Episode #121 – Deep Tech Boom in Europa | 80 Milliarden für Startups | Character AI ist pleite | Bending Spoons | UniSie

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu Burn Raid, den WC Insider-Podcast.

00:00:07: Ich rede hier mit Giccio Fredi bis startupsterne mit dem Schwerpunkt auf Venge Capital.

00:00:12: Folge hundertundzwanzig steht bereits an und Aufnahmetermin ist der Freitag, sechzehnte Oktober um halb neun am Vormittag.

00:00:22: Diese Podcast wird gesponsert von unserem Partner Omnium und abscale.ca.

00:00:26: Jagi!

00:00:27: Du bist ja nicht in der Schweiz, gell?

00:00:29: Du bist in Italien unterwegs im Moment

00:00:31: Ja, genau.

00:00:31: Wir sind kurz für ein verlängertes Wochenende im Bemont aktuell in Dreysoe, wunderschöner kleiner Ort und nehmen wir da gerne die Zeit mit Ihrem Podcast aufzunehmen.

00:00:42: Wir haben extrem viele spannende Themen auf dem Programm.

00:00:45: Und die wären?

00:00:46: In der News thematisieren wir als erstes den massiven Boom in der europäischen DeepTech-Szene mit Startup Investments.

00:00:55: Dann haben wir als zweite News die Achtzig Milliarden für europäische Startups, die anlockt werden sollen durch einen von der Europäischen Zentralbank.

00:01:05: ist das glaube ich.

00:01:06: Und dann haben wir die Pleite von Character AI also ein Startup, das massiv gepustet wurde über die letzten Jahre die wir aufnehmen, auch ein sehr spannender Fall.

00:01:16: Dann haben wir als höherer Frage eine Frage von Siri Lauf genommen und die ist zum Thema Bending Spoons was halten wir von ihrer Strategie?

00:01:25: Und ob diese auch langfristig aufgehen kann?

00:01:28: und das Transaktion.

00:01:28: der Woche haben wir die neue Million Series A von UNICEF auf dem Programm für den Schluss.

00:01:34: Genau!

00:01:34: Wir starten mit einer unvorbereiteten Frage und zwar etwas.

00:01:38: mich interessieren würde, wie viele Fabriken baut TSMC gerade gleichzeitig auf.

00:01:46: Also vielleicht als Tipp normalerweise bauen sie gleichzeitig so an vier Fabriken, wenn man jetzt die Vergangenheit anschaut.

00:01:54: Hier sind sich, wisst ihr alles ein Chipfertiger?

00:01:56: Im Moment ist es sehr stark gefordert!

00:01:59: Was denkst du, wie viele Fabrike haben Sie aktuell gleichzeitig im Aufbau?

00:02:05: Ja, das werden einige mehr sein sehr wahrscheinlich.

00:02:08: In Taiwan werden sie sicherlich mehrere an Bauen sein so wie Sie ständig dran sind und haben sehr extrem Druck von der Trump-Regierung erhalten dass sie mir nach Amerika rüberziehen.

00:02:18: also würde ich sagen es sind irgendwie acht Fabriken die sich im Moment gleichzeitig aufbauen.

00:02:24: vielmehr wird dann schon fast crazy Aber der Bedarf ist ja enorm, sie haben volle Orderbooks.

00:02:30: Hat man jetzt gerade wieder gehört und die Nachfrage, die scheint hier nicht abzureißen an den besten Computerchips, die Sie herstellen?

00:02:37: Es sind zwanzig!

00:02:39: Voraktuelle, die sie... Genau, das seid einiges.

00:02:44: Also ich mache mir schon ein bisschen Sorgen über Kapazität was nicht ganz schlecht wäre aber es klar.

00:02:49: also man schaut auch auf einen Standort in Texas, prüft ob man zusammen mit Elon Musk das Chip Projekt Terra Fab heißt, dass aufbauen möchte.

00:03:00: Also TSMC ist krass und durchstarten im Moment und also zwanzig gleichzeitig.

00:03:05: Das ist schon verrückt.

00:03:07: wir bleiben da dran und kommentieren.

00:03:08: das gibt natürlich auch gewisse gefahrt gibt sehr viele Gefahren die ihr mitschwingen als es schon verrückte wenn man das von außen betrachtet.

00:03:17: aber start mir doch direkt mit den news und gehen wir vom texas nach europa.

00:03:22: In der Schweiz ist diese Woche ein bisschen wenig passiert.

00:03:25: Leider, deshalb fokussieren wir uns vor allem auf News, auf internationalen News und zwar hat Pitchbook gerade seinen European Venture Report für das dritte Quartal, im Jahr zum nächsten Jahr.

00:03:39: Wir haben das studiert und die Zahlen zeigen dass sich in Europa einiges bewegt natürlich insbesondere im Bereich Deep Tech also bei Unternehmen für die Hörerinnen hören sie nicht ständig zuhören, die eben nicht einfach eine neue App entwickeln, sondern an komplexen Technologien wie Robotik, Raumfahrt, Halbleiten oder auch industrieller Automatisierung kann man sagen arbeiten.

00:04:00: Und wenn man die Investition betrachtet dann ist also CapEx das Wachstum ist sehr bemerkenswert hier.

00:04:07: Also zum Beispiel im Bereich Spacetech ist Europa ganz weit vorne.

00:04:11: das Investitionsvolumen des Vorjahres hat man um fast zweihundertfünfundsiebzig Prozent übertroffen.

00:04:16: bei Advanced Manufacturing konnten die Investments um knapp hundertneunundachtzig Prozent auf neun Komma eins Milliarden Euro steigen, wenn man das jetzt extrapoliert.

00:04:27: Auf Ende Monat.

00:04:29: und auch Robotik und Drohnen boomen.

00:04:32: dort sind in den ersten neun Monaten bereits acht Komma sieben Milliarden Euro an Menschekapitel geflossen gegenüber fünf Milliarden im gesamten Vorjahr.

00:04:40: Da entstehen teilweise enorme Finanzierungsrunden, muss man auch sagen.

00:04:43: Das finnische Satellitenunternehmen ICEI hat eine Milliarde Euro eingesammelt der Deutsche Drohnhersteller Quantum Systems, US dollar und Cusp AI das mit keinem neuen Material entwickelt.

00:05:00: Und ja, interessant finde ich auch den größten Zusammenhang.

00:05:02: Europa hat die erste große KI-Welle rund um die LLMs weitgehende Amerikaner überlassen – das muss man so sagen!

00:05:10: Jetzt scheint sich die europäische Sarabseine stärker auf Bereiche zu fokussieren in denen eben Europa traditionell gut aufgestellt ist also Engineeringwesen, industrielle Fertigung komplexe Hardware und dazu kommt natürlich die geopolitische Situation.

00:05:25: Europa will bei Verteidigungen Halbleitern und kritischer Infrastruktur unabhängiger von amerikanischer Technologie werden, das ist das erklärte Ziel.

00:05:35: Ja, GIGI ist eine echte Chance jetzt für Europa und könnte eben deep-test der Bereich werden indem wir international eine führende Rolle einnehmen nachdem wir bei der ersten Kaiwelle eher observer waren.

00:05:49: Ja, du kennst hier meine Meinung natürlich sehr gut.

00:05:52: Ich bin überzeugt dass gerade im DeepTech-Bereich Europa eine sehr interessante Voraussetzung mitbringt.

