Episode #116 - Burn Rate Intelligence #7 – From Savings to Sovereignty | Pensionskassen & VC | EUR 15 Bio. für Europas T

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu Burn Raid, dem WC Insider Podcast.

00:00:07: Ich rede hier mit Gitschow Fredy über die Start-up-Szene mit dem Schwerpunkt auf Venture Capital.

00:00:11: Folge Hundertsechzehn steht an und wir setzen unseren neuen Mittwochsformat Burn Raids Intelligence mit dieser siebten Folge fort.

00:00:20: in diesen Folgen greifen wir aktuelle und relevante Themen aus der Venture-Capital Welt auf oder Sie ein und teilen das Wissen dass wir den insgesamt mehr als dreißig gemeinsamen Jahren im Visionfeld aufgebaut haben.

00:00:32: Die Besonen sind bewusst kompakt gehalten, als kurzer Impuls denkst du los.

00:00:38: und Wissensforschung für die Mitte der Woche.

00:00:40: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Paaren Arwengers und Wenger Fieli.

00:00:44: Jagi was ist heute unser Thema?

00:00:47: Wir haben wieder ein ultraspannendes Thema aufgegriffen!

00:00:50: Heute diskutieren wir darüber ob und wie Europa seine Tech Champions mit eigenem Kapital finanzieren könnte.

00:00:57: Eines der wirklich wichtigsten Themen der europäischen Ventureszene aktuell?

00:01:02: Ja, genau!

00:01:03: Also man kann sagen Europa hat eigentlich kein Kapitalproblem.

00:01:07: Europäische Pensionskassenversicherung und Verwalt zusammen rund auf fünfzehn Billionen Dollar.

00:01:12: das Problem ist viel mehr wo dieses Kapital investiert wird.

00:01:16: gerade einmal ungefähr Null Komma Eins Prozent dieser Assets fließen in Menschen.

00:01:20: Kapitel null Komma eins Prozent.

00:01:24: Gleichzeitig bleibt Europas Start-up-Ökosystem insbesondere in der späteren Wachstumsphase stark von amerikanischem Kapital abhängig, bei Finanzierungsrunden von mehr als hundert Millionen Dollar stammt rund einundvierzig Prozent des Kapitals aus den Vereinigten Staaten.

00:01:38: Und bemerkenswert ist diese Situation nicht neu.

00:01:41: trotz des enormen Wachtstums der europäischen Start up Ökosisteme haben sich diese Relation über viele Jahre erstaunlich wenig verändert und damit entsteht Ein strukturelles Problem.

00:01:53: Europa ist inzwischen ziemlich gut darin, Saarab zu gründen und in frühen Phasen zu finanzieren aber wenn aus den Unternehmen Europale Champions werden sollen und dann Finanzierungsrund von hundert zweihundert oder fünfhundermillion notwendig werden fällt häufig die Kohle aus Europa.

00:02:10: Das hat auch mit der Struktur der Investoren hinter europäischen Visi-Fonds so tun.

00:02:14: In Europa spielen staatliche Institution eine wesentlich größere Rolle als the limited partner.

00:02:19: Pensionskasten dagegen sind deutlich weniger engagiert als beispielsweise in den USA.

00:02:25: Und das führt zu einer interessanten Frage, die wir jetzt hier diskutieren heute ist Europas Problem wirklich ein mangelnden Kapital oder ist es ein Problem der Kapitalallokation?

00:02:36: Denn wenn europäische Pensionsgassen und Versicherungen statt ungefähr Null Kommands Prozent Beispiel zwei Prozent ihrer Assets Inventure Capital investieren würden ähnlich wie ihre US-amerikanischen Peers, könnte sich das verfügbare Kapital insbesondere für große wachsungsrunden fundamental verändern.

00:02:53: Und damit wird aus einer Investumfrage plötzlich eine strategische Diskussion, denn wer die Finanzierung der grossen europäischen Technologie unter dem kontrollieren, beeinflusst langfristig auch wo Eigentum Entscheidungen und technologische Kompetenz entstehen.

00:03:08: Jagi Europa verfügt über enorme private Sparnisse?

00:03:12: Und auch institutionelles Kapital, das haben wir so eben gehört.

00:03:15: Gleichzeitig kommt bei großen Scala-Brunden noch immer ein erheblicher Teil fast fünfzig Prozent des Geldes aus den USA.

00:03:21: Wie erklärst du diesen scheinbaren Widerspruch?

00:03:24: Ja ich meine, das ist schon eine Eingangserwähne.

00:03:27: Wir haben eigentlich nicht wirklich ein Kapitalproblem.

