Episode #113 – Startup Nights Zürich | ETH Humanoid Xalun | WordPress Chaos | Tradoo | Fusionality

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo!

00:00:04: Herzlich willkommen zu Burn Raid, dem Visi Insider Podcast.

00:00:08: Ich rede hier mit Gicu Freya, die über die Start-up-Szene mit dem Schwerpunkt auf Engel Capital.

00:00:12: Folge Hundertreizehnt steht an – wir nehmen auch vom Freitag, dem achtzehnten September am Vormittag.

00:00:19: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Omnium und Abscale.ch.

00:00:24: Jagi, guten Morgen!

00:00:26: Was sind heute die Themen?

00:00:27: Jaa... Heute sprechen wir in den News über die startup nights, sie kommen ab dem nächsten Jahr nach Zürich, dann an der ETH bei uns Studenten ein humanoiden Roboter.

00:00:39: Sogar Studenten können das mittlerweile anscheinend und dann berichten wir darüber was in den dreiunddreißig Stunden nach der Entlassung des CEOs von WordPress geschehen ist.

00:00:48: auch eine spannende Story.

00:00:50: Anstatt eine höhere Frage haben wir heute wieder eine Kampagne von Omnium auf dem Programm und zwar haben wir die CEO Natascha Retzler-Tavoletta von Tredoux zu Gast.

00:01:00: Und als Transaktion der Woche schauen wir tief in die Fusion-Szene mit der drei Millionen-Presidrunde von Fusionarity.

00:01:08: Diese Woche waren noch Aura Ventures Event, was waren deine Eindrücke, die dir vom Event geblieben sind?

00:01:14: Ja es war wie immer ein toller Event, machte mir extrem Spaß in Bern mit den Investoren und Startups zusammen!

00:01:20: zu schwarzen und gute Pitches zu haben.

00:01:23: Wir hatten Judith Wemmer von Planted als Investoren-Input auf dem Programm, in einem Interview hat sie uns ein bisschen über die Story vom Planted und über die Herausforderungen, die Sie hatten erzählt.

00:01:35: Das war mega spannend und ist auch sehr gut angekommen bei allen!

00:01:38: Und dann hatten wir acht Start-up Pitches von der Aviation Zertifizierung über eine Urnenflickplattform bis hin zu Atomic Layer Coating Deposition Startups.

00:01:50: Zum Schluss haben wir auch noch einen Demenzcoach für Altersheime auf der Bühne, also ein extrem diverses Set an Start ups.

00:01:59: die haben das in der Regel sehr gut gemacht, nicht alle waren da Top vorbereitet, muss man leider auch sagen.

00:02:04: Aber das war eine echt gute Story die Sie da erzählen konnten und ja was auch gut war wir hatten viele Gäste neue interessierte Investoren die mal vorbeikamen und einige wird da sichtlich auch Mitglieder von Aare Ventures.

00:02:19: also insgesamt eine sehr gute Stimmung und ich freue mich bereits auf den nächsten Event.

00:02:25: Sehr gut Kommissiere News!

00:02:27: Eine spannende Entwicklung gibt es bei den Star of Knights.

00:02:30: Die Veranstaltung ist und inzwischen zu den größeren Start-up events der Schweiz gehört, hat ihre Vision-Zwanzig-Dreißiger vorgestellt.

00:02:40: Dieses Jahr findet der Event am sechsten und siebten November noch in den Eulachhallen in Winti also im Wintertour statt.

00:02:47: erwartet werden rund zehn Tausend Teilnehmende darunter etwa zweitausend Gründerinnen und Gründern mehr als fünfhundert Investoren Innen.

00:02:56: Ab im Jahr ist eine ziemlich große Schritt, die Startup Knights ziehen in die Messe Zürich bereits im kommenden Jahr, sollen bis zu dreißig Side-Events dazukommen und bis zum Jahr ist die Ambition aus den heutigen zwei Tagen eine ganze Innovationswoche mit mehr als fünfzig Tausend Teilnehmenden und Hundertfünfzig Side-events zu machen!

00:03:19: Ja, Guy.

00:03:19: Das ist schon ein großes Sprung!

00:03:22: Die Sarab Neitzwollen von einem großen Schweizer Sarab-Event zu einem internationalen Innovationsfestival mit über fünfzigtausend Teilnehmenden werden.

00:03:31: braucht die Schweiz überhaupt einen Event in dieser Größe?

00:03:34: Ja ich denke das würde der Schweiz sicher nicht schlecht tun.

00:03:38: Ich meine die Schweiz hat ja schon jetzt ein sehr starkes Startup und Innovationsökosystem.

00:03:44: aber internationell fehlt vielleicht noch dieser eine große Treffpunkt, bei dem dies allen klar wird und wo eben das ganze Ökosystem auch europa der weltweit zusammen kommt.

00:03:55: Da bin ich auf einer Slash oder auf einer Bitzen Prätzels in München.

00:04:00: Und deshalb finde ich eigentlich nicht die Zahl, das Ziel, fünfzigtausend Gäste zu haben spannend sondern viel mehr die Idee dahinter.

00:04:09: wenn du aus zwei Konferenztagen eine ganze Woche mit Hundertfünfzig Side Events machst Da machst du nicht einfach eine größere Messe, sondern du versuchst einen effektiven Treffpunkt aufzubauen.

00:04:22: Du brauchst ein Zeitpunkt im Jahr an den Gründerinvestoren, Corporates Hochschulen und internationale Gäste gleichzeitig in die Schweiz kommen – das ist natürlich mega spannend!

00:04:35: Entscheidend wird aber sein ob da auch wirklich eine relevante Bewegung entsteht und man einfach fünfzigtausende Besucher allein machen lange kein gutes Start-up event.

00:04:46: Ja und dann noch der Ortswechsel, ich habe Winterdursäge gemacht.

00:04:49: nach zehn Jahren in Windige das jetzt ab dem Jahr die Messe Zürichs.

00:04:53: ist es einfach eine Location Frage oder verändert der Wechsel nach Zürisch auch den Charakter des Starbennights?