00:05:59: ich mein mit Koyo fokussiert wird ja jetzt noch auf die Schweiz noch ein bisschen fokusierter auf DeepTech Investments wo wir ein sehr großes Potenzial drin identifiziert haben gerade im Bereich Physically.

00:06:12: und da kommen wir jetzt in der Beantwortung der Frage auch noch ein wenig darauf wie so das wieder das Potenzials sehen.

00:06:18: Ich meine in Europa, wir haben zwar kein Google, Meta oder Amazon das hier aufgebaut wurde.

00:06:24: Die sind im klassischen Consumer-Märken, haben die skaliert und die USA halt einfach durch ihre Marktgröße und Marktdynamik einen klaren Vorteil.

00:06:34: aber in Europa da haben wir hervorragende technische Universitäten sehr starke Forschungseinrichtungen und eine sehr große industrielle Basis was natürlich für die Decke spricht.

00:06:46: Deutschland, Schweiz, Frankreich und auch die nordischen Länder.

00:06:50: Da haben wir extrem viel Erfahrung im Maschinenbau in der Robotik und auch bei industriellen Technologianlagen.

00:06:58: Diese Kompetenz könnte durch KI sogar noch viel wertvoller werden.

00:07:03: Meine KI findet zunehmend den Weg aus der Softwarewelt, also aus der rein digitalen Welt in die physischen Welt!

00:07:10: Wir sehen Anwendungen in Robotern, Produktionsanlagen und autonomen Systemen oder auch bei der Entwicklung von neuen Materialien, die aktuell richtig Fahrt aufnehmen.

00:07:21: Und dort braucht man eben nicht nur gute Softwares sondern auch die Hardware und spezialisiertes Know-How auf die jahrelange Forschung und auch Erfahrung in diesen Bereichen.

00:07:30: Und das sind die Bereiche, in denen europäische Unternehmen durchaus bereits an der Weltspitze mitarbeiten.

00:07:37: Jetzt geht es darum natürlich zu skalieren was wir vielleicht auch noch sagen können.

00:07:42: Vielleicht dann auch in den zweiten News wo wir das auch nochmal thematisieren.

00:07:47: ich finde das extrem positiv dass wir zunimmt große Finanzierungsrunden sehen.

00:07:52: Das wird langsam möglich, das war lange eines der Probleme für europäische Startups und die haben gute Technologie entwickelt.

00:08:00: aber für die internationale Skalierung da hat es schlicht und einfach das Kapital gefällt und dann kamen frühe Exits.

00:08:07: Ja man muss aber auch sagen nur grosse Investitionen das reicht noch nicht automatisch damit erfolgreiche Unternehmen entstehen.

00:08:15: Ja, genau.

00:08:15: Und ich glaube wie schon erwähnt habe man muss bei diesen Wachsungszahlen auch berücksichtigen dass ein Teil des Booms stark auf die geopolitische Situation zugerechnet oder angerechnet werden kann.

00:08:26: gerade bei Drohnen- oder Defense Tech ist die Nachfrage massiv gestiegen.

00:08:30: das hat haben wir bei diversen Studien gesehen.

00:08:34: Die europäischen Staaten wollen mehr in ihre Verteidigung investieren und gleichzeitig weniger abhängig von amerikanischen Lieferanten sein Und das schafft ihm dann enorme Chancen für Unternehmen wie zum Beispiel Quantum Systems.

00:08:46: Aber es stellt sich natürlich automatisch auch die Frage, wie nachhaltig dieser Boom ist.

00:08:50: und im Gegensatz zu klassischen Software Start-ups ist eben lieb der Käufig extrem kapital also capex intensiv.

00:08:57: wenn man Satelliten halbeiter oder Roboter vor allem industrielle Roboter entwickelt braucht man oft enorme Investitionen bevor überhaupt nennenswerte Umsätze entstehen und dazu kommen lange Entwicklungszyklen und damit auch verbunden erhebliche technische Risiken.

00:09:12: Und Guy ist DeepTech auch aus Investoren sich, deshalb möglicherweise sogar schwieriger als klassische Software Fragezeichen und bestätigt die Gefahr dass wir hier gerade einen neuen Hype erleben bei dem sehr viel Kapital in Unternehmen fließt den wirtschaftliches Potenzial aber noch lange nicht bewiesen ist?

00:09:31: Ja ich meine man kann schon sagen sicherlich nicht die gleiche Dynamik wenn man in ein investiert, da hat man nicht rasch Umsätze und Saas auf das man eine Bewertung basiert sondern man muss tief in die Technologie reinschauen.

00:09:45: Und auch die Anwendungen bei den Kunden braucht halt viele Gespräche und die die sich ganz anders aus.

00:09:52: dementsprechend würde ich schon sagen sicherlich nicht einfacher als klassische Software Investments für uns wie sie ist.

00:09:58: und dass im Moment ein aktueller Hype entsteht und viel Kapital fließt Gefahr, die besteht natürlich schon ein wenig.

00:10:07: Aber das ist nicht ein kurzfristiges Thema in Europa, sondern ich finde es schon ein langfristiger struktureller Trend den wir hier sehen.

00:10:17: Der Bedarf an europäische Verteidigungstechnologie, der Automatisierung und der eigenen Technologienfrastruktur – das ist ein reales Bedürfnis!

00:10:28: Die industrielle Automatisierung, die darf man angesichts des Fachkräftemangers einfach nicht wegreden.

00:10:35: Ich meine es ist ein Thema das sehen wir immer wieder und das wird nur an Bedeutung gewinnen.

00:10:41: Das heißt für mich DeepTech hat einen enormen Rückenwind aus dem Markt, der überalterten Bevölkerung und den verschiedenen anderen Trends.

00:10:50: Das bedeutet aber nicht, dass jedes Start-up in diesem Bereich automatisch ein gutes Investment ist.

00:10:55: Ich meine das Event bei DeepTech ist der Kapitalbedarf zum Teil enorm und auch ein entscheidender Faktor.

00:11:03: Ein klassisches Softwareunternehmen kann mit ein paar Millionen Investments plötzlich sehr hohe Marschen erreichen weil es einfach relativ wenig kostet zusätzliche Kunden umzuborden.

00:11:14: Bei Hardwareunternehmens braucht man Produktionsanlagen, Materialien.

00:11:18: Man muss Lieferketten aufbauen und zwar nicht nur eines und noch eine Ersatzlieferkette falls mal was nicht funktioniert und es bedarf jahrelanger Forschung und teurer Tests bis man die Hardware dann auch entwickelt hat.

00:11:32: Und dafür wenn man da all diese upfront Investments zum Teil hunderte von Millionen gemacht hat können genau diese Hürden eben die lange Entwicklung die IP die man aufgebaut hat später zu starken Wettbewerbsvorteilen führen.

00:11:47: Ein gutes Beispiel, das vorher in der Interfrage TSMC genommen hat – der asiatische Gigant.

00:11:53: Wir haben auch eine ASML, also die europäische Unternehmen des Litografiemaschinen für die Produktion von Mikrochips herstellt.

00:12:02: und weltweit einzigartiges, so ist es die ganze Value Chain eigentlich von NIN abhängig.

00:12:07: Die haben über Jahrzehnte technologische Kompetenz aufgebaut Und das ist heute einfach ein enormer Webbewerbsvorteil, den Sie aufgebaut haben.

00:12:17: Chinesen probieren es seit ungefähr zehn Jahren nachzubauen was ASML macht aber sie sind immer noch weit weit weg in diesem Bereich.

