deck ist denn nicht mehr so entscheidend das wissen wir.
00:26:48: also wir schauen uns das deck zwar auch selber an nach.
00:26:51: heute haben wir wieder zwei drei decks zusammen besprochen Aber es ist halt schon immer noch das Eintrittsticket zu einem Gespräch, aber der eigentliche Entscheid passiert eigentlich nicht auf dem Deck.
00:27:02: Sondern der investende Entscheid basiert immer auf einer Due Diligence, auf einem Gespräche und auf einem Vertrauen dass man aufbaut.
00:27:10: Und deshalb ist es umso wichtiger, dass man diese Signale von den Investoren versucht zu lesen quasi vorherzusehen und sich entsprechend darauf vorzubereiten.
00:27:23: Ja, vielleicht ein wichtiger Punkt, den ich hier noch gerade anfügen möchte.
00:27:26: Es ist extrem spannend!
00:27:27: Fragt auch wenn ihr im Fundraising-Prozess seid die Investoren was ist Ihr Prozess zur Entscheidungsfindung?
00:27:34: Wie lange dauert es?
00:27:35: Was für Informationen schauen Sie an?
00:27:37: Dann wisst ihr auch ja jetzt mal drei Meetings gehabt mit einem Investmentanalyst.
00:27:42: Das wäre nicht gleich zu werden wie in einem Call mit dem General Partner von dem Fund der relativ schnell entscheidet und schlanker Prozesse hat.
00:27:49: also Wagt euch zu fragen, das ist auch ganz wichtig.
00:27:54: Für Gründere seite die Counterpartys müssen immer beide happy sein wenn da ein Deal stattfindet.
00:27:59: schlussendlich
00:28:01: Heute zu Gast im Birner Podcast ist Ulrike Pfreun, Co-Gründerin und Co-CEO von Reeves.
00:28:08: Reeves ist ein Schweizer Startup das mit drei D gedruckten Riffstrukturen aus Ton geschädigte Korallenriffe regenerieren und Marine Biodiversity zurückbringen möchte.
00:28:20: Aktuell startet Reeves eine Investmentkampagne auf Omnium Und wir sprechen mit Ulrike über Ozeane, Impact-Wissenschaft und Unternehmertum.
00:28:29: Und darüber wie man aus einer großen Mission ein finanzierbares und skalierbares Darabbau hat.
00:28:36: Herzlich willkommen bei uns, Ulriken!
00:28:38: Hallo Max!
00:28:39: Schön, dass ich da sein darf?
00:28:40: Ja vielleicht ganz einfach was ist Reeves in einem Satz wann?
00:28:43: um sollte das auch eben Menschen interessieren?
00:28:46: das als Folgefrage die nicht täglich über Korallenriffe nachdenken.
00:28:51: Reeves is a Social Enterprise Hier aus der Schweiz, mit dem wir global Korallenriffe wieder aufbauen.
00:28:58: Das sollte alle interessieren, weil das das bedrohteste Ökosystem dieses Planeten ist und immer bei etwa eine Milliarde Menschen abhängen und Billionen anfinanzieren wird jedes Jahr.
00:29:09: Ja es sind ja riesige Probleme wenn du das so erzählst.
00:29:13: Wann hattest du persönlich zum ersten Mal das Gefühl, korallenrife sind nicht nur ein Umweltproblem sondern wirklich ein Thema, dem du dein Leben mitten willst?
00:29:23: Das hat sehr stark begonnen, im Jahr zwei Tausend Siebzehnen.
00:29:26: Witzigerweise auf einem eher so einen Unternehmertum Summer School in Silicon Valley.
00:29:32: Ich bin ja eigentlich biologische Ozeanographin also habe mich akademisch mit den Nähren beschäftigt, sehr lange und hab mich dort dann aber etwas in Richtung Unternehnertum orientiert.
00:29:42: und so Silicon Valley Style gab es da so Moonshot-Drinking und man hatte Probleme reingeschaut.
00:29:48: was sind die größten Probleme die es derzeit zu Mösen gibt?
00:29:51: Das war eine ganz tolle Truppe von neunzig Menschen aus der ganzen Welt.
00:29:56: Und dort habe ich einfach mit der Passion, die ich schon mein Leben lang hab eigentlich für Ökosysteme an sich... Ich liebe auch die Wälder und alles wirklich also alles, wo es irgendwie so viel los ist wildnismäßig.
