Episode #107 – SaaS Comeback? | Startup-Abwanderung | PitchBook VC Ranking | Europäische Robotik | VC als CEO | Adaptyv
Shownotes
Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo, jetzt willkommen zu Burn Raid dem Vise Insider Podcast.
00:00:07: Ich werde hier mit Giciu Fredi über die Start-up-Szene mit dem Schwerpunkt auf Venture Capital.
00:00:12: Folge hundred sieben steht an.
00:00:14: wir nehmen auf am Freitag den achtundzwanzigsten August um halb neun am vormittag.
00:00:20: Guy alles klar bei dir?
00:00:21: Ja auf jeden Fall.
00:00:22: ich freue mich aber eine extrem spannende Folge wie immer am freitagmorgen.
00:00:25: das ein guter start in den Endspurt der Woche!
00:00:27: Sehr schön.
00:00:28: was sind denn die Themen?
00:00:29: Ja, heute beschäftigen wir uns in der News mit einer Analyse von Strand Partners zu den Stärken und Schwächen des Schweizer Startup-Ekosystems.
00:00:40: Dann haben wir eine globale Pitchbookstudie zum VC Ranking aufgenommen.
00:00:45: als zweite News.
00:00:46: Und zum Schluss der News haben wir ein Sifted-Analyse zu europäischen Robotics Startups.
00:00:52: Als höherer Frage haben wir auch eine ganz spannende Erhaltung VCs werden plötzlich zu CEOs und Operators.
00:01:00: Ist das ein Zeichen, dass gute Investoren näher an operative Geschäfte müssen oder dass im VC-Modell irgendetwas nicht funktioniert aktuell?
00:01:09: Dann zum Schluss kommen wir zur Transaktion der Woche und diesmal haben wir die Fizik-Million Series A vom EPFL Spinoff Adaptive Bio aufgenommen.
00:01:20: Sehr gut!
00:01:20: Diese Podcast wird gesponsert von unseren Partnern Arivenches & Wenger Wirli.
00:01:26: Ja, bevor wir zu den News kommen noch ein Thema das an der Börse gerade für ziemlich viel Gesprächsstoff sorgt und zwar fragt man sich ist die große Saas-Krise denn vielleicht vorbei nach Monaten in den klassischen Softwareaktien unter der Sorge gelitten haben dass Kai ihr Geschäftsmodell angreift.
00:01:47: kam diese Woche plötzlich nun die starke Gegenbewegung.
00:01:52: Salesforce sprangen nach den Quartalszahlen an einem Tag um dreiundzwanzig Prozent.
00:01:57: Nach oben auch ServiceNow, Figma und Asana legten deutlich zu.
00:02:01: bei Cybersecurity waren die Ausschläge teilweise noch stärker.
00:02:05: Crowdstrike plus zwanzig prozent, Octa sogar plus neunundzwantig Prozent.
00:02:09: der Auslöse war allerdings nicht dass Salesforce plötzlich wieder extrem schnell wächst, darum so stieg nur um elf Prozent oder gar nicht sogar nur um
00:02:17: gut sechs
00:02:18: Prozent.
00:02:19: Entscheidend war viel mehr, da haben unsere Gespräche mit Analysten ergeben die Erwartung dass sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte wieder etwas beschleunigen könnte.
00:02:30: Die spannende Frage ist deshalb sind wir gerade wirklich eine Saas Renaissance oder einfach nur eine Gg gegen Bewegung nach einem extremen Ausverkauf, das werden wir in den nächsten Monaten dann erfahren.
00:02:43: Ja kommen wir zu der News der Woche!
00:02:45: Zweiunddreißig Prozent der jungen Schweizer Saarabstieren einen Wegzug aus Europa betrachten.
00:02:52: Das zeigt eine neue Studie von Strand Partners im Auftrag AWS, also Amazon Web Services.
00:02:59: befragt wurden, hundert-achtzig Schweizer Startups aus verschiedenen Branchen die höchstens zwei Jahre alt sind.
00:03:05: Und interessant ist vor allem warum diese Unternehmen über einen Weg zu nachdenken.
00:03:10: ganz oben steht das Thema Kapital.
00:03:12: Sechszig Prozent nennen eine bessere Verfügbarkeit von Finanzierung als Grund.
00:03:16: danach folgen tiefere Betriebskosten mit fünfzig Prozent und bessere bzw.
00:03:23: schnellere Möglichkeiten zur internationalen Skalierung mit einfünfzig Prozent.
00:03:27: Fast die Hälfte nennen zu dem günstige und besser versehbare Regulierung, und siebenundvierzig Prozent versprechen sich außerhalb Europas einen besseren Zugang zu globalen
00:03:38: Märkten.".
00:03:39: Und wohin würden denn diese Start-ups gehen?
00:03:41: Das haben wir nachgefragt, mit großem Abstand natürlich in die USA.
00:03:44: Rund sechzig Prozent derjenigen, die einen Weg zu geregen nennen, die Vereinigten Staaten.
00:03:50: als befolgt zog das Ziel dahinter kommen Ostasien mit neunzehn Prozent und die vereinigten aramischen Nämire rate also Dubai und Abu Dhabi mit vierzehn prozent.
