Episode #115 – CSEM Elevate | VC Returns TVPI vs. DPI | Harvey Open Models | Founder Vesting | Embodied AI

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu Burnrate, den VC Insider-Podcast.

00:00:07: Ich rede hier mit Gitschow Friedi über die Startup-Szene mit dem Schwerpunkt offenscher Kapitel.

00:00:12: Folge Hundertfünfzehn steht an!

00:00:14: Wir nehmen auf am Freitag, dem fünfundzwanzigsten September um achtunddreißig, am Vormittag.

00:00:20: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Aravangers & Wenger VLI.

00:00:25: Guy was sind heute die Themen?

00:00:27: Heute sprechen wir in den News über das neue Start up Programm von CSEM.

00:00:32: Dann gehen wir auf die Rendite von VC-Fonds ein und den Unterschied zwischen TVPI und DPI, also Total Value to Paid in Capital und Distribution to Paide in Capital.

00:00:44: Das sind ganz wichtige Faktoren für LPs!

00:00:48: Und zum Schluss der News gehen wir dann am Beispiel vom Legal Tech giganten Harvey darauf ein wie sich Startups versuchen von den grossen und teuren Modellen an Tropic und OpenAI zu lösen.

00:01:01: Die Hörerfrage geht ums Thema Westing.

00:01:04: Wie sollte man das sinnvollerweise strukturieren?

00:01:07: Und zum Schluss haben wir eine Transaktion der Woche und dieses Mal ist es Embodied AI, die Siderunde von Ihnen.

00:01:14: Wunderbar, spannendes Programm auch heute wieder!

00:01:17: Wir starten in der Schweiz.

00:01:18: Das CSM startet ein neues Programm namens Startup Elevate.

00:01:21: Gesucht werden fünf DeepTech-Startups idealerweise vor der Series A. Jedes ausgewählte Start up bekommt technische Unterstützung im Wert von Tausend Schweizer Franken.

00:01:32: Allerdings kein klassisches Cash Investment, sondern eben Zugang zu CSM-Experten, Engineering und

00:01:37: Infrastruktur.".

00:01:38: Die DataHint ist klar.

00:01:39: viele DeepTech Startups schaffen den Sprung von Prototypen sehr gut hängen aber dann fest an einem ganz konkreten technischen Problem.

00:01:50: man kann nicht validieren, man kann es nicht integrieren das Testings vielleicht schwierig oder eben eine Skalierung findet, nicht statt.

00:01:57: und genau da soll das Programm ansetzen.

00:02:00: Ja Guy, findest du diesen Ansatz sinnvoller als einfach jedem Saarabfünfzig-Kay Cash zu geben?

00:02:06: Ich meine es gibt ja schon viele Programme die eben Cash geben, dementsprechend finde ich den Ansatz vom CSM gar nicht so schlecht!

00:02:15: Bei DeepTech kann das sogar absolut sinnvoll sein.

00:02:20: Das ist natürlich immer etwas Schönes.

00:02:24: Aber wenn dein Problem beispielsweise ist, dass du eine Technologie unter realen Bedingungen testen musst und dir dafür eigentlich für den ersten Test bereits spezielles Equipments und erfahrene Ingenieure anhören musst, dann kommst du mit der Fünfzigtausend Franken gar nicht besonders weit und benötigst viel mehr Kapital zu diesem Zeitpunkt.

00:02:48: Deshalb finde ich den Zugang zur Ressourcen, den CSM hier geben kann.

00:02:53: Doch noch spannend für Startups, die eben relativ früh dran sind und noch gar nicht bereit sind ein eigenes Lab oder eigene Testfacilities aufzubauen.

00:03:03: Und das unterscheidet eben DeepTech auch ein Stück weit vom klassischen Software-Startup.

00:03:08: bei Software da kannst du ja mit deinem kleinen Team relativ schnell iterieren, heute noch viel schneller.

00:03:14: Mit KI bei Hardware Methec von Tonic oder auch neuen Materialien.

00:03:19: Da brauchst du halt einfach Labore, Maschinen und Spezialisten bis du zu einem Prototypen kommst oder einfach mal etwas validieren kannst und deine Geteste damit ein Produkt machen kann.

00:03:29: Und wenn das sehr, sehr einen konkreten technischen Bottleneck lösen kann mit dem Start-ups zusammen dann können diese Fünfzig K in Form von Engineering Leistungen deutlich mehr Werte sein als jetzt fünfzigtausend Franken auf den Bankkonto.

00:03:46: In meiner Meinung.

00:03:47: Ja Max ist es nicht auch ein bisschen ein Symptom für ein größeres Problem?

00:03:52: wir sprechen immer wieder darüber wie viel Venture Capital in der Schweiz in DeepTech fließt Aber offenbar reicht das Kapital allein nicht aus, um diese Filme dabei zu unterstützen großzuwerden.

00:04:06: Ja also man muss schon noch darüber diskutieren ob genügend Kapital reinfließt.

00:04:10: Da kennst du meine Meinung.

00:04:12: ich glaube es fließt nicht genügen Kapital ein.

00:04:15: aber es ist eben nicht nur Kapital.

00:04:17: und da gebe ich dir eben schon recht auf dem Swiss-Deep-Tech Report gehen inzwischen in der Schweiz investierten Kapitals in Deep Tech unternehmen Bei VC.

00:04:29: gleichzeitig zeigt so ein Programm, wie man auch Funding ist eben nur ein Teil der Equation oder Gleichung.

00:04:35: Du kannst einen guten Prototypen Investoren haben und trotzdem sechs bis zwölf Monate verlieren weil dir genau ein Spezialist, Ein-Testaufbau oder eine bestimmte Infrastruktur fehlt.

00:04:45: Und ich glaube deshalb dass wir bei DeepTech weniger über Funding Gaps sondern mehr eben über Execution Gaps sprechen müssen.

00:04:52: Das ist ganz wichtig!

00:04:53: Und zur Execution ist Funding also Geld wichtig.

00:04:56: aber das ist nicht das einzige was entscheidend ist, sondern ganz viel mehr.

00:05:01: Und wenn die Schweiz wirklich mehr Deep Deck-Unternehmen bis zur industriellen Skalierung bringen möchte, braucht es eben Kapital genauso einen Brücken zwischen Forschung und Engineering.

00:05:11: Deshalb ist diese Initiative vom CSM auf jeden Fall begrüßenswert.

00:05:16: Ja,

00:05:16: und wir werden auch kurz zum Ergänzen!