00:30:08: Hab aber einfach die korallen Riffe als das am stärksten bedrohte Ökosesystem identifiziert in dieser Zeit.
00:30:16: Und gleichzeitig mich gefragt, wo kann ich denn mit dem was ich eigentlich kann?
00:30:20: hier in dieser Welt wirklich helfen.
00:30:23: Und das war einfach die Schnittstelle, Korallenriff wieder aufbauen, indem ich meine akademische Expertise und ein sehr großes Problem mit ihnen da verbinden konnte.
00:30:33: Also da habe ich es so ein bisschen angefangen.
00:30:34: Hat dann aber noch lange gedauert also zwei Jahre bis wir wirklich angefangen haben.
00:30:39: Ja jetzt eben vielleicht mal so etwas um raus zu zuben.
00:30:42: viele... Höhen Korallen sterben und denken, ja das ist ja weit weg irgendwo in den Ozeanen gerade wenn wir hier in der Schweiz sind oder auch auf Europa Blick noch wieder nicht so große korallenriffe rundherum haben.
00:30:54: Warum betrifft dieser Zustand der rife denn auch uns in der schweiz- und europa?
00:30:59: also dass du von hier aus ein globales Unternehmen aufbauen wirst?
00:31:03: Fun fact!
00:31:04: Wir sind hier schon doch ziemlich von Korallenrippen sogar umgeben.
00:31:07: sie sind nur sehr sehr alt und das sind die Dolomiten Die Deolomiten ist ein Kacksteingebirge und das war zu Zeiten, als das Mittelmeer noch ein anderer Ozean war und tropisch mal einen Korvallendriff, dass sich dann gehoben hat.
00:31:21: Ein ganz, ganz altes also eigentlich noch faszinierend.
00:31:25: Nein aber auch noch ein interessanter Bezug zur Schweiz ist der Faktor Biodiversität.
00:31:30: Also Riffe sind ja das diverseste Ökosystem dieses Planeten.
00:31:34: Danach kommen gleich die tropischen Regenwälder, also da gibt es am meisten unterschiedliche Arten überhaupt pro Volumeneinheit oder pro Fläche könnte man auch sagen.
00:31:44: Und
00:31:45: diese Vielfalt führt zu einer wahnsinnigen Fülle von genetischen Potenzialen auf.
00:31:51: einen Potenziale, zum Beispiel einen pharmacologisch wirksamen Stoffen.
00:31:56: Man nennt es Bioprospecting das Suche nach Arzneimitteln in Riffen.
00:31:59: damit machen wir gar nichts.
00:32:00: jetzt nur mit einem Business ist einfach nur ein interessanter Fact den man auch zu dem Business wahrscheinlich ausbauen könnte dass dort wahnsinnig viel an Kripsmedikamenten versteckt ist, Anschmerzmedikanten und antiviral Medikamente.
00:32:15: Und das ist aber generell ein Prinzip von Biodiversität.
00:32:18: Deshalb ist es einfach schon an sich wichtig auf dieser Welt die Vielfalt am Leben zu schützen weil wir als Menschheit davon abhängig sind, dass wir irgendwann wahrscheinlich neue Ideen aus der Natur brauchen.
00:32:32: Das ist vielleicht ein bisschen abstrakt, was aber ganz konkret ist zum Beispiel.
00:32:36: Ist das wenn wir die Korallenriffe dieser Erde verlieren und so wirklich?
00:32:39: Ich rede hier nur von tropischen Korallenriffen.
00:32:42: Die machen ja nur etwa einen Prozent der Meerdersfläche aus, sagt man.
00:32:46: Aber die globale Fischerei ist dann z.B.
00:32:48: bedroht weil im Meer hängt alles zusammen einfach durch die Wasserströmung, die Natur des Meeres und viele Fischlaten z. B. leben in Korallenriffen und ziehen später aufs offene Meer.
00:32:59: tunfisch zum Beispiel Wale sind abhängig von Korallenriffen, bestimmte Artenwale und zwar akustisch.
00:33:06: Sie hören wo das Riff ist und benötigen sie jetzt um zu navigieren und zum Beispiel nicht zu stranden.
00:33:11: Und so es ist einfach ein Ökosystem dass wahnsinnig viele Verbindungen hat zu dem ganzen Ozean- und als Ocean.
00:33:18: Wissenschaftlerin Ich mache mir wirklich Sorgen wenn wir an die hundert Prozent der Riffe wirklich verlieren sollten.