00:12:25: Aber dann auch wieder sehen muss nicht jedes Deep-Tech Startup kann zu einem zweiten ASML werden mit einer Billion Bewertung, aber es zeigt auch wie wertvoll eigentlich solche technologischen Burgräben sein können.

00:12:38: Und ja, entscheidend wird schlussendlich immer sein welche Unternehmen aus ihrer Technologie tatsächlich skalierbare und profitable Geschäftsmodelle entwickeln können.

00:12:49: Ja ich glaube genau darin liegt die große Herausforderung für Europa.

00:12:53: ist hatte gestern ein Abendessen mit einem Investor und der ist investiert in eine Firma die Motorboote herstellt und er gesagt seinen riesen Unterschied ob er die Motorbote hier in Europa verkaufen möchte Weil da kommt dann ein Fragenkatalog mit tausend Fragen, weshalb es nicht funktioniert.

00:13:10: Und in den USA kommt die Frage ja wo können wir das verkaufen?

00:13:14: und man sucht sofort die Chancen und eben nicht die Risiken?

00:13:19: Ich glaube wir waren schon immer ziemlich gut darin neue Technologien zu erforschen und hoch qualifizierte Ingenieure auszubilden.

00:13:26: und was uns schwerfällt ist der nächste Schritt aus diesen Technologieren große international erfolgreiche Unternehmen aufzubauen.

00:13:35: Das ist glaube ich das Problem.

00:13:37: Und das liegt natürlich auch an der Finanzierung, aber eben nicht nur Europa.

00:13:40: es nach wie vor ein fragmentierter Macht mit unterschiedlichen Regulierungen, Sprachen und Rahmenbedingungen.

00:13:46: dazu kommt dass der amerikanische Kapital macht und viel viel größer ist.

00:13:50: Aber trotzdem finde ich die Entwicklung im Moment ermutigend.

00:13:55: Gerade in den Bereichen, wo auch Koyo-aktiv ist wie Robotik Raumfahrt neue Materialien könnte Europa seine traditionellen industriellen Stärken, seine komparativen Vorteile gerade in Kombination mit Kai natürlich ausbauen.

00:14:12: Und Guy vielleicht zum Abschluss bist du heute optimistischer für die europäische Textszene als noch vor zwei Jahren?

00:14:19: Ja definitiv, viel optimistisch sogar.

00:14:23: Vor ein paar Jahren haben wir uns immer DeepTech-Unternehmen angeschaut und wenn da Hardware im Deck gestanden ist dann hatten die keine Chance schon nur für eine Precede oder eine Seedfinanzierung.

00:14:34: das sieht heute ganz anders aus und ich meine steigenden Investitionen sind ein sehr positives Signal und sie bringen Europa daraus die Chance oder in die Position, in gewissen Bereichen wirklich global wie bewerbsfähige Unternehmen aufzubauen.

00:14:53: Aber bei den meisten, die sich auch zum Teil sehr gut finanzieren unternehmen, da steht die Bewerbungsprobe noch bevor.

00:15:01: Ich meine es muss jetzt gelingen diese Unternehmen von der Forschung und auch vom ersten Kunden in eine kommerzielle Skalierung zu bringen und dafür braucht's nicht nur Venture Capital sondern Kunden, internationale Absatzmärkte und einen funktionierenden Kapitalmarkt.

00:15:18: Einerseits für die Weitere Skalierung, andererseits auch für die Finanzierung der operativen Kosten dieser Unternehmen.

00:15:25: Und den CapEx sind sie oft vorher dann bei großen Produktionen investieren müssen bis es dann verkaufen können.

00:15:31: Wenn Europa das gelingt, dann könnte tatsächlich die Tech zu einer wichtigen Erfolggeschichte für Europa werden.

00:15:39: Ja, und schließen wir doch mit der zweiten News hier an.

00:15:41: Europa – ich habe das gestern gehört – will bei der Finanzierung von Textarabs einen Gang höher schalten.

00:15:47: die Europäische Investitionsbank arbeitet einem neuen Fond.

00:15:51: hat mir da jemand zugetragen, der bis zu fünfzehn Milliarden Euro einsammeln soll.

00:15:56: damit könnten insgesamt bis zu achtzig Milliarden Euro an Investitionen mobilisiert werden von denen dann mehr als tausend fünfhundert europäische Wachsumsunternehmen profitieren sollen.

00:16:07: Und das erste Klausung ist noch für dieses Jahr geplant und bereits, wenn wir ein bisschen zurückblicken, zwanzig-trauenzwanzig wurde ein erster Fonds mit rund vier Milliarden Euro aufgelegt.

00:16:18: Deutschland hat damals rund eine Milliarde beigesteuert.

00:16:21: Der Hintergrund Europa hat zwar viele innovative Startups aber gerade bei großen Finanzierungsrunden fällt häufig das Kapital und deshalb waren den erfolgreichen Unternehmen oft in die US ab oder holen sie dort ihre Investoren.

00:16:34: Wir kennen das, die hören ihn regelmäßig zu und wissen das.

00:16:38: Das ownership-Topic haben wir schon x mal diskutiert.

00:16:41: Ja und Gis sind jetzt die achtzig Milliarden Euro ein Game Change für Europa?

00:16:47: Oder löst mehr Geld allein das Problem nicht wirklich?

00:16:50: Ich meine, achtzig Milliarden ist eine relevante Größenordnung und nicht einfach Pipifatzgeld.

00:16:57: So was haben wir in Europa noch nicht gesehen, muss man schon sagen Und ich finde es grundsätzlich sehr sinnvoll, dass Europa versucht die Finanzierungslöcke zu schließen und eben auch in ländisches oder in europäisches Kapital in die Firmen zu investieren.

00:17:12: Damit die Wettschöpfung auch hier bleibt.

00:17:14: Die Achtzig-Milliagen odden wir einmal ein... Ich meine das nicht einfach ein staatlicher Topf der direkt an Startups verteilt wird.

00:17:22: Die Idee ist für mehr eben die fünfzehn Milliarden Euro, die sollen zusätzlich private Investitionen mobilisieren und zwar zu einem Faktor fünf fast, fünfundsechzig Milliarden aus fünfzehnt machen.

00:17:34: Das ist auch noch spannend.

00:17:36: Und man muss sagen das Geld rein reicht natürlich nicht.

00:17:38: Europa braucht einfach wirklich einen funktionierten Kapitalmarkt.

00:17:42: es braucht attraktive Bedingungen für Bösengänge sonst gehen die Firmen dann sowieso wieder in die USA sobald sie an die Börse gehen.

00:17:51: Und auch die Investoren, die bereit sind langfristige Risiken einzugehen.

00:17:56: In Venture oder in growth zu alloziehen, wo man halt Zyklen hat und teilweise fünf bis zehn Jahre erwartet, bis da irgendeine Rückzahlung zurückkommt.

00:18:06: Wenn europäische Unternehmen hier finanziert werden... den Bösengang aber in den USA machen, dann haben wir das Problem eben noch nicht gelöst finde ich.

00:18:14: Ja genau also die Achtzig Milliarden sind also zunächst einmal eine große Ankündigung.

00:18:18: Entscheidend wird aber sein wie viel privates Kapital tatsächlich mobilisiert wird und ob daraus langfristig internationale Vollreich-Unternehmen entstehen.

00:18:26: denn am Ende braucht Europa nicht einfach mehr finanzierte Startups sondern mehr Unternehmen die ihm auch global bestehen können.

00:18:33: und wie werden sie hin?

00:18:34: Ob das gelenkt?

