Episode #92 – AI Index | Forbes | BLP | CVVC | One-Person Unicorn | Daphne | Cosaic | Planetary
Shownotes
Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich Willkommen zu Burn Raid, dem Visi Insider Podcast.
00:00:07: Ich stelle dir hiermit Gigi Frädi über die Star-Up-Szene mit dem Schwerpunkt offensiver Capital.
00:00:11: Wir sind bei Folge zweiundneinzig angekommen und nehmen auf am Mittwoch, den zwanzigsten April um einundzwanzig Uhr am Abend.
00:00:20: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Arventsches und Wenger Fieri.
00:00:24: Ja, Are Ventures!
00:00:26: Sie haben gerade einen Call for Startups für den nächsten Event vom achten Juli lanciert.
00:00:32: Bewerben können sich Pre-Seat-Startups für ein Slot zum Pitchen bis zum dritten Mai.
00:00:38: Mehr Infos erhält ihr unter www.areventures.ch.
00:00:43: Also wenn Ihr gerade im Fundraising seid oder jemand kennt im Fundracing bitte leitet doch diese Nachricht kurz weiter damit die sich die besten Startups auch bewerben kann.
00:00:54: Jagi, ich seh' du was mein Qua für.
00:00:55: Ja absolut!
00:00:56: Das war lang überfällig.
00:00:59: Ich fühl mich etwa fünf Kilo leichter.
00:01:01: Würde ich auch sagen... Ich sage dir jetzt, ich habe heute einen Hut auf.
00:01:05: das können sich die Hörn nicht sehen.
00:01:07: Ich habe heute meinen Bad Hair Day von dem.
00:01:10: er kann nichts dazu sagen.
00:01:13: Jagi?
00:01:14: Was sind heute die Themen?
00:01:15: Ja in den News, da gehen wir auf den Stanford KI Index.
00:01:20: Ein in den die Schweiz ganz vorne mitmischt.
00:01:23: Dann wurde die neue Forbes Thirty Under Thirty Liste publiziert und als dritte News haben wir auf dem Programm die Fünfzig Millionen Finanzierungsrunde vom BLP Digital also eine Kracher Runde in der Schweiz.
00:01:41: dann im Schwerpunktthema haben Matthias Ruch, Gründer und CEO von CVVC Labs zu Gast in unserem Studio.
00:01:49: Und wir diskutieren mit ihm über die Erkenntnisse aus dem CVVCI Top Fifty Report.
00:01:55: Die heutige höhere Frage ist ob es das One-Person Unicorn wirklich geben kann oder ob das effektiv ein Mythos ist?
00:02:05: Zum Schluss haben wir wie immer einige Transaktionen der Woche für euch aufbereitet.
00:02:09: Ja, starten wir mit der ersten News der Woche.
00:02:11: Ein spannender Blick auf die Schweiz kommt gerade
00:02:14: aus
00:02:15: dem neuen Stanford KI Index.
00:02:18: Der Report gilt ja weltweit als eine der wichtigsten Bestandesaufnahmen zur Entwicklung von künstlicher Intelligenz mit Zahlen zu Talentforschung, Investitionen, Adoptionen und wirtschaftliche Wirkung.
00:02:29: Und aus Schweizer Sicht ist die Schlagzeile zunächst einmal ziemlich stark.
00:02:33: Die Schweiz liegt weltweit auf Platz eins wenn es um KI Talent pro Kopf geht.
00:02:38: Also nirgendwo sonst gibt es gemessen an der Besölkerungszahl mehr Kai-Forscherinnen, Forscher, Entwicklerinnen und Entwickler als hier.
00:02:47: Das zeigt einmal mehr wie stark unser Hochschul- und Forschungsstandort ist von der ETH ja bis zu den vielen DeepTech nahe Ökosystemen.
00:02:56: Aber der Report zeigt eben auch sehr klar, Talent allein reicht nicht.
00:03:00: Bei den privaten K-Investitionen liegt die Schweiz verordentlich im Rennen aber international nur auf Rang XIV.
00:03:06: und auch bei neu finanzierten K-Starrups ist das Bild ähnlich solide, aber eben nicht spitze.
00:03:12: Länder wie UK Deutschland Israel oder auch Singapur sind da teils deutlich dynamischer.
00:03:18: Das heißt übersetzt, die Schweiz ist excellent darin keine Kompetenz aufzubauen aber weniger stark daraus in großer Zahl gut finanzierte schnell skalierende Unternehmen zu machen.
00:03:29: das ist für uns natürlich keine neue Erkenntnis.
00:03:32: Interessant ist gleichzeitig, dass die Nutzung von generativer Kail in der Schweiz klar zunimmt.
00:03:38: Die Adoptionsraten liegen über dem europäischen Durchschnitt und sogar vor den USA.
00:03:43: auch der Arbeitsmarkt signalisiert wachsende Nachfrage weil der Anteil an kailbezogenen Stellen ins Raten höher ist als in mehreren Nachbarländern.
00:03:53: man könnte also sagen die Grundlagen sind da.
00:03:56: Die offene Frage ist nur warum daraus?
00:03:59: noch nicht mehr internationale K-Champions aus der Schweiz entstehen.
00:04:03: Jagi, ist das für dich die klassische Schweizer Deep-Stack Story?
00:04:08: Also Weltklasse bei Talent und Forschung aber immer noch zurückhaltend wenn es um Kapitalskalierung und dass Bauen wirklich großer Companies gibt?
00:04:17: Ja leider kann man das schon ein wenig so ausdrücken.
00:04:20: Die Zahlen bestätigen eigentlich etwas wie in der Zähne schon länger spüren X-mal thematisiert haben und auch immer wieder ein Pursch versuchen zu machen, dass sich das verändert.
00:04:33: Die Schweiz kann unglaublich gute Technologien hervorbringen aber wir tun uns extrem schwer diese Stärke konsequent in große unternehmerische Geschichten zu übersetzen.
00:04:46: Das hat natürlich mehrere Gründe.
00:04:48: Wir haben einen extrem kleinen Heimmarkten, das zwingt die Start-ups extrem früh zur Internationalisierung oder zum internationalen Denken und das macht das Wachstum nicht einfach einfacher wenn man nach Deutschland, Frankreich, UK sehr schnell expandieren muss.
00:05:05: Und zweitens wäre hier eher ein ganz anderer kultureller Aspekt.
00:05:11: Wir sind traditionell stark in der Forschung und der Präzision, aber wir sind weniger gut in diesen kompromisslosen Go Big or Go Home Mentalität wie man zum Beispiel in den USA oder auch in Israel, die man dort extrem gut kennt.
00:05:29: Und ja drittens uns fehlt halt schlicht und einfach auch das... ganz große Wachstumskapital vor allem in den späteren Phasen und die Folge ist natürlich viele starke Teams, viel Know-how das dann abfließt oder aufgekauft wird bevor es wirklich global skalieren kann und global dominieren kann.
00:05:51: Heißt das denn im Umkehrschluss Max dass die Schweiz jetzt weniger über Talentförderung sprechen müsste, weil wir da ja schon sehr gut sind und stärker darüber wie man aus diesem Talent schneller skalibare KI Firmen bauen könnte.
00:06:07: Ja genau, das ist für mich der Kern.
00:06:09: Der Rengpass scheint nicht mehr primär beim Talent zu liegen sondern bei der Übersetzung in Unternehmertum Finanzierung und Skalierung.
00:06:16: also wie halten wir Spitzenlöte im Land?
00:06:19: Wie bringen wir sie dazu nicht nur zu forschen sondern auch zu gründen?
00:06:23: Wie schaffen wir bessere Bedingungen für größere Finanzierungsrunden und wie sorgen die dafür dass erfolgreiche KFirmens nicht zu früh ins Ausland abwandern oder verkauft werden.
00:06:34: Wenn die Schweiz beim Talent schon Weltspitze ist, dann muss der nächste Schritt eigentlich sein auch bei der Kommerzialisierung und beim Company-Building deutlich ambitioniert zu werden.
00:06:46: Dann kommen wir zu einer zweiten News, die für die Schweizer Startup-Szene schon ziemlich bemerkenswert ist.
00:06:51: Die Start up Ticker berichtet das es dieses Jahr zwölf Persönlichkeiten aus dem Schweizer startup Ökosystem auf die Forbes Europe Thirty Younger Thirty Liste geschafft haben.