00:05:17: Wir kennen ja CSM sehr gut und sie haben ja Facilities in der ganzen Schweiz Und die sind wirklich extrem gut aufgebaut und haben da alles, was es braucht um zum Teil sogar serienreife Produkte zu entwickeln.

00:05:32: Das ist ein Zugang zur Equipment, den man auch an ihren ETH- und EPR-Fall nicht einfach immer hat.

00:05:38: Dementsprechend finde ich das schon noch einen guten Move, den Sie da machen und diese Facilities öffnen damit diese auch genutzt werden und nicht einfach leer dastehen.

00:05:49: In einem Start-up investiert von CSM mit SeaCraft und haben da extrem gute Fahrungen gemacht.

00:05:53: Und wie du sagst, ich finde die machen Top Job!

00:05:57: Und das hat diese Initiative auf jeden Fall sehr begrüßenswert.

00:06:01: Zur zweiten News haben wir uns mit einer Studie der Researchfirma CARTA aus den USA beschäftigt.

00:06:09: Und zwar haben sie die Renditen von VCFOS angeschaut.

00:06:12: Das machen ja nicht viele weil es auch nicht ganz einfach ist dann die Daten heranzukommen.

00:06:16: Weil diese Daten natürlich nicht sehr breit gestreut werden, warum auch immer.

00:06:22: Ja und auf dem Papier sehen einige wie sie von uns inzwischen wieder gut aus also beim bislang erstaunlich wenig als Cash zurück.

00:06:52: Der Mediantipi, das ist also das tasselig ausgeschüttete Kapital liegt bei den siebzehnten Fonds gerade einmal bei Nullkomma drei sieben Mal.

00:07:02: beim achtzehner Vintage sind es Null Komma Hengs fünfmal und beim neunzehnen sogar nur Null Komma Null vier X. Oder anders gesagt, fast zehn Jahre nach Auflage haben viele von uns ihren Investoren noch nicht einmal annähernd das eingezahlte Kapital zurückgegeben.

00:07:21: Die sind die Returns von wie sie von uns gerade tatsächlich schlecht.

00:07:25: oder haben wir vor allem ein massives Timing und Lick Problem?

00:07:29: Ja also

00:07:29: ich meine die Zahlen sind ja schon ernüchten v.a für die Investoren denen meistens auch versprochen wurde er hat erst Exits und Returns, die kriegt ihr nach fünf Jahren.

00:07:40: Und dann nach sieben sollte das meistens zurückbezahlt sein.

00:07:43: Ja klar!

00:07:43: Nach zehn Jahren da liquidieren wir den Fonds.

00:07:45: Wir haben ja eine Laufzeit von in der Regel maximum zehn Jahre in Europa, in Amerika sind es sieben Jahre.

00:07:51: Da ist man eigentlich schon lange in der Overtime hier auch die amerikanischen Fonds mit eingerechnet werden.

00:07:57: Wenn man sich die Zahlen näher anschaut, dann würde ich schon sagen, wir haben vor allem ein Realisierungsproblem... Das Spannende an der CARTA-Studie, an diesen Zahlen.

00:08:06: Das ist genau diese Divergenz zwischen TVPI.

00:08:10: Der steigt.

00:08:11: Das heißt auf Papier werden die Portfolios immer noch wertvoller.

00:08:15: Gerade KI Unternehmen haben einige dieser Bewertungen wahrscheinlich nochmal deutlich nach oben gezogen und eben gerade auch in der Wachstumsphase wo die teilweise mit einem Fünfexel oder Sechsigs gegenüber den letzten Finanzierungsrunden nochmal finanziert werden.

00:08:31: Gleichzeitig, ob schon das der TVPI aus der Wert steigt, fällt der IRR also die Rendite.

00:08:38: Weil diese Wertsteigerung immer länger braucht und der DPI zeigt uns das Geld.

00:08:44: Das kommt einfach schlicht und einfach nicht zurück.

00:08:46: zu den LPs aktuell Und für einen LP ist es ein gewaltiger Unterschied.

00:08:51: Du kannst mir sagen mein Fond, der steht bei Dreiecks, Vierix oder sogar Sechsix Aber solange die Unternehmen nicht verkauft werden oder an die Börse gehen, oder du Secondaries machst.

00:09:03: Dann kann ich mit diesem TVPI also mit dieser Papierrendite halt auch keinen neuen Fonds zeichnen weil da muss ich dann Capital Commitment machen und wieder Kapital einzahlen.

00:09:13: Und deshalb glaube ich auch dass die nächsten Jahre viel stärker zeigen werden welche Fonds wirklich Performance produziert haben welche bislang hauptsächlich schöne Markups in ihrem Portfolio produziert haben.

00:09:29: Und was bedeutet das denn auf den Fundraising-Markmax?

00:09:33: Wenn Alpes so wenig Kapital zurückerhalten, Müsste es doch gerade für die neuen Fonds und kleinere Fonds extrem schwierig werden, wie der Kapital einzusammeln.

00:09:42: Siehst du das auch so im Markt?

00:09:43: Wirklich!

00:09:45: Ja, die Story of our life, würde ich sagen im Moment oder?

00:09:49: Das sehen wir natürlich jeden Tag genau und ist halt leider so.

00:09:53: D.h.,

00:09:53: jetzt für einen kleineren oder first-time Fund muss man neue LPs finden weil in der Tat wenn du Profi VCLPs

00:10:03: fragst

00:10:05: Dann sagen die nein und das sehen wir jeden Tag.

00:10:08: Wir können jetzt da sofort fünfzehnzwanzig Namen nennen von Profi LPs im VC&P Bereich, die machen im Moment gar nichts oder.

00:10:16: und die sagen hey why?

00:10:18: Und die haben auch so recht!

00:10:19: Die wollen zu erst einmal das Geld zurück.

00:10:22: Und ja, zwanzigfünfzwanzige in Glaucarta, vierundsechzig Prozent des gesamten, den gesamten Kapitals anfohlt mit mehr als hundert Millionen.

00:10:29: Das ist noch spannend,

00:10:30: oder?!

00:10:31: Und wenn man jetzt das vergleicht, und ich ging da mal zurück... ...zw.

00:10:33: siebzehn waren es erst achtundreißig Prozent!

00:10:35: Das heißt, Kapital konzentriert sich zunehmend bei größeren Fonds oder?

00:10:42: Und gleichzeitig brauchen diese Fonds weniger Investoren.

