Episode #125 – Schweiz als KI-Hub | Series B auf Rekordhoch | Deutschland VC Q3 | Anthropic IPO | Klarent

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich Willkommen zu Burn Raid, der Mise in seiner Podcast.

00:00:07: Ich rede hier mit Gitschow Freddy über die Starrop-Szene mit dem Schwerpunkt auf Menschskapitel.

00:00:12: Volk'e Hundertfünfundzwanzig ist geplant heute.

00:00:15: wir nehmen auch am Freitag, dem dreißigsten Oktober und zwar um halb neun am Vormittag.

00:00:20: diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Omnium und Abskelle.ca.

00:00:25: Guy!

00:00:25: Guten Morgen.

00:00:26: was sind heute die Themen?

00:00:28: Ja, heute sprechen wir in den News zuerst über eine Datenanalyse.

00:00:33: Die zeigt dass die Schweiz weltweit auf Rang Drei liegt in Sachen Pro-Kopf-KI Forschungspublikationen.

00:00:40: Ist das gut oder ist es schlecht?

00:00:41: Darüber diskutieren wir.

00:00:43: dann nehmen wir ein Studie von Crunchspace auf.

00:00:46: Die zeigt dass dieses Jahr bereits achtundvierzig Milliarden in Series B Finanzierungen investiert wurde einer der höchsten Werte seither.

00:00:56: Und die letzte News ist ein Pitchbook Report, den deutschen Markt analysiert.

00:01:01: Dort wurde im Q-Drei in diesem Jahr so viel in Startups investiert wie noch nie zuvor in einem Quartal.

00:01:10: Dann haben wir eine spannende höhere Frage erhalten – Wie ist unsere Einschätzung zum Anthropic IPO?

00:01:17: Also eines der aktuellsten Themen weltweit in Sachen KI.

00:01:21: und als Transaktion der Woche haben wir die acht Millionen Siedrunde vom AI.

00:01:26: Agentik Start-up Client aufgenommen.

00:01:28: Gut,

00:01:29: vielen Dank für diesen Tour d'Orison.

00:01:31: Starten wir die News-Section mit einer News aus der Schweiz und zwar ist die Schweiz Weltklasse in der KI Forschung eine neue Datenanalyse von Joel Niklaus, Machine Learning Engineer bei Huggingface Die zeigt, dass die Schweiz liegt bei KI Forschungspublikationen pro Kopf weltweit auf Platz drei hinter Singapur und Hong Kong.

00:01:52: Doch beim Geld sieht das wieder mal anders aus, obwohl wir extrem viele KI-Forschende haben.

00:01:58: Investieren wir im Vergleich zu den USA und Israel zum Beispiel deutlich weniger Privat als Kapital in KSARPS.

00:02:04: Das ist nichts Neues!

00:02:05: Und noch eine Zahl ist spannend von vierzig dokumentierten Übernahmen.

00:02:10: Schweizer KI-Unternehmen gingen vierundreißig an ein ausländischer Käufer Zweiundzwanzig davon in die USA.

00:02:16: Die Frage ist Ergo, sind wir ein führender KI-Standort oder bilden wir vor allem Talente aus und entwickeln Technologien von denen am Ende andere profitieren?

00:02:26: Ja Guy!

00:02:27: Ist es überhaupt ein Problem wenn Schweizer KI-Starops an amerikanischen Unternehmen verkauft werden?

00:02:31: Was denkst du?

00:02:32: Oder ist ein internationaler Exit genau das was wir als Starop-Ecosystem

00:02:37: wollen?!

00:02:38: Ja, das müssen wir natürlich differenzieren.

00:02:41: Jede Firmen verkaufen ins Ausland, das schädigt unsere Souveränität ein wenig.

00:02:45: aber ein Exit ins Auslands ist grundsätzlich eigentlich nichts Schlechtes sondern im Gegenteil wenn ein Schweizer K-Startup für einen hohen Betrag von einem amerikanischen Unternehmen übernommen wird ist es zunächst einmal eine Erfolgsgeschichte.

00:03:01: meine die Gründer und die Investoren, die verdienen viel Geld.

00:03:04: Kapital fließt zurück in das Ökosystem.

00:03:06: Und im besten Fall entstehen daraus natürlich neue Start-ups.

00:03:10: Das gegebenenfalls, dass eben auch viele Schweizer Investoren das Unternehmen unterstützt haben in den verschiedenen Fundraisingrunden ein Thema, das wir ja oftmals auf Burnrate diskutieren.

00:03:21: Aber jetzt zu den Kai Exits des Problems beginnt eigentlich dort wo wir praktisch nur Unternehmen aufbauen und sie dann möglichst früh verkaufen, also in zehn, zwanzig, dreißig, also sogar hundert Millionen Exits.

00:03:36: Dann wandern die wirklich großen wirtschaftlichen Chancen mit diesem Thema oder diesem Start-up eben ins Ausland ab.

00:03:45: Und wenn Forschung, Talente und die erste Innovation aus der Schweiz kommen aber die Skalierung und die grossen Gewinne sowie die strategischen Entscheidungen später in den USA oder im Ausland stattfinden schöpfen wir das Potenzial von unserem Ökosystem eigentlich nicht vollständig oder fast gar nicht aus.

00:04:05: Wir brauchen deshalb beides in meinen Augen, erfolgreiche Exits aber auch den Anspruch aus der Schweiz heraus international führende KI-Unternehmen aufzubauen bevor wir diese dann auch verkaufen.

00:04:18: Aber was müssen wir denn konkret ändern damit mehr KI Unternehmen in der Schweiz?

00:04:23: groß werden, das ist die große Frage.

00:04:26: Liegt es wirklich nur am Felden Kapitalmax?

00:04:29: Ja ich denke schon sicherlich ein wichtiger Teil.

00:04:31: aber eben die Schweiz hat hervorragende Hochschulen, starke Forschung und glaube ich viele gut ausgebildete Talents.

00:04:37: was uns teilweise fällt ist die Bereitschaft aus diesen Voraussetzungen wirklich große Unternehmen entstehen zu lassen.

00:04:44: also Natürlich, wir brauchen mehr Wachstumskapital.

00:04:47: Gerade wenn ein Kisarab international skalieren will, reden wir schnell über Finanzierungsrunden die für viele Schweizer Investoren schlicht zu groß sind.