00:07:01: Da kommen beide leider nicht mehr in Frage.
00:07:03: Wir sind ein bisschen zu alt und vielleicht noch zu wenig gut.
00:07:07: Wer weiß, das ist ja eine diese... Vorher
00:07:09: geht auch nicht mehr.
00:07:11: Ja stimmt jetzt müssen wir bald sagen, dass es lieber nicht.
00:07:15: Das ist eine dieser Listen über die man sagen kann klar Es ist einen Medienformat, es ist ein Ranking, es is auch ein bisschen Inszenierung aber gleichzeitig ist es eben doch ein ziemlich starker Gradmesser dafür welche Gründerinnen, gründerwelche Themen und welche Städte gerade europaweit Aufmerksamkeit bekommen.
00:07:34: Ja laut Start-up der Christürisch Hinterlanden sogar auf Platz zwei der Städten in denen die meisten der europäischen Listenträger leben.
00:07:41: dahinter kommen dann Städter wie Berlin.
00:07:43: also wir sind vor berlin Paris und München.
00:07:46: das ist schon ein starkes Signal wenn man überlegt wie viel größer diese Ökosysteme dann teilweise sind.
00:07:51: insgesamt sehr viele deep tech sehr viel btb sehr viel industrielle Relevanz.
00:07:56: und genau deshalb fand ich die Meldung interessant, weil es eben zeigt dass die Schweizer Star-Up Szene international nicht nur bei Fintech oder Software wahrgenommen wird sondern auch dort wo echte technische Komplexität und Industrielle Umsetzung gefragt sind.
00:08:10: Guy wenn du auf so eine Liste schaust was liest du daraus?
00:08:14: Ist das einfach schöne Per für ein paar Gründer oder sagt das auch etwas über den Zustand des Standortes Schweiz aus?
00:08:21: Ja, also vielleicht vorab mal wenn ich die Liste anschaue das macht doch stolz dass wir so viele Schweizer Unternehmer darauf haben und einige Namen davon auch sehr gut kennen wie den Aris.
00:08:33: Der ist ja auch auf der Liste hat man mit uns zusammen gearbeitet.
00:08:37: Die Mitgründerin des Startup Nights Alisa ist drauf Und dann haben wir auch einen Beiner der Pascal Solberger und das ist natürlich schon cool, wenn diese Leute, die man doch schon lange mitverfolgt auf diese Liste kommen und international für Furore sorgen.
00:08:55: Also mal Gratulation an euch alle, auch die ich jetzt nicht erwähnt habe, die wir hier gut kennen!
00:09:01: Um auf deine Frage zurückzukommen, ist natürlich beides.
00:09:03: Die Forbeslist ist klar auf der einen Seite immer viel PR aber man sollte diese Rankings nie einfach mit der absoluten Wahrheit verwechseln.
00:09:12: Sie sind ein ziemlich guter Indikator dafür, welche Regionen, welche Gründetypen gerade international Aufmerksamkeit bekommen und haben zwölf Leute aus der Schweiz im Startup-Umfeld darauf.
00:09:26: Und das heißt schon, dass es nicht mehr einfach einen Zufall oder eine Einzelausreiser.
00:09:32: die Schweizer Startupszene ist international definitiv auf dem Radar und auch bei Forbes Über die Schweiz sagt das eben dann genau, dass hier in den letzten Jahren ein Ökosystem wirklich gereift ist im Startup-Bereich.
00:09:48: Dass deutlich mehr hervorbringt als nur gute Forschung, was wir vorher gerade angesprochen haben.
00:09:54: Die Schweiz war lange nur bekannt für Hochschulen, für die Ingenieurskunst und für die technischen Talente.
00:10:03: Eigentliche Frage war immer entstehen da auch so Firmen, die international sichtbar werden?
00:10:08: und genau das sieht man hier.
00:10:10: Da wird nicht nur gute Technologien gebaut sondern daraus werden auch Unternehmen mit klaren Anwendungen, mit Märkten und eine Story-Mitambition aufgebaut.
00:10:20: Was mir besonders auffällt, ist die Art der Unternehmen.
00:10:23: Das sind keine rein Consumer Stories, keine Lifestyle Start-ups, keine kurzfristigen Trendthemen, das sind Firmen, die sich mit Technologie-, Infrastruktur-, Logistik und Automation beschäftigen also mit Bereichen in denen die Eintrittsbarrieren hoch sind und in denen man nicht einfach in drei Monaten irgendwas zusammenschraubt.
00:10:44: Das spricht klar für Substanz – diese Substanz ist am Ende!
00:10:49: Genau das, was ein Standort langfristig stark macht.
00:10:54: Gut gehen wir weiter zu einer spannenden News aus der Schweizer K-Szene gerade so eben reingekommen dass durch den Scaleup Bill P Digital hat sich fünfzig Millionen US-Dollar von Goldman Sachs alternativ gesichert und das ist nicht einfach nur eine weitere Kaifinanzierungsrunde sondern ein ziemlich starkes Signal für eine Kategorie die gerade massiv an Bedeutung gewinnt Kai für echte Unternehmensprozesse.
00:11:17: Ich kann mich gut erinnern, ich habe die beiden Gründer sind Brüder damals noch an der ETA getroffen als sie zu zweit waren und wir haben dann lange darüber nachgedacht oder nicht investieren und waren damals schon eigentlich zu langsam.
00:11:33: das ging dann rapide vorwärts.
00:11:36: Bill P. Digital entwickelt seit dem Jahr zweiundzehn Lösungen, mit denen Unternehmen ihre RP- und Finanzprozesse automatisieren können – also nicht die Flashy Car Use Cases über alle reden sondern die operativen Kernprozessen in den Großunternehmen jeden Tag Zeit, Geld und Effizienz verlieren.
00:11:54: Konkret geht es zum Beispiel um Bereiche wie Accounts, Payable, schnellere Schlüsse und bessere Steuerung von Cashflow und Workman Capital.
00:12:03: Das Unternehmen sagt, dass heute bereits mehr als vierhundertfünfzig Firmenkunden in über vierzig Ländern auf die Plattform setzen.
00:12:09: Dazu kommen laut BLP über dreißig Standard Integrationen und mehr als dreihundert einsatzbereite Coy Agents.
00:12:18: Gobern Sachs begründet das Investment der anderen mit profitablen Wachstum, starker Kundentraktion und einer führende Position im Bereich.
00:12:28: Koi getriebene Enterprise-Automatisierung.
00:12:31: Jagi, ist das für dich einfach eine große Finanzierungsnews oder zeigt sich hier gerade sehr deutlich wohin der Koi macht im Bitubi Bereich tatsächlich steuert?
00:12:42: Ich glaube man kann schon sagen, das ist mehr als nur eine Finanzierungs-News die wir üblich in Transaktionen aufnehmen.
00:12:49: Es ist auch wichtig zu verstehen es sind nicht nur eine Primärtransaktion sondern vor allem eine Secondary Transaktion.
00:12:54: also Golden Sachs hat hier Aktien von bestehenden Aktionären übernommen und zum einen das Teilweis ins Beten kennen wir hier nicht genau Und was wir hier sehen, ist ein klares Schiff weg vom Kai als Experiment hin zur Kai.
00:13:08: Als Infrastruktur.
00:13:09: Investoren wie Goldman Sachs schauen heute inzwischen viel stärker auf Unternehmen die nicht nur technologisch spannend sind sondern bereits heute messbaren Mehrwert liefen.
00:13:21: und genau das scheint BLP Digital zu tun.
00:13:24: sie sitzen auf einem konkreten Problem in einem riesigen Markt mit Kunden, die offenbar bereit sind für Effizienz und Automatisierung zu zahlen.
00:13:34: Und das ist aus Investoren Sicht natürlich extrem
00:13:36: attraktiv.".
00:13:43: die direkt in bestehende Unternehmensprozesse eingebaut wird und dort Resultate liefern muss.
00:13:49: Wenn ein Unternehmen aus Zürich mit diesem Fokus fünfzig Millionen Dollar von Goldman Sachs bekommt, dann ist es nicht nur eine Folge für BLP Digital sondern auch ein Zeichen dafür dass Schweizer KSG Labs international immer ernst genommen
00:14:04: werden.".
00:14:06: Diese Folge wird präsentiert von Ari Ventures dem Berner Business Angel Club.
00:14:11: AReVentures bringt ambitionierte Schweizer Startups mit erfahrenen Investoren zusammen, die mehr bieten als nur Kapital.