00:05:01: Ich

00:05:02: würde sagen dass sich ein bisschen von beidem rein praktisch gesehen da braucht's für diese Warstumspläne schlicht und einfach viel mehr Platz und die Messe Zürich bietet hier auch die entsprechende Kapazität.

00:05:17: Das braucht dann auch mehr Infrastruktur für alle Gäste, die international kommen, Hotels

00:05:22: etc.,

00:05:23: die Wintertour vielleicht nicht bereitstellen kann.

00:05:27: Zürich ist natürlich ein anderer Standort, wenn man das international anschaut.

00:05:31: Die Stadt ist viel einfacher zu positionieren.

00:05:33: Ich meine, da sitzen Investoren, Corporates, die ETH, Tech-Unternehmen und es ist schon ein bisschen Sinnbild für Europa, was in der Schweiz in Sachen Innovationen und in Sachen Startups abgeht.

00:05:47: Und dementsprechend ist es sicherlich sinnvoll nach Zürish zu gehen aber... Es wird schon ein Ballonsenakt sein.

00:05:54: Die Start-up Knights haben heute einen ganz klaren Charakter, sie sind sehr startupnah und eine starke Community.

00:06:01: Und die Frage stellt sich hier schon.

00:06:03: Könnte die Start up Knights diesen Communitycharakter behalten?

00:06:08: Genau das ist bei solchen Events oft eine große Herausforderung.

00:06:12: wenn sie grösser werden und internationaler dann werden sie auch anonymer und zu verliehen ein bisschen das familiäre Und dann ist die Gefahr schon da, dass es einfach eine weitere große Konferenz wird als ein effektiver Start-up Community Event.

00:06:26: Genau!

00:06:26: Wir werden das sicherlich aktiv beobachten.

00:06:30: Kommen wir zur zweiten News.

00:06:31: Die kommt aus der Robotik und passt ziemlich gut zur aktuellen Deep Tech Dynamics in Zürich.

00:06:37: Sifted, das Start up Organ der Financial Times hat berichtet, Declan Schein, den vierundzwanzig Jahre alt und Präsident des ETH Robotics Club arbeitet mit seinem Team an einem Schweizer humanoiden Roboter namens Xalun.

00:06:52: Der erste Prototyp ist einst achtzig groß und wiegt zweiundsechzig Kilo, auch einen Teil der Hardware kommt bereits aus der Schweiz.

00:06:59: die Aktuatoren stammen von Maxon, die Batterie von Cooprod.

00:07:06: das Ziel ist durchaus ambitioniert.

00:07:08: Aus dem Projekt soll nach Möglichkeit ein Start-up entstehen, das irgendwann mit Unternehmen wie Figure One X oder Unit Three konkurrieren kann.

00:07:17: Schein beschreibt seine Vision dabei etwas anders als viele heutige Humanoiden.

00:07:23: Saloon soll leichter freundlicher und weicher werden also perspektivisch eher ein Roboter für den Alltag und das Zuhause.

00:07:32: Und jetzt wird es dann unternehmerisch auch spannend dass Team Will bereits in nächster Zeit Kapital aufnehmen.

00:07:37: Gleichzeitig waren scheinen davor, dass Schweizer Robotik-Talente und Firmen sehr schnell von ausländischen Konzernen abgeworben oder gekauft werden.

00:07:47: Ja genau!

00:07:47: Und hier meine erste Frage.

00:07:49: Wir haben gerade weltweit einen regelrechten humanoiden Boom.

00:07:53: da werden enorme Summen investiert.

00:07:55: ist es realistisch das aus einem ETH Studentenprojekt tatsächlich ein international konkurrenzfähiges Humanoid Startup entstehen kann.

00:08:04: Ich würde jetzt einfach mal sagen ja, aber es ist vermutlich nicht in dem man versucht einfach Tesla Figure oder Unitree zu kopieren und eins zu eins nachzubauen.

00:08:17: Was für mich für das Projekt spricht, ist das Umfeld.

00:08:20: Mein Zürich hat mittlerweile eine ausgewöhnliche hohe Dichte an Robotic Know-How die ETH Forschungsgruppen Spinoffs, erfahrene Ingenieure und Firma wie Maxon als Zulieferer.

00:08:31: Und genau solche Klassen können in meinen Augen schon einen guten Vorteil schaffen.

00:08:37: Gleichzeitig sind Humanoid Robotics extrem kapitalintensiv.

00:08:42: Man braucht Hardware-Aktuatoren, Batterien, Sensorik, KI Fettigung und ja irgendwann mal eine riesige Menge an Trainingsdaten damit das Ding überhaupt funktioniert.

00:08:54: Und ein guter Prototyp ist deshalb noch weit, weit weg von einem skalierbaren Produkt.

00:09:00: Spannend finde ich aber den Ansatz nicht einfach der nächsten Industrie einen humanoiden Roboter zu bauen sondern sich über den Use-Case zu differenzieren leichter sicherer und vielleicht für den Haushalt.

00:09:14: wenn hier Xalun eine klare Nische findet dann muss das Team am Anfang gar nicht gegen Tesla in der Fabrikhalle antreten, sondern auf einen ganz anderen Pfad.

00:09:25: Die entscheidende Frage wäre für mich deshalb was ist der erste konkrete Job der dieser Roboter besser oder günstiger erledigen kann als bestehende Lösungen?

00:09:36: Schein spricht hier von einem möglichen Ausverkauf der Schweizer Robotik und davon das große US-Konzernetalette direkt aus Zürich abwerbenden!

00:09:48: Max, ist das tatsächlich ein Risiko oder ein Qualitätsmerkmal für Zürich?

00:09:53: Wenn internationale Firmen ja unbedingt der Schweizer Robotiker wollen.

00:09:58: Ja

00:09:59: natürlich!

00:09:59: Qualitäten-Merkmal also.

00:10:00: ich meine wenn Unternehmen wie Google Math oder Tesla in zürich rekrutieren oder eben sogar Forschungszentren aufbauen zeige ich dass wir stark das lokale Talent oder das lokales System für Talente ist.

00:10:11: oder problematisch wird es erst dann, wenn wir zwar Weltklasse-Forschung und Weltklasselleute ausbilden aber kaum mit die Finanzierung und die Rahmenbedingungen haben damit daraus hier große eigenständige Firmen entstehen.