00:03:30: Fünfzehntausende Milliarden die in dem PK sind... Das ist schon ein enormer Betrag.

00:03:35: also der Kapitalist da!

00:03:37: Wir haben vielmehr ein Allokationsproblem.

00:03:40: Das Geld ist vorhanden und ein massiver Berg, aber die Kanäle über dieses Kapital in Innovation- und Wachstumsunternehmen fließen könnte.

00:03:51: Die sind in Europa deutlich schwächer entwickelt als beispielsweise in den USA.

00:03:56: Wir haben einen relativ starken Early Stage Markt das kann man schon sagen.

00:03:59: wir haben viele Fonds die da investieren.

00:04:01: Aber bei Early Stage Fonds das sind oftmals private High Network The Ultra High Net Worth Individuals Family Offices, Unternehmer die LPS.

00:04:11: Ab und zu mal sieht man eine PKAS auf den Capptables von Fonds und auch selten eigentlich Unternehmen, die ja auch Investmentkapital haben, Tech-Unternehmen zum Beispiel.

00:04:23: Die investieren alle sehr zurückhaltend in diese Anlageklasse wie sie.

00:04:28: Aber wenn ein Unternehmen dann plötzlich hundert Millionen oder zweihundert Millionen aufnehmen möchte, sind diese Early Stage Fonds zu klein.

00:04:36: Und da wird die Zahl der europäischen Investoren, die solche Tickets schreiben können um in diesen Runden zu partizipieren plötzlich sehr klein.

00:04:44: Es gibt ein paar Growth Funds natürlich aber gemessen an der Zahl Start-ups, die diese Maturitätsstufe erreichen sind das dann doch erschreckend wenige und dadurch entsteht eben eine Lücke.

00:04:56: und genau in dieser Lücke springen dann eben amerikanische Growth Investoren.

00:05:00: Sie picken die besten Firmen raus, verhandeln mit ihnen natürlich sehr attraktive Terms.

00:05:05: Dass sie die Verhandlungsmacht auch haben und sie dann natürlich eben die Wertsteigerung und die Wertschöpfung in den USA.

00:05:12: Das ist kurzfristig vielleicht nicht unbedingt schlecht.

00:05:15: Ich meine gute Unternehmen sollten Zugang zu globalem Kapital haben.

00:05:20: das kann auch Vorteile bringen.

00:05:21: Das haben wir in der letzten Burnrate Intelligence Folge zum Thema Scale Up Report aus der Schweiz bereits diskutiert.

00:05:29: Statttäglich wird es aber schon problematisch, wenn Europa dauerhaft darauf angewiesen ist, dass andere Regionen die erfolgreichsten Firmen aus Europa finanzieren und auch wenn der Anteil dann plötzlich überproportional groß ist von externem Kapital gegenüber inländischem oder inkontinentalem Kapitel.

00:05:48: Wir haben

00:05:50: das ein bisschen analysiert im Vorfeld zur Folge und wir haben gesehen – ich weiß ehrlich gesagt nicht ob das wirklich stimmt – eine Dilrumstudie zeigt In den USA stammt mehr als ein Drittel der Visa Commitments von Pension Funds.

00:06:03: Und in Europa ist dieser Anteil viel, viel kleiner!

00:06:06: Warum ist es so unterschiedlich zwischen USA und Europa?

00:06:11: Ein Teil davon ist historisch, regulatorisch und auch strukturell bedingt, dass in Europa viel weniger PK-Kapital wie sie fließt.

00:06:19: Mein Pensionskassen und Versicherungen haben in Europa sehr klare Anforderungen an Risiko, Liquidität, Governance und auch die Größe ihrer Investments in den USA.

00:06:32: So wie wir das sehen ist es viel einfacher, Investmententscheide zu treffen und vielleicht sind ja auch ein bisschen unternehmerischer drauf als unsere milizorganisierten PKs.

00:06:43: Und genau hier entsteht ein klassisches Chicken-Deg problem.

00:06:47: Eine große PK, die möchte vielleicht nicht einfach ein Zehn-Million-Ticket in einen wie sie von schreiben.

00:06:53: Sie möchte hundert Millionen investieren oder mehr protäcker und damit es Sinn für sich macht den Aufwand zu gehen neben die, die vom Fonds machen.

00:07:03: Gleichzeitig wollen sie aber auch nicht der Hauptinvestor oder der alleinige Investor in einem Fonds sein und nicht mehr als zum Beispiel zehn Prozent oder fünfzehnt Prozent davon halten.

00:07:14: Und in Europa haben wir einfach schlicht und aktuell nur wenige Fonds, die groß genug sind um solche Hundert-Millionen Tickets sinnvoll aufzunehmen.