00:14:19: Ein starkes Netzwerk, echte Expertise und Hands-on Support für die entscheidenden Frühenschritte!
00:14:25: Wenn ihr als Startup wachsen wollt oder als Investor Zugang zu den spannendsten Frühphasendeals sucht dann bewerbt euch für unsere nächste Veranstaltung unter www.areventures.ch.
00:14:38: Wenger & Willi – Ihre Partnerkanzlei für Startups Ob Gründung, Finanzierungsrunde oder Exit.
00:14:44: Startups stehen vor komplexen rechtlichen Herausforderungen.
00:14:48: Wenger und Vieli begleitet Gründerinnen und Gründern in jeder Phase ihres Unternehmens mit maßgeschneiderte Beratung zur Gesellschaftsrecht, Finanzierung, Steuerfragen- und IP-Schutz.
00:14:57: Kommen wir zum Schwerpunktthema.
00:15:04: Heute gehen wir ins Kryptowall in Nachzug, einen Ort der wie kaum ein anderer für die Blockchain und Kryptoindustrie in Europa steht.
00:15:13: Während viele Standorte in den letzten Jahren um Talente Kapital und auch regulatorische Klarheit gerungen haben hat sich die Schweiz als eine der stabilsten und relevantesten Hubs behauptet – das zeigt sich ganz konkret neuesten Zahlen des aktuellen CVVC-Reports der letzte Woche publiziert wurde.
00:15:32: CVVCI veröffentlicht diesen Report seit inzwischen zehn Jahren und liefert damit einen der wichtigsten Gradmesser für die Entwicklung des Crypto Valley.
00:15:40: Ja, absolut!
00:15:41: Und der Report macht ziemlich deutlich wie stark sich die Schweiz bzw das Crypto valley im vergangenen Jahr positioniert hat – zwanzig fünfundzwanzig flossen rund siebenhundert achtundzwantige Millionen US Dollar an Blockchain Venture Capital in Unternehmen aus dem Krypto Valley.
00:15:56: Besonders bemerkenswert ist dabei, dass entspricht siebenundvierzig Prozent des gesamten europäischen Blockchain Fundings also jeder zweite Ventur-Dollar der in Europa im Blockchain investiert wurde landete in der Schweiz bzw.
00:16:11: in diesem Ökosystem Rundumzug.
00:16:14: Das ist eine enorme Konzentration und ein sehr starkes Signal dafür, wie relevant der Standort international mittlerweile geworden ist.
00:16:21: Ja und spannend ist ja dass diese Entwicklung nicht einfach nur auf einem Neuen Hype basiert, sondern auf einem Markt der sich stark verändert hat.
00:16:30: Der Report beschreibt im Jahr den Wildenexpansion nicht, sondern eher als Phase der Reifung.
00:16:37: Es gab weniger Deals als im Vorjahr dafür aber deutlich größere Finanzierungsrunden wie auch sonst im VC-Markt.
00:16:44: Das heißt Kapital fließt auch im Kryptosektor selektiver.
00:16:47: Investorinnen und Investoren schauen genauer hin und finanzieren werden vor allen Projekten mit Substanz, mit technologischem Tiefgang und mit echter Marktanbindung.
00:16:57: Das Krypto Valley wächst also nicht nur in der Breite, sondern vor allem in die
00:17:02: Qualität.".
00:17:03: Ja das passt auch zur allgemeinen Entwicklung des Standorts.
00:17:06: Ende im Jahr zwanzig fünfundzwanzig zählte das Kryptowally tausend siebenhundert sechsunzechzig aktive Unternehmen.
00:17:13: so viel wie noch nie!
00:17:14: Im Vergleich zu zwanziger ist es ein Wachstum von hundertdreißig Prozent und gleichzeitig hat sich das Tempo klar verlangsam.
00:17:22: Das jährliche Wachstum liegt nur bei rund einem Prozent, auch das kann man als Zeichen eine neue Phase lesen.
00:17:29: weniger in den Reihen aufbauen und in die Boomlogik dafür mehr in die Konsolidierung.
00:17:35: der Markt wird viel selektiver aber eben auch belastbarer und genau darin sieht CVVC ein Zeichen der Reife.
00:17:43: Ja auch die inhaltlichen Schwerpunkte haben sich in den letzten Jahren verschoben.
00:17:47: Im Fokus stehen heute vor allem Infrastrukturunternehmen, Finanzdienstleister und Technologie getriebene Services.
00:17:54: das macht den Standort politisch und wirtschaftlich besonders interessant denn wenn sich ein Ökosystem von einem Wachstumsmarkt zu einem Infrastructure Hub entwickelt stellt sich automatisch die Frage was dahinter steckt?
00:18:06: Ist es die Regulierung ist es die Dichte an Investoren Banken und spezialisierten Dienstleisen, ist es vielleicht sogar auch die internationale Vernetzung?
00:18:16: oder ist es dieser Kryptowalleeffekt?
00:18:19: Den sich Zug über die Jahre erarbeitet hat.
00:18:22: Gerade in einem Umfeld, indem man auch Dubai, Singapur oder Teile der USA massiv um Blockchainfirmen werben, ist das eine zentrale Frage!
00:18:30: Ja und genau darüber sprechen wir heute mit Matthias Ruch, unserem Gast.
00:18:35: Er ist Co-Founder und CEO von CVVC Labs, er ist Unternehmer, Investor und man darf hier definitiv sagen eine der prägenden Stimmen im Krypto Valley, die viele Initiativen mit angestoßen hat und sich seit Jahren für den Starten dort stark macht.
00:18:52: Herzlich willkommen bei Burn Raid Mathias!
00:18:54: Vielen Dank dass ich bei Burn RAID sein darf heute Abend.
00:18:57: Ja Matt, ihr verfasst ja den Report seit rund zehn Jahren.
00:19:01: Ich habe es gesagt wenn du auf die Entwicklung des Crypto Valley blickst was ist für dich die wichtigste Veränderung der letzten Jahre?
00:19:09: und ist die Branche heute deutlich reifer als noch vor ein paar Jahren?
00:19:13: Also in einem Satz oder in einem Wort sogar.
00:19:15: ich glaube was sich wirklich verändert hat und das erst in den letzten ein zwei Jahren würde ich sagen ist in einem wort Legitimität.
00:19:22: Das heißt lange fand ja das Crypto valley und crypto nicht jeder gut.
00:19:27: Es gibt ja eigentlich diese beiden Lager, es gibt einerseits würde ich sagen jene die sagen das ist deine Technologie.
00:19:33: Ich spreche jetzt von den Anfängen, zwanzig, dreizehn, vierzehnt und fünfzehn.
00:19:38: Die hat das Potenzial ähnlich wie das Internet vor dreizig Jahren Wachstum für die nächsten paar Generationen zu generieren.
00:19:45: dann geht es die zweite Ebene in die viel sichtbarer war.
00:19:48: Das war die Spekulationsebene.
00:19:50: Und das war Bitcoin, Krypto all dieser Asset Spekulation und deshalb glaube ist das lange natürlich auch nicht so wahrgenommen worden, wie es zum Teil natürlich wirken kann in Bezug auf Infrastruktur, wie ihr das erwähnt habt.
00:20:06: Und wenn man so zurückschaut... Wir haben begonnen, zwanzig sechzehn.
00:20:10: ich glaube in den ersten Report haben wir dann achtzehn gemacht, wir hatten teilweise zwei pro Jahr gemacht.
00:20:15: Achtzehn war so der ICO-Craze.
00:20:18: wirklich die Haltung war so ja dass Silicon Valley ist umgezogen d.h.
00:20:21: jetzt Crypto Valley und anything.
00:20:23: Es ist möglich, die Pioniere waren da.
00:20:27: Wir haben damals zu Beginn noch keinen Blockchain-Fokus in diesem Sinne hatten.
00:20:32: Ich glaube, wir haben uns tausend Projekte angeschaut zu beginnen in einem Jahr und da waren die meisten bei den neunzig Prozent nicht der Redewert.
00:20:40: aber dann hat es zwei oder drei gehabt wo du gesagt hast okay das hat was lass uns das anschauen Und da hat die Schweiz natürlich dann schon profitiert.
00:20:48: Man hat denn früh festgestellt, okay, da braucht es Regulierung oder Handbedingungen, würde ich mal sagen.