00:18:36: Ja gehen wir noch zum Schluss auf eine News-Sign, die hier kaum Beachtung fand.

00:18:42: Aber in unseren Augen durchaus erwähnenswert ist.

00:18:46: Character AI hat Insolvenz nach Chapter XI angemeldet gerade einmal fünf Jahre nach der Gründung.

00:18:52: das Unternehmen ermöglicht es, Musen mit k-generierten Charakten zu chatten.

00:18:58: Und die Plattform war enorm populär!

00:19:00: Ihr könnt euch vielleicht erinnern... ...'Twanzig Traunzwanzig' wurde Character AI mit über einer Milliarde Dollar bewährte... ...Zwanzig Vierundzwanziger hatte das Unternehmen rund zwanzig Millionen monatlich aktive Nutzer.

00:19:14: Ja trotzdem gelang es offenbar nie daraus ein nachhaltiges Profitabers Geschäftsmodell zu entwickeln und hinzu kamen auch rechtliche Themenfamilien verklagten, dass Unternehmen nach dem Minderjährige sich im Zusammenhang mit den Nutzungen der Chatbots selbst verletzt hatten oder auch durch Suizid gestorben waren.

00:19:34: Außerdem gab es Urheber-Rechtsstreitigkeiten mit Disney und jetzt bietet ausgerechnet Disney-Zwanzibillion doll Verteile der Vermögenswerte eine Techlizenz.

00:19:44: Jagi was sagt uns diese Insolvenz über?

00:19:47: Character AI.

00:19:48: Ist das ein Einzelfall oder haben keine Anwendungen grundsätzlich einen Monetarisierungsproblem?

00:19:54: Ja, ich meine Character AI, diese Story die zeigt sehr gut auf das Nutzer-Waffstum und wirtschaftlicher Erfolg nicht dasselbe sind.

00:20:03: Ich mein bei klassischer Software da sind der zusätzliche Nutzer häufig relativ günstig.

00:20:09: wenn sie mal eingebordet sind dann läuft die Software auf ihrem Computer oder irgendwo in den Cloud wo man Keine Kosten mehr hat als Softwarebetreiber.

00:20:18: Aber bei GenAI, also generativ für KI, da verursacht jede Interaktion Rechenkosten – die Tokens sind nicht gratis.

00:20:27: und CharacterAI hatte Millionen von Nutzern, die teilweise stundenlang mit den Chatbots einfach kommunizierten.

00:20:36: Ich meine das ist ein beeindruckendes Engagement, dass sie hingekriegt haben aber es hat eben auch enorme Kosten verursachen!

00:20:43: Und wenn dann halt einfach nur ein kleiner Teil dieser Nutze bereit ist, für die Software etwas zu bezahlen.

00:20:50: Dann wird das Geschäftsmodell doch sehr schwierig.

00:20:54: und dazu kamen die rechtlichen Risiken.

00:20:56: du hast erwähnt besonders jene um den Jugendschutz sind natürlich extrem relevant und da werden alle Behörden und alle Eltern sofort aufmerksam drauf Und ich glaube deshalb nicht, dass Consumer AI grundsätzlich nicht funktioniert.

00:21:11: Aber die Unit Economics sind hier entscheidend und hohe Nutzerzahlen, das reicht hier nicht aus.

00:21:16: Man muss schon auf den Umsatz schauen und wie man die eben monetarisieren kann.

00:21:20: Spannend finde ich auch die Rolle von Google.

00:21:22: Also im Jahr zwanzigvierundzwanziger Google ein Lizenz-Tele über zwei Komma sieben Milliarden Dollar mit Character AI abgeschlossen.

00:21:29: Gleichzeitig wechseln die beiden Gründe zu Google Und jetzt steht das verbleibende Unternehmen vor der Insolvenz, während Disney Teile der Tech übernehmen möchte.

00:21:37: Ja am Ende profitieren die großen Tech-Konzerne, die sich Talente und Technologien sichern können, während die eigentlichen Startups auf der Strecke bleiben gehen.

00:21:47: Ja AcreHire ein großes Thema hatten wir auch gerade in den letzten Episodes des Podcasts aufgenommen.

00:21:54: Ich meine durchaus die Gefahr dass die großen tech Konzerne ja die kleinen Aufschlucken Und ich meine, die haben einfach viel mehr finanzielle Mittel, eigene Infrastruktur und bestehende Kundenplattformen.

00:22:08: Sie können neue KI-Technologien, die sie irgendwo aufsaugen oder was sich das Personal übernehmen häufig viel einfacher monetarisieren durch die Kundenbasis oder viel länger querfinanzieren bis es dann funktioniert als das unabhängige Startups überhaupt können.

00:22:27: Der Google Dealer zeigt eben auch wertvolle Technologie entwickelt hatte.

00:22:32: Das Problem war dementsprechend offenbar weniger die Technologie als die Schwierdigkeit daraus, das nachhaltige Geschäftsmodell auch zu bauen.

00:22:41: und ja ich gehe mal davon aus dass werden wir wahrscheinlich noch ein paar Mal sehen, dass KI-Startups die zwar enorme Aufmerksamkeit und Nutzerzahlen erzielen nicht überleben werden weil sie schlussendlich in die Profitabilität kommen und ein Geschäfts Modell aufgebaut haben dass nachhaltig funktionieren kann.

00:23:00: Ja, genau!

00:23:01: Also für mich ist Character AI deshalb eine Warnung.

00:23:05: im K.I.-Boom sprechen wir ständig über Nutzerwachsum und Milliardenbewertungen aber am Ende muss jedes Unternehmen mehr Geld verdienen als es ausgibt.

00:23:12: ja und Character AI zeigt auch wie schnell aus einem gefeierten Unicorn ein Insolvenzfall werden kann.

00:23:20: Und zum Schluss noch dies, ein bisschen Gossip.

00:23:23: mit meinen Studierenden diskutiere ich sehr oft die Frage Was genau passiert mit den Berufen, wenn jetzt Kai immer mehr kommt.

00:23:33: Und meine Frage ist immer was denkt ihr?

00:23:36: Gibt es Berufe wo man heute davon ausgeht dass die vielleicht verschwinden werden?

00:23:40: oder man ist davon ausgegangen das sie verschwenden werden?

00:23:43: aber Sie erleben jetzt überraschende Weise einen Boom Und Bloomberg hat heute früh das immer mehr Mitarbeitende von Unternehmen wie Entropic, Nvidia oder OpenAI bis zu fünfhunderttausend Dollar für einen persönlichen Matchmaker aus dem Dating bezahlen.

00:24:04: Dafür gibt es dann auch das Rundumpaket, also Partnersuche, Dating Coaching, professionelle Fotos... Und teilweise sogar eine komplette Überarbeitung der Garderobe.

00:24:14: und diese Leute brauchen das natürlich teilweise, weil sie ja nie in den Ausgang gegangen sind vielleicht.

00:24:20: Eine Matchmakerin berichtet, dass eben dann manche KI-Mitarbeiter bei solchen Preisen nicht einmal mit der Wimper zucken, weil Sie mit enormen Gewinnen aus Ihrem SOC, also den Achzenpaketen rechnen.

00:24:33: Das Absurde daran ausgerechnet die Leute, alles automatisieren wollen mit Agents, bezahlen jetzt hunderttausende Dollar dafür dass ein Mensch ihnen einen Partner eine Partnerin sucht.

00:24:46: Jagi ist das für dich schon ein Zeichen einer KI-Blase?

00:24:49: Wenn man eine halbe Million für die Partnersuche ausgibt?