00:04:56: Zweitens müssen auch etablierte Schweizer Unternehmen mutiger werden und lokale Kisars als Kunden unterstützen.

00:05:03: Also ein Start-up braucht nicht nur Investoren, sondern auch Kunden die bereit sind neue Technologien früh einzusetzen.

00:05:09: Und drittens ist es für mich auch eine Frage der Ambition.

00:05:12: Warum sollte ein Schweizer KSTAR nicht selbst zum globalen Markt führen werden können?

00:05:16: Wir sehen ja das bei französischen Firmen

00:05:19: z.B.,

00:05:19: die das versuchen bei Deutschen oder... also wir sollten uns damit nicht zufriedengeben geben, die besten Forschenden auszubilden und vielversprechende Startups aufzubauen die dann von amerikanischen Tech-Konzernen übernommen werden.

00:05:31: Die Schweiz hat eigentlich alle Voraussetzungen, die es braucht um im Kai Bereich ganz vorne mitzuspielen.

00:05:38: Ja jetzt müssen wir das einfach schaffen aus Forschung auch langfristige wirtschaftliche Stärke zu machen.

00:05:44: Gut, gehen wir von der Schweiz in die USA.

00:05:46: im amerikanischen Venture Capital-Markt sehen wir gerade eine spannende Entwicklung.

00:05:50: Es wird wieder richtig viel Geld investiert aber immer weniger Startups profitieren davon.

00:05:55: laut einer neuen Analyse von Crunchbase von gestern sind zwanzig sechsundzwanzig bisher rund achtundvierzig Milliarden Dollar in Series B Finanzierungen geflossen.

00:06:06: das ist der höchste Wert seit Jahren.

00:06:08: gleichzeitig geht die Anzahl der Finanzierungsrunde drastisch zurück.

00:06:11: besonders kleinere Series B Runden werden seltener, während früher etwa die Hälfte der Runden unter dreißig Millionen Dollar lag ist es heute weniger als ein Drittel.

00:06:22: Auf der anderen Seite haben bereits mindestens hundertzehn Unternehmen eine Series B Finanzierung von über hundert Millionen Dollar abgeschlossen.

00:06:29: und wenig überraschend Kai dominiert den Markt und zwei Drittel des gesamten Series B Kapitals fließen in Kai Startups.

00:06:37: Das zeigt eine klare Entwicklung.

00:06:39: Investoren setzen zunehmend auf wenige große Gewinner statt der Kapital breit zu diversifizieren.

00:06:46: Jagi, ist das eine gesunde Entwicklung für den Saarabmarkt?

00:06:49: oder entsteht hier gerade eine gefährliche Zweiklassengesellschaft?

00:06:53: Ja, es ist etwas von Biden.

00:06:55: Ich meine schon positiv, dass Investoren genauer hinschauen und sich stärker auf Unternehmen konzentrieren die bereits bewiesen haben, dass ihr Geschäftsmodell funktioniert.

00:07:06: Das ist ja eigentlich eine Voraussetzung.

00:07:10: Da geht es nicht mehr nur um eine gute Idee, sondern um wachstumfunktionierende Prozesse und auch in einen skalierbaren Markt.

00:07:18: Andererseits ist schon die Gefahr, dass aktuell sehr viel Kapital in nur wenige große KI-Unternehmen fließt, weil schlicht und einfach niemand den nächsten großen Gewinner das nächste Anthropic – das Thema, die ich mir dann später einfach verpassen will!

00:07:35: Das kann zu einer Art Herdenverhalten führen, das sehen wir aktuell effektiv sehr gut.

00:07:41: Jeder will bei den gleichen Deals dabei sein, während andere auch spannende Unternehmen deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen weil sie nicht einfach KI First auf dem Pitch Deck stehen haben.

00:07:54: Langfristig brauchen wir ein breites Startup-Ökosystem finde ich Wenn nun Kapital nur noch in wenige gehypte Unternehmen und Sektoren fließt, dann verliehen wir möglicherweise Innovationen in anderen Bereichen.

00:08:07: Ja für Schweizer Start-ups und europäische Start-Ups Max was bedeutet das?

00:08:13: müssen Gründer heute einfach noch viel stärker auf KI oder ein anderes geheibtes Thema setzen um überhaupt eine größere Finanzierungsrunde zu erhalten?

00:08:22: Ich glaube, die Entwicklung an zwei Seiten natürlich ist kein momentan der große Magnet für WC und wer ein überzeugendes KI-Geschäftsmodell hat kann heute teilweise Finanzierungsrunden abschließen.

00:08:31: Die vor wenigen Jahren kaum Vorstellbar gewesen sind.

00:08:35: Aber ich finde es gefährlich, wenn startups plötzlich überall KI drauf schreiben nur weil sie glauben damit einfacher an Kapital zu kommen.

00:08:41: das passiert ja sehr oft.

00:08:42: Entscheidend bleibt für mich ob ein Unternehmen ein echtes Problem löst, zahlende Kunden hat und langfristig auch profitabel wachsen kann.

00:08:48: Und gerade in der Schweiz haben wir viele starke Unternehmen in den Bereichen wie MetTech Robotics Industrial Tech oder auch CleanTech und diese Branchen dürfen nicht vergessen gehen nur weil gerade alle über KI nachdenken und sprechen.

00:09:02: Was mich außerdem beschäftigt ist die zunehmende Kluft zwischen den ganz großen Finanzierungsrunden und dem Rest des Marktes.

00:09:08: Wenn Milliarden in einzelne KI-Unternehmen fließen, während andere Arabischwierigkeiten haben, zehn Millionen oder fünf Millionen aufzunehmen stellt sich schon die Frage ob das Kapital fair also was heißt fair aber auch effizient verteilt wird?

00:09:22: Und das muss ja das Ziel sein!

00:09:24: Vergründerung ist die Botschaft deshalb Klar, ein überzeugendes Geschäftsmodell und echte Traction werden wichtiger denn je.

00:09:31: Und man sollte seine Strategie nicht darauf aufbauen dass die nächste Finanzierung somit automatisch größer wird.

00:09:38: Kommen wir zur dritten und letzten News!