00:10:45: Ein Fonds zwischen hundertundzwanzig Millionen hat im ersten halben Jahr bei sechsundzwantzig in Mediaren nur noch vierundfünfzig LPs gegenüber sechzig im Vorjahr.

00:10:56: die interessantere Story hinten in Returns, also wenn LPS weniger Ausschüttungen bekommen werden sie selektiver.

00:11:02: Erstens zweitens, wenn Sie selektive Werten geben, geben Sie Ihr Geld eh den etablierten Managen.

00:11:08: Drittens das könnte bedeuten dass wir zwar weiterhin sehr große Visifone sehen, während es viertens für emerging manager gleichzeitig brutal schwierig bleibt überhaupt von eins zwei oder drei zu raised.

00:11:20: Also der Ki-Boom kann also die Bewertungen im Portfolio nach oben treiben, okay?

00:11:24: Aber er löst das einige Problem der Menschenbranche nicht.

00:11:27: Irgendwann Quintessence muss aus Kiwi PI eben die PI werden und ich bin sehr gespannt wie es hier weitergeht.

00:11:37: Gut kommen wir zu einem spannenden Artikel von Bloomberg Und zwar eine Entwicklung im KI-Markt, immer mehr Startups versuchen ihre Abhängigkeit von Open AI oder Tropic zu reduzieren.

00:11:47: Wir hatten das Thema schon vor ein paar Wochen und das akzeptiert sich im Moment und sie setzen stattdessen stärker auf eigene oder open weight Modelle.

00:11:54: Ein gutes Beispiel ist das Legal AI Startup Harvey.

00:11:56: ich habe mir mal da die Zahlen angeschaut weil ich sehr stark interessiere mich an Legal Tech und wir haben in der Schweiz ja auch einen Legal Tech dass extrem gut vorankommt.

00:12:08: mit Deep Judge.

00:12:09: Nach einem starken Anstieg der Nutzung sollen die Grossmarchines bei Harvey zeitweise von rund fünfzig Prozent plus auf minusfünfzig Prozent gefallen sein.

00:12:16: Inzwischen hat Harvey ein eigenes Modell nun auf Basis von Moonshot Chemica drei veröffentlicht, das habe ich auch auf X gelesen und laut Bloomberg seine Marschen wieder ins positive gebracht.

00:12:27: ja und Harvys in kein Einzelfall.

00:12:29: auch Upreach Decagon Ramp und andere beschäftigen sich zunehmend mit eigenen Modellen.

00:12:35: Jagi sehen wir hier gerade den nächsten großen Schritt Bei K.E.

00:12:38: Startups, erst hat jeder möglichst schnell OpenAI oder ein Tropic eingebaut und jetzt merken die Firmen Ups wenn K.I wirklich dein Can-Produkt ist und wird kannst du nicht dauerhaft deine komplette Marsche an den Modellprovider abgeben.

00:12:54: Ich glaube im Can geht es schon genau darum am Anfang.

00:12:58: da ist die wichtigste Frage für jedes Startup wie bekomme ich möglichst schnell die beste Intelligence in mein Produkt und wie kann ich das am Markt etablieren?

00:13:08: Und da ist es vollkommen logisch, einfach mal ChatGPT oder Claude oder welche kann ja auch immer über eine API anzubinden.

00:13:17: Aber sobald das Produkt dann skaliert, dann verändert sich die Rechnung plötzlich.

00:13:21: Mein HRW – ich habe mir die Zahlen genauer angeschaut – die sagen dass sich die Token-Nutzung dieses Jahr für zwanzig Facht hat!

00:13:29: Und wenn deine Nutzung halt eben dann schneller wächst, als deine Unit Economics besser werden, dann hast du plötzlich ein großes Problem.

00:13:36: Das zeigt auch eigentlich sehr gut auf das die die Marschen von den KI-Startups nicht in sich gleich verhalten wie die von einer traditionellen Saasfirma.

00:13:46: Mehr Nutzungen heißt hier eben auch mehr Kosten und Aufwand für das KI Startup also eigentlich, wenn es zu möglichst viele Kunden, die die KI möglichst wenig nutzen, dann hat sie die beste Marge auf dem Kunden.

00:13:57: Und eben wenn dann die Nutzung plötzlich explodiert, dann wird es plötzlich doch interessant bestimmte Aufgaben auf günstigere Modelle zu routen oder eigene Modelle feinzutunen.

00:14:09: Oder auch oben Weight-Modelle einzusetzen damit man eben die Kosten sparen kann.

00:14:14: Ich glaube aber nicht dass jetzt jedes Startup sein eigenes Foundationmodell bauen sollte.

00:14:21: für viele Firmen wäre das ein kompletter Overkill.

00:14:25: Entscheidend ist der, welche Aufgaben brauchen wirklich das teuerste Modell und welche nicht.

00:14:29: Also muss man da hier je nach Prompt auch keine Triage machen.

00:14:33: was schicken wir jetzt noch ein OpenAI?

00:14:34: Was an Kloten, was an unsere eigenen sehr günstigen Modelle?

00:14:38: Ja wenn wir jetzt OpenWade-Modelle immer besser und günstiger werden Ist es dann langfristig ein ziemlich großes Problem für OpenAI?

00:14:47: Und dann droppe ich die aktuellen Bösengang machen wollen.

00:14:50: wie siehst du das Max?

00:14:51: Ich denke schon.

00:14:53: also.

00:14:54: Ich meine, das Interessante ist ja, dass Modellprovider zunehmend ausserpaarbar werden könnten.

00:14:59: Das ist wahrscheinlich was passieren Wert!

00:15:03: Für die schwierigsten Aufgaben werden es auch vermutlich weiterhin bereit sein für das beste verfügbare Modell zu bezahlen.

00:15:08: Gleichzeitig werden sie für so rund setzige oder achtig Prozent der einfacheren Workloads künstiger selbst abzudecken.

00:15:14: Und damit verwendet sich auch die Marktverteilung, wenn du ein Start-up mehrere Modelle einsetzen kannst und zusätzlich eigene Modelle hast.

00:15:20: Bist du weniger abhängig von Preisenderungen, Produktentscheidungen oder davon ob dir einen Anbieter irgendwann den Zugang beschränkt?

00:15:27: Also für mich ist deshalb die eigentliche News nicht open source.

00:15:29: schlägt OpenAI Die News ist kann ich startups beginnen ihre Modellkosten genau so ernsthaft zu optimieren wie früher ihre Cloud kosten.

00:15:39: Das ist eben schon spannend.

00:15:40: Ich finde es interessant.