00:33:26: ich weiß man weiß nicht was mit dem Ozeaan passiert.
00:33:29: Es ist ein Kipppunkt von denen nicht wissen, was das Resultat ist wenn der Weg nicht gibt.
00:33:34: Wir könnten die Gesundheit des gesamten globalen Ozeans ins Risiko nehmen.
00:33:38: Ihr kannst du vielleicht unsere Hörerinnen und Hörern einmal bildlich mit auf den Weg nehmen.
00:33:44: Was passiert, wenn ihr ein neues Riff installiert?
00:33:46: Also was sieht man am Anfang und was verändert sich nach Monaten oder dann auch Jahren?
00:33:52: Wir setzen jetzt wirklich dort an, wo ein Riff teilweise degradiert ist oder komplett verschwunden ist aufgrund vergangenen Ereignisse.
00:34:00: Das heißt man muss sich vorstellen da war vorher einen Riff.
00:34:03: das besteht ja aus gewissen dreidimensionalen Struktur auf der dann Korallen wachsen und um die Fische drumherum schwimmen.
00:34:10: Dieses tut es jetzt nicht mehr dar.
00:34:12: stattdessen sehen wir man nennt das Rubble Field also etwas wie eine leere Landschaft auf der so kleine Brockengestein liegen manchmal auch nur noch samt, wie nach dem Belang des Riffsterben her ist.
00:34:25: Also ziemlich flach!
00:34:27: Was wir jetzt machen, ist, wir katalysieren eigentlich die Regeneration des Riffs dadurch dass wir dreidimensionale Struktur dort wieder hinbringen.
00:34:36: also wir bauen... das wurde in der Vergangenheit mal Schlösschen genannt ein kleines Riffschloss.
00:34:42: Wir bauen diese dreidimentionale Struktur wieder auf und zwar mit einem ganz expert dafür von uns entwickelten System Das haben wir an der ETH zu entwickeln, dass besonders gut funktioniert in dieser Katalyse der Ozeanregeneration.
00:35:01: In dem es alle möglichen Lebewesen einlädt dort drin sich anzusiedeln nicht nur Korallen auch Krebse ganz viele Fische eigentlich alles was man braucht dafür das das wieder funktioniert kann sich dort ansiedeln und nach etwa einem Monat Eigentlich am Tag des Aufbaus sieht man schon die ersten Fische, die kommen und sich das anschauen.
00:35:22: Man ist dann immer von den Fischen umgeben alle möglichen Arten.
00:35:24: Ich sage vielleicht hier mein neues Zuhause?
00:35:27: Vielleicht möchte ich dort meine Eier legen... Und die Fische kommt zuerst.
00:35:31: nach etwa sechs Monaten sehen wir schon die Ersten Korallen.
00:35:34: Je nachdem wo Korallen sind der Tiere,
00:35:36: d.h.,
00:35:37: sie verteilen sich mit ganz kleinen Larven, die sind nur etwa ein Millimeter groß über die Wasserströmungen im Meer und brauchen genauso Äpfel, sie unterstrukturen, um sich wieder anzusetzen und anzufangen, ein neues Riff zu bilden.
00:35:52: Das passiert also nach sechs bis neun Monaten... ...und in dieser Zeit etwa kommen auch was wir Inderte braten, also die Wirbelosen.
00:35:58: Da gehören so alle mögliche Kripschen und Würmer, Garnelen, Seegurken, Seesterne, die ganzen schönen Inuity-Branches für die Taucher.
00:36:11: Da haben wir immer ganz viele!
00:36:12: Und dieses Leben kommt etwas später als die Fische?
00:36:15: Wenn das aber dann alles da ist dann sind eigentlich die ganzen Grundlagen dafür geschaffen, dass sich das Problem setzt.
00:36:22: Schön!
00:36:22: Vielen Dank für diese Ausführung.
00:36:24: Ja, ihr seid ja ein reines Frau Gründerinnenteam in einer Start-up Welt, die ja noch immer sehr männlich geprägt ist wie wir wissen.
00:36:34: War das jetzt für euch ein bewusster Teil eurer Identität aus Unternehmen oder ist es einfach so organisch entstanden?
00:36:42: Das ist wirklich einfach organisch entstanden.
00:36:45: Unser Gründerinnen-Team hat sich etwa über ein Zeitrapp von einem Jahr zusammengesetzt, ich habe zufällig Maria an der ETH getroffen und wir kannten uns vorher nicht.