00:24:52: ja es scheint zumindest sehr viel Geld im System zu sein.

00:24:55: Ja ich würde das nicht als KI Blase ab tun Ich würde das einfach als Bedürfnis den Menschen ab tun, der richtigen Partner brauchen.

00:25:07: und jetzt ist da einfach enorm viel Geld ins System gespielt worden.

00:25:12: Und das wird halt jetzt doch für menschliche Bedürfnisse eingesetzt, nicht nur für die Bedürbnisse damit wir hier zur AGI kommen.

00:25:21: Deshalb finde ich das jetzt nicht ein Zeichen der KI-Blase aber es auf jeden Fall doch ein bisschen beängstigend wieviel Geld das eigentlich mitharbeitende dort bei diesen großen Unternehmen wirklich auch verdienen, wenn es nur die Aktienabfindungspakete sind weinend.

00:25:38: Das ist eine Wette auf zukünftige Bewertungen.

00:25:42: aber wenn das aus dem ständigen Lohn bezahlt werden kann dann muss man schon sagen hey da verdient die Leute doch massiv Geld und vielleicht ein bisschen über den Markt was da bezahlt wird.

00:25:56: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher.

00:26:01: Unser Partner Omnium ist eine innovative Plattform für Wachstumsfinanzierung.

00:26:05: Omniums ist der One-Stop-Shop für Finanzierungsrunden, denn sie bieten einen komplett digitalen schlanken und kosteneffizienten Prozess inklusive Legal Framework InvestorInnen KYC und Zahlungsabwicklung an.

00:26:18: Wer bei Omniam raised hat die Wahl eine Private Round zu machen und nur die Plattform seine Investment Opportunity zu nutzen Oder erwählt die Private Round Plus mit zusätzlichem Zugang zu zehntausend registrierten Investor-Innen.

00:26:32: Wer eine öffentlichkeitswirksame Runde, mit möglichst großer Breitenwirkung machen möchte, wählt die Public Round – wo das Angebot allen Investorinnen zugänglich gemacht wird.

00:26:42: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher!

00:26:47: Willst du mit deinem Startup schnell und erfolgreich skalieren?

00:26:50: Und nicht nur

00:26:51: wachsen?!

00:26:51: Dann ist das Upscaler-Programm genau das Richtige für dich.

00:26:55: Es verschafft dir Zugang zu unserem großen Pool von GründerInnen, UnternehmerInnen und passenden Investor-Innen.

00:27:01: Über fünfzig Startups haben bereits in mehr als fünfhundert Workshops profitiert – und ihr Business national wie international skaliert!

00:27:09: Willst auch du von dieser persönlichen und individuellen Förderung profitieren?

00:27:13: Alle Informationen findest du unter www.upscaler.ch.

00:27:18: Kann wir doch zur Höhefrage der Woche, die kommt jetzt mal von Cyril was wir von Bending Spoons halten und ob die Strategie des Unternehmens langfristig aufgehen kann.

00:27:30: Ich gehe davon aus, hier überlegt sich ein Investment in die Firma weil diese Woche publik das Berkshire Halloway das ist der Fund oder die Firma von Warm Buffet wieder investiert hat und zwar weitere dreihundertdreißig Millionen Dollar und zwar zu dreihunddreizig Dollar pro Aktie.

00:27:51: Und zusammen mit den Käufen beim Börsengang hat Berkshire noch mit rund vier Prozent an der Firma, und das hat er an der Börse nicht für euphorie gesagt.

00:27:59: Das habt ihr sicherlich gesehen, die Aktie schoss um einundvierzig Prozent nach oben auf dreiundfünfzig Dollar.

00:28:05: Ja wenn Berkshire jetzt dreiunddreißig Dollar praktisch bezahlt warum sollten andere Anleger plötzlich über dreiund fünfzig Dollar bezahlen?

00:28:12: Das ist doch ziemlich viel mehr!

00:28:15: Und natürlich sind die Konditionen eines Private Placements nicht direkt mit einem Börsenkauf vergleichbar, das wissen wir auch.

00:28:21: Aber der Unterschied ist trotzdem remarkable!

00:28:24: Ja und... Wir müssen vielleicht hier an dieser Stelle auch das Geschäftsmodell von Bending Spoons erklären weil ich Das geht nicht davon aus, dass allen hier die Firma bekannt ist.

00:28:34: Ich habe die Firma bezufallt kennengelernt also deren CEO Gründer Redenhöhren an eine Konferenz in Italien und fand das extrem interessant was er macht was es das Geschäftsmodell ist weil alle haben gesagt das funktionieren ich auch.

00:28:45: die Financial Times hat die Firma verrissen hat gesagt das kann niemals funktionieren usw.

00:28:52: Und jetzt im Moment zumindest.

00:28:55: man muss das dann in fünf Jahren betrachten.

00:28:57: aber zumindest im Moment sind sie gut unterwegs.

00:28:59: und der Fakt, dass Berkshire Highway hier investiert.

00:29:02: Das heißt doch schon einiges!

00:29:04: Wobei man muss dort auch sagen, Warnbaffel ist ja abgetreten... Jetzt ist sein Nachfolger Abo im Spiegel, vielleicht hat er keine Ahnung und macht jetzt nicht mehr gute Investments.

00:29:12: You never know!

00:29:13: Aber das glaube ich zwar nicht, aber vielleicht kurz zur Firma... Das italienische Unternehmen aus Italien kauft etablierte Softwarefirmen auf wie ever now to be transfered, MEO, OWL kennen wir alle.

00:29:26: Und viele davon haben bekannte Marken und ganz viele User.

00:29:30: Sie wachsen aber nicht mehr oder praktisch nicht mehr Und deshalb sind sie auch nicht besonders attraktiver Investoren.

00:29:36: Und Bending Spoons übernimmt jetzt diese Firmen, reduziert radikale Kosten für kleinerte Teams und optimiert die Prozesse.

00:29:43: Und was Sie auch häufig machen – Sie erhöhen die Preise!

00:29:47: Und was ja interessant ist, viele von diesen Firmen haben auch die Preisse erhöht in der Vergangenheit und die User sind massenweise gegangen und irgendwie schaffen sie das so zu kaschieren oder zu verkaufen dass eben die Kunden trotzdem bleiben.

00:30:00: Und das Ziel ist klar, man möchte aus bestehenden Produkten viel Cash Flow herausholen und dann diese wiederum für weitere Übernahmen einsetzen.

00:30:09: Also man wächst quasi einerseits mit Geld von der Börse und eigenfinanziert mit

00:30:14: Cash Flow.

00:30:16: Das erinnert natürlich auch ein bisschen an eine Mischung als Private Equity und auch Berkshire Hadaway itself oder?

00:30:22: Ja und Guy was hältst du jetzt von dieser Strategie?

00:30:25: Könnte Benning Spoon tatsächlich so etwas wissen wie Berkshire... für die Softwarewelt werden, was denkst du?

00:30:31: Ja vielleicht vorab noch kurz ein Disclaimer.

00:30:34: Das ist definitiv keine Anlageempfehlung, die wir hier aufnehmen.

00:30:39: Wir schauen uns einfach das Unternehmen Berkshire Hadaway an und wenn ihr einen Investment in die Firma liebäugelt dann schaut euch die Firma selbst dann macht die Analyse und wenn sie dann überzeugt sind investiert oder eben nicht.

00:30:53: aber ja zurück zu deine Frage.