00:20:53: Da hat sie eine Gruppe gegeben, die gesagt hat schauen wir das, dass wir da smarte Regulation haben?
00:20:58: Dann kann Libra ... Ich glaube, das war auch in diesen noch vor zwanzig wenn ich das recht im Kopf habe.
00:21:04: Einundzwanzig kam dann die Schweizer Regulierung.
00:21:08: Zwei und zwanziger auf nach einundzwzig der Coinbase IPO.
00:21:11: Das war eigentlich noch früh, wenn ich zurückdenke Und dann kam so ein bisschen die Konsolidierung.
00:21:18: Ja, also eigentlich hat man die immer gehabt diese Crypto Winter aber ich glaube so mit Terra Luna, Zweiundzwanzig dann und später FTX das war schon massiv.
00:21:28: Das hat die Branche wirklich drangenommen viel gekostet und eigentlich ist man seit daher dann in in Dreiundzwantzig rein wirklich mit Regulierungen hat angezogen.
00:21:41: Europa hat einen Regulierungs Framework entwickelt.
00:21:45: Später bist dann auch die institutionelle Adoption gekommen, mit dem ITF-Riesenthema.
00:21:53: Und jetzt, ich glaube das habt ihr gut zusammengefasst ist es wirklich das Infrastruktur hat hier die Finanzmarktinfrastruktur wird ersetzt teilweise mit Blockchain, der Organisierung ein Riesenthemer.
00:22:05: was sich noch spannend finde ist die Themen wiederholen sich also Wir machen auch jedes Jahr einen großen Anlass, spezifisch auf Digital Assets und diese Branche.
00:22:13: Und Tokenisierung – das war von Beginn weg!
00:22:15: Das große Thema kam dann in mir wie die River Asset.
00:22:19: Tokenization heißt, dass heute damals was Real Estate vielleicht aber die Akteure verändern sich.
00:22:25: Also gerade bei unserem letzten Summit letztes Jahr im Zürich spricht jetzt nicht mehr irgendein Start-up aus Westeuropa zum Thema Tokenisierung sondern jemanden der UBS Und das ist neu und ich glaube, dass bescheid gegen diese Legitimierung ziemlich gut und zeigt wo die Branche heute angekommen ist.
00:22:46: Wenn wir uns ein bisschen die Zahlen anschauen, die kombinierte Bewertung der Top-Fifty ist im Jahr zwanzig fünfundzwanzig.
00:22:51: auf rund vierhundertsechzig Milliarden Euro soll er gefallen nach rund sechshundert Milliarden Euro im Vorjahr.
00:22:58: wie interpretierst du diesen Rückgang?
00:23:00: Ist es eine zyklische Korrektur oder reine strukturelle neue Bewertungen?
00:23:04: In dieser Branche gibt es einen Zyklus, der lange das Maß aller Dinge war.
00:23:10: Das ist die Healthing-Zyklen von Bitcoin.
00:23:14: Alle vier Jahre wird ein Reward halbiert und das hat meistens einen Effekt auf den Kurs von Bitcoin gehabt.
00:23:22: und weil Bitcoin den größten Teil der Kryptowährungen oder Tokens ausmacht, hat er sich immer den ganzen Markt natürlich mitgenommen Und man war sich unsicher jetzt mit der institutionellen Adoption.
00:23:34: Passiert das wieder?
00:23:36: Und es bleibt strukturell, also ich würde sagen um auf deine Frage zurückzukommen ist beides.
00:23:42: Es ist wahrscheinlich eine Korrektur und eine Neubewertung im Sinne von Zyklus-Effekt oder Stichtagseffekt.
00:23:50: Wir haben ja zwei Gruppen da die diesen Wert ausmachen.
00:23:53: wir haben einerseits die gelisteten Projekte mit Tokens, also das Coin Market Cap die größten, von zwanziggrößten Token-Projekte und dann die vom Zwanzig grössten privaten Projekte.
00:24:05: Und beiden Tokenprojekten, wenn man sich das anschaut, ich glaube Ethereum und Solana, die beiden Größten machen wahrscheinlich neunzig Prozent dieser Vierhundertsessig Millionen aus muss man auch fähreweise sagen.
00:24:16: Und dann ist dann die private Seite, die nicht öffentlichen gehandelten Firmen sind natürlich viel weniger in der Anzahl und auch viel kleiner im Wert.
00:24:26: was da noch struktureller zu erwähnen ist eine Pifatenseite wurde, Twenty One Shares ein ETF-Anbieter aus der Schweiz.
00:24:34: Der wurde gekauft von Falcon X in den USA.
00:24:36: Fällt deshalb aus unserem Bewertungskriterien raus?
00:24:40: Ist nicht mehr drin hat auch eine schöne Marktkapitalisierung dann aufgewiesen.
00:24:45: Das ist wirklich beides.
00:24:46: und heute ist auch das Makrumfeld bis zu einem gewissen Grad Ausschlag geben für die Kryptos, für die Grüßgrößen.
00:24:53: Also zinsten geopolitische Situationen, die Risk-Off-Stimmung und wo die schlägt sich auch wie bei Tech-Aktien nieder.
00:25:02: das sieht man auch.
00:25:03: aber wenn man dann ein bisschen genauer hinsieht.
00:25:06: ich finde halt einfach bei diesen Projekten beiden Protokolls und die meisten gelisteten Projekte sind ja Protokole d.h.
00:25:13: Infrastrukturanbieter.
00:25:16: Da kommt schon davon, wer hat die Aufgaben gemacht?
00:25:18: Die sitzen auf viel Treasury meistens und zum Teil managen sie die gar nicht oder dann eben sehr gut.
00:25:25: Reserven könnte man auch sagen und wenn man da die Fundamentaldaten bei den guten sich anschaut, dann sind die eigentlich nicht fundamental.
00:25:35: schlecht also... Wie aktiv ist die Community?
00:25:38: Wächst die Community, wächst auch die Developer-Community.
00:25:41: Gibt es Anwendungsfälle, gibt es Use Cases, gibt das Transaktionen, geht es TVL und so weiter... Und diese sind eigentlich nicht zurückgegangen!
00:25:48: Deshalb würde ich schon den Zyklus also diesen Stichtagseffekt per Ende ja wo wir einfach dann die Zahlen nehmen jetzt beiden gelisteten Projekten würde ich sagen ist größer.
00:25:59: Ja spannend Wir haben in der Einführung kurz angesprochen, es fließt überproportional viel Kapital aus dem europäischen Blockchain-Vengekapitalanteil in die Schweiz bzw.
00:26:11: ins Crypto Valley.
00:26:13: Was sagt diese Position über die internationale Webbewerbsfähigkeit des Standorts aus?
00:26:19: Ich finde das eine sehr gute Frage und sie sagt schon etwas aus aber vielleicht nicht das was die meisten denken.
00:26:27: Die Schweiz hat ja früh mit dem Blockchain.
00:26:30: Die haben kleine Anpassungen gemacht am Regelwerk in der Schweiz.
00:26:35: Der Regulator, die Firma hat viel kommuniziert wie sie das sehen ja und haben sich auch hoffildiert indem Sie die Token kategorisiert haben Und das hatte dann wirklich auch so ein Netzwerkeffekt ausgelöst was dazu geführt hat dass eben sehr schnell das Ökosystem gewachsen ist.
00:26:52: wenn man sich anschaut was so ein Ökosisystem braucht Zuerst ist es Talent, also die Projekte kamen ja wirklich in Scharen daher anfänglich.
00:27:00: Dann folgt das Geld.
00:27:01: Das ist in der Schweiz im Jahr zwei Tausend Achtzehn in diesem ersten Hype sehr stark passiert.
00:27:07: Man braucht so eine gute Infrastruktur, Unternehmen, Dienstleister, Office Bays, was als ich alles Mögliche und man braucht natürlich Regulierung und auch eine Regierung, die unterstützt.
00:27:19: Und das war damals so und ist heute natürlich weniger der Fall!
00:27:24: Man hat bestimmte Lücken in der Gesetzgebung einfach noch nicht geschlossen.
00:27:28: Hängt eigentlich jetzt der globalen Regulierung hinterher, in einigen Bereichen und andere haben aufgeholt.
00:27:35: Hast du auch gesagt?
00:27:36: UAE, USA für Rheinzelter Mika, Europa, Standorte Deutschland wirklich sehr gut die Niederlande.