00:15:41: wir bewachten das wieder weiter geht Und ich glaube, der Grund, weshalb OpenAI jetzt vielleicht trotzdem schon früher an die Börse kommt ist einerseits sind die News wieder besser geworden in den letzten Tagen.

00:15:51: Andererseits haben sie vielleicht schon ein bisschen auch Angst dass eben diese Open-Wade Modelle jetzt mächtiger werden und durch bessere Machtdurchdringungen bekommen und das würde dann natürlich massiv auf die Kurse drücken.

00:16:04: oder und deshalb ja schon die Frage!

00:16:07: Ich bin gespannt es keine Winner Taxi Doll mag das glaube ich nicht.

00:16:12: Qualität und die Leistung relativ ähnlich sein wird von den Modellen in einmal.

00:16:18: Und deshalb werden nicht viele Modelle überleben, deshalb tun ein Shopping & Open Air schon gut daran, relativ schnell ihr IPA umzusetzen damit sie zumindest noch die Profite des IPAs mitnehmen können und dann den armen Public Market-Aktionären die Zukunft belassen.

00:16:38: Mal schauen wie das hier weitergeht!

00:16:42: Diese Folge wird präsentiert von Ari Ventures, dem Berner Business Angel Club.

00:16:47: Ari Venture bringt ambitionierte Schweizer Startups mit erfahrenen Investoren zusammen die mehr bieten als nur Kapital ein starkes Netzwerk echte Expertise und Hands-on Support für die entscheidenden frühen Schritte.

00:17:01: Wenn ihr als Start-up wachsen wollt oder als Investor Zugang zu den spannendsten Frühphasendeals sucht, dann bewerbt euch für unsere nächste Veranstaltung unter www.areventures.ch.

00:17:14: Wenger und Willi – Ihre Partnerkanzlei für Startups!

00:17:18: Ob Gründung, Finanzierungsrunde oder Exit?

00:17:20: Startups stehen vor komplexen rechtlichen Herausforderungen.

00:17:24: Wenger und Vieli begleitet Gründerinnen und Gründern in jeder Phase ihres Unternehmens mit maßgeschneiderte Beratung zur Gesellschaftsrecht, Finanzierung, Steuerfragen und IP-Schutz.

00:17:38: Gut!

00:17:39: Kann ich Sie hören?

00:17:40: fragen?

00:17:40: Und zwar die kommt von Samuel und Samuel fragt... Ich muss das kurz vorlesen.

00:17:45: Hi Max wir sind drei Gründerin haben bei der Gründung relativ klassisch vier Jahre Westing mit einem Jahr Cliff vereinbart.

00:17:53: Jetzt zeichnet sich nach knapp zweieinhalb Jahren ab, dass einer von uns wahrscheinlich aus dem Unternehmen aussteigen möchte.

00:17:59: Das Problem hätte dann bereits einen ziemlich großen Anteil seiner Anteile gewestet und würde langfristig einen zweistelligen Prozentsatz am Unternehmen behalten, obwohl er operativ nichts mehr beiträgt.

00:18:09: Ist das einfach der Preis, den man als Start-up zahlen muss?

00:18:12: Oder sollte man bei Founder Westing grundsätzlich anders denken, damit später nicht so viel Dead Equity auf dem Capital liegt?

00:18:19: und wie wird ihr das heute bei einer Neugrundung strukturieren?

00:18:22: Ja, sehr gute Frage.

00:18:25: Und ich glaube es ist eines der Themen die bei der Gründungen extrem theoretisch wirken.

00:18:30: also am Anfang denkt man ja vier Jahre Westing ein Jahr Cliffs machen doch alle so wird schon passen.

00:18:35: wie bei einer Hochzeit denkt niemand an die Scheidung.

00:18:38: Das Problem merkt man dann erst später, wenn ein Founder nach zwei oder drei Jahren geht kann er oder sie bereit sein herblichen Anteil der Firma besitzen.

00:18:46: Vom All ist das völlig nachvollziehbar.

00:18:48: die Person war da dabei hat Risiko getragen und hat sich diese Anteile nach dem Vereinbarter Modell verdient.

00:18:54: aber aus Sicht der Firmen steht unter Umständen ein echtes Problem.

00:18:57: du hast plötzlich jemandem mit vielleicht zehn fünfzehn oder sogar zwanzig Prozent auf dem Kaptable ich habe auch schon dreißig vierzig Prozent gesehen der nicht mehr im Unternehmen arbeitet.

00:19:06: Das kann später bei Motivation, bei Finanzierungsrunden und teilweise auch bei Governance-Themen ziemlich unangenehme werden.

00:19:14: Deshalb müssen wir das Thema natürlich aus verschiedenen Perspektiven diskutieren.

00:19:20: Ist es jetzt das klassische Vier eines Westings mit One Year Cliff eigentlich noch Sinfolgie oder übernehmen Startups da einfach einen Standard ohne wirklich darüber nachzudenken?

00:19:30: Ja,

00:19:31: also ich glaube nicht dass jetzt vier Jahre Westing und ein Jahr Cliff grundsätzlich falsch sind.

00:19:36: Ich meine das Problem ist vielleicht einfach das Westing so zu einem Standard-Mechano geworden ist dem man da aufnimmt und es hat tatsächlich vier Jahre drin und einen Jahr Cliff.

00:19:50: Das Problem finde ist das eben Gründer und Gründerin, dass Thema sich gar noch nicht vorstellen können.

00:19:58: Sie gründen die Firma und sie sichern sich vor allem mal ab ja hey was passiert jetzt wenn einer von uns in den ersten zwölf Monaten kalte Füße erhält?

00:20:07: Und nach sechs Monaten geht aber es ist auch das Thema nicht an auf den langfristigen Firmenaufbau.

00:20:13: Die schwierige Frage ist denn genau dann Was passiert wenn eine nach zweieinhalb Jahren oder nach dreienhalb Jahren geht.

00:20:20: Dann Start-up noch lange nicht fertig aufgebaut, meistens noch weit weg von der Profitabilität.

00:20:27: Vielleicht steht jetzt fang's mal die SEED oder die Series A an, vielleicht sind sich schon dann die Series B angekommen aber das dauert dann eben immer noch sieben, acht, zehn oder mehrere Jahre bis zu einem Exit und da wird noch massiv viel Wert geschaffen.