00:07:25: Da kommt eben das große Aber gleichzeitig!

00:07:28: Wir können nicht einfach Fonds größer machen, solange die großen institutionellen Investoren nicht investieren.

00:07:35: Wie beginnt es mit einem einen Milliardenfonds, wo wir so ein Ticket alle ziehen können?

00:07:40: Es gibt glaube ich kein GP in Europa, der mit seinem ersten Fonds die eine Milliarde Grenze überschritten hat.

00:07:46: Und deshalb müssen sie hier reinwachsen und das ist eben da wo wir dieses Chicken-Dake Problem definitiv haben.

00:07:53: Und dementsprechend braucht es im einen Augen auf beiden Seiten ein Entwicklungsschritt.

00:07:58: Das ist etwas, dass wir zum Beispiel Nordischen Ländern sehen.

00:08:02: So müsste man beginnen... Institutionelle Investoren über Europa das Muster dort übernehmen und die aktuellen Schwierigkeiten durchbrechen können.

00:08:12: Die Frage, den wir mal ein bisschen ummerken, sollte denn wie sie wirklich auf dem Radar von Pensionskasten sein?

00:08:20: PKs haben eine ganz andere Verantwortung als Wiesis.

00:08:25: Sie verwalten die Altersvorsorge von Millionen Menschen.

00:08:29: Wollen wir wirklich als Volkswirtschaft deutlich mehr dieses Geldes in eine doch riskante Asseklasse, wie wenn du Kapitel fließt.

00:08:39: Nein ich meine die Forderung kann nicht lauten Pensionsgassen soll möglichst viel gelten startups investieren es kann nichts sein da bin ich auch kategorisch dagegen.

00:08:46: oder aber die Frage muss viel mehr sein ob eine sehr kleine professionell diversifizierte Allocation zu welchen Kapitel langfristig sinnvoll sein kann.

00:08:55: Wenn wir von heute umqueren Null Kommens Prozent sprechen in der Schweiz by the way ist es noch tiefer rennen wir über eine extrem geringe Allokation und eine Erhöhung auf beispielsweise ein oder zwei Prozent bedeutet noch lange nicht, dass Europäische Pensionen plötzlich wenn sie Portfolios werden.

00:09:11: Ein bis zwei Prozent ist immer noch sehr klein.

00:09:14: Ich meine für mich entscheidend die professionelle Fonselektion, die Diversifikation und eben sehr langfristige Zeithorizonte und gerade der Langfristig Korrektion passt grundsätzlich eigentlich relativ gut zur Pensionskapital.

00:09:28: Es geht also nicht darum, Sicherheit gegen Innovation einzutauschen, es geht darum zu prüfen ob die heutige Asset Allocation möglicherweise selbst zu konservativ ist und man sagt okay man streut noch ein bisschen Menschenkapitel ein.

00:09:41: Also ich will in der Schweiz nicht von Null Komma Null zwei Prozent auf fünf Prozent gehen was man ja rechtlich könnte sondern ich würde vielleicht sagen Machen wir von Null, zwei Prozent auf null, fünf Prozent.

00:09:53: Das wäre schon mal sensationell oder und mal ein guter Beitrag.

00:09:58: so was wäre in meinen Augen auf jeden Fall sinnvoll.

00:10:01: Wir sprechen ja im Fundraising auch viel mit Pensionskassen.

00:10:04: Und da kommt eines der häufigen Argumente immer wieder.

00:10:10: Ja aber europäische Venture Returns sind doch schlechter als amerikanische WCs und WC sei generell gar nicht attraktiv genug gegenüber dem Börsenmarkt.

00:10:21: Wenn das stimmen würde, wäre die geringe Allokation ja doch eigentlich noch rational.

00:10:26: oder wie siehst du das Max?

00:10:27: Ja, das stimmt einfach nicht.

00:10:28: ich meine es gibt ganz viele Daten von Karta und den Ruhm vom Prequen.

00:10:32: und zweites Wort haben wir alles ausgewertet und es ist einfach nicht so.

00:10:37: die europäischen VCs die performen nicht schlechter als die amerikanischen Pornos Und das eigentlich Hindernis scheint da eben nicht nur die Performance zu sein, es geht stärker um die Machtstruktur und Zugang zu FOS.

00:10:49: Um instanzielle Prozesse, um die Wahrnehmung der Esser-Class – ich glaube, um das geht so!

00:10:53: Das ist wichtig oder?

00:10:54: Also wenn die Rittenwebbefs Fake sind dann verändert sich ihm die Diskussion.