00:27:43: Es gibt viele, die jetzt da aufgehalten haben.
00:27:48: Was schon einen Effekt hat, auch gerade jetzt in dieser geopolitischen unsicheren Phase ist die Tatsache dass die Schweiz schon für Stabilität und Rechtssicherheit steht.
00:27:57: Und es hat halt seinen Preis.
00:27:59: aber wenn du es dir leisten kannst deinen Apparat und vielleicht das eben den See-Level-Apparat hier und die Governance von diesen Projekten hier aufzustellen dann ist das ein Signal und auch etwas das langfristig funktionieren kann.
00:28:12: ich glaube das sind schon Entscheidungswege die so fallen.
00:28:16: Von dem Wachstum.
00:28:17: hier muss man fairerweise auch sagen, da ist ein Riesendeal drin mit Tonn, mit dem Tonntoken von Telegram.
00:28:25: Die haben Riesenrunde gemacht.
00:28:27: in diesem Jahr, verglichen jetzt mit dem Vor- und vielleicht vorvorjahr war dieser Vorschrung der Schweiz nicht ganz so groß mit Restüro.
00:28:36: Sehr gut!
00:28:37: Und jetzt gehen wir gleich mal auf dich als Investor oder CVVC, als Investorerüber.
00:28:42: Ihr habt ja mehrere Fonds am Laufen und wir haben das auch schon ein bisschen darüber diskutiert.
00:28:47: Worauf achtest du als Investore bei Blockchain-Startups anders?
00:28:52: Als bei klassischen Startup-Venture Cases, die wir uns anschauen?
00:28:57: Also ich habe ja anfänglich gesagt dass es eigentlich zwei Camps oder zwei Gruppen gibt in dieser Szene die Spekulationsthemen und dann diese langfristigen Technologie-fokussierten Interestensfelderung.
00:29:12: Wir sind in diesem Bereich, das heißt wir sind auch kein Crypto VC.
00:29:17: Diese Crypto VCs, die groß geworden sind, das sind eigentlich Hedgefondsstrategien bei gelisteten Tokens Und wir haben uns immer auf den klassischen VC Ansatz in diesen Blockchain Text Tag In der Verbindung mit anderen Technologien gesehen und auch so investiert, das heißt wir sind equity first.
00:29:36: Was nicht heißt dass es keine tokens gibt oder dass dann tokens mit diesen Projekten kommen?
00:29:42: Und was ja auch nicht gemacht haben ist in diese Infrastruktur-Projekte investiert in die Layer One Blockchains weil da gibt es einfach zu viele und gab es schon immer zu viele.
00:29:54: Die Konsolidierung wird überkomportional sein, die ist jetzt auch schon in vollem Gange.
00:29:59: Das heißt wir haben bestimmte Entscheidungen getroffen uns eben nicht zu diesem typischen Token Investor gemacht hat.
00:30:05: Früher ganz zu Beginn, was war anders?
00:30:08: beispielsweise die Kernfrage, die wir uns immer gestellt haben?
00:30:10: Braucht es eigentlich eine Blockchain hierzu?
00:30:13: Weil das war ähnlich wie heute AI.
00:30:16: Klebst du noch den AI-Sticker auf dein Startup dann hast Du mehr Aufmerksamkeit!
00:30:21: Das war früher bei Blockchain genau gleich.
00:30:23: also weshalb nutzt Du überhaupt die
00:30:25: Technologie?!
00:30:26: Das ist ein bisschen in der Hintergrund gegangen mit der Zeit weil auch die die Technorie in den Hintergrund ging und die Use-Cases auch klarer wurden, weshalb das Sinn macht.
00:30:36: Wenn dann bei uns aber Tokens ins Spiel kommen... Und die kommen meistens in den Spiel, wir machen Equity Investments und die hatten ein Tokenmodell dabei und dann hast du einen Warrant gekriegt, wo du einfach im Falle des Token Launchs Tokens kriegst.
00:30:51: Da war für uns immer wichtig, woran steht Wert?
00:30:53: Also wenn du zwei Stakeholdergruppen hast, wenn du Aktionäre hast, Investoren, die Aktionär sind Wo entsteht Wert und wie balanciest du das?
00:31:03: Also, wo landet am Schluss die Wertsteigerung dieses Projekts.
00:31:08: Und ich muss sagen, dass habe ich noch fast nie gut gesehen.
00:31:11: Das ist wahnsinnig schwierig!
00:31:13: Und das ist meistens eine sehr hohe Komplexität... ...und wenn man das jetzt vielleicht runterbricht auf die Tokens, worauf musst du da
00:31:22: schauen?!
00:31:22: Ich meine, das Spezielle ist natürlich schon, wenn du Tokens ins Spiel bringst und da einen großen User Basis aufbauen wirst.
00:31:31: Millionen von Nutzer und du machst eigentlich eine kleine Ökonomie, ja?
00:31:36: Und du schaffst Anreize und Rechte und das wird sehr schnell sehr komplex.
00:31:42: und das haben wir uns natürlich gut angeschaut so gut wie es ging.
00:31:46: ich muss aber auch sagen bei uns viele Projekte gingen durch unseren eigenen Accelerator und da haben sie weil sie so früh nach dem Stadion waren häufig erst nach dem Accelerators entschieden welchen Technologiestacks, die sie erwähnten.
00:32:00: Also die sind ziemlich offen da ins Rennen gegangen und dann haben sich natürlich viel Winners gezeigt und bestimmte Playbooks etabliert, die dann auf da frei einfach kopiert wurden.
00:32:11: Aber ich glaube, die Fundamentals bleiben nicht mehr gleich und das sind die gleichen wie die anderen auch anwenden.
00:32:19: Das ist von den Shares erwähnt.
00:32:22: Was braucht es heute aus deiner Sicht damit ein Blockchain-Startup in der Schweiz?
00:32:25: Nicht nur gegründet wird sondern eben auch langfristig bestehen kann und auch hier bleibt.
00:32:30: Also ich finde schon, die Schweiz hat schon strukturelle Defizite nicht nur in unserer Branche also das kennt ihr ja auch es ist einfach gibt bestehende Dinge im Vergleich mit anderen Situationen und Juristikationen dermaßen nachteilig sind die dann eben dazu führen dass es wenige riesengroße Firmen in Europa und in der Schweiz gibt.
00:32:52: Aber es ist schon dieses Thema mit Qualität und Langfristigkeit und Rechtssicherheit.
00:32:57: Ich glaube, das entwickelt sich ein bisschen in eine Richtung von Infrastruktur-Hub, Qualitätshub, Vertrauen – ich bin da!
00:33:06: Ich habe einen großen Ökosystem, ich habe eine große Treasury und ich will aus diesem Hub Schweiz heraus auch vielleicht mit der Strahlkraft des Schweiz das managen.
00:33:17: Das ist klar nur wenn die Regulierung mitmacht.
00:33:21: Themen jetzt noch, die nicht klar sind.
00:33:23: Wenn sie nicht gut adressiert werden dann glaube ich nicht dass das langfristig sich halten kann und es ist wirklich nicht nur im Blockchain-Bereich so.
00:33:34: aber ich glaube so wenn man jetzt vielleicht die Projekte sich anschaut wenn Diman shares ein Problem das viel gesehen haben ist weil diese Projekten häufig in dieser Crypto Bubble sind also häufig auch auf einem Protokoll basieren da wurden Grants gesprochen.
00:33:50: Das heißt, du kriegst eigentlich Free Money und entwickelst.
00:33:54: Dann hast Du eine Userschaft die auch in Deiner Bubble ist, die spricht auch Deine Sprache, die sonst keine spricht.
00:33:59: dann hast Du Kunden vielleicht, die auch aus dieser Bubble sind und Partner aus dieser bubble Und plötzlich wirst Du erwachsen und merkst da gibt's ja eine Welt da draußen und ich muss eigentlich diese Dinge für Die bauen!
00:34:10: Und dann fehlen Dir diese Netzwerke, das haben wir häufig gesehen, dann haben die keine VC Contact Connections und stehen dann nach drei vier Jahren da wissen gar nicht, wie das funktioniert.
00:34:22: Und das finde ich ganz simpel.
00:34:25: Wer keinen guten Use-Case hat und keine gute Utility hat wird wahrscheinlich auch nicht überleben.
00:34:32: Ja Matt, schauen wir noch kurz in die Zukunft hier.