00:10:23: Ja gestern hat ja gerade in Deutschland wurde angekündigt einen aufzugleisen, den sogenannten Win Fund.

00:10:33: Das ist der zweite bereits wo diesmal auch Pensionskassen angefragt werden.

00:10:37: klar der Fonds noch nicht geraisst.

00:10:39: aber was in Deutschland abgeht?

00:10:42: ich meine ich will ja mich jetzt über die Politik da auslassen.

00:10:46: aber sogar die deutschen schaffen es einen Fonds zu raisen und wir in der Schweiz bringen das einfach nicht hin!

00:10:54: Und das ist unglaublich oder eine Katastrophe.

00:10:58: Jetzt stell dir mal vor, wir haben Weltklasse Robotik hier.

00:11:01: Wir haben Talente und auf der anderen Seite einfach kein Kapital oder?

00:11:07: Und das Problem ist nicht bei Software kannst du mit relativ wenig Kapital sehr weit kommen aber bei einem Humanoiden brauchst du möglicherweise schon sehr früh zweistellige dreistellige Million beträgen und später noch viel mehr.

00:11:20: Deshalb finde ich eben das Salumprojekt symbolisch interessant.

00:11:23: Also die technische Kompetenz ist vorhanden, die eigentliche Frage ist ob die Schweiz auch das Kapital, die Kunden und den unternehmerischen Ehrgeiz mobilisieren kann um daraus eine große Firma zu bauen oder?

00:11:35: Und wenn das gelingt wäre der Erfolg nicht dass Schweizer Talente niemals ins Ausland gehen natürlich nicht sondern es ist ein Zeichen hier ebenfalls Unternehmen dass man hier auch Unternehmen bauen kann für die internationale Talente dann nach Zürich kommen, also das Gegenteil.

00:11:51: Und so sollte ich das Ziel sein.

00:11:53: oder und das findet heute leider noch viel zu wenig

00:11:56: statt.

00:11:57: Gut,

00:11:58: kommen wir zur dritten News und gehen da in die USA!

00:12:02: Das ist Gio und ich haben uns ein bisschen Tog gelacht weil es ist sehr, sehr spannend was da passiert ist.

00:12:09: In der Schweizer Presse wurden natürlich nicht darüber berichtet.

00:12:13: Der Verwaltungsrat des WordPress-Betreibers Automatik beurlaubte den Gründer Matt Malnweg für längere Zeit.

00:12:20: Matt ist ein Riesenstar, muss man wissen nur so.

00:12:23: Ich meine WordPress das gibt es schon sehr lange und da ist er ein bisschen demesias Und man hat ihm gegen seinen Willen beurlaubt.

00:12:31: und dann ist der Finanzchef.

00:12:33: Marc Davies hat übernommen.

00:12:35: Und was passiert ist, das Finanzchef und der Chefjurist des Unternehmens haben dann die Zeit an der Spitze genutzt.

00:12:42: Und haben einen Abfindungsvertrag gegenseitig aufgesetzt über acht Millionen US Dollar also quasi eine Rückkehrversicherung in so etwas.

00:12:53: Nach rund dreiundreißig Stunden war Malenweg wieder da und hat beide gefeuert!

00:12:58: Jetzt ist ein Versicherungsfall eingetreten.

00:13:01: Also die Gültigkeit der frischen Unterschiebenden Vereinbarung wird noch nicht geprüft, aber es ist nicht schon so.

00:13:07: Man kann jetzt nicht sagen das war alles ein bisschen geplant.

00:13:10: also stell dir mal vor du schmeißt den Gründe raus und schreibst dann einen Abfindungspaket.

00:13:16: Der Gründer kommt zurück und freut dich Und dann muss er dir auch million bezahlen!

00:13:20: Jaki was lernen wir daraus?

00:13:23: Ja vielleicht vorab mal don't play with fire you might get burned.

00:13:28: Montberg, der hatte wahrscheinlich noch die Mehrheit der Aktien oder konnte zumindest eine mehrheit der Aktionäre sehr rasch nachdem er hier beurlaubt wurde hinter sich scharen und hat sich dann wahrscheinlich an einer ausrordentlichen GV den VR zuerst gespeckt.

00:13:45: Das gingen wir hier nicht ein.

00:13:48: das ist ja wahrscheinlich passiert und diese neue VR hat dann in der ersten Aktion natürlich ihn wieder eingesetzt und er hat dann den Finanzchef und den Chefjuristen gefeuert.

00:14:01: Das allein zeigt mal, wie wichtig die Kontrolle und das gute Verhältnis zu aktionieren ist.

00:14:08: Wenn etwas passiert, dass einem nicht passt, dass man da rasch handeln kann und muss, damit man plötzlich wieder selbst am Steuer steht.

00:14:18: Und zweitens, was lehnen wir auch draus?

00:14:21: Die beiden, die sich ans Zepter der Firma entweder gemogelt haben oder dazugekommen sind, die haben sich einfach sehr rasch innerhalb von dreißig Stunden und weniger als dreißige Stunden ein enormes Paket also einen enormen goldenen Fallschirm geschnürt.

00:14:38: Sie haben es ja wahrscheinlich genau das antizipiert dass wenn der Mahlenberg zurück kommt dann werden sie rausgekickt.

00:14:45: und die Gunsterstunde die haben sie natürlich sofort genutzt um sich persönlich zu bereichen.

00:14:51: und jetzt bin ich sehr gespannt ob sie hier mit durchkommen vor Gericht.

00:14:55: Das kann ich Ihnen in der Form nicht einschätzen, dass da die Amerikaner entscheiden werden.

00:15:00: Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt was da rauskommt, ob Sie dieses Paket rechtens behalten können oder ob das quasi Ihnen wieder abgesprochen wird?

00:15:08: Aber

00:15:09: ich zweifle daran, dass Sie das behalten.

00:15:12: Ich gehe auch nicht davon aus, dass es Ihre Intention war.

00:15:14: Ich glaube, die haben einfach unterschätzt wie mächtig Malmberg ist.