00:09:40: Wir gehen nach Deutschland wieder zurück nach Europa also zu unserem großen Bruder im Norden.

00:09:45: der Deutsche Visi-Markt meldet sich zurück.

00:09:49: Aber hinter den positiven Zahlen steckt eine interessante Entwicklung, muss man sagen.

00:09:54: Und so haben wir ein Pitchbook-Report von dieser Woche ausgewertet und zwar wurden im dritten Quartal zwanzig sechsundzwanziger rund vier Komma sechs Milliarden Euro in deutsches Staghubs investiert.

00:10:04: das sind fast neunundzwantig Prozent mehr als im Vorquartal unter höchste Wertzeit zwanziq zweiundzwandzig.

00:10:11: gleichzeitig ist die Anzahl der Finanzierungsrunden um knapp siebenundzwanzehprozent zurückgegangen auf nur noch hundertdreiundfünfzig Teals.

00:10:19: Also gleiche Entwicklung wie den USA, was wir vorhin gehört haben.

00:10:22: Das sind so wenige Deals wie seit dem Jahr zum Jahr.

00:10:24: im Jahr ist das nicht mehr.

00:10:25: Besonders auffällig ist der Defense-Tec Bereich.

00:10:29: Helsing hat eine Art Euro aufgenommen und wird inzwischen mit rund Euro bewährt, das ist stattlich.

00:10:37: Damit ist Helsing das Wertforster wie sie finanziert unternehmen in Deutschland.

00:10:41: auch Quantum Systems hat eine Milliarde Euro eingesammelt.

00:10:45: wir sehen also einen Markt in dem immer mehr Kapitalen immer weniger Unternehmen fließt.

00:10:51: Jagi ist es ein Zeichen für einen gesunden Vcmarkt oder profitieren gerade einfach nur einige wenige Gewinner?

00:10:59: Ja, du hast eventuell schon in der Crunchbase Studie ein wenig diskutiert.

00:11:05: Das ist eine Entwicklung die wir im gesamten VC-Markt aktuell beobachten.

00:11:10: Es ist viel Kapital vorhanden aber Investoren werden deutlich selektiver.

00:11:17: Was ich besonders finde ist die Verschiebung der Investmentschwerpunkte.

00:11:22: Vor einigen Jahren waren es vor allem Fintech, BtoB, SaaS und eCommerce.

00:11:27: Und jetzt kommt der große AI-Boom.

00:11:30: Und natürlich auch DefenseTech hat sich massiv beschleunigt und dann Bedeutung zugenommen, v.a.

00:11:36: in Europa.

00:11:37: Das hat mit den geopolitischen Veränderungen zu tun.

00:11:42: Europa muss stärker seine eigene Sicherheit und technologische Unabhängigkeit gewährleisten und entsprechend darin investieren.

00:11:49: Unternehmen wie Helsing und Quantum Systems, die profitieren jetzt enorm davon.

00:11:55: Und das hier eben plötzlich ein europäischer Markt für diese Themen entsteht.

00:12:00: Wir dürfen aber nicht vergessen zwei oder drei Milliarden Runden.

00:12:04: Das bedeutet noch lange nicht dass ein gesamtes Start-up Ökosystem in einem Zustand ist.

00:12:11: wenn gleichzeitig die Anzahl der Deals auf den tiefsten Stand seit fast zehn Jahren fällt dann ist es doch einen deutliches Warnsignal in meinen Augen.

00:12:21: Für mich ist deshalb entscheidend, ob auch junge Start-ups die gute Ideen haben neue Technologien verfolgen weiterhin Zugang zu Kapital erhalten denn die großen Unternehmen von morgen müssen heute finanziert werden.

00:12:35: wenn wir nur noch in die etablierten Gewinner investieren dann fährt uns eben einmal die nächste Generation von potenziellen erfolgreichen Firmen.

00:12:44: Wenn wir diese Entwicklung aus Deutschland jetzt auf die Schweiz übertragen, müssen wir uns auch Sorgen machen dass immer mehr Kapital in wenige große Tech-Unternehmen fließt.

00:12:54: und ist die Fans vielleicht auch für Schweizer Startups eine große Chance Max?

00:13:00: Ja ich glaube wir müssen die Entwicklung sehr genau beobachten.

00:13:04: was wir in Deutschland sehen könnte auch für die Schweiz relevant sein.

00:13:08: relevant werden.

00:13:09: Wir haben in der Schweiz hervorragende Voraussetzungen, das wissen wir in diversen Bereichen, in Technologien die auch zum Beispiel im Defensebereich eingesetzt werden können und ich glaube gerade beim Thema Dual Use Tech also Technologie die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden kann gibt es enorme Möglichkeiten.

00:13:27: gleichzeitig müssen wir aufpassen dass wir nicht einfach dem nächsten Hype hinterherlaufen.

00:13:32: Vor wenigen Jahren wollte jeder in Fintech investieren, danach in K-Unies plötzlich.

00:13:35: die Fensteg ist sehr attraktiv und für mich sollte die entscheidende Frage immer sein hat der Startup ein überzeugendes Produkt einen echten Markt und die Möglichkeit langfristig ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen?

00:13:49: was mich an den deutschen Zahlen besonders beschäftigt ist die sinkende Anzahl der Deals, denn wir brauchen nicht nur große Finanzierungshunden für einzelne Champions sondern auch genügend Kapital für junge Unternehmen.

00:14:01: Gerade in der Schweiz haben wir häufig die Diskussion dass wir zwar stark in der Frühphasen-Finanzierung sind aber bei größeren Wachstumswunden an Grenzen stoßen und wenn wir langfristig internationale Techunternehmen aufbauen wollen müssen wir beide schaffen neue Startups finanzieren und eben erfolgreich unternehmen beim globalen Wachstum zu unterstützen.

00:14:23: Ja, sonst haben wir am Ende ein paar spektakuläre Erfolgsgeschichten aber kein wirklich starkes breit aufgestelltes ECO System.

00:14:33: Ich kann euch zudem einen Interview im Handelsblatt empfehlen das heute Freitag publiziert worden ist mit Jensen Huang, der Gründer unsier von Nvidia.

00:14:42: Dem aktuell wertvollsten Unternehmen in der Welt.

00:14:45: das Interview sehr lesenswert und drei Aushallungen fand ich besonders spannend.