00:34:35: wenn du zwei bis drei Jahre nach vorne blickst wo siehst du die größten Chancen für die Schweiz?
00:34:41: Also jetzt auch wieder im Bezug auf unsere Branche würde ich sagen da passiert ja viel.
00:34:45: also ich meine grundsätzlich beschäftigt uns alle wahrscheinlich Dieser Speed mit dem AI in sämtliche Software und digitale Produkte eingehämmert wird, ja von A bis Z. Und was ich eigentlich sagen möchte auf dem ersten Platz oder was schön wäre, eigentlich müsst ihr die schweizten Blockchain- und AI Hub sein.
00:35:04: wenn du anschaust woher man kommt, was man hier hat das Ökosystem, die Unis, die Talente, Google jetzt auch ein Tropic usw.. Ich bin einfach nicht so zuversichtlich.
00:35:14: Das ist etwas, das mich wirklich beschäftigt, ob man eigentlich diese Riesenopportunität auch wirklich abschöpfen kann.
00:35:21: Aber eigentlich müsste die Schweiz hier eine absolute Leader-Position eingehen in diesen Themen – die ganz agente Economy, wo eben beides vermählt wird, blotchen ist eigentlich wirklich ideal, um diese Backbone Technologie zu sein und diese Accountability und Trust Layer zu machen.
00:35:43: Alle diese Datenverifizierung, Authentifizierungen all das schreibt nach diesen Technologien.
00:35:52: also das wäre mein Wunsch sagst du vielleicht.
00:35:54: so realistisch gesehen glaube ich dann eben Die Schweiz hat gut geschossen, ein Infrastruktur-Hub zu sein.
00:36:00: Ich glaube, da gibt es jetzt schon eine Ablösung in der Finanzmarktinfrastruktur, dass diese T-Mol-Systeme Blockchain passiert sein werden.
00:36:08: Welche wissen wir nicht?
00:36:10: Das wird sich zeigen.
00:36:12: Da gibt es einen Kampf, das auch spannend ist und was eigentlich fast gegeben ist.
00:36:17: Eigentlich müsste die Schweiz auch ein Hub für Finanzanwendungen, institutionelle Finanzanwendungen sein!
00:36:25: Auch da bin ich leider nicht zu versichtlich oder allzu zuversichtlich, weil ich glaube dass die Schweiz und insbesondere die aktuelle Regierung das gar nicht will.
00:36:34: Weil man immer noch Kettyswitz geschädigt ist wenn man das so sagen kann.
00:36:38: Und vielleicht dann die beiden offensichtlichsten Tokenisierungen – Ich kann es fast nicht mehr hören.
00:36:44: sagen wir einfach Digitalisierung der Finanzbranche.
00:36:46: Das kommt jetzt einfach!
00:36:48: Das passiert jetzt einfach Wenn ich nicht sicher, ob man noch aufholen kann was die USA und andere Länder machen.
00:36:55: Und wie da jetzt natürlich auch investiert wird.
00:36:58: Stablecoins ist das große Thema in Blockchain.
00:37:01: Die Schweiz mit der aktuellen Regulierung überhaupt gar keine Chance sind.
00:37:06: Auch einen schweizerfragenden Stablecoin global einfach ist zu klein.
00:37:11: Das geht nicht!
00:37:12: Da gibt es spezialisierte Use Cases.
00:37:13: Man könnte das öffnen und sagen, die Schweiz ist einfach ein Herausgeber von Stable Coins je welcher Kulör, aber auch in diese Richtung sehe ich sie im Moment nicht gehen.
00:37:25: Also ein Gemischtwagenladen würde ich sagen.
00:37:27: es gibt gute Opportunitäten und dann solche die man einfach glaube ich leider verpasst.
00:37:32: Ich meine herzlichen Dank für das Gespräch deine Zeit Spätnabend zu uns ins Burnrate Studio gekommen bist, sehr spannend deine Einschätzungen zum Report und zur Reifung des Markets.
00:37:44: Und natürlich auch der Rolle der Schweiz im internationalen Blockchain-Umfeld zu hören!
00:37:49: Wir sind definitiv gespannt wie sich das Krypto Valley in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
00:37:56: Danke vielmals und weiterhin
00:37:58: viel Erfolg!
00:37:59: Vielen Dank, danke euch!
00:38:01: Gut die Hörfrage dieser Woche kommt von Serge und Serge hat von einem Fall gelesen gut zu einer größeren Debatte passt, die wir gerade im Startup und Kai-Umfeld des Öfteren sehen.
00:38:13: Es geht um die Frage ist der One Person Unicorn nur ein Mythos oder sind wir gerade den Anfang eines ganz neuen Startups Modells?
00:38:23: Der konkrete Fall ist die Firma MedVie.
00:38:26: gegründet wurde sie von Matthew Galger, der laut dem Artikel in The New York Times sein Unternehmen mit Kai sehr wenigen Menschen und extrem wenig Starkapital hochgezogen hat.
00:38:38: Er soll Matthew in gerade einmal zwei Monaten mit rund zwanzigtausend Dollar stark auffahnt, um mithilfe von mehr als einem Dutzten KITUs aufgebaut
00:38:47: haben.".
00:38:48: Was dann so bemerkenswert ist?
00:38:50: Gallagher hat offenbar einen Großteil dessen, wofür man früher ein ganzes Team gebraucht hätte – mit KI umgesetzt also Code für Software Texte für die Website Bilder und Videos für Werbundkunden, Dienstentenanalysen und Automatisierungen.
00:39:05: Für alles was er nicht selbst machen konnte hat der punktuell externe Partner eingebunden.
00:39:10: die eigentliche medizinische Infrastruktur also Ärzte Verschreibung versand Compliance lief über.
00:39:15: spezialisierte Plattformen wie Care Validate oder Open Loop sind natürlich das, was alle aufhören lässt.
00:39:24: Metvi soll im ersten Monat dreihundert Kunden gewonnen haben und im zweiten Monat weitere tausend und im ersten vollen Geschäftsjahr zweizig-fünfundzwanzig bereits vierhundert Millionen Dollar Umsatz gemacht haben.
00:39:35: Für dieses Jahr seien sie auf Kurs für eins Komma acht Milliarden Dollar Umsatzen und das mit gerade einmal zwei intern Mitarbeitern.
00:39:43: Man hat ja Gallagher selbst und später sein Bruder Elliot, den er als einzigen festen Mitarbeiter eingestellt hat.
00:39:50: Das passt natürlich perfekt zur These die man seit zwei Jahren immer das öftern hört dass Kai nicht nur einzelne Jobs produktiver macht sondern Die Organisation selbst schrumpfen lässt also dass du Firmen bauen kannst die früher vielleicht fünf Sekunden oder Fünfhundert Leute gebraucht hätten und heute reichen womöglich ein Gründer einen Kai Stack Ein Paar Constructor Und einige spezialisierte Platform Partner.
00:40:13: Aber der Fall ist eben Nicht nur eine Folkstory, im Artikel der New York Times wird auch klar das ganze hat seine Schattenseiten mit.
00:40:21: wie hatte Probleme mit dem Kundenservice.
00:40:23: Der Chatbot soll Kreise erfunden und Leistungen angeboten haben die es gar nicht gab.
00:40:28: dazu kommen regulatorische und rechtliche Themen einen Warning Leder der FDA wegen ihrer führenden Aussagen und eine anhängige Klage wegen mutmaßlicher Spam-Praktiken.
00:40:40: Das gehört zur Wahrheit eben auch dazu.
00:40:43: und genau deshalb ist die Frage von sehr so spannend, sehen wir hier die Zukunft von Startups?
00:40:48: Ultralien Kai First fast ohne Mitarbeiter oder ist Metwi eher ein extremen Sonderfall der nur unter ganz bestimmten Bedingungen funktioniert?
00:40:58: Jagi wenn du auf diesen Metzi Case schaust, ist das für dich der Beweis dass Kai tatsächlich eine neue Kategorie von Firmen ermöglicht Also Unternehmen, die mit ein oder zwei Leuten Umsätze in einer Größenordnung erreichen für die man früher ganze Organisationen gebraucht hätte?
00:41:14: Oder ist das eher ein spektakulär Ausreißer.
00:41:17: Ja ich mein... Man kann schon sagen es auf jeden Fall der Beweis dazu dass es so funktionieren kann.
00:41:23: aber Auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein Ausreißer.