00:15:18: Wir haben ja das gleiche etwas ähnliches bei OpenAI auch erlebt als man den Gründer immer rausgekickt hat und der war dann ziemlich schnell wieder drin.

00:15:26: Also ich glaube, das ist schon... also was lehnen wir daraus?

00:15:30: Das vielleicht noch von meiner Seite.

00:15:32: Ich glaube es ist schon wichtig wenn man den gründer rauskickt dass man zuerst einmal sich sehr kritisch fragt wie die Kräfteverhältnisse sind Und häufig unterschätzt man natürlich schon, dass die Gründerin und Gründere immer noch sehr eng sind mit gewissen Aktionären.

00:15:46: und natürlich man geht dann an die Tafel und errechnet die Anteile aus, die man dann hat.

00:15:54: Aber was man eben nicht macht ist... Man fragt sich an viel zu wenig Ja!

00:15:58: Was ist jetzt wenn der Aktionär B anfängt?

00:16:03: zu weibeln für den Gründer.

00:16:04: Plötzlich ist es dann so, dass ganz viele Aktionäre von denen man gedacht hat, die sind auf der Seite des neuen Merchaments, die schwanken dann und plötzlich stimmen sie dann für einen alten Gründern.

00:16:16: Und dann kann das sehr schnell sein, dass eben die Fünfzig Prozent Mehrheit fällt.

00:16:20: Der Grund ist an der Lage, den Verwaltungsrat neu zu besetzen und der Verwaldungsrat setzt ihn wieder ein.

00:16:27: oder also von daher sind solche Games sehr, sehr schwierig und heikel.

00:16:33: Und man muss da sehr clever vorgehen und wirklich auch sicher sein dass eine Solcher Push-out auch funktioniert.

00:16:41: Mich nimmt es jetzt von, wie's da weitergeht, ob die beiden wirklich durchkommen?

00:16:45: Ich meine das amerikanische Vertragsrecht ist eigentlich relativ klar.

00:16:48: also dann muss ich schon einen klaren Grund geben diese Verträge quasi ungültig zu machen.

00:16:53: einerseits.

00:16:53: auf der anderen Seite ist es wenn das intentional war dann ist der Fall für mich klar dann muss es assistiert werden.

00:16:59: aber wir bleiben dran und schauen uns das ganze an.

00:17:03: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher.

00:17:07: Unser Partner.

00:17:08: Omnium ist eine innovative Plattform für Wachstumsfinanzierung.

00:17:12: Omniums ist der One-Stop-Shop für Finanzierungsrunden, denn sie bieten einen komplett digitalen schlanken und kosteneffizienten Prozess inklusive Legal Framework InvestorInnen KYC und Zahlungsabwicklung an.

00:17:25: Wer bei Omniam raised hat die Wahl eine Private Round zu machen und nur die Plattform seine Investment Opportunity zu nutzen Oder erwählt die Private Round Plus mit zusätzlichem Zugang zu zehntausend registrierten Investor-Innen.

00:17:38: Wer eine öffentlichkeitswirksame Runde, mit möglichst großer Breitenwirkung machen möchte, wählt die Public Round – wo das Angebot allen Investorinnen zugänglich gemacht wird.

00:17:48: Mit Omnium schließt du deine Finanzierungsrunde schneller und erfolgreicher!

00:17:54: Willst du mit deinem Startup schnell und erfolgreich skalieren?

00:17:56: Und nicht nur

00:17:57: wachsen?!

00:17:58: Dann ist das Upscaler-Programm genau das Richtige für dich.

00:18:01: Es verschafft dir Zugang zu unserem großen Pool von GründerInnen, UnternehmerInnen und passenden Investor-Innen.

00:18:07: Über fünfzig Startups haben bereits in mehr als fünfhundert Workshops profitiert – und ihr Business national wie international skaliert!

00:18:15: Willst auch du von dieser persönlichen und individuellen Förderung profitieren?

00:18:19: Alle Informationen findest Du unter www.upscaler.ch.

00:18:26: Gut heute stellen wir anstelle der höhere Frage wieder ein Startup vom Omnium vor.

00:18:32: Es geht um die Frage, wo längst nicht mehr lautet kommt Krypto in die klassische Finanzwelt.

00:18:37: Ich glaube das ist inzwischen vollkommen klar, sondern es gibt Frauen darum wie kommt Krypto überhaupt dort hinein, also wie professionell, wie reguliert und wie ist das Risiko-Management angedacht.

00:18:48: Genau in dieser Schnittstelle arbeitet unser heutiger Gast Treadoo aus Zug will eine Brücke zwischen traditionellen World's Management und Digital Assets bauen.

00:18:58: statt Kunden einfach Bitcoin, Ethereum oder Stablecoins zugänglich zu machen soll eine Technologie im Hintergrund Risikostrategie und Portfolioallokation steuern Und das Ganze so, dass Banken Asset Manager und Family Offices es in ihren eigenes Angebot integrieren können.

00:19:15: Spannend ist dabei auch die Person an der Spitzenattasche... Tavoletta kommt nicht aus der klassischen Kryptoszene, sondern aus über zwanzig Jahren internationaler Finanz- und Banking-Erfahrung.

00:19:26: Und genau diese zwei Welten sollen bei Tradue zusammenkommen.

00:19:30: Tradue hat bereits eine erste Finanzierungshunde mit ein bis drei Millionen Franken abgeschlossen und steht nun vor der nächsten Wachstumsphase.

00:19:37: am XXI.

00:19:38: September startet zudem die Finanzierungshunde auf Omnium.

00:19:43: Deshalb ist Natascha bei uns heute zu Gast.

00:19:45: Herzlich willkommen bei Burnrate!

00:19:46: Vielen Dank Max.

00:19:48: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:19:50: Sehr gerne!

00:19:50: Du hast, wie wir gehört haben, das über zwanzig Jahre in der klassischen Finanzwelt gearbeitet unter anderem bei UBS CS Jules Bair von Tobel – the Saal be jetzt tradu.

00:20:00: Danke, U-Zwanzigjahre!