00:20:41: Dann kann es passieren dass jemand drei Jahre mitarbeitet er hat schon großen Teil seine Beteiligung gewestet Und anschließend profitiere ich nach fünf Jahren wirtschaftlich massiv von dem weiteren Wertaufbau, obwohl diese Werte in der ersten Phase ... von ihm zwar mitgestaltet wurde, aber in der nächsten Phase dann hauptsächlich vom verbleibenden Team geschaffen wurde.

00:21:05: und das kann schon zur Unstimmung führen.

00:21:08: Ich meine ich sehe das auch bei einem Portfolio unternehmen wo ich drin bin.

00:21:12: da ist viel gewestet worden und der Ründer hat jetzt noch große Anteile.

00:21:16: zum Glück kommen die gut aus brauchen keine Finanzierungsrunde aktuell.

00:21:20: aber dann kann sich eben eine Broken Cap Table damit entwickeln und kein VC würde da mehr investieren.

00:21:26: und das schon ein großes Thema zumindest darüber nachzudenken, ob ein Founder-Westing länger laufen sollte oder gewisse Mechanismen drin hat wie man die Aktien zurückkaufen könnte.

00:21:38: Es könnte fünf oder sechs Jahre sein und es könnte sich quasi immer wieder erneuern und so einen Foundervertrag den sie zusammen abmachen.

00:21:46: hey wir müssen die Aktie dann zurückgeben wenn's nicht passt.

00:21:50: das muss ja nicht immer jedes Jahr zu von zwanzig Prozent gewestet werden.

00:21:54: es könnte auch sein dass ist beschleunigt nach hinten raus, dass die Aktien erst im Jahr drei und vier Beschleunigte Westen und nur einige Anteile den Gründen zugeschrieben werden in der frühen Phase.

00:22:05: Ich bin nicht der Freund, das man ausscheinend Fahndeln einfach ihre Beteiligung wegnehmen.

00:22:10: Sie haben ja auch viel Zeit und Energie in den Aufbau des Unternehmens reingesteckt.

00:22:15: dementsprechend haben sie Wett geschaffen.

00:22:17: aber man müsste immer die Incentives irgendwie so strukturieren dass die Kontribution und der langfristige wirtschaftliche Anteil nicht komplett auseinanderlaufen.

00:22:27: Ja, nehmen wir vielleicht nochmal den konkreten Fall von Samuel.

00:22:30: Der Founder hat ja seine Anteile teilweise gewestet.

00:22:34: Was kann jetzt eine Firma überhaupt noch machen?

00:22:36: Das kann er nicht einfach sagen hey gib mir die Prozente zurück das funktioniert ja rechtlich nicht.

00:22:40: also was gibt es da für Möglichkeit?

00:22:42: Ja genau ich meine das ist der wichtigste Punkt.

00:22:45: wenn die Anteilen gewested sind und es vorher keine entsprechende vertragliche Regelung gab, dann wird es definitiv schwierig das Problem im Nachhinein einfach und elegant zu lösen.

00:22:57: Deshalb sollte man solche Situationen idealerweise bei der Gründung oder beim Abschließen des Westingvertrages effektiv durchdenken.

00:23:05: Man kann zum Beispiel Mechanismen vereinbaren, zu welchen Bedingungen die Firma ausscheinenden Fahrendes zurückkaufen können.

00:23:15: Also das kommt es dann drauf an, wie man eben den Gut und dem Bad Lever effektiv gestaltet.

00:23:20: Ich meine es sind ja häufig die zwei Klausen, die mit dem Westing stark verbunden sind.

00:23:25: Man könnte zum Beispiel dann eben zwei Dinge unterscheiden.

00:23:28: Die wirtschaftliche Beteiligung und die Kontrolle

00:23:30: z.B.,

00:23:31: ein Fahrender könnte dann weiterhin wirtschaftlich beteiligt sein aber so dass er eben kein Stimmrecht mehr oder ein reduziertes Stimmrecht hat zum Beispiel für seine Aktien.

00:23:43: Man könnte auch definieren, dass die Gründer jetzt die Aktien zurück übernehmen können zum aktuellen Preis.

00:23:50: Aber das diese Kaufpreis der jetzt gesetzt würde bei der letzten Finanzierungsrunde erst beim Exit ausgezahlt werden muss wenn es ein positiver Exit wird.

00:23:58: Es gibt da verschiedene Mechanismen, die man sich da andenken könnte wie man das Problem lösen kann.

00:24:03: aber wichtig ist.

00:24:04: Man muss das unbedingt an denken bevor jetzt eine der Gründern oder den Gründeren aus dem Unternehmen geht.

00:24:11: Ja, und vielleicht noch so.

00:24:12: das letzte Input zu dem.

00:24:15: Ich meine wenn man das Westing im Grundsatz mal aufbaut dann macht es Sinn bereits am Anfang wirklich einen Anwalt aufzunehmen der das professionell aufsetzt und auch steuerliche Aspekte mit einbezieht damit man dann am Schluss, wenn das Reverse Westing oder Westing eintritt, man keine Probleme hat.

00:24:34: Ja drehen wir das ganze Mal um.

00:24:36: Es gibt auch eine andere Seite und zwar die des Founders.

00:24:39: erarbeitet drei Jahre für wenige Halt, viel Überzeit und baut die Firma vom praktisch Null auf.

00:24:46: Wenn das dann wirklich fair ist, wenn diese Founder anschließend nur noch zwei oder drei Prozent behalten darf, obwohl er vielleicht doch einen erheblichen Teil des frühen Unternehmenswerts und der IP geschaffen hat, Max?

00:25:01: Gut, fair.

00:25:02: Das ist immer sehr subjektiv was fair ist.

00:25:05: Die eine Seite findet das fair und die andere findet es gar nicht fair.

00:25:08: Sehr individuell wie das empfinden ist.

00:25:11: Vielleicht grundsätzlich.

00:25:11: zwei drei Bemerkungen hier noch sind sicherlich wichtig.

00:25:14: Ich meine man muss auch unterscheiden ob jemand als Bad oder als Good Lever die Firma verlässt finde ich.

00:25:21: Und da bin ich sehr extrem.

00:25:23: also bei einem bad Lever dort ist für mich klar spielt das eigentlich nicht so eine Rolle was gewässert ist Sondern wenn jemand von sich aus die Firma verlässt, weil er oder sie eine andere Opportunität verfolgt, dann soll er gar nichts bekommen.

00:25:40: Egal was die Person geleistet hat, denn wenn diese Person entscheidet zu gehen, ist es halt Pech, dass die Zeit investiert hat und nicht weg ist.

00:25:48: Aber das ist meine Meinung, das sehen andere ganz anders.