00:36:55: Wir haben dann angefangen zusammenzuarbeiten und ich kannte von früher aber noch aus dem Studium Hanna, die war damals in Freiburg, die schon immer gesagt hat wenn ihr da mal was startet komme ich dazu.
00:37:05: so kam sie dazu soweit sie ihren anderen Job gekündigt hatte Und Josephine haben wir über einen Freund kennengelernt.
00:37:12: Wir kannten eigentlich ihren Partner ursprünglich, aber sie war dann die Richtige und wie die Lust hatte... ...und hat das viel kompliziert mit dem Hintergrund in Business.
00:37:22: So war es Zufall, aber ich muss sagen jetzt... Ich kenne's ja nicht anders!
00:37:27: Ja, ich hatte vorher noch keinen Start-up, aber es ist toll weil die Supportkultur bei uns ist einfach riesig und alle passen so gut aufeinander auf und ich glaube dass macht uns auch ziemlich resilient
00:37:39: Mega spannend.
00:37:40: Immer gut zu hören, wenn es da auch ein Gründerin-Team gibt und sich wohlfühlt dabei weiter auf das Pedal drücken wird!
00:37:50: Ihr arbeitet ja schon mit einigen Partnern und Kunden in verschiedenen Ländern zusammen.
00:37:56: Vielleicht kannst du dann auch ein bisschen darauf eingehen, wer das ist oder wie die Zusammenarbeit aussieht?
00:38:01: Und vielleicht auch den Moment, in dem du gemerkt hast Das kann wirklich größer werden.
00:38:07: Es ist nicht einfach ein spannendes akademisches Projekt und ein wirkliches Business, das wir aufbauen.
00:38:12: Also dass es nicht akademisch bleiben wird – das wusste mir tatsächlich schon ziemlich früh, zwanzigzwanzig, ja?
00:38:17: Dass es das auch nicht bleiben soll, sondern dass wir jetzt immer eigentlich zusammen mit dem Kunden am Kunden oder auch zusammen mit unserem Beneficiary dem Meer und den Menschen am Meer Aufbahn- und Eterrieren wollen also sehr praxisorientiert gearbeitet haben von Anfang an.
00:38:35: Das funktioniert so in den Ländern, in denen wir operieren.
00:38:38: Wir haben bisher sieben Sites in fünf Ländern und das ist eigentlich immer... der Prozess ist immer so dass ihr zuerst nach einem superlässigen Partnersuch vor Ort, das ist meistens eine Organisation zum Beispiel ein NGO oder aber auch ne Uni-Gruppe Und diese lokale Organisation fragen wir hey ihr habt doch schon Expertise?
00:38:58: Ihr arbeitet schon mit Korallen oder sonst auf jeden Fall mit dem Püstenökosystem.
00:39:04: das zu bieten.
00:39:06: Habt ihr Lust, es zu probieren?
00:39:07: Wir bringen auch die Finanzen mit, denn unsere Kunden sitzen hier und dann bewerben wir uns zusammen bei den Regierungen auf die sogenannten Baubewilligung – wir bauen ja Unterwasser-Extrastruktur, wir brauchen eine Bewilligung!
00:39:22: Und in der Umsetzung sind am Anfang wir noch dabei und mit der Zeit geht ein bis zwei Jahre pro Standort übernimmt dann das Lokalteam komplett als Subcontractor.
00:39:34: Das heißt, wir beauftragen sie dann mit allen weiteren Projekten die in die Region reinkommen und haben dadurch zum einen, können wir Lien bleiben hier.
00:39:42: Also viel Sternheiten in der Schweiz das immer Sinn macht!
00:39:46: Und auf der anderen Seite geht aber dann viel von Wert in das Zielland.
00:39:51: und da wir vor allem in tropischen Ländern arbeiten, die nicht dafür bekannt sind dass sie sehr reichs sind, haben wir dort ein added social impact, der uns ziemlich wichtig ist.
00:40:01: Man kann nicht gerne sonst, wenn wir später noch mal drauf eingehen.
00:40:04: Das ist auch anderen Gründen noch wichtig für die Langlebigkeit der Projekte.
00:40:08: aber das ist so wie wir mit den Partnern arbeiten und auf der Kundenseite arbeiten wir eben mit Partnern vor allem hier in der Schweiz im Deutschland in Frankreich.