00:14:49: erstens Huang glaubt nicht an eine KI-Blase.

00:14:53: seine Argumentation wir stehen erst am Anfang einer neuen industriellen Revolution Das muss er fast sagen.

00:15:00: Kai wird nicht nur Software verändern, sondern auch Robotik, Produktion, autonomes Fahren und ganz Industrieen.

00:15:06: Und der Bedarf an Rechenleistungen wird deshalb seiner Meinung nach weiter massiv wachsen.

00:15:11: Natürlich muss man berücksichtigen dass eben Nvidia eine der großen Profiteure dieses Booms ist wie schon R-Banes.

00:15:18: Europa hat ein enormes Potenzial, nutze es aber zu wenig.

00:15:21: Hoang sagt das Deutschland bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

00:15:25: Es fehlen nicht an Tech oder Ashenjörn sondern vor allem an Risikopereitschaft haben wir auch schon mal gehört heute.

00:15:32: An Geschwindigkeit und einer Kultur die Innovationen ermöglicht.

00:15:37: seine Botschaft ist eindeutig Europa muss weniger zögen und mehr Unternehmen handeln.

00:15:42: ich finde diese Aussage könnte genauso gut für die Schweiz gelten.

00:15:46: Drittens sieht Kai nicht primär als Job-Vernichteregge davon aus, dass Kai viele Tätigkeiten verändern und gleichzeitig neue Berufe und ganze Industrie entstehen lässt.

00:15:56: Entscheidend sei das Menschen lernen mit diesen Technologien zu arbeiten statt sie aus Angst zu blockieren.

00:16:03: Was ich aus dem Indio mitnehme?

00:16:05: Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob Kai unsere Wirtschaft verändern wird sondern wer diese Veränderung aktiv gestaltet und wer am Ende nur zuschaut.

00:16:14: Und genau hier sehe ich auch die Herausforderungen für Europa und auch für die Schweiz.

00:16:20: Wir haben hervorragende Talente, starke Forschung und imative Unternehmen aber wir müssen den Mut haben daraus auch große internationale erfolgreiche Technologiefirmen aufzubauen.

00:16:30: Jagi wenn ich das sage dann was denkst du?

00:16:33: Ja

00:16:33: ich meine es ist ein Thema dass wir immer wieder behandeln wie sollten die Firmen nicht Frühe verkaufen, keine Early Exits, eine Risikokultur aufbauen und die Firmen dann bis hinten raus auch durchfinanzieren damit wir große Folgenstories schreiben können.

00:16:49: Ja Fran,

00:16:50: es knüpft an die erste News von heute oder?

00:16:52: Wir haben genau das Thema in der ersten News besprochen und jetzt kommt die Bestätigung prompt!

00:17:00: Ein Thema, das in der Forschung oder in einer Umfrage wie vorhin gehört.

00:17:04: eben, dass man das dort feststellt.

00:17:06: Sondern eben nach Jensen Wang hat er es eben klar gesagt und ich glaube Potenzial ist da aber man muss dieses Potenzials auch nutzen.

00:17:15: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher.

00:17:20: Unser Partner Omnum ist eine innovative Plattform für Wachstumsfinanzierung.

00:17:27: Denn sie bieten einen komplett digitalen, schlanken- und kosteneffizienten Prozess inklusive Legal Framework, InvestorInnen KYC und Zahlungsabwicklung an.

00:17:37: Wer bei Omnium raised hat die Wahl eine Private Round zu machen und nur die Plattform für seine Investment Opportunity zu nutzen?

00:17:44: Oder erwählt die Private Round Plus mit zusätzlichem Zugang zu zehntausend registrierten Investoren?

00:17:51: Wer einer öffentlichkeitswirksame Runde mit möglichst großer breiten Wirkung machen möchte, wählt die Public Round!

00:17:57: wo das Angebot allen Investor-Innen zugänglich gemacht wird.

00:18:01: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher!

00:18:06: Willst du mit deinem Startup schnell und erfolgreich skalieren – und nicht nur wachsen?

00:18:10: Dann ist das Upscaler-Programm genau das Richtige für dich.

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00:18:20: Über fünfzig Startups haben bereits in mehr als fünfhundert Workshops profitiert Und ihr Business national wie international skaliert.

00:18:28: Willst auch du von dieser persönlichen und individuellen Förderung profitieren?

00:18:32: Alle Informationen findest Du unter www.upscaler.ch.

00:18:37: Ja, gehen wir zur Hörfrage!

00:18:39: Wir haben eine spannende Hörfrage erhalten und zwar Schoel möchte wissen wie wir den bevorstehenden Bösengang von einem Tropic einschätzen und vor allem wer davon am meisten profitiert.

00:18:55: die Zahlen diskutieren und was man sagen muss, die Zahlen verändern sich sehr stark.

00:18:59: Wir haben das heute im Vorgespräch in Briefing auch gemerkt Je nachdem was man liest, welche Plattform man quasi recitiert.

00:19:08: Es sind immer andere oder vielfach andere Run Rates die erwähnt werden.

00:19:13: Die Oktober Run Rate ist eine komplett andere als die Juli Run Rate zum Beispiel.

00:19:18: also da muss man eben ein bisschen vorsichtig sein dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.

00:19:22: aber dort wir haben so versucht jetzt mal diese Höhe Frage Möw ich es kurz vorzubereiten?

00:19:27: Weil wir können natürlich hier zwei Stunden jetzt nur über einen Tropic reden und über die Zahlen.

00:19:32: Und das gibt auch Podcasts, die das gemacht haben.

00:19:34: Das machen wir jetzt nicht!

00:19:35: Aber wie gesagt, wir haben die Zahlen angeschaut.

00:19:37: Die sind unglaublich.

00:19:39: Ein Tropic, dass Unternehmen in der Klo steht hat diese Woche seinen Börsenprospekt veröffentlicht.

00:19:45: Das Unternehmen wurde erst zwanzig-einundzwanzig gegründet... ...und könnte beim IPO mit einskoma fünf bis einskomma siebenfünf Billionen Dollar bewertet werden.

00:19:55: Es wird sogar über Bewertungen von bis zu zwei Billionen dort spekuliert, also einerseits sehen wir ein Unternehmen mit einem praktisch beispiellosen Umsatzwachstum, andererseits stehen dahinter gigantische Kosten und langfristige finanzielle Verpflichtungen.