00:25:51: Natürlich muss man – ich bin auch bereit zu sagen nach fünf Jahren gibt's kein Bad-Lieber mehr!

00:25:55: Nach fünf Jahren ist jeder ein guter Lieber, weil man erheblich viel Zeit investierte.

00:25:59: Okay, das sehe ich auch.

00:26:00: Bin ich auch fein!

00:26:01: Aber wenn jemand in den ersten fünf Jahren und erst in vier Jahren geht dann ist Pech gewesen... Dann hat man halt die Zeit investiert und dann gibt es für mich kein Besting.

00:26:10: Dann gibt es einfach Bad Lever House.

00:26:12: Man gibt Jaxen zurück und man bekommt einen Stutz und tschüss!

00:26:16: Ist beim Good Lever also dort auch eine wichtige Bemerkung von meiner Seite?

00:26:20: Es ist wichtig dass es überhaupt eine Möglichkeit gibt einem Founder zu kündigen.

00:26:25: Ich habe schon viele Shareholder Agreements gesehen wo der Founder selber zustimmen muss oder das Quorum so extrem hoch ist, dass der Founders sich dagegen wehren kann und man ihm überhaupt kündigen kann.

00:26:36: Also wir haben eine Deadlock-Situation was natürlich katastrophal ist Und dann implodiert es ganze früh oder spät weil du kannst an diesen Gründen nicht loswerden.

00:26:45: Jetzt auf der einen Seite soll es auch nicht zu einfach sein ein gründerlos zu werden.

00:26:49: Es braucht da eine gewisse Hürde.

00:26:50: Da kann zum Beispiel ein unabhängiger VRP oder ein Leaddirektor im VR sein oder keine Ahnung ein Gremium das dann entscheiden muss, ob die Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht.

00:27:01: Wir kennen ja da ein paar Fälle aus der Vergangenheit Gelgi und dort ist es auch wichtig dass man dort einfach einen objektiven Entscheid fällen kann, ob das gerechtfältig ist, dass ein Gründer gehen soll, muss usw.

00:27:13: Das ist noch wichtig.

00:27:14: jetzt zum Besting.

00:27:16: ich finde Es kann sehr wohl sein Dass eine Person Eine wichtige Leistung Oder sehr viel geleistet hat Und dann wäre das absolut unfair wenn die Personen Beim Good-Lever-Event die Aktien zurückgeben muss.

00:27:29: Auf der anderen Seite braucht es ein Rückkaufsrecht, das ist für mich ganz wichtig.

00:27:32: Es muss in jedem Fall einen Rückkaufsrecht geben, dass man die Aktie zurück kaufen kann und die Akten werden dann verbewertet – also die nicht gewässerten, die kann man zum Beispiel zum Praktikerwerte zurückkaufen, das habe ich kürzlich gesehen.

00:27:48: Für mich ist so ein bisschen The State of the Art.

00:27:54: Das Praktikwerte ist eine Methode der Firmenbewertung, also man sagt zweimal den Tragswerk plus einmal Substanzwerk durch drei.

00:28:01: Das ist die Praktikumethode und die gewessenden Aktien sollen nach dem Fair Market Value bewertet werden.

00:28:07: Fair Market value heisst nicht automatisch letzte Bewertung sondern für mich das Fair market value bewertete durch ein Big Four oder eine Firma wie eine Bewertungsfirma legt in dem Moment den Fairmarket Value der Firma fest.

00:28:20: Und jetzt hast du einen Wert!

00:28:20: Jetzt hast du Eine praktische Methode, also der nicht gewässerte, du hast die gewessete Fair Market Value.

00:28:25: Gibt eine Summe und jetzt, das habe ich kürzlich gesehen hat man diesem Founder eine Rente ausbezahlt, eine monatliche Rente.

00:28:34: Also man sagt dann okay, man will das über fünf Jahre, weil das sind zum Teil hohe Werte was in diesem Fall warte Wert?

00:28:43: Und man hat dann gesagt, diese Hundert-Achtigtausend werden über fünf Jahre zurückbezahlt.

00:28:47: Das ist hundert-achtigtausend durch fünf, zwölf und dann hat der Founder eine Rente bekommen jeden Monat eine Auszahlung.

00:28:54: Diese Werte können auch nicht viel höher sein!

00:28:55: Also beim Tropic wäre die Welt wahrscheinlich ein bisschen höher.

00:28:59: Geht es wahrscheinlich nicht oder?

00:29:00: Aber jetzt in unseren Gefielden glaube ich kann man sowas machen.

00:29:03: Ich finde das tatsächlich suboptimal wenn noch einen Gründer auf dem Captable sitzt mit fünf, sechs, sieben, acht, zehn, fünfzehn Prozent.

00:29:09: Das finde ich suboptimal.

00:29:11: Also ich würde als WC, ich investiere als Wc sehr ungern in solche Captables.

00:29:16: Weil der Gründer, der auch immer die Gründere hat ja noch was zu melden.

00:29:19: Der hat da Stimmrechte und und und!

00:29:21: Deshalb würde ich auch eigentlich begrüßen dass man die Person vom Captable nimmt das man hat.

00:29:26: die Möglichkeit die Achtung zurückzukaufen ist keine Put-Option sondern nur eine Corruption.

00:29:31: also der Gründe geht kann nicht putten.

00:29:33: also wir müssen sich kaufen aus Firma aber wir haben eine Coroption.

00:29:37: die können sich zurückkaufen wenn wir wollen Und dann ist halt die Bewertung entscheidend, oder?

00:29:42: Jetzt auch hier.

00:29:44: Wenn es nur fünf Prozent sind – Alabona!

00:29:46: Aber wenn's deutlich mehr sind, würde ich das als Firma unbedingt machen und es ist einfach stören, wenn ein ehemaliger Gründegründerin damit mit mehr als zehn Prozent auf dem CapTable rumgurgt.

00:29:57: Das würd' ich nicht machen.

00:29:59: So, jetzt wirds ein langer Exkurs.

00:30:00: Ich hoffe wir konnten dir Sammy helfen bei deinem Problem.

00:30:04: Wahrscheinlich ist dein Problem... hat sich ein schon gezeigt bei der Gründung und jetzt müssen wir halt den langen Weg gehen, der Diskussion zusammensetzen.

00:30:14: Wenn wir trinken dann hoffe ich sehr dass ihr euch irgendwie einigen könnt.

00:30:19: Sehr gut!

00:30:20: Dann kommen wir zur Transaktion der Woche.