00:10:58: also das ist ganz ganz wichtig.

00:11:00: Dann sprechen wir nicht mehr darüber, ob Pensionskasten aus patriotischen Gründen europäisches Arks unterstützen sollen.

00:11:05: Da soll es eben nicht sein... Wie sollten darüber sprechen, ob in möglicherweise attraktive langfristige Renditen entgehen?

00:11:14: Weil die Infrastruktur bis er eben nicht darauf ausgelegt ist.

00:11:18: Und das ist für mich eine andere Argumentation.

00:11:20: Ich glaube man muss als PK knallhart die Renditen vergleichen und ich glaube auch nicht dass es opportun ist First Closing eines Fonds zu investieren.

00:11:32: Das macht null Sinn, sondern eine PK soll eben in erfahrene Manage investieren und halt in ein File-Closing reingehen.

00:11:40: Da zahlt es ja ein bisschen mehr.

00:11:41: aber dafür kann sie dann beurteilen wie bisher angelegt wurde, wie sich die Case entwickeln.

00:11:47: ich glaube das macht sehr viel Sinn.

00:11:48: also deshalb... Es ist nicht für mich USA versus Europa so eine knallharte Selektion denjenigen Fonds die am besten befinden.

00:11:56: dort soll auch das Geld hinfließen.

00:11:58: ganz einfach Ja, wenn jetzt europäische Pensionen und Versicherung ungefähr zwei Prozent des Vermögens sind wie sie investieren würden.

00:12:05: Guy was würde sich im europäischen Tech-Ökosystem konkret verändern?

00:12:10: Wir werden sich mal alle sehr froh, wenn eben da schon schrittweise diese Verbesserung käme.

00:12:15: Und wenn wir dabei zwei Prozent sind das ist dann schon ein signifikanter Betrag der da investiert wird.

00:12:22: Wichtigste Effekt wahrscheinlich nicht bei den Siedrunden, da sind wir ja auch schon gut.

00:12:26: Dort haben wir viel Kapital und es gibt europaweit ein doch gutes Backer System das aufgebaut wurden.

00:12:33: Ich glaube die Gründen im Siedbereich würden vielleicht schlittweise ein bisschen größer so wie wir das in den USA über die letzten fünfzehn-zwanzig Jahre gesehen haben.

00:12:43: aber der große Unterschied würde in den späteren Phasen entstehen.

00:12:48: Hier haben wir plötzlich viel mehr europäische Fonds, die größere skalierende Unternehmen über mehrere Finanzierungsrunden begleiten können.

00:12:57: Wir könnten auch hundert, zweihundert oder fünfhundert Millionen Runden sogar in die Milliarden rein mit europäischem Kapital finanzieren.

00:13:07: Insgesamt würden die Fonds im Durchschnitt grösser weil eben viele neue große Fonds dazugekommen Und insgesamt können die Teams der Scale-Ups länger unabhängig bleiben und Europa heute doch größere Chancen, Eigentum an seinen erfolgreichsten Firmen zu behalten.

00:13:26: Nicht einfach die Wertschöpfung in die USA abzutreten.

00:13:30: Der Effekt da bin ich ziemlich überzeugt.

00:13:33: Da wäre sehr wahrscheinlich selbst verstärken.

00:13:36: Also größere Fonds wird mehr Kapital investiert.

00:13:40: Erzeugen dann auch größere Exits, weil die Bewertungen schon viel höher oben sind.

00:13:45: Diese wiederum erzeugen Track Records mehr Unicorns, also super Exits.

00:13:52: Das führt dazu das Talente hier bleiben in Europa und auch das Kapital für die nächste Generation.

00:13:58: Das wurde in Europa vermehrt und dementsprechend wird es wieder in Europa investiert.

00:14:03: Und die Returns machen auf sich aufmerksam vielleicht so weit dass ich plötzlich dann auch Retail Investoren einen Teil diesen Kuchens einkaufen wollen und dann wird plötzlich der IPO-Markt in Europa für Firmen auch wieder attraktiv.

00:14:17: Und genau ein solches Flywheel, das brauchen wir für das europäische Venturekosystem und dann wäre es dann einfach tief auch in der Reife angelangt und hätte diese Kinderkrankheiten die wir aktuell haben überstanden.

00:14:34: Schauen wir auf den Titel dieser Dielerumstudie, die wir hier thematisieren from savings to sovereignty.

00:14:40: Aber wann wird eigentlich aus einer Veränderung der asset allocation eine tatsächliche technologische Souveränität, Max?

00:14:49: Das ist eine gute Frage!