00:20:11: Und dann gibt es natürlich die frühen Investoren, die mit den Jobbik einen der profitabelsten, wie sie Deals aller Zeiten gemacht haben.

00:20:20: Und ja, wenn wir jetzt in die Diskussion gehen wie beurteilst du diesen Börsengang?

00:20:25: ist eine solche Bewertung überhaupt noch nachvollziehbar?

00:20:29: Ja, Anthropic ist ohne Frage eines der beeindruckendsten Technologie-Unternehmen das wir je gesehen haben.

00:20:37: Ich meine ein Unternehmen dass in fünf Jahren auf einem Revenue Run Rate also einen Umsatz von einem Monat mal zwölf gerechnet von über sixty-fünf Milliarden Dollar kommt, das ist schon außergewöhnlich.

00:20:52: Ich meine wenn wir Firmen anschauen in der frühen Phase dann fragen wir uns bei Koyo jeweils hey wie kommt die Firma innerhalb von fünf Jahren auf hundert Millionen oder auf Fünfund Siebzig oder Hundertfünftig Millionen Umsatz?

00:21:05: und es sind fast zwei Größenordnungen mehr die hier ein Tropic geschafft hat.

00:21:10: Wir müssen aber schon zwei Dinge unterscheiden Wie gut ist das Unternehmen?

00:21:14: Und wie attraktiv ist?

00:21:18: Ich meine eine Bewertung die im Moment in den Raum gestellt wird von Investment Banken, das ist zwischen ein halb und zwei Billionen Dollar.

00:21:26: Und da sind bereits enorme Erwartungen eingepreist.

00:21:29: Das sind über zwanzig Mal die Revenue Run Rate nicht der Realized Revenue.

00:21:36: Ich meine, die FT Financial Times beschreibt das heute sehr treffend.

00:21:41: Bei diesem IPO treffen zwei Ängste aufeinander.

00:21:44: Einerseits die Angst eine der größten Tech-Chancen unserer Generation zu verpassen und die andere Angst ist bei einer völlig überzogenen Bewertung jetzt einzusteigen.

00:21:58: Aber ja ich glaube die Nachfrage nach den Aktien von Anthropic wird enorm sein Aber das bedeutet noch lange nicht, dass Anleger die beim IPO kaufen auch langfristige eine attraktive Rendite erzählen werden mit den Anthropic Aktien.

00:22:13: Ich finde man muss sich diese Zahlen schon auf der Zunge zergehen lassen um zu verstehen was hier eigentlich passiert.

00:22:19: also die erste Zahl die publiziert wurde waren sechzehn Komma drei Milliarden Dollar.

00:22:25: Umsatz so viel hat hat Anthropic in den ersten sechs Monaten dieses Jahres umgesetzt.

00:22:31: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund eine Million, also der Umsatz hat sich innerhalb von einem Jahr mehr als für zwölf Facht.

00:22:42: Jetzt wenn man den Umsatz des ersten halben Jahres extra poliert aufs ganze Jahr sprechen wir von einem Umsatz von zwei und dreißig Milliarden.

00:22:49: Und vor einem Unternehmen das gerade mal knapp fünf Jahre alt ist schon unglaublich.

00:22:54: Was noch entspannend ist, das Wachstum scheint sich zuletzt deutlich abgeschwächt zu haben.

00:22:59: Gemäss einer Analyse die uns vorliegt, lag das monatliche Umsatzwachsum im Februar noch bei eighty-eighthundert Prozent in diesem Jahr und im September nur nach vier Prozent.

00:23:11: Und natürlich kann ein Unternehmen nicht dauerhaft mit eighty- acht Prozent pro Monat wachsen.

00:23:16: aber die Frage ist wie schnell sich das Waxum nun normalisiert?

00:23:20: Denn ein Tropic wird nicht auf Basis seiner heutigen Gewinne bewertet, sondern aufgrund der Erwartung dass dieses Unternehmen noch über viele viele Jahre extrem stark wächst.

00:23:30: Ja und hier gibt es eine weitere interessante Zahl, die umsatz des Umsatzes im ersten halben Jahr kamen aus nutzungsabhängigen Abrechnungen.

00:23:39: Das bedeutet das der Umsatz stark davon abhängt wie intensiv die Kundenkloat verwenden.

00:23:45: Im Unterschied zu klassischen Softwareunternehmen mit langfristigen Abos sind diese Einnahmen weniger planbar und auch volatiler.

00:23:53: Die zweite große Zahl sind die Achtzig Komma Sieben Milliarden Dollar Netto Verlust im ersten halb Jahr, das klingt zunächst vollkommen absurd.

00:24:03: wie kann ein Unternehmen mit Sechzehn Milliarden Umsatz einen Verluss von über Achtzehn Millarden ausweisen?

00:24:09: Und hier muss man ein bisschen differenzieren, dass haben viele nicht verstanden.

00:24:13: Ein großer Teil dieses Verlustes entstand durch buchhalterische Bewertungseffekte bei wandelbaren Finanzierungsinstrumenten.

00:24:20: Also es handelt sich nicht um einen entsprechenden operativen Geldabfluss.

00:24:25: Der operative Verluste, also der Cash-Loss war mit rund sixhundertdreinundzig Millionen Dollar deutlich kleiner.

00:24:32: Das ist immer noch kein kleiner Verluster Aber angesichts des enormen Umsatzwachsum sieht das operative Geschäft wesentlich besser aus, als die Schlagzeile vermuten lässt.

00:24:43: Und die dritte Zahl finde ich am spannendsten den langfristigen Verpflichtungen für Rechenleistung.

00:24:50: Die Financial Times berichtet heute Morgen von Vereinbarungen im Umfang von rund sixhundertfünfzig Milliarden Dollar.

00:24:57: Weitergehendeschätzungen erreichen sogar bis in die Nähe einer Billion Dollar.

00:25:01: Diese Verpflichtungen erstrecken sich teilweise bis ins Jahr zwanzigfünf.