00:30:22: Diesmal gehen wir nach Lausanne und ins Thema PhysiClay i und Robotik.

00:30:27: Embodied AI ist nun offiziell gestartet und hat die erste große Finanzierungsrunde abgeschlossen.

00:30:33: Der Betrag wurde nicht kommuniziert, aber die Runde wurde von Faber DC angeführt und mit dabei sind unter anderem Tag Shop Capital Look AI Ventures, der Kick Fund, Plug & Play San Francisco, Excelis und Vento.

00:30:48: Den Kontext finde ich sehr wichtig.

00:30:50: in den letzten Jahren da hat die KI vor allem auf Bildschirm stattgefunden also Text Code Bilder Software.

00:30:58: Jetzt geht es immer stärker darum, KI in die physikalische Welt zu bringen.

00:31:02: Also Intelligenz, die nicht nur antwortet und analysiert sondern über Roboter in realen Umgebungen handelt.

00:31:09: Und einer der wichtigsten Anwendungsbereiche ist natürlich die Industrie.

00:31:14: das liegt ja auf der Hand.

00:31:15: Das ist eines der am stärksten diskutierten Themen im Visi-Markt dieses Jahr.

00:31:22: Sie setzen genau an die Schnittstelle von Robotik, KI und Industrieller Automatisierung an.

00:31:28: Auch für Europa ist das Thema besonders relevant.

00:31:31: Viele Produktionsschritte sind in den letzten Jahrzehnten nach Asien abgewandert.

00:31:37: Gleichzeitig sind die Löhne gestiegen, Fachkräfte fehlen und europäische Herstellen müssen trotzdem qualitativ hochwertige Produkte zu webbewebsfähigen Kosten produzieren.

00:31:48: Klassische Industrierobotter funktionieren sehr gut bei hochstandardisierten und repetitiven Aufgaben aber Viele echte Produktionsumgebungen sind viel variabler, kleinere Serien, wächsende Produkte, flexible Kabel, Montage, Logistik und auch Nacharbeit.

00:32:07: Und genau dort ist die Automatisierung bis heute sehr schwierig.

00:32:12: Hier setzt Embodied AI an.

00:32:13: das Unternehmen entwickelt intelligente Roboter, die direkt neben Menschen in realen Arbeitsumgebung eingesetzt werden können sollen!

00:32:23: nicht nur als Test im Labor, sondern auf echten Produktionslinien.

00:32:29: Die Idee ist ein pragmatischer Physical AI Stack aufzubauen für sichere Robotik Hardware, Teleoperation, taskspezifische KI-Modelle und ein System das mit jedem Einsatz dazu lernt also so reinforced learning.

00:32:45: Max wie würdest du den Case denn einordnen?

00:32:48: Ja schon noch coolen Case.

00:32:50: man versucht hier eigentlich den Abstand zu industrieller Realität zu verkleinen.

00:32:56: In der Robotik sehen wir jetzt seit sehr viele beeindruckende Videos, humanoid Roboter die sich abschlachten, die laufen, sprengen Gegenstände greifen oder einzelne Aufgaben lösen.

00:33:07: aber die entscheidende Frage für Industriekunden ist eine andere funktioniert das jeden Tag in einer echten sie stets leicht veränderten Produktionsumgebung?

00:33:16: wie ist die Sicherheit?

00:33:17: Ist es auch ökonomisch und kann es ohne eben großen Integrationsaufwand eingesetzt werden.

00:33:23: Embodied AI setzt das nicht nur auf Autonomie, sondern auf einen schrittweisen Ansatz.

00:33:29: Die Roboter sollen zunächst mit menschlichen Unterstützung arbeiten können... Wenn der Roboter dann an die Grenze kommt, kann ein Mensch Remote eingreifen.

00:33:37: Das Verhalten korrigieren und damit gleichzeitig neue Trainingsdaten erzeugen.

00:33:41: So entsteht dann der Lernzyklus also Einsatz in der echten Welt menschliche Korrektur besser Modelle mehr Autonomie.

00:33:47: das ist ein sehr pragmatischer Ansatz finde ich weil er eben nicht darauf wartet dass der perfekte Robot irgendwann fertig ist.

00:33:54: Also es embodied AI nicht einfach the next humanist startup?

00:33:59: Genau, das wäre zu kurz gegriffen.

00:34:00: Das Humanoid-Thema ist zwar Teil der größeren Physical AI Welle aber Embodied AI positioniert sich breit und pragmatisch.

00:34:07: Das gefällt mir sehr gut!

00:34:08: Es geht nicht um die Form des Roboter sondern um den gesamten Stack dahinter also um die Hardware, um die Sicherheit Teleoperation, Daten und kein Modell.

00:34:18: Besonders wichtig finde ich den Sicherheitsaspekt, ein Body-Day von Robotern die in menschlichen Umgebungen arbeiten sollen.

00:34:25: Dafür braucht es nicht nur gute Software sondern auch Hardware die für sich sicher ist also weichere Strukturen geringer Trägheit nachgiebige Gelenke und Sensorik.

00:34:34: Und das Ziel von Abody ist nicht der klassische Industrie Roboter hinter einem Gitter sondern ein System dass mit Menschen um den bestehenden Arbeitsabläufen arbeiten kann.

00:34:44: Ja, und in welchen Bereichen starten Sie denn genau?

00:34:47: Es könnte ja überall sein.

00:34:49: Man fokussiert sich zunächst auf industrielle Anwendungen.

00:34:51: Sie starten in der Elektronikproduktion, flexible Kabelhandhabung in der Logistik und den spezifischen Teilen des Automotive Assembly.

00:35:00: Das sind gute Beispiele weil sie für klassische Automatisierung oft schwierig sind.

00:35:05: Kabel sind flexibel, Teile liegen nicht immer gleich.

00:35:09: Man muss das enden was die Arbeitsschritte betrifft und es braucht oft eine Kombination aus Greifen, Sehnen, Entscheidenden anpassen.

00:35:16: Und das Unternehmen sagt dass es bereits mit großen europäischen Herstellern arbeitet und Roboter direkt auf Factory Floors einsetzt!

00:35:24: essentieller Punkt.

00:35:26: Bei Robotik reicht eine gute Demone eben nicht.

00:35:28: entscheidend ist, ob ein System in echten Kundenumgebungen läuft mit realen Prozessvarianten und nächsten Mitarbeitern sicherein zu Anforderung und Abteimewartungen – das sehen wir zum Beispiel auch bei Drohnen – dort ist es ebenfalls sehr entscheidender.