00:30:55: ich finde es dem Vergleich mit Berksshire durchaus spannend und eigentlich relativ passend, wenn Bending Spoons die versuchen nicht unbedingt große Innovationen zu machen.

00:31:06: Sie kaufen die Unternehmen, die bewiesen haben dass ihre Produkte funktionieren und das Kunden bereit sind dafür zu bezahlen.

00:31:15: Das ist ein wichtiger Unterschied!

00:31:18: Wenn du eine neue Software entwickelt dann musst du zuerst mal einen Kunden gewinnen, eine Marke aufbauen und sehr viel Geld in die Produktentwicklung investieren.

00:31:28: Und Bending Spoons überspringen eigentlich den großen Teil, den ersten Teil dieses Prozesses indem sie etablierte Unternehmen kaufen.

00:31:37: Ich gehe davon aus, dass die meisten von unseren Hören auch schon mal AOL, V-Transfer gehört haben.

00:31:43: Vielleicht auch Vimeo sind sehr bekannte Namen in der Softwarewelt und das machen ja andere Firmen in der realen Welt.

00:31:50: Die kaufen bekannten Marken auf und revitalisieren sie.

00:31:55: Diese Unternehmen hat über Jahre lang enorme Kostensstrukturen aufgebaut.

00:32:01: Das ist quasi eine Entwicklung zum Corporate gemacht Und gerade in der Nullzinsphase, da wurde oft viel mehr auf Wachstum als auf Profitabilität geachtet und Bending Spoons wird natürlich jetzt diese Unternehmen deutlich effizienter betreiben.

00:32:19: Wenn Sie das schaffen, dann entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Mehrwert.

00:32:25: Interessante ist daran dass sie offenbar auch versuchen daraus ein wiederholbares System zu machen.

00:32:33: Sie haben zentrale Teams, sie haben Datenkompetenz sind die Prozessexperten und das wollen wir uns natürlich auf mehrere Unternehmen anwenden.

00:32:43: mit einem ja quasi ein bisschen Private Equity Playbook könnte man auch sagen.

00:32:48: Und mit jeder Übernahme da können sich auch noch besser darin werden wenn sie auch reflektieren wieso hat dass bei diesem Unternehmen besser funktioniert wo können wir wie noch schneller noch bessere optimieren?

00:33:01: Wenn Sie dann die Erwirtschaften Cash Flows aus diesen Firmen, die Sie übernommen haben zu attraktiven Renditen wieder investieren.

00:33:09: Dann kann da doch ein sehr spannendes sogenanntes Compounding-Modell entstehen und dafür müssen sie vor allem zwei Dinge schaffen bei den Übernahmen nicht zu viel bezahlen.

00:33:20: das ist der größte Fehler, die viele Investoren machen egal wo sie zahlen zuviel wenn sie irgendwo investieren oder etwas übernehmen.

00:33:29: Und das Zweite, dass sie machen müssen ist die Cash Flows der übernommenen Firmen.

00:33:34: Die müssen sich langfristig stabil halten und das ist sicherlich auch nicht einfach.

00:33:39: Ja genau bei diesem zweiten Popen ist schon etwas skeptisch denn kurz für sie kann man die Profitabilität einfach steigen.

00:33:46: wenn ich nach einem Übernahme einen großen Teil der Mitarbeiter feuere und gleichzeitig die Preiserhöhe verbessert sich die Marge absolut!

00:33:53: Das ist schon korrekt.

00:33:55: Aber die Frage ist, ob das langfestig funktioniert.

00:33:58: Nehmen wir Evernote, kennen die Firma gut.

00:34:00: viele Nutzer haben dort über Jahre ihren Notizen gespeichert und sind stark ganz produktgebunden.

00:34:07: Das bedeutet auch, dass man die Preise erhöhen kann und ohne sofort einen großen Teil der Ruse zu verlieren.

00:34:13: Aber diese Preissetzungsmacht ist nicht unbegrenzt!

00:34:16: Auch hier herrscht das Prinzip der Preiselastizität.

00:34:19: Wenn die Nutzer irgendwann das Gefühl bekommen, dass sie für immer weniger Leistung mehr bezahlen müssen, werden Sie nach Alternativen schauen.

00:34:26: Gerade durch KI könnte eine solche Wechsel deutlich einfacher werden.

00:34:30: Das ist mein Punkt.

00:34:31: KI ist schon eine gewisse Gefahr verbändigen Spugen.

00:34:35: Und Bending Spons muss immer größere Unternehmen übernehmen, um seinen Wachstumstemper aufrechtzuerhalten.

00:34:41: Das ist schon sehr viel im Kurs.

00:34:42: es kommt hier.

00:34:43: Deshalb war ein Hinweis bezüglich Anlagempfehlungen absolut richtig und eben die kleinen attraktiven Übernahmeziele reichen irgendwann nicht mehr raus.

00:34:51: bei größeren Transaktionen wird er schwieriger höher enthieten auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften.

00:34:57: Ja glaubst du dass sich Strategie auch in zehn Jahren noch funktioniert?

00:35:00: oder besteht die Gefahr, dass Bending-Spons kurz für sich die Gewinne maximiert?

00:35:04: langfristig aber die Substanz der Unternehmen aufbraucht, sodass es nicht nachhaltig ist.

00:35:10: Ich glaube schon das ist das größte Risiko.

00:35:13: Kostensecken sind nicht automatisch dasselbe wie nachhaltige Wert zu schaffen.

00:35:18: wenn ein Unternehmen nach der Übernahme plötzlich doppelt so profitabel lässt Das sieht natürlich zunächst extrem gut aus Aber wenn dafür die Produktentwicklung vernachlässigt wird wichtige Mitarbeiter gehen und Kunden zunehmend unzufrieden werden, dann reicht sich das einige Jahre später, je nachdem wie lange die Verträge auch abgeschlossen wurden.

00:35:41: Und ich würde deshalb vor allem darauf achten, wie sich die übernommenen Unternehmen nach der Restrukturierung entwickeln und da tief in die Zahlen reinschauen.

00:35:51: Bleiben die Kunden effektiv?

00:35:53: Entwickeln sich Umsätze organisch weiter oder nur durch die Zukäufe von Bending Spoons oder den einzelnen Plattformen?

00:36:03: wird tatsächlich in die Produkte investiert, damit diese eben noch den Marktstandard entsprechen und Leute, die wirklich nutzen wollen.

00:36:12: Und nicht sich lange überlegen welches ist das nächste Tool?

00:36:15: Und dann die Migration machen und der Kunde verloren geht.

00:36:19: Wenn die eigentliche Kunst darin besteht, die Unternehmen effizienter zu betreiben ohne ihre langfristige Bewerbsweikkeit zu gefährden.

00:36:30: Und ja, ich würde jetzt Bending Spoons auch nicht einfach unterschätzen.

00:36:35: Nicht jedes Softwareprodukt braucht ständig hunderte Entwickler und immer neue Funktionen.

00:36:42: Gerade etablierte Anwendungen können teilweise über Jahre sehr profitabel betrieben werden ohne dass man ständig das Rad neuer finden muss.

00:36:53: Wenn Bending Boon das besser macht als die Firmen das vorher gemacht haben oder als andere dann ist es natürlich ein effektiver Wettbewebsvorteil oder kann ein solches sein.

00:37:06: Deshalb glaube ich schon, dass das Modell langfristig funktionieren kann aber ich würde es nicht einfach blind mit Berkshire gleichsetzen.