00:40:17: Wir sind im Prinzip nicht limitiert wo unsere Kunden herkommen Aber hier kamen sie bisher vor allem her Und das sind vor allem Nachhaltigkeitsabteilungen nachhaltig keils beantwortlich von großen Unternehmen Die sich als Pioniere sehen Und ein Schritt weiter gehen als jetzt, sage ich mal, Carbon Credits zu kaufen.
00:40:35: Die eigene Decarbonisierung muss ja sowieso jedes Unternehmen machen aber darüber hinaus kann man viel mehr machen und mit im Hinblick auf anstehende Regulierungen was Risiken zum Beispiel angeht die mit dem Verlust der Naturräume betrun haben gibt es einfach Unternehmen die dort schon einen Schritt weitergehen.
00:40:52: das ist natürlich ein freiwilliger Markt.
00:40:55: dementsprechend haben wir auch gesagt Wir wollen unser Risiko dort verringern und es sind in einem zweiten Markt.
00:41:01: Und das ist der Tourismus, im Tourismus arbeiten wir dann natürlich sehr lokalisiert also zum Beispiel auf einer karibischen Insel in Südparmamá oder ein Nord Mexiko wo dann der Kunde kommt und sagt ich habe einen Riff Ich möchte dass das dem gut geht wieder gut begeht oder dass es ist gut und ich möchte dass so bleibt und dann sorgen wir dafür.
00:41:23: das sind dann sehr individuell individuell geplanten Projekte momentan noch.
00:41:28: Ja, mega spannend ein Riff zu bauen.
00:41:31: das klingt ja extrem schön aber ist auch extrem kompliziert.
00:41:34: ich bin taucher ich habe schon viele riffe getaucht und was war bisher so die härteste operative lektion für euch?
00:41:44: Sicher mal die Ankerwung.
00:41:48: also wie machen wir das was wir machen so stabil dass es den tropischen stürmen die immer mehr und immer heftiger werden standhält?
00:41:54: Das sind die Philippin-Sausen irgendwie, ich weiß ganz wahrscheinlich mehr als ich jetzt sage.
00:41:58: Aber dreißigfünf Minuten im Jahr?
00:42:01: Wahrscheinlich mehr.
00:42:02: In der Karibik ist noch etwas weniger und so.
00:42:04: aber sicher die Stabilität war eine Crux, die wir zum Glück letztes Jahr weitestgehend gelöst haben.
00:42:12: Da sind wir auch ganz stolz draufs.
00:42:14: ein tollen Ingenieur da Teilzeit, der jetzt hoffentlich wiederkommt dieses Jahr nach der Finanzierungsrunde Und haben also wirklich geschafft.
00:42:21: unsere Module sind ja klein Und es ist aus dem Grund klein und nur etwa sieben Kilo schwer, damit wir eben mit den Menschen arbeiten können vor Ort.
00:42:31: Der Einbezug der Menschen bringt uns einen Ownershed-Lokal und eine lokale Governance Struktur die uns dabei hilft das Projekt langfristig lokal zu verankern... ...und alle mit an Bord zu holen dass auch alle dafür sind.
00:42:43: sonst funktioniert das nicht wenn die Leute anfangen dazu Fischen zum Beispiel.
00:42:47: Das heißt es müssen wie alle dafür sein.
00:42:49: Deshalb ist ein ganz wichtiger Grund dafür dass unsere Mdule klein sind.
00:42:53: Jetzt hatten wir die Herausforderung, diese kleinen Module aber so zusammenzusetzen und so ein Boden zu verankern.
00:42:59: Dass uns das nicht um die Ohren fliegt wenn wir richtig starke Strömungen kriegen und Vorwellen Und da haben wir jetzt ein geschicktes inneres Verbindungssystem entwickelt Das sieht man von außen gar nicht dass Aber-Sechzig-Module zu einem verknüpft und also auch das Gewicht der Sechzigmodule dann auf einmal auf den Boden wird.
00:43:20: So bekommen wir ja sogar eine gewichte Verankerung was ziemlich cool ist.
00:43:25: Insofern macht das trotzdem immer noch Spaß, aber ein wichtiger Schritt war sicher die Vereinfachung auch.
00:43:31: also wir arbeiten jetzt mit standardisierten Modulen und das erleichtert auch das Training der lokalen Teams und es hat also viel... Hat uns wirklich sehr weit voran gebracht letztes Jahr.