00:20:01: Das klingt schon nach sehr alt... Nee, wenn ich zurückblicke dann würde ich sagen waren es verschiedene Momente beziehungsweise eine ganze Entwicklung während meiner Zeit in der traditionellen Finanzwelt die auch dazu geführt haben nicht heute oder vor über sechs Monaten für Tradule zu entschaden.

00:20:20: Und zwar ist es so was mich in der Finanzwelt stets fasziniert hat und immer noch faszineert ist dass sich immer sehr viel verändert.

00:20:27: also da gibt's Trends, da gibts die geopolitischen Veränderungen Und es hat immer einen Impact auf die Kundenbedürfnisse.

00:20:37: Die Kundenbedörfnisse, das ist das was mich eigentlich extrem interessiert womit ich mich eben vor allem in den letzten zwanzig Jahren auch befasst habe.

00:20:45: und wenn ich heute schaue was Kunden eben auch suchen für ihr Portfolio dann kommt immer wieder das Thema der digitalen Assets.

00:20:56: Und da habe ich mich dann geöffnet oder ich habe mich auch inspirieren lassen und habe festgestellt, dass diese Digital Assets hier sind um zu bleiben.

00:21:05: Dass es ein tatsächliches Kundenbedürfnis ist und das die Banken diesen Trend aufgenommen haben.

00:21:12: Die Frage ist jetzt was machen sie damit?

00:21:14: Was für Lösungen wollen Sie den Kunden anbieten?

00:21:17: Genau da setzt Tray-Doo an und deshalb meine Entschadung nicht in dieser Welt zu bewegen und sie mitzugestalten.

00:21:25: Ja, spannend.

00:21:26: Ein ziemlicher Shift bei Tattoo sagt ihr Banken verliert heute Assets und teilweise sogar die Kundenbeziehungen weil ihre Kunden Krypto außerhalb der Bank kaufen und kaufen müssen.

00:21:38: Wie groß ist diese Painpoint in den Gesprächen mit Banken wirklich?

00:21:42: Und ist es effektiv ein aktueller Painpoint oder ja mehr einfach die Angst dass man zukünftig etwas verpasst?

00:21:51: Ich würde da bewusst differenzieren und nicht behaupten, dass jetzt jede Bank bereits einen akuten Schmerz hat.

00:21:58: Aber es ist tatsächlich so, dass wir auch in Gesprächen mit potenziellen Partnern bzw.

00:22:02: mit Banken Asset Managers Family Office dass wir feststellen, dass das ein Thema ist.

00:22:08: Also es heißt die Kunden, die suchen diese Diversifikation und die meisten Banken können sie heute so nicht anbieten oder keine Lösung anbieten.

00:22:19: Das heisst der Kunde, der nimmt halt einen Teil seines Vermögens um geht zu einer externen Bank Und das isst halt ein Outflow und ich würde jetzt mal behaupten, es schwächt auch die Kundinbeziehung Und das stellt man schon fest.

00:22:34: Das hat Banken, die setzt es sich jetzt schon intensiv damit auseinander.

00:22:38: Interessant auch Krypto-Banken by the way wie sie eigentlich den traditionellen Investor gewinnen wollen was sie der Wachstumspotenzial sehen.

00:22:47: aber dann auch wirklich die traditionellen Banken die sagen ja Wir stellen das auch fest, wie können wir es lösen?

00:22:53: Und somit geht es heute viel mehr darum um die Frage, will eine Bank diese Entwicklung außerhalb ihrer eigenen Kundenbeziehung stattfinden lassen oder möchte sie ihren Kunden dafür eine sichere regulierte und integrierte Lösung anbieten.

00:23:11: Das setzen wir an!

00:23:12: Wenn ich jetzt mal das einfach ein bisschen plump formuliere, könnte die Bank nicht einfach einen Bitcoin ETF anbieten.

00:23:18: Und dann brauchst du eine zusätzliche Schicht wie TREDU und was könnt ihr besser lösen?

00:23:23: Was eben ein ETF oder ein klassisches Cryptoangebot nicht löst.

00:23:27: Also hier würde ich ganz klar unterschaden zwischen Produkt- und Infrastruktur bzw Kundenerlebnis.

00:23:33: Das ist das, was TREADU entwickelt!

00:23:35: Wenn ich das Kunde an Bitcoin ETF kaufe... investiere ich in ein Finanzprodukt, das die Preisentwicklung von Bitcoin abbildet.

00:23:44: Also das ist relativ einfach.

00:23:46: Digitale Assets sind aber mehr als ein weiteres Anlageprodukt.

00:23:51: Es geht beispielsweise um die Verwahrung den direkten Besitz, Transaktionen, Wallets, verschiedene Assets und letztlich um die Frage wie ich diese neue Anlageklasse in die bestehende Vermögenswelt integriere.

00:24:05: Und genau dort kommen wir kommt Tradeau ins Spiel.

00:24:08: Wir wollen nicht einfach ein wadres Kryptoprodukt auf das bestehende Bankangebot draufsetzen, sondern wir wollen die Infrastruktur und das Kundenerlebnis schaffen mit dem eine Bank ihren Kunden digitale Assets auf eine andere Art anbieten kann.

00:24:24: Die es zu ihrem bestehenden Geschäftsmodell passt.

00:24:26: Und das bedeutet für die Bank sie muss nicht selbst eine komplette Kryptoinfrastruktur aufbauen, die entsprechenden Prozesse entwickeln technologischen und regulatorischen Fragen auseinandersetzen.

00:24:39: Und wenn der Kunden bedeutet, ist idealerweise er muss nicht zwischen seiner Bank und einer externen Kryptowörse wechseln sondern kann digitale Assets dort nutzen wo er sein übriges Vermögen bereits verwaltet.

00:24:52: Ich glaube das ist der entscheidende Unterschied zwischen ETF als Produkt und Fedu als Infrastruktur.

00:25:00: Ihr bewegt euch eigentlich in zwei Welten, professioneller Kunden wie Banken, Asset Manager und Family Office.

00:25:04: Aber gleichzeitig auch einen guided Retail Ansatz jetzt wo entsteht langfristig die größere Unternehmenswelt?

00:25:10: bei den Endkunden oder als Infrastruktur im Hintergrund für Finanzinstitute?