00:25:04: Witzig muss man anmerken und man muss sich das einmal vorstellen, Guy ein fünf Jahre altes Unternehmen geht langfristige Vereinbarung in eine Größeordnung ein die mit dem Brutto-Inlandsprodukt ganzer Volkswirtschaften vergleichbar ist also ein Tropikwetter darauf dass die Nachfrage nach KU über viele Jahre so stark steigen wird, dass sich diese Investments auch auszahlen.

00:25:26: Wenn das funktioniert, könnte ein Stropic tatsächlich eines der profitabelsten Tech-Unternehmen in der Welt werden.

00:25:32: und wenn das Wachstum aber nachlässt was offenbar ihr Fall ist, die Konkurrenz stärker wird oder die Preise für KU-Modelle massiv sinken bleiben viele diese Verpflichtungen trotzdem bestehen.

00:25:46: Das ist für mich das zentrale Risiko dieses IP aus.

00:25:49: Ja, jetzt haben wir viel über den riesigen gesprochen.

00:25:52: Ghi, Schwall fragt ihr auch wer am meisten davon profitiert?

00:25:56: Weil solche Bewertungen müssen die frühen VC-Investoren doch unglaublichere Individuen zielen, korrekt?

00:26:02: Absolut das kann man wohl sagen.

00:26:05: gerade aus der VC Sicht finde ich es schon eines der faszinierendsten Investments der aktuellen Zeit.

00:26:12: Nämlich mal Spark Capital als Beispiel.

00:26:15: Spark ist im Jahr zwanzig dreiundzwanzig bei Antropic eingestiegen, also das Unternehmen noch mit wenigen Milliarden bewertet wurde.

00:26:25: Die erste Investition lag bei rund seventy-fünf Millionen Dollar die Spark in Antropic investiert hat.

00:26:32: Und dann kommt das wirklich spannende jetzt bei Spark.

00:26:36: Sie haben nicht einfach einmal investiert und dann abgewartet, sondern sie hatten bei jeder weiteren Finanzierungsrunde einfach nachgelegt.

00:26:43: Insgesamt hat Spark über sechs Finanzierungsrunden mittlerweile siebenhundertsebendundsiebzig Millionen US-Dollar investiert.

00:26:53: Bei einer hypothetischen Bewertung nehmen wir mal zwei Billionen.

00:26:57: Dann könnte diese Beteiligung gemäß eine kursierenden Modellrechnung, also eine Cap-Table die man hoch rechnet bei rund auf den Investmentanschauern, auf dem Betrag.

00:27:31: Sie haben aus siebenhundertsebeneunzebten Millionen Dollar.

00:27:34: Da werden rechnerisch achtzehn Milliarden US-Dollar.

00:27:38: Das sind Wertzuwachs von rund siebzehn Million Dollar seit zwanzig dreiundzwanzig.

00:27:44: Das ist krass!

00:27:46: Natürlich ist es zunächst ein Buchgewin und andere Schätzungen, die kommen zu tiefen Beteiligungswerten.

00:27:52: Uns kommt natürlich darauf an wie jetzt der IPO verläuft und ob die Aktie noch weiter nach oben geht oder es dann eine Korrektur gibt.

00:28:00: aber ja das lassen wir hier mal im Raum stehen.

00:28:03: bei einem klassischen VC-Fonds da gibt's einen Carried Interest also wie bei Spark Capital.

00:28:09: für einfach gesagt erhalten FOMA Manager häufig bis zu zwanzig Prozent der realisierten Gewinne, sobald bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

00:28:19: Also die Hurdle Rate erreicht ist und bei einem Wertzuwachs von rund siebzehn Milliarden Dollar wenn das theoretisch ungefähr drei Komma zwei Milliarden Dollar Carry also dreieinhalb Milliarden geht an den General Partner von Spark allein mit dem Investment in ein Tropic könnten Sie allesamt Milliardäre werden.

00:28:42: Jetzt muss man natürlich berücksichtigen, dass die Investitionen auf verschiedenen Fonds verteilt sind.

00:28:48: Dass es unterschiedliche Kosten und Ausschüttungsregeln gibt und das nicht der gesamte Wertzuwachs sofort realisiert werden kann.

00:28:56: aber trotzdem wir reden hier über Dimensionen, die selbst für die VC-Industrie außergewöhnlich groß sind.

00:29:04: Und Spark!

00:29:04: Das ist ja nur einer der Investoren.

00:29:06: Menolo Ventures, Sequoia und zahlreiche andere Fonds haben Milliarden investiert und könnten auch Milliarden verdienen.

00:29:14: Es kursieren aktuell sehr viele Bilder mit den Investoren in einen Tropic auf LinkedIn – das findet sich sicher heraus wenn ihr da interessiert seid!

00:29:23: Und vielleicht noch zu den weiteren Gewinnen, vielleicht sogar die interessanteste Gewinnergruppe?

00:29:29: Das sind nicht zwingend die klassischen VC Fonds sondern Amazon und Google.

00:29:33: Amazon ist nicht nur Investor bei Antropic, sondern gleichzeitig einer der wichtigsten Anbieter für die benötigte Errecheninfrastruktur.

00:29:42: Das Unternehmen hat ungefähr achtzehn Milliarden in Antropic investiert und der wird bestimmter wandelbar.

00:29:49: finanzierungs- instrumente von Amazon wurde per Ende Juni bereits auf knapp hundert Milliarden Dollar geschätzt.

00:29:58: Das ist ein gigantischer Wertzuwachs.

00:30:00: Achtzig Milliarden, das auch für Amazon nicht nichts.

00:30:04: Auch wenn es sich hier noch nicht um realisierte Gewinne handelt.

00:30:07: aber damit nicht genug.

00:30:08: Anthropic hat sich gleichzeitig verpflichtet über die kommenden zehn Jahre mindestens hundertzehn Milliarden Dollar für Cloud-Dienstleistungen von Amazon Web Services auszugeben.

00:30:20: Google hat ein ähnliches Geschäftsmodell, Google ist denfalls Investor und hat langfristige Cloud-Vereinbarung mit Entropic im Umfang von über Hundertzehn Milliarden US Dollar abgeschlossen.

00:30:31: Das bedeutet Amazon und Google profitieren gleich doppelt.

00:30:35: Sie profitieren einerseits vom Wertzuwachst der Beteiligung und andererseits verdienen sie daran dass Entropic für die Entwicklung unter Betrieb ihrer K-Modelle gigantische Mengen an Rechenleistungen benötigen.