00:43:41: Gut ja, Riefswirkung!
00:43:42: Das gehört Eingangsfinanzistisch aktuell über Omnium?
00:43:45: Warum habt ihr euch entschieden die Community als Investorinnen und Investoren einzubeziehen und nicht nur klassische VCs oder in Stiftungen anzugehen.
00:43:56: Also wir sind einfach sehr Community getrieben, das kommt sicher auch daher dass das natürlich ein Thema ist was Menschen berührt.
00:44:04: Viele Menschen möchten helfen aber wir sind in der Schweiz.
00:44:07: wie kann man aus der Schweiz dem Ozean helfen haben Bezug zum Ozeaan?
00:44:11: Und so haben wir eigentlich Reaves von Anfang an aufgebaut als ein Unternehmen das ja auch der Community... Was zurückgeben will, eigentlich gehen wir uns gegenseitig Motivation.
00:44:23: Es ist ganz toll was wir kriegen von unserer Community und ich hoffe wir geben dementsprechend auch Motivations raus.
00:44:31: Und so haben wir uns entschieden ein Teil des Unternehmens soll dieser Community gehören.
00:44:36: allen die Aktien an Briefs kaufen möchten und so in den Impact aber auch dann in einen gesunden Return investieren wollen denen diese Aktien sag mal, hoffentlich ab zwanzigneunzwanzig dann generieren.
00:44:49: All die sollen auch diese Möglichkeit dazu haben und deshalb kann man in Juni wirklich schon ab ganz kleinen Tickets dann bei uns investieren.
00:44:56: Okay!
00:44:57: Und wenn jemand jetzt in Reefs investieren möchte was muss diese Person wissen über Risiken aber auch Chancen vielleicht Zeithorizont und euren Weg zum Break-Given?
00:45:08: Das ganze wichtig ist wie bei jedem Investment in einer einzelnen Firma Man sollte nur Geld investieren, das man nicht in fünf Jahren braucht.
00:45:16: Am besten auch nicht in zehn.
00:45:18: Weil ein Investment in eine Einzelfirma ist immer mit einem hohen Plusrisiko bis zu hundert Prozent verbunden.
00:45:24: Das als Disclaimer, das weiß wahrscheinlich jeder!
00:45:28: Wir haben uns so aufgestellt dass wir jetzt gerade auch mit dem Schritt die Kommerik hier anbauen zu holen und eben kein Venture kapitel sagen wir wollen langsamer wachsen also weniger viele Leute einstellen aber schneller Break-Eben gehen und schneller in die Profitabilität.
00:45:44: Das heißt, wir haben einen hohen Fokus jetzt auf die Kundenbeziehung und Sales... ...und auch unsere Unit Economics!
00:45:51: Und wollen im Jahr twenty-seven oder zwanzig Break-eben sein?
00:45:55: Ich sage mal bis der Profit dazu ausreicht dass wir dann Dividenden zahlen und Aktienrückkäufe, ich gehe gleich drauf ein, denke ich eben im Jahr zweizig neunzehn.
00:46:03: Also man muss bereit sein Langzeithorizont für seinen Return in Kauf zu nehmen.
00:46:09: Man muss bereit sein zu akzeptieren, dass es in dieser Welt auch komplett verloren gehen kann dieses Geld.
00:46:17: Aber unser Plan und unser Versprechen das wir unser Bestes geben ist eben strukturiert unsere Aktionärinnen wieder auszukaufen mit der Zeit indem wir die Aktien selbst zurück kaufen oder irgendwann an eine Impact Börse gehen oder über Impact Secondaries also wenn zum Beispiel ein großes Stiftung irgendwann reinkommen will und alle Aktien kaufen.
00:46:37: Und ist das auch eine gute Exit-Variant für unsere Investoren?
00:46:41: Absolut.
00:46:43: Ulrike, vielen Dank fürs Interview und viel Erfolg mit Reeves!
00:46:46: Wir drücken dir auf jeden Fall die Daumen und wünschen dir alles Gute Zeit.
00:46:51: Ja danke euch!
00:46:53: So kommen wir zu den Transaktionen der Woche.
00:46:57: Auch letzte Woche sind einige Transaktion kommuniziert worden und wir starten gleich mit dem Exit der Woche Limmatech Biologics ein klinisches Biotech-Unternehmen aus Schlieren, das wird nun von Eli Lilly übernommen.