00:14:49: Für mich beginnt die Souveranität dort wo Europa echte Optionen hat.

00:14:54: und dem technologischen Souveraneität bedeutet nicht kein amerikanisches Kapital mehr anzunehmen.

00:14:59: das wäre falsch und sie würde aber auch nicht europäische Unternehmen künstlich abzuschotten.

00:15:04: also ich Ich möchte nicht den Protektionismus hier hochloben.

00:15:08: Sie bedeutet, dass eben ein europäisches Unternehmen eine große Finanzierungsrunde durchführen kann ohne Zwingen auf Kapital aus einer anderen Region angewiesen zu sein und das verändert die Verhandlungsmacht.

00:15:21: Und es verdient dem auch, wo Unternehmen skalieren und wachsen.

00:15:24: Es beeinflusst langfristig Eigentum, Governance, Talente und möglicherweise auch den Standort strategische Technologien.

00:15:31: Deshalb ist Kapitalallokation eben nicht nur ein Finanzthema, sondern wir zu einem industriepolitischen Topic und das ist ganz, ganz zentral.

00:15:41: Ja ich meine wenn wir jetzt die Diskussion anschauen wie wir es auf einen Punkt reduzieren wollen dann würde ich das einfach mal in der Zusammenfassung so halten Europa fällt nicht das Geld, Europa fällt das Mechanismus mit dem sie eigenes Geld systematisch in die besten Technologieunternehmen fließen lassen kann.

00:16:00: Ich meine, fünfzehn Billionen US-Dollar liegen in den europäischen Pekas und Versicherungen.

00:16:08: Und aktuell haben wir einfach nur ein Nullkoma eins Prozent das Invisialoziert werden.

00:16:14: Und gleichzeitig sehen wir dass in Europa die Start-ups und die Szene weichst und immer größere Finanzierungsrunden hier nötig werden.

00:16:24: Und die werden aktuell einfach von den USA übernommen, das ist ein bemerkenswerter Kontrast.

00:16:31: Vielleicht sollte man dementsprechend nicht nur über diese Frage diskutieren wie schaffen wir mehr europäische Start ups?

00:16:39: sondern wie viele erziehen wir diese damit sie globale Champions werden mit europaischer Beteiligung an der Weitersteigerung dieser Firmen?

00:16:47: Die nächste Frage lautet, wer finanziert diese Unternehmen?

00:16:50: Wenn sie groß werden?

00:16:51: und hier kommen eben PKs und Versicherungen ins Spiel.

00:16:53: Nicht als Förderinstrument nicht als Ersatz für staatliche Innovationspolitik Und auch nicht mit der Erwartung dass ihre konservative Investment Strategie grundsätzlich aufgeben Nein!

00:17:03: Sondern als professionelle Investoren die einen kleinen Teil ihres langfristigen Kapitals in eine Esserclass investieren können die heute im europäischen Portfolio extrem unterrepräsentiert ist.

00:17:18: Besonders spannend finde ich dabei den Nordischen Markt, denn dort beginnt diese Veränderung bereits Früchte zu tragen und solche Veränderungen passieren meistens nicht auf einen Schlag.

00:17:26: sie beginnen damit dass einige wenige PKs zeigen das ein Modell tatsächlich funktioniert und andere werden dann folgen, Fonds werden größer die Mürchendicketgrößen werden steigen und irgendwann verändert sich die Struktur des gesamten Marktes.

00:17:43: Deshalb der wichtigste Punkt ist, technologische Souveränität beginnt möglicherweise viel früher als wir denken.

00:17:50: Nicht erst bei Chipfabriken, K-Modellen oder europäischen Cloudinfrastrukturen.

00:17:54: sind bereits bei der Frage wo investieren wir Europas Ersparnisse?

00:17:59: Denn am Ende bestimmt Kapital nicht nur welche Unternehmen gebaut werden, Kapital bestimmt auch wem die Unternehmen gehören wer sie kontrollieren kann und wo die nächste Generation technologischer Champions entsteht.

00:18:12: Und genau deshalb ist From Savings to Severity nicht nur eine Diskussion über Revenge Capital, es ist eine Diskussions darüber welche Rolle Europa in der nächsten technologischen Era spielen möchte.

00:18:24: Das ist für uns die wichtigste Quintessence aus dieser sehr interessanten Studie!

00:18:30: So das wäre es gewesen mit Burn Raid dem WC Insider Podcast.

00:18:34: wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt, abonniert den Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk.

00:18:40: Vielen Dank fürs Reinhören!

00:18:41: Wir wünsche euch eine gute zweite wochenhälfte.

00:18:44: Take care und tschüss!

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