00:41:26: Ein Außereißer in dem Sinne, dass er etwas reales sichtbar macht und nämlich das KI die Produktivität einzelner Gründe wirklich brutal hebeln kann.
00:41:37: Wenn du jemanden hast, der technisch top ist schnell entscheidet stark im Marketing ist und die richtigen Tools kombiniert dann kann so eine Person heute Dinge bewegen, die vor ein paar Jahren unmöglich gewesen wären.
00:41:49: Der entscheidende Punkt ist aber mit wie es nicht nur Einfach eine Person mit Laptop hinter dem Modell.
00:41:55: Da stehen Plattformen für Telehealth, Ärzte, Apotheken, Logistik, externe Agenturen, Kanzleien und Contractors.
00:42:03: Das heißt die Firma, die wirkt in den Ultralien greift aber externauf viel Infrastruktur zurück.
00:42:11: Die bereits bestehende ist im Markt Und das ist also nicht einfach ein magischer Solo Case, sondern eher eine radikal entbündelte Firma die alles ausgesorst hat und sich einen guten Zentralpunkt in einem Netzwerk gesucht hat.
00:42:33: Trotzdem kann man schon sagen, der Fall zeigt etwas Wichtiges.
00:42:36: Die Schwelle, ab der du ein ernstzunehmendes Unternehmen aufbauen kannst, sinkt massiv.
00:42:42: für so einen Start deutlich mehr Kapital benötigt.
00:42:47: Wahrscheinlich einige Millionen X-Leute und viel mehr Zeit hättest du gebraucht, bis er überhaupt an den Markt gekommen wäre.
00:42:54: Heute kannst du das mit der AI extrem schnell aufbauen, testen, dann lohnst du es, ob du optimierst, dass du skalierst es?
00:43:02: Meine These ist deshalb wenn sicher mehr solcher extrem klein, extrem effizienten Firmen sind, die sich eben eine andere solche Nische, ein solcher zentralen Netzwerkpunkt aussuchen Um dass dann wirklich One-Person Unicorns sind, das ist in meinen Augen eher zweitrangig.
00:43:20: Die eigentliche Veränderung ist, dass Unternehmen mit Miniteams plötzlich eine Größenordnung erreichen können die früher nur klassischen Startups oder bereits Unternehmen mit einem effektiv sehr großen oder hohen Headcount vorbehalten war.
00:43:37: Ja, was ich ja mit viel Spann finde.
00:43:38: auf der einen Seite ist das eine fast schon unglaubliche Effizienz-Story.
00:43:42: Auf der anderen Seite sieht man natürlich auch die Risiken also Halluzinationen im Support fragwürdige Werbung und dann natürlich der folgende regulatorische Druck.
00:43:50: Ist es vielleicht genau die Kehrseite des Modells dass du mit minimalem Team extrem schnell wächst aber in Governance Qualitätskontrolle und auch die Verantwortlichkeit irgendwann hinterherlaufen?
00:44:02: Ja, absolut.
00:44:03: Da triffst du dir den Nagel, der geht auf den Kopf!
00:44:06: Ich glaube das ist eine kehrende Debatte.
00:44:07: Die KID bringt heute Geschwindigkeit extrem günstig und macht diese Geschwindigkeiten überhaupt möglich.
00:44:15: Aber sie macht die Verantwortung, die Firmen tragen nicht automatisch besser oder einfacher.
00:44:21: Gerade in Bereichen wie Telehealth, wo du mit Gesundheit Medikamenten, Claims und Kundendaten zu tun hast ist natürlich extrem hiker gerade wenn eine Kei noch ein bisschen zur Halbumsinierung neigt und nicht immer korrekte Aussagen gibt.
00:44:38: Wenn du hier sehr wenig internes Team hast also einen kleinen Headcount auch im Management dann finden dir oft genau die klassischen Kontrollmechanismen, die gerade in diesem Bereich extrem wichtig sind.
00:44:50: Compliance, Quality Assurance das Vier oder sogar zum Teil Acht-Augen-Prinzip, das ist der Branche Standartist Reviewschleifen und auch Leute, die sagen hey Moment mal so können wir es gar nicht live stellen.
00:45:04: technisch zwar genial aber regulatorisch eigentlich Selbstmurder und dementsprechend kann ein Mensch allein Wahnsinnig schnell sein, aber ist auch der Single Point of Failure.
00:45:17: Wenn das System dann mal ein Fehler macht oder schlicht und einfach ein bisschen falsch aufgesetzt ist.
00:45:23: Das kann dann sofort sehr große Auswirkungen haben.
00:45:26: Und Matt wie?
00:45:26: Das zeigt ja eigentlich genau das unglaubliche Wachstumstynamik hat es... Kleinst-Team erreicht, aber dann hat es eben auch Erreibungen gegeben an Stellen wo Unternehmen mit mehr Mitarbeitenden und nicht nur Performance Marketing plus Software schlicht und einfach Kontrollmechanismen haben.
00:45:45: Und wenn du in den regulierten Märkten bist, dann brauchst du nicht nur diese Geschwindigkeit sondern effektiv belastbare Prozesse Dokumentation allerziehende Verantwortung und du musst ein großes Vertrauen aufbauen.
00:45:58: Deshalb meine Antwort AI kann den Headcount senken, aber sie hebt die Notwendigkeit von Kontrolle nicht auf.
00:46:07: Max ist die spannende Erkenntnis hier vielleicht gar nicht das wir bald massenhaft Milliardenfirmen mit einer Person sehen sondern dass sich die Logik der Frühphase komplett ändert also das Gründer heute mit sehr wenig Kapital und sehr wenig Team schon Größenordnungen erreichen völlig unrealistisch war.
00:46:30: Ja, das ist auch mein Take aus guter Kante.
00:46:34: ich glaube der Begriff One Person Unicorn ist ein extrem gutes Narrativ aber vielleicht nicht die präziseste Beschreibung dessen was wirklich passiert?
00:46:41: Was wir wahrscheinlich tatsächlich sehen ist nicht die Abschaffung von Unternehmen als Organisation sondern die massive Komprimierung der Anfangsphase.
00:46:49: früher war der Weg oft Idee Fundraising Team Aufbau und Produktentwicklung go to market dann hoffentlich erste Umsätze.
00:46:55: Heute kannst du in manchen Bereichen viel direkter starten, einen Gründer mit Kai kann Branding bauen, Landingpages testen, Ads fahren, Kunstsupport automatisieren, Produkte iterieren und erste Umsätzen erzielen ohne sofort eine ganze Mannschaft einzustellen.
00:47:09: Metv ist dafür ein extremes Beispiel.
00:47:11: aber gerade weil es so extrem ist zeigt es die Richtung mehr Output pro Kopf, weniger Reibung und weniger Fixkosten, mehr Speed.
00:47:20: Nur je größer und sensibel das Geschäft wird, desto weniger erreicht eine reine Toolpower – da geht es eben um Vertrauen, Regulatorik, Krisenmanagementqualität und auch Kumpenbeziehungen.
00:47:32: Und dafür braucht so meist doch wieder Menschen nur wahrscheinlich später und gezielter als früher!
00:47:39: Also, meine Antwort an sehr schwere Ja-Kai wird dazu führen dass viel mehr kleine Teams sehr große Firmen bauen können aber der echte One Person Unicorn bleibt wahrscheinlich eher Ausnahme als neue Norm.
00:47:52: Die eigentliche Revolution ist nicht die Firma ganz ohne Menschen sondern die Firma die viel später Menschen einstellen muss.
00:48:00: So, kommen wir zu den Transaktionen der Woche.
00:48:03: Auch letzte Woche haben wir einige spannende Transaktion gesehen und die wichtigsten haben wir für euch hier kurz zusammengefasst.
00:48:11: Schlafen wir in der Romandie mit Daphne Technology ist ein equivalent ansässiges Schweizer Climate Tech Unternehmen und hat jetzt das erste Closing ihrer neue Finanzierungsrunde mit über fünfzehn Millionen Schweizer Franken kommuniziert.
00:48:23: angeführt wird.
00:48:24: Die Runde von Taranis.
00:48:26: Dazu kommen mit Shell Ventures und Trafigura bereits bestehende Investoren an Bord.
00:48:32: Das ist ein spannender Grow Street, weil es hier nicht primär um Forschung geht sondern um die beschleunigte Kommerzialisierung.