00:47:12: Der Deal hat ein Volumen von bis zu siebenhundertachzig Millionen US Dollar in Cash bestehend aus einer Abfrontzahlung und zusätzlichen Meilenstein Zahlungen bei klinischen und regulatorischen Erfolgen.
00:47:26: Limatec wurde im Jahr zwanzig fünfzehn gegründet nach dem GSK, dass Vorgänger Biotecheunternehmens Kaleiko Waxin übernomen
00:47:33: hatte.
00:47:34: Was macht Limatec genau?
00:47:36: Ich gebe zu, ich habe das jetzt nachgeschaut und habe mir das auch notiert.
00:47:40: Sie entwickeln Impfstoffe gegen bakterielle Infektionen insbesondere gegen Erreger bei denen Antibiotikaresistenzen zunehmend zum Problem werden.
00:47:50: im Fokus schön unter anderem Wirkstoffen gegen drei der bekanntesten resistenten Bakterienstämme.
00:47:58: Der wissenschaftliche Ansatz ist zerspannen, weil Limatech nicht primär klassische Oberrechen an die Gene adressiert, sondern Toxine und Superantigene, die eben die Krankheit antreiben.
00:48:12: Ja, und als klinisches Biotech hat Limatech natürlich wie bei vielen Biotechexids noch keine echten Kunden.
00:48:21: Zielmärkte sind aber klar weltweite Gesundheitssysteme mit Kliniken-Patientengruppen mit hohem Infektionsrisiko und Eliteprogramm.
00:48:30: das befindet sich bereits in der Phase eins und zieht auf ein Impfstoff gegen Staffelokokken ab eine der wichtigsten Ursachen von Infektionen nach Operation in Spitalen.
00:48:42: Spannend ist das vor allem, weil Lili hier eine Plattform für bakterielle Impfstoffe übernimmt und dass in einem Umfeld in dem Antimikrobial Resistance immer stärker zum globalen Gesundheitsproblem wird.
00:48:57: Für Lili ist Limatec eine Möglichkeit, Prävention gegen schwerbehandelbare Bakteriealeinfektionen frühen die Pipeline zu integrieren.
00:49:06: Für ein Schweizer Biotech-Ekosystem ist es ein weiterer sehr großer M&A Outcome aus dem Life Science Cluster rund um Schlieren!
00:49:17: Ja ich finde der Deal zeigt sehr gut auf wie wertvoll klinische Plattformtechnologien bereits vorder... effektiven Anwendungen werden können, wenn sie eben noch früh in der Entwicklung in der Phase One sind.
00:49:31: Siebenhundertachzig Millionen US-Dollar hängen natürlich auch stark an den klinischen regulatorischen Meilensteinen.
00:49:40: Da wissen wir jetzt nicht die genaue Aufteilung, die wurde uns nicht preisgegeben.
00:49:44: leider wäre es sicher auch noch spannend zu sehen aber das zeigt halt gut auf große Pharmaunternehmen ganz gezielt nach differenzierbaren Plattformen gegen medizinisch schwerlösbare Probleme.
00:49:57: Und Limatec bedeutet für Lili nun einen Zugang zu globaler Entwicklungskapazität, Manufacturing Scale und kommerzieller
00:50:05: Infrastruktur.".
00:50:07: Für die zweite Transaktion gehen wir nach Losan, Bissiom, ein Zwanzig-Achzehn in Losan gegründetes Startup im Bereich K and Data hat nach acht Jahren Bootstrapping seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen.
00:50:21: Der Betrag wurde nicht veröffentlicht, aber die Runde wurde von Columbus Venture Partners und Concentric Co geführt.
00:50:28: Bemägenswert ist.
00:50:29: Visium beschäftigt bereits hundert Mitarbeitende in Europa.
00:50:33: Ja, die Firma bietet KI und Data Services für Unternehmen in stark regulierten Branchen.
00:50:39: Also vor allem live-signsende Spezialchemie an.
00:50:42: das Unternehmen fährt ein duales Modell aus Consulting und auch eigenen Softwareprodukten.
00:50:48: dazu gehören unter anderem ein Tool für klinische Dokumentationen und eine Datenplattform also Lösungen die direkt in komplexe regulierte Enterprise Workflows eingebettet werden kann.
00:51:00: Ja, wir haben uns auch mal die Kundendiste angeschaut.
00:51:03: Visium hat bereits mehr als zweiundfünfzig KI und Data-Projekte umgesetzt und arbeitet mit Unternehmen wie Rosh Novartis oder DSM zusammen.