00:25:14: Was würdest du sagen?

00:25:15: Ja das ist eine spannende Frage.

00:25:16: Die haben wir uns oft gestellt und ich glaube es ist gar nicht nötig dass wir heute entscheiden ob es die eine oder andere ist Denn beide werden eigentlich mit der gleichen Infrastruktur arbeiten.

00:25:31: Wir adressieren das dasselbe Problem, also es heißt wie bringt man intelligente Datenbasierte Investment und Risikosteuerung in eine Welt?

00:25:40: in der digitale Assets zunehmend relevant werden.

00:25:44: Und der institutionelle Mar, dass es BtoB-Geschäft ist für uns natürlich sehr spannend – das ist jetzt auch unser Fokus – in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten, weil wir dort mit Banken, Assetmanagers und Family Office sehr große Portfolios und professionelle Prozesse adressieren können.

00:26:03: Gleichzeitig ist der BtoC Ansatz ebenso wichtig Denn wenn man langfristig wirklich eine neue Art des Investierens ermöglichen möchte, muss diese Technologie irgendwann auch für eine breitere Gruppe von Anlegern zugänglich sein.

00:26:19: Und was sich aber unterscheiden kann ist die Art der Interaktion.

00:26:23: Ein institutioneller Kunde braucht andere Tools, andere Integration und andere Reporting Strukturen als ein Retail Investor.

00:26:33: Die technologische Basis, wie ich bereits gesagt habe, kann aber dieselbe sein Und das ist das, was wir mit unserer Infrastruktur planen für die nächsten Jahre.

00:26:41: Ja und ihr Produkt, das ist non-custodial also das Vermögen, das bleibt beim Investor und ihr als Traduier hat keine Kundengelder selbst.

00:26:53: Gleichzeitig schreibt ihr dass die regulatorische Lizenz einer der nächsten zentralen Meilensteine ist.

00:27:00: Wo liegt regulatorisch denn heute noch das größte Risiko für euer Geschäftsmodell?

00:27:04: Das größte Risiko sehe ich weniger darin, dass wir Kundengelder halten.

00:27:08: Denn genau das tun wir bewusst nicht, sondern vielmehr in der Frage wie unsere konkrete Tätigkeit regulatorisch angeordnet wird und welche Anforderungen daraus entstehen.

00:27:19: Unsere non-custodial Ansatz ist dabei ein wichtiger Bestandteil unseres Modells.

00:27:23: also es heißt das Vermögen bleibt beim Kunden bzw bei der jeweiligen Verwarstelle bei der Bank zum Beispiel, und wir wollen keine Kundengelder auf unsere Eigenbilanz nehmen.

00:27:35: Gleichzeitig bewegen wir uns natürlich in einem Bereich, in dem Technologie Finanzdienstleistungen und digitale Assets zusammenkommen Und genau diese Schnittstelle muss regulatorisch sehr sauber definiert sein.

00:27:49: Das heißt für uns, Regulatorik ist nicht etwas das man am Ende noch dazu baut sondern sie muss von Anfang an Teil des Produktdesigns sein und das ist das was wir auch machen eigentlich seit dem ersten Tag.

00:28:01: Wir arbeiten eng daran die entsprechenden Anforderungen zu verstehen und unser Modell so aufzubauen dass wir eskalieren können ohne später dann unsere gesamte Architektur wieder ändern zu müssen Und somit sich die Regulierung dabei nicht nur als Risiko.

00:28:19: Gerade wenn du mit Banken und institutionellen Kunden arbeiten willst, ist dann sauber regulatorisch auch ein Vertrauensfaktor.

00:28:27: Ja ich seit heute noch Pre-Revenue habe aber das MVP also eine Private Beta bereits gelohnt.

00:28:35: seit den institutionellen Gesprächen und die Runde wie Max war erwähnt hat über Eine Malenstein, der für TREDU alles verändert ist es die Zahlende Kunde.

00:28:48: Also erste Insti, die Lizenz oder habt ihr ein bestimmtes AOM, also Asset Under Management Ziel?

00:28:55: Oder ist das etwas ganz anderes?

00:28:56: Ja hier würde ich nicht einfach die erste Zahlendekunde sagen.

00:29:02: auf den freuen wir uns natürlich aber das klingt für eine Investment Story etwas zu klein.

00:29:07: gleichzeitig würde ich auch nicht einfach Asset under management nennen.

00:29:11: Wenn du mich auf einen einzigen Malenstein festnagest, dann ist es für mich nicht die Lizenz und auch nicht eine bestimmte Asset on the Management Zahl.

00:29:20: Es ist der Moment in dem ein Bank, ein institutioneller Kunde sagt wir wollen tatsächlich das einsetzen.

00:29:30: Wir wollen mit Purdue zusammenarbeiten um wir sind bereit dafür zu bezahlen also den Vertrag zu unterschreiben denn damit wird aus einer Technologie, aus unserer Technologie und einer Hypothese an echtes Geschäftsmodell.

00:29:44: Und das ist eigentlich der Mahlenstand, wo ich sage okay wenn es soweit ist dann sind wir gut unterwegs.

00:29:52: Jetzt öffnet ihr Treadoo über Omnium auch für neue Investoren.

00:29:58: Warum macht ihr diese Runde gerade jetzt?

00:30:01: Was macht ihr da mit dem Kapital dass ihr über die Plattform einnimmt?

00:30:04: Genau also die erste Finanzierungshunde haben wir erfolgreich abgeschlossen Und die Omniom-Kampagne kommt hinzu und zwar, damit wir nicht nur den Runway verlangen können.

00:30:17: Das ist natürlich immer ein wichtiges und ein schönes Ziel aber es geht viel mehr darum dass wenn alles nach Plan läuft, wenn wir das Produkt weiterbringen unsere Technologie, die Modelle Life Allidion erste Kunden gewinnen und die regulatorischen Voraussetzungen schaffen dann geht die Geschichte weiter.

00:30:38: Und da vor allem eben auch was Ressourcen betrifft etc.