00:37:15: Das Geschäftsmodell ist deutlich stärker von Technologieveränderungen, Kundenverhalten und erfolgreichen Übernahmen abhängig als das von Berkshire

00:37:24: Headway.

00:37:24: Gut fassen wir zusammen, Cyrill!

00:37:26: Das Geschäftsmodell ist attraktiv etablierte Softwareunternehmen zu kaufen, effizienter zu betreiben, Cash flows wieder zu investieren.

00:37:32: Das kann langfristig funktionieren halten wir fest.

00:37:35: die entscheidende Frage ist ob Bending Spoons tatsächlich dauerhaft wert schafft und nicht nur kurz für sich kostenreduziert kann.

00:37:41: Gut Guy machen wir doch den Test.

00:37:42: was sagst du in sechs Monaten?

00:37:45: Ist die Aktie höher oder tiefer?

00:37:47: heute habe ich folgerätige Schautwetter.

00:37:49: Aufnahme fifty dollar.

00:37:51: also Ich gehe davon aus Sie gehen noch etwas nach oben für das nächste halbe Jahr.

00:37:55: wo wenn sie stehen in sechs monaten?

00:37:57: Ich habe die Glaskugelleiter in der Schweiz vergessen, ich würde jetzt mal sagen bei ... ... Neunundfünfzig Dollar.

00:38:04: also wird nicht jetzt der Magischprünge machen.

00:38:07: Kommt natürlich darauf an ob sie noch eine super üben Name machen, die riesige Wellen schlägt.

00:38:13: aber ohne die würde ich jetzt einfach mal sagen ungefähr Neunfünfzig Dollar was meinst du?

00:38:18: Ja

00:38:19: ich hätte es auch, ich hätte Sechzig gesagt kann man sagen vielleicht potenzial bis Fünfundsechzig wenn der Markt nicht mitspielt.

00:38:26: Im Moment, die Anleihenmärkte sehr angespannt.

00:38:28: Kann gut sein dass die Firma auch wieder zurückfällt auf dreißig.

00:38:32: Aber ja... Die Wahrscheinlichkeit das sie bei sechzig liegen werden ist höher.

00:38:37: also schauen wir doch in sechs Monate machen wir uns eine Notiz und werden dann in sechs Monaten auf den Kurs schauen und laden uns zu einem Drink ein wenn wir beide recht haben.

00:38:47: Sehr gut kommen wir zur Transaktion der Woche.

00:38:50: diesmal gehen wir nach Zürich und in einen sehr spannenden Schweizer DeepTech und CleanTech Case.

00:38:57: UNICEF hat die Series A über neun Millionen US-Dollar abgeschlossen, die Runde wurde von Orano Venture verwaltet von Supernova Invest angeführt.

00:39:09: mit dabei sind neue unbestehende Investoren wie Amadeus Apex Technology Fund, Founderful, ZKB und insgesamt hat UNICEf damit rund fünfundzwanzig Millionen US Dollar an Funding aufgenommen.

00:39:25: Und wieder kurz ein, was UNICEF denn genau macht.

00:39:27: Viele industrielle Prozesse beruhen darauf, Moleküle voneinander zu trennen – etwa Chemie bei Treibstoffen, Düngemittel, Kunststoffe oder auch bei der CO²-Abscheidung.

00:39:38: Das klingt erst mal abstrakt ist aber ein riesiger Energieverbraucher wenn man sich das genauer anschaut.

00:39:44: Je nach Quelle entfallen zehn bis fünfzehn Prozent des globalen Energieverbruchs auf Trenn und Reinigungsprozesse.

00:39:52: Das schon massiv!

00:39:54: Viele davon funktionieren heute noch thermisch, also mit Hitze, Erhitzen, Kühlen oder über Destillation.

00:40:00: Und genau dort setzt UNICEF an.

00:40:03: Das Unternehmen entwickelt hochpräzise Membranen die Moleküle wie durch ein sehr feines Sieb trennen können ohne energieintensive thermische Prozessführung.

00:40:15: Die Technologie basiert auf Metal Organic Frameworks, die nennt man kurz MOFS Und die sind spätestens bekannt seit dem Nobelpreis für Chemie, zwanzig fünfundzwanzig.

00:40:26: Das haben sicherlich alle mitverfolgt von unseren Hörern und reden auch nicht.

00:40:31: Und UNICEF versucht nun solche Materialien industriell nutzbar zu machen als robuste skalierbare Membranen für die Gasttrennung, Carbon Capture

00:40:41: etc.,

00:40:41: etc.

00:40:42: Ja Max wie ordnest du das Unternehmen UNICEf denn ein?

00:40:46: Ja es ist lustig.

00:40:47: eine Kollegin hat diese Woche Unis jeweh gesprochen und ich habe ich wusste nicht was das für ein ks ist aber natürlich finde ich den ks spannend sonst hätten wir ja nicht bei burn rate aufgenommen.

00:40:59: ja unicef arbeitet an einem sehr fundamentalen industrie problem.

00:41:04: das haben wir auch besprochen zusammen.

00:41:05: Und es geht dir dabei nicht um einen nice to have clean tech produkt sondern, Kernprozess in der Industrie, nämlich man muss Stoffe voneinander trennen und wenn man diesen Prozess jetzt effizienter macht kann man gleichzeitig Kosten senken.

00:41:20: Man kann Energie sparen, man kann Emission reduzieren und natürlich auch wertvolle Moleküle zurückgewinnen.

00:41:26: Also ganz einfach gesagt, UNICEF ersetzt nicht die ganze Chemieanlage sondern baut eine Technologie, die bestehende Prozesse verbessert.

00:41:36: Und das ist aus Grundgesicht durchaus wichtig, weil industrielle Anlagen oft Milliardenwerte darstellen und nicht einfach komplett ersetzt werden können.

00:41:47: Eine mit dem Brandlösung, die in bestehende Prozesse integriert werden kann, ist deshalb potenziell viel attraktiver als ein kompletter Anlage-Neubau.

00:41:58: Ja, gehen wir da auch ein bisschen in die Tiefe wenn du sagst Stoffe trennen?

00:42:03: Z.B.

00:42:03: Climeworx-Unions kennen sich hier alle, die machen ja Carbon Capture, also CO² aus der Luft rausfiltern.

00:42:12: Unisiv ist aber nicht einfach ein CO²-Catchestartup.

00:42:15: oder verstehe ich das richtig?

00:42:17: Oder kannst du das mal noch ein bisschen genauer einordnen?

00:42:19: Ja, ist korrekt!

00:42:20: Also Carbon Captur ist zwar eine wichtige Use Case, aber Unisive ist viel breit draufgestellt und der Kern Trend-Technologie für industrielle Gase auf der Webseite Positionistisch.

00:42:32: Unisiv in den drei Bereichen Hydrocarbon Separation, also zum Beispiel das Rückgewinn wettvoller Kohlenwasserstoffe oder Carbon Capture sowie auch Specialty Gases bzw.

00:42:47: Emission Control.

00:42:49: Das macht den Case strategisch natürlich interessant.

00:42:51: Unisive ist nicht nur von einem einzelnen CO² macht abhängig sondern kann seine Membranplattform in verschiedenen industriellen Anwendungen einsetzen.

00:43:01: Gleichzeitig ist der Fokus schon ein bisschen klarer als früher, also weg von rein technologischer Validierung hin zu konkreten kommerziell deploybaren Systemen.

00:43:12: Ja du kennst den Käse auch ganz gut und hast dir auch den Markt angeschaut und die Kunden unter die Lupe genommen.