00:51:13: das zeigt dass eben Visium nicht nur generische KI Beratung verkauft sondern in anspruchsvollen Industrien mit hoher Qualitätsdaten und Compliance Anforderungen verankert ist.
00:51:24: Ja, ich finde es spannend nach acht Jahren Bootstrapping mit hundertmitte Arbeiten nun ein ja doch gutes Investoren Syndikat mit Columbus Ventures Partners und Concentric aufzunehmen.
00:51:37: Kolambos, die bringen Life Science Expertise und Concentric.
00:51:40: Die setzen generell auf Software-Unternehmen, die dazu bereit sind traditionelle Branchen zu transformieren.
00:51:48: Es gibt auch einige spannende Angels mit dabei und das finde ich insgesamt strategisch sehr passend weil Visium genau an der Schnittstelle von KI Enterprise Transformation und regulierten
00:51:59: Industrien sitzt.
00:52:01: Das Kapital soll genutzt werden, um in Europa und den USA zu expandieren das Team weiter auszubauen.
00:52:07: Und das Portfolio zu skalieren.
00:52:09: parallel zur Runde verschärgt, wie sie auch Governance und ein Advisory Board mit erfahrenen KI Life Science und Operator Profilen.
00:52:19: Strategisch geht es also darum aus einem profitabel gewachsenen KI Dienstleister eine breitere Produktung Plattformfirma für regulierte Industrien zu entwickeln.
00:52:31: Ja, kommen wir zur letzten Transaktion.
00:52:33: Avian.
00:52:34: da können wir zurück.
00:52:35: nach Zürich ist ein Industrial Tech Startup es ja nun eine Finanzierungsrunde über zwei Millionen abgeschlossen.
00:52:42: gemäß den uns vorliegenden Infos wurde die Runde vollständig von Founderful finanziert der Avian, das ist ein University of Zurich Spinoff von Thomas Langley und Drew Hanover.
00:52:58: Avian entwickelt thermische Kamerasysteme zur Früherkennung von Bränden in industriellen Umgebungen.
00:53:05: die Systeme überwachen anlagen und erkennen kritische Temperaturveränderungen, bevor eben ein Feuer entsteht.
00:53:12: Zusätzlich bietet Avian mit Avion Vision eine Software-Lösung an die bestehende CCTV-Kameras um Brand- und Raucherkennung erweitert ohne das neue Hardware installiert werden muss!
00:53:27: Ja, es ist natürlich klar gewunden.
00:53:29: Das sind Industriebetriebe mit erhöhtem Brandrisiko etwa Recyclinganlagen, Öl-, Gasbetrieb, Sägewerke aber auch Plattenhersteller.
00:53:39: Avian ist bereits in neun Ländern im Einsatz und schützt mehr als fünfzig Anlagen.
00:53:45: zu den Kunden gehören in den USA Camps, Palettes, Euro-Pacific Industries und Tolco.
00:53:54: In der Schweiz zum Beispiel Schilligerholz und Blumer Lehmann.
00:53:59: Spannend ist das Avio laut eigener Aussage seit der Gründung profitabel ist und trotzdem jetzt Kapital aufnimmt um schneller zu skalieren.
00:54:07: Das ist im keinklassischen Wir brauchen Geld Product Market Fit zu suchen Case, sondern eher ein Fall von der Marktfunktioniert.
00:54:16: Jetzt soll Vertrieb und Engineering hochgefahren werden.
00:54:19: Das foundervolle die gesamte Runde zeichnet zeigt auch eine starke Conviction in ein sehr konkretes Industrial Key Problem.
00:54:29: Und das Kapital ist jetzt vor allem den Ausbau vom Engineering & Sales Team in den USA Europa fließen, strategisch geht es darum die bereits validierte Lösung schneller in weitere industrielle Märkte zu bringen.
00:54:44: Der Painpoint ist klar, Industriebrände versuchen enorme Sicherheits- und Ausfallrisiken und Avian, die positionieren sich hier genau an der Stelle wo Prävention deutlich günstiger ist als Schadenbegrenzung.
00:54:57: So, das wär's gewesen mit Burn Raid dem VC Insider Podcast.
00:55:00: Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt abonniert unsere Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk!
00:55:06: Vielen Dank fürs Reinhören.
00:55:07: wir wünschen euch ein schönes Wochenende Take care und Tschüss.
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