00:30:48: Natürlich sind diese Cloud-Umsätze noch nicht mit Gewinnengleich zu stellen.

00:30:54: Die Infrastruktur muss gebaut werden, betrieben werden und auch dort gibt es natürlich nicht unterschätzende finanzielle Risiken.

00:31:02: Trotzdem finde ich die Konstellation aus Investorensicht extrem interessant ein klassischer Visifon der Verdient vor allem oder eigentlich ausschließlich an der Wettsteigerung seiner Beteiligung.

00:31:12: Amazon und Google haben hier zusätzlich eine langfristige Geschäftsbeziehung mit ein Tropic aufgebaut.

00:31:18: Sie verdienen also nicht nur an der Unternehmensbewertung, sondern potenziell über viele Jahre auch am operativen Geschäft.

00:31:25: Und vielleicht ist genau das eine de cleveren Position im gesamten Kaibuhm nicht nur in die führenden K-Unternehmen zu investieren, sondern ihnen gleichzeitig neben dem Investment die Infrastruktur bereitzustellen.

00:31:38: Die diese Unternehmen benötigen für ihre operativen Tätigkeiten.

00:31:43: Ja, vielen Dank für die spannende Ausführung Giozum!

00:31:45: Ich schalte es noch einmal direkt zur Beantwortung.

00:31:48: Also ich glaube ein Schraube konnte einer der bedeutendsten Börselgänge der Technologiegeschichte werden.

00:31:54: Die großen finanziellen Gewinne sind zunächst einmal die frühen Investoren, wie von Guy ausgeführt.

00:31:58: Venture Capitalphones wie Spark Capital haben zu Bewertungen investiert, die weit unter dem möglichen Börsenwett liegen.

00:32:04: noch spannender finde ich allerdings Amazon und Google.

00:32:06: das hat Guy sehr gut ausgefühlt.

00:32:07: sie profitieren nicht nur von der Wertsteigerung ihrer Beteiligungen sondern gleichzeitig von den Milliarden die ein Tropic for Cloud Infrastruktur ausgeben muss.

00:32:17: ja für die Neunachtionäre ist diese Situation eine völlig andere.

00:32:21: Sie kaufen Ein ausgewöhnliches Unternehmen zwar, aber möglicherweise zu einem Preis der bereits einen großen Teil des zukünftigen Erfolgs vorwegnimmt.

00:32:32: So kommen wir zum Schluss zur Transaktion der Woche!

00:32:36: Diesmal gehen wir wieder mal nach Zürich und in den Bereich Agentic AI und Software Testing.

00:32:42: Klarend einige von euch kennen sie vielleicht noch unter dem Namen Sie haben eine Siedrunde über acht Millionen US-Dollar abgeschlossen, mit Mosaic Ventures im Lead und Moonfire Ventures sowie mehreren renommierten Angels sowie Angel Invest Ventures.

00:33:01: Der Kontext finde ich schon noch wichtig.

00:33:03: mit der KI wird heute immer mehr Softwarecode automatisch generiert.

00:33:08: Tools wie GitHub, Co-Pilot oder Cloud Code beschleunigen die Softwareentwicklung massiv.

00:33:14: Das Problem ist aber, diese zusätzliche Code muss ja auch getestet werden und genau dort entsteht ein neuer Engpass.

00:33:22: Die Softwareentwirkung wird schneller, aber die Qualitätssicherung also Quality Assurance QA hält häufig nicht mit.

00:33:29: Und genau hier setzt Client an.

00:33:32: Das Unternehmen entwickelt autonome KI-Agenten, die Softwaretests erstellen ausführen und bei Änderungen der Software automatisch anpassen.

00:33:42: Technisch ist der Ansatz interessant.

00:33:43: KI wird verwendet um den Testcode zu schreiben.

00:33:47: Die Tests selbst laufen dann aber nach festen reproduzierbaren Regeln ab.

00:33:51: damit will Clarente die Geschwindigkeit von AI mit der Zuverlässigkeit klassische Softwaretest verbinden.

00:33:59: Wir haben uns den Case in der Vorbereitung wie immer etwas genauer angeschaut.

00:34:03: Max, wie ordnest du den Clarent ein?

00:34:06: Ja sicherlich interessant weil Clarent einen Engpass adressiert denn der Kaj-Boom selbst verstärkt.

00:34:14: heute kann ein Entwickler mit Kaj innerhalb weniger Stunden Funktionen programmieren für die früher Tage nötig waren.

00:34:22: aber bevor dieses Software veröffentlicht wird muss sichergestellt werden das eben tatsächlich funktioniert und bestehende Funktionen nicht plötzlich kaputt sind, eine Fehlermeldung generieren.

00:34:34: Klassische Software Casting ist häufig aufwendig, teuer und braucht sehr viel manuelle Arbeit – das wissen wir!

00:34:40: – und Client versucht diesen Prozess weitgehend zu automatisieren.

00:34:45: Und das ist aus Venture-Sicht interessant, weil mit der zunehmenden KI-Genereisten-Software auch Bedarf an automatisierte Qualitätssicherung steigt.

00:34:54: Ja, aber es gibt ja schon... Ja, viele Tools haben wir auch schon angeschaut mit dem Software automatisch getestet werden kann.

00:35:01: Was macht den Client anders?

00:35:04: Der entscheidende Unterschied ist der Einsatz von Kai bei der Erstellung und Wartung der Tests für.

00:35:08: einfach gesagt keinen Nutzer beschreiben was überprüft werden soll.

00:35:12: beispielsweise ein Kunde lockt sich in einen Online-Shop ein legt ein Produkt in den Warenkorb und schließt den Kauf ab.

00:35:20: Client erstellt daraus automatisch einen Test.

00:35:24: der gesamte Prozess funktioniert.

00:35:26: Das Besondere ist der deterministische Ansatz, bei jedem Testlauf wird nicht erneut ein K-Modell gefragt was als nächstes passieren soll.

00:35:35: stattdessen wird der erschälte Testcode reproduzierbar ausgeführt.

00:35:40: also wenn sich die Software verändert kann kann ich den Testcode anpassen und zusätzlich gibt es eine menschliche Überprüfung der Ergebnisse aus einem Human in the Loop.