00:43:19: was hast du herausgefunden für uns?

00:43:21: Der Markt ist riesig es aber auch extrem schwer zu knacken.

00:43:25: Die Zielkunden sind Industrieunternehmen mit energieintensiven Trendprozessen, Yemi, Daffinerien, Polymerproduktion, Zementproduktion Waste to Energy, das ist genannt Specialty Gases und auch andere Anlagenbetreiber.

00:43:42: Das sind keine kleinen Kunden die einfach mal so ein Saustool kaufen.

00:43:47: sie brauchen belastbare Performance-Daten.

00:43:50: machen Die meisten wahrscheinlich zuerst mal eine Pilotanlage, das Ganze muss sicher sein integrierbar in ihren spezifischen Prozess und die machen kundalhard Wirtschaftlichkeitserrechnungen.

00:44:03: Und das über Jahre hinweg nicht einfach ein Pilot schauen.

00:44:07: kann ich das für die nächsten fünfzig Jahre in meine Milliardenanlage einbauen?

00:44:12: Und genau deshalb ist die aktuelle Phase extrem wichtig.

00:44:16: UNICEF hat die Technologie aktuell in zwei Anwendungen in der Pre-Commercial Maturity, das haben sie mittlerweile erreicht, sagen Sie und es ist bei den Olefinen, die bei der Kunststoffproduktion verwendet werden und bei der Point Source Carbon Capture.

00:44:35: Das bedeutet, die Technologie ist nicht mehr nur im Labor sondern wurde wirklich in Richtung wiederholbare Produktion gebracht.

00:44:42: Ja, und du hast auch die History angeschaut.

00:44:44: Was gibt es hier zu sagen?

00:44:46: Unisiv wurde im Jahr zwanzig achtzehn als Ethias Pinoff von Samuel Hess und Elia Schneider gegründet.

00:44:52: Die Firma ist also nicht ein junges Startup mehr sondern arbeitet schon seit Jahren an einem sehr anspruchsvollen Material- und Industrialisierungsproblem.

00:45:03: Im Jahr zwanzig achtzehn hat UNICEF Venture-Kick gewonnen, dann im Jahr zweizigzwanzig kamen rund vier Komma sechs Millionen US-Dollar Finanzierung hinzu unter anderem von Founderful und zwei Grants von EIC und IIT Climate.

00:45:19: Die Runde haben sie damals auch bei Aare Ventures gepitscht.

00:45:22: deshalb kenne ich die Firma natürlich sehr gut oder zumindest in den ersten Phasen.

00:45:27: da kann ich mich sehr gut daran erinnern.

00:45:29: es hat auch jemand von Aare ventures investiert.

00:45:32: Die Bewertung lag gemäß unserer modellierten Cap-Table bei rund sieben Millionen Franken Postmoney.

00:45:39: In den Jahr zwanzig, dreiundzwanzig fuhr eine Fünf-Million Seedrunde mit Amadeus Apex, Founderful, SIEG-Ventures und der ZKB und die Bewertungen verdoppelten sich damals auf fünfzehn Millionen Pre bzw.

00:45:54: Zwanzig Millionen PostmONEY.

00:45:56: Ja, kommen wir jetzt zur jetzigen Runde.

00:45:58: Neun Millionen... US Solar Series A, was war hier die Bewertung und wie liest du das Signal von den Investoren?

00:46:06: Ja zuerst mal zum Signal.

00:46:07: für ein Deep Tech und Industrial Clean Tech Case ist es ein relevanter nächster Finanzierungsschritt.

00:46:15: Besonders spannend finde ich hier den Lead Orano Venture Fund.

00:46:18: Orano für alle, die es nicht wissen oder die, die wir mal nicht kennen, das ist ein großer industrieller Player mit starken Bezug zu Energie, Nukleareindustrie, Recycling und zur industriellen Wertschöpfungskette.

00:46:31: Dass hier eine Strategie nun mitmacht, das passt in meinen Augen sehr gut zur Phase von UNICEF und sich als durchaus positives Signal einschätzen.

00:46:42: Als Equity wurden sieben Millionen investiert bei einer Post-Money Bewertung von dreißig Millionen, also nicht ein riesiger Step up den hier der Strategie zahlen wollte oder gezahlt hat.

00:46:55: Ja Max was macht die Unisiv nun mit dem frischen Kapital?

00:46:59: Die Mittel sollen vor allem in die Skalierung von der bestehenden Anwendungen und in neue industrielle Einsatzfelder fließen.

00:47:06: Im Konkret geht es darum die Technologie in den Märkten weiter auszurollen, in denen UNICEF bereits Fortschritte macht oder gemacht hat.

00:47:15: Also zum Beispiel Olefine und Point Source Carbon Capture sowie auch gleichzeitig zusätzliche Anwendungen zu erschließen.

00:47:23: das ist das erklärte Ziel ja und das ist ein typischer Schritt für Industrial Deep Tech.

00:47:28: Die Technologie ist validiert also check aber jetzt muss UNICEFE zeigen dass sie wiederholbar produziert, installiert und betrieben werden kann.

00:47:38: Und es geht also nicht nur um Forschung sondern eben jetzt sehr stark oder immer mehr um Execution, Manufacturing, Deployments, Kundenprojekte, Performance im Feld und auch die kommerzielle Skalierung.

00:47:50: Ja, schauen wir mal nach vorne.

00:47:52: Wie schätzt du da ein?

00:47:52: was ist der Outlook für

00:47:55: UNICEF?

00:47:57: Ich meine wir haben uns den Käse ja auch angeschaut für Koyo.

00:48:00: ich glaube das ist spannend aber schon auch anspruchsvoll.

00:48:04: Der Markt für die industrielle Trendprozesse ist enorm und Energieeffizienz sowie auch CO²-Reduktion sind klare strukturelle Treiber.

00:48:13: Und wenn UNICEF jetzt nachweisen kann, dass ihre Membranen in realen Anlagen zuverlässig funktionieren und für Kunden einen klaren wirtschaftlichen Vorteil bringen, kann daraus ein relevanter Industrial Clean Tech Player entstehen – die Herausforderung liegt aber jetzt in der Skalierung wie schon erwähnt und wie man kundengewinnen und langfristig behalten kann!

00:48:34: Und Materialtechnologie ist anspruchsvoll, Industrielle Konten sind langsam und jede Anwendung hat eigene Prozessbedingungen.

00:48:42: UNICEF muss deshalb vermeiden so viele Einzelprojekte zu bauen und zeigen dass die Plattform in mehreren Anwendungen wiederholbar funktioniert.

00:48:52: Ja und für das Schweizer Ökosystem?

00:48:54: Ein solcher Case?

00:48:55: Ja natürlich ich meine es ist klar spannend!

00:48:57: Unicef ein klassischer ETH Deep Deck Case.

00:49:00: Man hat lange gefordert, Materialtechnologie ist sowieso hot.

00:49:05: Der Industriebezug ist da und es ist ein grosser globaler Markt muss man auch sagen.

00:49:09: also solche Firmen brauchen Geduld, brauchen viel Kapital aber sie können sehr relevante industrielle Wertschöpfung aus der Schweiz heraus aufbauen.

00:49:19: So das wäre es gewesen mit Burnrate dem VC Insider Podcast.

00:49:22: wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt, abonniert doch den Newsletter und teilt diesen neuen Netzwerk.

00:49:27: Vielen Dank fürs Reihenhören!

00:49:29: Wir wünschen euch ein schönes Weekend.

00:49:30: Take care und tschüss!

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