00:30:42: Da ist es wichtig, dass wir Kapital haben und das wir den Fokus wirklich aufs Produkt, auf unsere Partner setzen können – und es bringt auch organisatorisch auch dem Team eine gewisse Ruhe um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

00:30:57: Natascha

00:30:57: vielen Dank für deine Zeit und das Gespräch!

00:30:59: Wir wünschen euch alles Gute und drücken die Daumen, dass die Kampagne auf Omnium einer vorgeht.

00:31:04: Besten

00:31:04: Dank an mich.

00:31:05: sehr gefreut und viel Erfolg!

00:31:07: Danke schön.

00:31:09: So, kommen wir zur Transaktion der Woche.

00:31:11: Und dies aus meiner Sicht ein sehr spannender Schweizer Detect Case im Bereich der Fusionsenergie.

00:31:18: Fusionality aus Lausanne hat eine Pre-Seedrunde mit über drei Millionen Schweizer Franken abgeschlossen und die Runde wurde angeführt von Founderful & Playful.

00:31:29: Der Kontext finde ich relativ wichtig.

00:31:32: Fusion ist gerade eines der spannendsten aber auch anspruchsvollsten Themen im Energiesektor überhaupt, weltweit fließt immer mehr privates Kapital in Fusion Startups weil Division enorm ist.

00:31:47: Langfristig saubere sehr leistungsfähige und grundlastfähige Energie zu produzieren.

00:31:54: Gleichzeitig ist der Weg zur kommerziellen Stromproduktion noch lange.

00:31:58: Viele Unternehmen bauen heute noch Demonstrationsanlagen, Testreaktoren oder einzelne Technologischichten für Fusionsreaktionen.

00:32:08: Genau deshalb entsteht jetzt eine neue Seri an Infrastruktur, Cases rund um Firmen die andere Fusionsteams unterstützen schneller zu entwickeln.

00:32:20: Und Fusionality sie setzen genau an dieser Stelle an das eben Fusionsreaktoren schneller ans Netz gebracht werden können dass Unternehmen bei Technologien mit den Fusionsunternehmen ihre Anlagen betreiben überwachen und analysieren können.

00:32:36: In magnetischen Fusionsanlagen wird ein extrem heißes Plasma mit starken Magnetfeldern eingeschlossen.

00:32:44: Dieses Plasma muss dann laufend gemessen werden und es muss verstanden werden, was da passiert.

00:32:50: Und in Echtzeit muss das gesteuert werden können.

00:32:53: Heizsysteme, Magnet Felder- und Brennstoffzufuhr müssen in Millisekunden reagieren können damit hier nicht ein großes Unglück geschieht.

00:33:02: Und genau dort liegt der Engpass.

00:33:04: Viele Fusionsteams, die bauen diese Operations-Infrastruktur heute noch selbst auf und oft ist das auch fast vom Grundauf, was sie das neu bauen.

00:33:14: Das führt zu Doppelspurigkeiten, höheren Kosten und massiv langsameren Entwicklungszyklen.

00:33:21: Und Fusionality will genau diese Schicht standardisieren und als integrierte Technologie für den Betrieb von Fusions-Devices anbieten.

00:33:31: Max, wie würdest du diesen Case einordnen?

00:33:33: Ja schon eine coole Socke dieser Case.

00:33:36: Ich meine, weil eben Funktionalität nicht direkt selbst einen Kraftwerk baut sondern versucht einer Ebene darunter anzusetzen.

00:33:44: sie bauen eigentlich die Infrastruktur die andere Fusions-Unternehmen brauchen um ihre Anlagen besser zu betreiben.

00:33:51: das ist aus Wänsche sich eben spannen weil der Markt einem einzelnen Reaktordesign steht oder fällt, sondern mit dem breiteren Trend das immer mehr Fusion Devices gebaut getestet und umdoptimiert werden müssen.

00:34:05: Man kann es eigentlich vereinfacht so formulieren wenn die Fusion Industrie schneller werden will braucht sie nicht nur bessere Magnete besser Materialien oder eine bessere Plasma Physik.

00:34:16: Sie braucht auch eine professionelle Operations Schicht also Systeme die Messdaten aufnehmen daraus den Zustand des Plasmas ableiten und helfen die Anlage stabiler, sicherer und effizienter zu steuern.

00:34:30: Genau diesen Teil will Fershnality liefern!

00:34:34: Also sind sie nicht einfach ein Software-Tool für Forscher sondern sind Sie wirklich hier für die breite Industrie Max?

00:34:40: Ja es

00:34:41: geht ja nicht nur um einen Dashboard oder eine Analysesoftware, Ferschnality spricht von integrierten Lösungen über Hardware und Software hinweg.

00:34:50: Es geht um Messung, Simulation, Dateninfrastruktur und auch die Kontrolle.

00:34:53: der Entscheine-Punkt ist dass diese Komponenten auf verschiedene Fusion Devices übertragbar sein müssen.

00:35:00: Also nicht jedes Mal ein Einzelprojekt für eine spezifische Anlage sondern einen wiederverwendbaren Stack damit jedem Deployment effizienter wird.

00:35:09: Und das ist eben dann diese Plattformgedanke, der hier in Spiel kommt.

00:35:12: Wenn verschnallt ihr einmal eine robuste Lösung für Messung und Kontrolle aufgebaut hat, kann sie bei weiteren Kunden mit weniger Anpassungen eingesetzt werden und in einer Branche, in der viele Teams ähnliche technische Probleme lösen müssen, kann so eine gemeinsame Infrastruktur sehr wertvoll sein.

00:35:30: Ja, schielen wir ein bisschen auf den Markt.

00:35:32: Gidu hast du dir den Markt näher angeschaut?

00:35:34: Was wissen wir darüber – auch über die Kunden!

00:35:36: Der Markt ist noch sehr früh, wird aber deutlich aktiver.

00:35:41: Fusion das war lange vor allem ein staatlich finanziertes Forschungsfeld, aber inzwischen fließt sehr viel privates Kapital in den Sektor.

00:35:49: In den nächsten acht Monaten zwanzig sechsundzwanzig sind bereits drei Komma Acht Milliarden US Dollar investiert worden und auch die Zahl privater Fusions Unternehmen hat sich in den letzten fünf Jahren auf mehr als fünfzig verdoppelt.