00:35:51: Und gerade für größere Unternehmen ist diese Zuverlässigkeit ein sehr wichtiger Faktor.

00:35:57: Gut,

00:35:57: wie sehen Macht- und Kundenausgaben?

00:35:59: Ja gemäß Klaren haben Sie bereits namhafte Enterprise Kunden in Europa.

00:36:04: dazu gehören JD Sports im E-Commerce die Endzeitzeit im Medienbereich und SIX im Mobilitätssektor.

00:36:11: Daneben sei das Unternehmen auch bei Banken und Versicherungen aktiv.

00:36:15: Das ist interessant, weil gerade dort Softwarefälle sehr oft und sehr schnell sehr teuer werden können.

00:36:23: Nehmen wir die Endset Set als konkretes Beispiel.

00:36:26: Dort testete Client unter anderem digitale Bezahlprozesse und Paywalls über verschiedene Geräte und Browser hinweg.

00:36:34: Laut der öffentlichen Fallstudie konnten die sogenannten Smoke Tests, also grundlegende Funktionstests um rund seventy-fünf Prozent beschleunigt werden.

00:36:45: Bei JD Sports werden sogar komplexe Abläufe über mehrere Systeme hinweg automatisch getestet.

00:36:52: Ich habe mir auch kurz das Geschäftsmodell etwas unter die Lupe genommen.

00:36:55: Clarent verkaufte seine Plattform mit über ein jährliches Lizenzmodell, dass sich nach der Anzahl generiert Test und Testabläufer errichtet.

00:37:03: Damit entsteht grundsätzliche Video-Kentursoftwareumsatz, wenn die Kunden ihre internen Testingkosten reduzieren können.

00:37:11: Ja

00:37:11: und wer steht hinter der VMAGI?

00:37:13: Das Team finde ich auch noch spannend.

00:37:14: Der Client wurde von zwei ehemaligen Google-Engineuren aufgebaut.

00:37:21: Beide bringen jahrelange Erfahrung bei Google im Bereich Shopping & Maps sowie Software Engineering mit.

00:37:28: Das ist aus meiner Sicht ein solider Founder Market Fit.

00:37:32: Interessant ist auch, dass Sie mit Client bereits pivotiert haben.

00:37:37: Ursprünglich wollten Sie Tools zur Evaluation von Large Language Models entwickeln aber danach haben sie einen starken Need im Markt der automatisierten Software-Tests erkannt und sich darauf fokussiert.

00:37:51: Ja, können wir zur Runde?

00:37:53: acht Millionen Seed?

00:37:55: Ist für ein Schweizer BtoB Software Startup doch eine ordentliche Finanzierung.

00:38:00: Ist das Ihre erste Finanzierungsrunde, Max?

00:38:02: Ja wir haben natürlich wie immer für euch die Captable modelliert.

00:38:05: Die acht Millionen USler SID-Runde ist die erste öffentlich kommunizierte Finanzierungsrunde und gleichzeitig die erste Equity Runde des im April zwanzig dreiundzwanzig gegründeten Unternehmens.

00:38:17: nach unserem Modell liegt die Post Money Bewertung bei rund zweiundzwantig Millionen Schweizer Franken.

00:38:22: Im Rahmen der Runde wurden auch bestehende CLIs also Wandeldarlehen in Aktien umgebandelt.

00:38:28: Mit Mosaic Ventures und Moonfire Ventures sind zwei international ausgerichtete VCs dabei, ergänzt durch erfahrenen Angels mit Technitec Hintergrund.

00:38:37: Interessant finde ich dass unter den kommunizierten Investoren kein Schweizer VC vertreten ist.

00:38:43: Insgesamt sieht das aber nach einem soliden Investoren Setup für die nächste Wachstumsphase von Client aus!

00:38:51: Ja auch Millionen ist ein schöner Betrag.

00:38:53: was machen sie denn nun mit dem frischen Kapital?

00:38:55: Die Mittel sollen vor allem in die Expansion, in den USA den Ausbau des Engineering Teams und die Weiterentwicklung der Plattformen fließen bis er es klarend v.a.

00:39:04: in Europa aktiv mit dem neuen Kapitalwildersunternehmen jetzt im amerikanischen Markt erschließen.

00:39:10: Produktzeitig geht es darum, die automatisierten Tests über verschiedene Plattforme hinweg weiter auszubauen insbesondere für Web-Anwendungen sowie IOS und Android.

00:39:21: Für größere Kunden ist das wichtig weil sie oft mehrere Applikationen betreiben, die miteinander kommunizieren und gleichzeitig zuverlässig funktionieren müssen.

00:39:32: Schauen wir nach vorne wie schätzt du den Outlook ein?

00:39:35: Ja der Software-Testing-Markt ist natürlich groß und wächst mit der KI sicherlich noch schneller aber der Webbewerb ist auch dementsprechend intensiv.

00:39:45: neben etablierten Unternehmen gibt es zahlreiche neue AI Native Testing Startups die genau diesen Markt adressieren Und gleichzeitig könnte Testing auch bei den großen KI-Anbietern integriert werden.

00:39:59: Entscheidend wird dementsprechend in meinen Augen sein, ob klar und seines technischen Ansatz dauerhaft in einen messbaren Kundenvorteil übersetzen kann – weniger manuellen Aufwand, tiefere Kosten zuverlässigere Tests gegenüber anderen KIs.

00:40:15: So müssen sie besser als die Konkurrenz bleiben und gerade Enterprise-Kunden müssen solche Lösungen in bestehende Entwicklungsprozesse integrieren können.

00:40:27: Die ersten namhaften Kunden sind auf jeden Fall ein positives Signal, jetzt müssen Sie zeigen dass Detraction auch in den USA wiederholbar ist und in Deutschland und der UK sich daraus einskalierbares internationales Softwaregeschäft entstehen kann.

00:40:43: Ja genau, wir bleiben dran.

00:40:44: Wir werden das beobachten!

00:40:45: Das wäre es gewesen mit Burn Raid dem wie Sie in seinem Podcast, wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt, abonniert den Newsletter und teilt diesen neuen Netzwerk.

00:40:53: Vielen Dank fürs Reinhören.

00:40:55: Wir wünschen euch ein schönes Weekend.

00:40:57: Take care und tschüss.

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