00:48:39: Daphne Technology entwickelt mit Slip Pure ein System zur Reduktion von Methan.
00:48:45: Slip also unverbranntem Methan im Abgas von Erdgasmotoren.
00:48:51: Genau dieses Problem Kompressor-Stationen und anderen Gasinfrastrukturen besonders relevant, weil bestehende Abgasnachbehandlungen dort oft nicht ausreichen.
00:49:02: Technologisch setzt Daphne auf ein plasmakatalytisches Verfahren das Methan stark reduzieren soll ohne dafür den Motor umbauen zu wissen.
00:49:12: Die Zielgruppe sind vor allem Midstream und Upstream Gasbetreiber also Unternehmen mit großen Flotten von Kompressiones und Gasmotoren.
00:49:18: dazu kommen perspektivisch Auch Schifffahrt, Infrastrukturen und Power Player überall dort also wo eher Gasmotoren im Einsatz sind.
00:49:27: Und mit Hanemissionen regulatorisch und reputativ immer schwieriger werden.
00:49:32: Aktuell läuft bereits eine Felddemonstration mit einem führenden US-Midstreambetreiber.
00:49:41: Ja und spannend finde ich hier auch vor allem das Timing mit Han.
00:49:45: Emissionen geraten regulatorische aktuell gerade massiv unter Druck in den USA über den Green Air Act und in Europa über den EU ETS.
00:49:55: Und zusätzlich erhöhte die neue Generation von Methansatelliten, die natürlich die Mentangaskonzentrationen in der Luft genauer analysieren können, den Druck von extern enorm auf die Betreiber.
00:50:08: darf.
00:50:09: eine Positioniert sich also so, dass sie nicht ein nice to have Klimatur verkaufen sondern eine Lösung für ein Problem das plötzlich messbar sichtbar und finanziell relevant wird.
00:50:20: Genau deshalb ist die Runde eher eine Wette auf regulatorisch getriebene Marktursetzung als auf eine reine technologische Neugier.
00:50:28: Das frische Kapital fließt vor allem in drei Bereiche Aufbau von Produktionskapazität in den USA weitere Produktentwicklung.
00:50:39: Das zeigt sehr klar, wo die Firma steht.
00:50:41: Nicht mehr im Labor sondern in der Phase, in der Installationen, Servicefähigkeit und industrielle Umsetzung über den Markterfolg entscheiden.
00:50:52: Kommen wir zur zweiten Transaktion.
00:50:54: Coseig ist ein Schweizer Food Biotext startup und hat jetzt eine Seed Extension über sechs Millionen.
00:51:01: Dollar abgeschlossen, damit steigt das bisher aufgenommenen Kapital laut Unternehmen auf insgesamt zwölf Komma fünf Millionen Dollar.
00:51:07: Die Firma befindet sich aktuell in der Pre-Series A Phase und bereitet den Markteintritt im kommenden Jahr in den USA vor.
00:51:14: Ja, Koseik entwickelt eine neue Kategorie von hefebasierten Food Ingredients die über Fermentation hergestellt werden.
00:51:22: Der spannende Punkt ist dass das Produkt nicht nur einen einzelnen Inhaltsstoff ersetzen soll sondern mehrere funktionale Eigenschaften gleichzeitig abdeckt etwa die Kremigkeit Stabilität und die Formulierungs Funktionalität.
00:51:37: damit adressiert Kosei ein zentrales Problem in der Lebensmittelindustrie, wo heute oft mehrere Aditive nötig sind und genau diese Eigenschaften in einem Produkt hinzubekommen.
00:51:50: Die Kunden sind vor allem Lebensmittel- und Getränkehersteller die an besseren funktionalen Zutaten für ihre Formulierungen interessiert sind.
00:51:58: Besonders relevant ist das für Unternehmen die Produkte mit Clean Label gutersensorik und stabiler Kostenstruktur entwickeln wollen.
00:52:06: Dazu kommt bereits erste kommerzielle Validierung über die Partnerschaft mit Ingredien, einem großen Ingredient-Haus das Koseik seit Ende von zwanzig im Gold to Market unterstützt.
00:52:19: Die Runde ist spannend und strategisch.
00:52:23: traditionelle Visis mit dabei die SM Firmnich Ventures, also der Venture-Arm eines globalen Nutrition und Ingredient-Konzerns.
00:52:32: Er hat mitgemacht, er hat einen Kickfund investiert und auch eine Schweizer Family Office ist.
00:52:38: Bestehende Investoren wie Navus Ventures und die ZKB haben ebenfalls nochmals nachgelegt.
00:52:45: Das frische Kapital wird in drei Bereiche fließen, regulatorische Arbeit, Skalierung der Produktion und industrielle Trials mit großen Kunden.
00:52:52: Das ist typisch für diesen Reifegrad weil jetzt nicht mehr nur die Technologie zählt sondern der Nachweis dass das Produkt regulatorisch operativ und kommerziell machtfähig wird.
00:53:02: Strategisch geht es also darum von der Entwicklungsphase in die Launch Readiness zu kommen.
00:53:08: Bleiben wir im Food-Tec und kommen wieder zur letzten Transaktion der Woche.
00:53:13: Planetary ist ein Schweizer Fermentationsscaleup und hat jetzt eine Series A über sechzehn Millionen abgeschlossen, ergänzt durch sechs Millionen Schweizer Franken an Fremdkapital.
00:53:24: Damit kommt die aktuelle Runde auf insgesamt zweiundzwanzig Millionen und die Gesamtfinanzierung beläuft sich mittlerweile auf zweiunddreißig Millionen Schweizferanken.
00:53:37: Plattform, also nicht nur ein einzelnes Produkt sondern die gesamte Wertschöpfung von Bioprozess Design über Scala bis zur industriellen Produktion.
00:53:46: im Zentrum steht die Idee über die eigene Technologie agro-industrielle Nebenströme.
00:53:51: Also etwa aus der Zuckerindustrie in höherwertigen Proteine Phasen und Enzymen umzuwandeln.
00:53:58: Strategisch ist das sehr spannend habe ich mir sagen lassen weil Planetary damit nicht nur Foodprodukte verkauft sondern auch als Technologie- und Infrastruktur-Layer für die Firmationsindustrie auftreten möchten.
00:54:17: agro-industriellen Partner zusammen, wie du erwähnt hast, Zuckerunternehmen, also die Zuckereindustrie, denen die Technologie lizenziert werden soll und andererseits adressiertes Unternehmen mit seinen BtoB Marken Libre Food Hersteller in den Bereichen wie alternativen Fleisch oder Milchprodukten.
00:54:35: Oder auch hybriden Produkte, Ballaststoffanreichungen und Proteinfortifikationen.
00:54:42: dazu kommt hat die eigene kommerzielle Traction im Retail mit etwa ihren veganen Mycoprotein vieles, die sie bei Aldi Swiss verkaufen.
00:54:54: Spannend ist hier die Breite des Investoren Syndikats weil Sie die strategische Positionierung von Planetary sehr gut widerspiegelt.
00:55:01: Die Runde wurde vom Radical Capital und Ötger Ventures angeführt.
00:55:05: dazu kamen unter anderem Royal Cousins, Arc Investors Green Generation Fund, Agri Food Tech Venture Alliance Astronor Ventures und Exchange.
00:55:15: Das ist deshalb interessant, weil hier nicht nur klassische VCs investieren sondern auch industrielle und strategische Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette.
00:55:24: das ist ein klares Signal dass Planetary nicht nur als Food Brands sondern als Infrastruktur- und Lizenzmodelle für die Fermentationsökonomie verstanden wird.
00:55:35: Ja und das frische Kapital soll nun vor allem in die globale Skalierung der Firma Integrationsinfrastruktur und in den Ausbau des Lizenzierungsmodells fließen.
00:55:45: Gleichzeitig will Planetary die industrielle Vermarktung seiner Zutaten und Produkte in Europa weiter vornantreiben, und internationale Partnerschaften ausbauen – etwa in rohstoffreichen Märkten wie Indien haben sie erwähnt!
00:56:00: Die Firma setzt also klar darauf sich als zentrale Technologie Layer für die Fermentationswirtschaft zu
00:56:06: etablieren.".
00:56:07: So, dass wir es gewesen wie Burnrate den BC Insider-Podcast.
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00:56:15: Vielen Dank fürs Reinhören!
00:56:17: Wir wünschen euch ein schönes Weekend, take care und tschüss!
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