00:36:05: Gleichzeitig ist die Branche noch weit von einem normalen Kraftwerkbetrieb entfernt.

00:36:11: Viele Unternehmen bauen heute eben Demonstrationsanlagen, Testreaktoren oder einfach einzelne Technologischichten, die ein Problem im ganzen System lösen.

00:36:22: Sie sind also genau in der Phase, in der gute Operationsinfrastruktur extrem wichtig wird!

00:36:29: Und ja zu den Kunden, das sind natürlich zunächst alles mögliche Kunden für die Fusionality.

00:36:34: Das sind Unternehmen und Institutionen, die Fusion Devices bauen und betreiben.

00:36:39: also vielleicht sagt euch das was?

00:36:41: Die Tokamax oder Stellarotoren oder auch andere magnetische Fusionsanlagen von denen man wenn man sich etwas mit dem Bereich befasst schon einiges gehört hat.

00:36:52: Diese Kunden sind noch nicht klassische Kraftwerkbetreiber im heutigen Sinn.

00:36:57: Viele sind in der Entwicklungs- und Demonstrationsphase, aber genau dort entsteht der Bedarf.

00:37:03: Jede Anlage muss ihre Plasmen messen, simulieren und steuern und aus den Experimenten lernen.

00:37:11: Und wenn Fusionality diese Operationsinfrastruktur schneller und zuverleißiger betreiben kann dann beschleunigt das natürlich die Entwicklungsprozesse solcher Unternehmen massiv.

00:37:21: Ja und das Problem ist ubiquitär, also es ist wahrscheinlich bei vielen ähnlich.

00:37:25: Genau die einzelnen Designs dieser Reaktoren unterscheiden sich natürlich stark aber die Grundfrage ist immer die ähnliche was passiert denn mit dem Plasma?

00:37:35: Was bedeutet das für den Zustand der Anlage?

00:37:38: und man muss extrem schnell reagieren können und wenn jedes Team dafür die eigene Infrastruktur baut dann kostet extrem viel Geld, man verschwendet eigentlich Zeit und Fachkräfte werden gebunden die anderes tun könnten.

00:37:52: Aus meiner Sicht ist es ein sehr spannender Infrastruktur-Layer denn sich hier aufbauen der in dieser Industrie effektiv benötigte wird damit man hier Reaktoren noch in den nächsten Partikarten auf dem Markt bringen kann.

00:38:07: Max du hast dir kurz die History der Firma angeschaut.

00:38:10: wie sieht die aus?

00:38:11: Ja genau, die Firma wurde von Federico Felicio und Jonas Buchli gegründet.

00:38:15: Und bei diesem Case ist der Found Market Fit augenfällig.

00:38:20: Federico kommt aus Control Engineering und Plasma Physik war Andrepe Fell und am Swiss Plasma Center tätig und danach rund zweieinhalb Jahre bei Google Deep Mind.

00:38:28: Und Jonas Buchtli ist Electrical Engineer, er war Professor Andréthia und ebenfalls Senior Research Scientist bei Google deep mind.

00:38:37: Sie haben nun Ihre drei Millionen Präsidrunde mit fountifulen Play Fair im Co-Lead aufgenommen.

00:38:43: Das Signal ist hier weniger eine klassische Umsatzvalidierung, sondern eher eine Wette auf Timing und Founder Market Fit.

00:38:53: wenn die drei Millionen als reine Equity investiert wurde liegt die Bewertung gemessen unserer Cap Table Post Money bei ca.

00:39:00: zwölf Millionen.

00:39:02: Ja Max was macht ihr denn nun mit dem Kapital?

00:39:05: Das Kapital soll vor allem in den Aufbau des Gründungsteams in Lausanne und in Erste-Kundenprojekte fließen.

00:39:12: Für Schnellties such Profile wie Control Engineers, Plasma Measurement Specialists aber auch Software Engineers, die braucht es trotzdem noch!

00:39:21: Und das ist sehr gut, warum es geht?

00:39:23: Es geht nicht nur um Software sondern um eine multidisziplinäre Technologieplattform für reale Fusionsanlagen, also sehr kapital und personalintensiv.

00:39:34: Und deshalb natürlich die entscheidende Frage für mich ja wie schätzt du den Outlook eingehen?

00:39:39: Ja der Outlook ist natürlich groß aber sehr langfristig mit doch einigen technischen Risiken verbunden.

00:39:48: Fusion ist eine der schwierigsten Industrien überhaupt.

00:39:51: Die Kunden sind hochspezialisiert, die Verkaufszyklen können extrem lang sein und jede Device hat ihre eigenen Besonderheiten.

00:40:00: Fusionality muss deshalb zeigen dass die Technologie wirklich übertragbar ist und nicht bei jedem Kunden wieder zu einem maßgeschneiderten Beratungsprojekt wird.

00:40:10: Aber wenn das gelingt kann Fusionality an einer sehr wertvollen Stelle sitzen Nicht bei der Frage, welches Fusion-Design gewinnt.

00:40:20: Sondern mit der Frage welche Operationsinfrastruktur wie viele diese Designs brauchen?

00:40:26: Das kann ein kluger Ansatz sein weil man damit breiter am Wachstum der Branche partizipieren kann.

00:40:33: Für das Schweizer Ökosystem finde ich den Deal auch spannend, weil er mehrere Schweizer Stärken verbindet.

00:40:39: Ich meine schon mal die EPR-Fall und die ETH durch die beiden Gründer, dann Control Engineering AI, Deep Tech und Energie.

00:40:48: Wir sehen hier wieder ein Case der nicht einfach eine bestehende Software-Problem löst sondern ja eine Infrastruktur für eine neue Industrie aufbauen

00:40:57: will.".

00:40:57: Das ist doch ein guter Schlusswaggie!

00:40:59: Das wär's gewesen mit Burnrate dem Wissen seiner Podcast?

00:41:02: Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt abonniert doch den Newsletter und teilt diesen Netzwerk.

00:41:06: Vielen Dank fürs Reinhören.

00:41:07: wir wünschen euch wie immer ein schönes Wochenende und bis bald.

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