00:35:41: Ja du hast dir auch die Firma und das Team angeschaut.

00:35:44: was ist hier wichtig?

00:35:46: Wie eingangs gesagt, den Bodit sitzt in Lausanne und sie haben zusätzlich einen Team in Rom.

00:35:52: Sie sind sehr stark international orientiert und sind sehr starke Forschungs- und Engineering getrieben.

00:35:59: an der Spitze steht Francesco Stella als CEO.

00:36:03: dann haben wir Kai Junge als CTO und Max Polsin als COO.

00:36:08: Sie kombinieren starke Robotik und KI-Forschung mit Scalingerfahrungen.

00:36:14: Das ist ein sehr positiver Aspekt, den nicht viele Spinoffs gerade von Anfang an aufweisen können.

00:36:22: Vielleicht noch kurz zur Runde?

00:36:23: Der Betrag wurde nicht kommuniziert aber die Investorenliste ist international!

00:36:27: Du hast hier etwas herausgefunden,

00:36:29: gell?!

00:36:30: Ja natürlich, wir haben das ein bisschen angeschaut.

00:36:32: Der Betrag wurde wie du es gesagt hast in ihrer Medienkommunikation nicht öffentlich kommuniziert.

00:36:38: Das finde ich immer interessant gerade bei einem kapitalintensiven oder relativ kapital-intensiver PhysiClay i Robotics Unternehmen weil es natürlich schon spannend zu sehen was hier in die Firma investiert wurde und ich konnte nicht ganz alles herausfinden.

00:36:54: also wir haben nicht eine vollständig modellierte CapTable Aber was wir rausfinden konnten, ist dass die Investoren mit CLAs ganz am Anfang investiert haben.

00:37:06: Die haben eine Primane Bewertung von dreizehn Millionen bezahlt und wenn wir das auf die Runde hochrechnen dann sind es vier bis fünf Millionen, die hier investiert wurden in diese Finanzierungsrunde von Embodied AI.

00:37:18: Und diese Zahl haben wir auch... extern oder quasi extern ein bisschen validieren können.

00:37:24: Den Crunchbase, die haben eine ähnliche Zahl aufgenommen und sie sagen, dass die Runde von Faber-Visi jetzt angeleitet wurde, fünf vier Millionen US Dollar schwer waren.

00:37:37: Sie sagen zwar nicht woher genau sie die Informationen haben aber wir können jetzt mal würde ich sagen mit einer gewissen Sicherheit davon ausgehen das es im mittleren einstelligen Millionbetrag war.

00:37:48: Was macht immer die DEA nur mit dem Kapital?

00:37:51: Ja, mit den neuen Mitteln.

00:37:53: da wollen Sie vor allem drei Dinge weiterentwickeln.

00:37:56: Erstens wollen sie industrielle Deployments weiter aufbauen dann die Produktion wollen sie auch ausbauen und natürlich das Team soll weiter ausgebaut werden.

00:38:05: Kurzfristig will Embodied AI seine Physical AI Systeme direkt auf Produktionslinien bringen vor allem bei europäischen OEMs und großen Herstellern.

00:38:16: Und in der zweiten Phase geht es dann darum, die Produktion hochzufahren und die Daten- und Modelltraining Pipeline weiterzuentwickeln.

00:38:24: Das ist extrem wichtig, weil die Datenpipeline wahrscheinlich eine der wichtigsten Teile des Geschäftsmodells ist.

00:38:30: Der Roboter wird nicht einfach einmal trainiert und ist dann fertig.

00:38:34: Er muss in echten Umgebungen immer wieder lehnen aus menschlichen Korrekturen, aus wiederholten Aufgaben Ausnahmen und Prozessvarianten, quasi wie ein Baby.

00:38:47: Es schaut sich immer wieder was passiert wenn ich da etwas besser mache und dann muss es lernen.

00:38:53: Je besser diese Data Pipeline funktioniert desto schneller kann Embodied AI neue Aufgaben automatisieren.

00:39:02: Schauen wir kurz nach vorne Max zum Schluss.

00:39:05: Was denkst du?

00:39:05: Wohin könnte die Story von Embodying gehen?

00:39:08: Der Macht ist natürlich sehr groß!

00:39:10: Aber die Umsetzung ist nicht auch anspruchsvoll.

00:39:11: Der Markt für Physikaleihe ist sehr spannend, wie wir wissen schon ein paar Mal gehört haben weil die Nachfrage nach Automatisierung real ist.

00:39:17: man hat Fachkräftemangel, Kostendruck, flexible Produktion steht im Vordergrund gleichzeitig das Robotik viel schwieriger zu skalieren als reine Software.

00:39:25: Das wissen wir auch.

00:39:25: Die größte Herausforderung wird sein aus ersten Deployments ein wiederholbares kalibrares Modell zu machen.

00:39:31: wenn jedes Produkt ein maßgeschneidertes Engineering-Projekt bleibt, skaliert es eben nicht oder nur sehr schwer.

00:39:38: Und wenn Embodied AI zeigen kann, dass ihr Stack in mehreren ähnlichen Newscases wieder verwendbar ist dann kann das durchaus ein sehr spannender Industrial-Coy Player werden.

00:39:49: und für das Schweizer Ökosystem ist der Deal natürlich cool weil er mehrere Stärken verbindet Robotik, AI, ETI, EPFL.

00:39:56: unten ist auch die Industrie Die Anwendungen die dort jetzt folgen Und die Schweiz hat den Robotik und gibt ja keine sehr starke Forschungsbasis.

00:40:03: Das wissen wir, aber der Schritt von Forschung zu industriellen Produkten ist nach wie vor anspruchsvoll.

00:40:09: Wenn Firmen wie Embodied zeigen, dass sie das können, dann ist es wahrscheinlich auch, dass Sie den Durchbruch schaffen werden!

00:40:18: So, das wär's gewesen mit Burnrate denn wir sind seit dem Podcast.

00:40:21: wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt Abonniert den Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk.

00:40:26: Vielen Dank fürs Reinhören!

00:40:27: Wir hören uns am Mittwoch auch wieder.

00:40:29: dann zum Burn Red Intelligence, hier ein Hinweis noch einmal.

00:40:33: Wir splitten das Ganze auf Samstag und Mittwochsamstag eine News-Hörfrage und Transaction der Woche, am MittWoch jeweils das Schwerpunktthema.

00:40:42: Wir wünschen euch ein schönes Weekend, take care und tschüss!

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