00:04:02: Ja, jetzt kann man nicht sagen, die Schweiz steht innerhalb Europas gar nicht so schlecht da.
00:04:05: Europaweit denken laut dieser Untersuchung sogar, dass es über einen Wegzug nach... Aber gerade für die Schweiz ist es trotzdem interessant, weil wir uns ja gerne als sehr guter Standort für Innovation und Deep Deck verstehen.
00:04:20: Die Studie zeigt aber auch eine andere Seite, muss man klar sagen.
00:04:23: Die Unternehmen, die bleiben wollen, nennen als größten Vorteil der Schweiz ihre starke Einbindung in das lokale Ökosystem also mit Unis, mit Accelerators oder anderen Startups.
00:04:35: Über fünfzig Prozent schätzen den Zugang zum europäischen Markt und immerhin knapp fünfzig prozent nennen die verfügbarkeit von pension gross capitals grund in der schweiz zu bleiben.
00:04:46: wir haben also ein etwas disperses bild.
00:04:49: für die einen ist finanzierung ein grundzugehen für die anderen ein grund zu bleiben.
00:04:56: ja gieh was liest du aus diesen zahlen heraus?
00:04:59: Ist das ein ernsthaftes warnsignal für den schweizer standard standort?
00:05:04: oder gehört diese Mobilität, diese internationaler Mobilität bei amizonierten Start-ups einfach dazu?
00:05:11: Ja ich meine als erstes muss man sagen wir müssen solche Zahlen immer ernst nehmen.
00:05:15: Ich meine das sind die Meinungen von Gründern und Gründen die da effektiv aus der Schweiz vielleicht abziehen möchten.
00:05:22: aber dramatisieren würde ich das jetzt auch nicht.
00:05:24: so ein entscheidest ja auch nicht einfach gefällt höchgemorgen in den USA weil es dort besser ist muss man sich zuerst dann auch wieder das Ökosystem aufbauen.
00:05:32: Dementsprechend hat es doch auch viel Positives in diesem Report, wie du jetzt auch erwähnt hast.
00:05:38: Ein Founder der von Anfang an global denkt, er wird sich selbstverständlich fragen wo finde ich meine Kunden?
00:05:44: Wo finde ich das Kapital und wo kann ich die besten Leute einstellen?
00:05:49: Und gerade bei einem Unternehmen dass einmal Milliarden werden sein soll, also einem richtigen Eventual Case ist es völlig legitim den Standort immer wieder zu hinterfragen.
00:06:00: Also nicht nur in den nächsten zwei Jahren sondern auch im Jahr zwei bis vier, vier bis sechs muss man ständig machen damit man gut aufgestellt ist.
00:06:08: aber was mich bei den Zahlen doch etwas beschäftigt das die Reihenfolge der Gründe wie so jemand abwandern will.
00:06:15: und hier ist klar die Nummer eins das Kapital und dann die Nummer drei die Skalierung.
00:06:21: und da sind eigentlich genau Die beiden Dinge bei den Europa und die Schweiz seit Jahren sich darüber beklagt, dass wir hier besser werden müssen.
00:06:31: Aber scheinbar sind wir einfach noch nicht besser geworden!
00:06:34: Ich meine, in der Schweiz sind wir hervorragend darin Technologien und Unternehmen zu erzeugen – die ETA, die EPFL und weitere Universitäten.
00:06:45: Unsere Forschungslandschaft funktioniert eigentlich sehr gut.
00:06:48: aber die entscheidende Frage ist wenn wir diese Innovation weiter denken, schaffen wir es auch diese Firmen großzumachen.
00:06:56: Wer hier ein Start-up gründet seine Forschung hier macht und vielleicht sogar öffentlich mitfinanziert wird und dann für die Wachstumsphase in die USA zieht, nur ein Teil der Wertschöpfung hier behalten.
00:07:09: Und das tut natürlich dem Schweizer Markt doch extrem weh, finde ich.
00:07:12: und es finde ich immer extrem schade wenn die Firmen plötzlich dann einfach in den US anziehen, die Gründer sind weg, die Löhne waren, das bezahlt und der Exit wird dann vor allem von US Investorn dominiert.
00:07:24: Ja, das Spannende ist ja, dass sechzig Prozent einen fehlendes Kapital aus Grund fürs Gehen gleichzeitig nennen.
00:07:28: fünf oder vierzig Prozent, derenjenigen bleiben die Verfügbarkeit von, wenn schon Grosskapitel als Vorteil der Schweiz.
00:07:33: ja wie passt das jetzt zusammengehen?
00:07:36: Das zeigt ja gerade, dass man nicht sagen kann in der Schweiz gibt es einfach kein Kapital oder es gibt ausreichend Kapital.
00:07:43: Wir haben hier hundertfünf Prozent Antworten die irgendwie ein bisschen wirklich nicht zusammenstehen.
00:07:49: aber ich glaube das hängt halt stark zusammen in welcher Phase und im welchem Sektor du bist ob du Kapital finden kannst oder nicht.
00:07:58: Ein sehr frühes Start-up.
00:08:00: für die gibt es mittlerweile sehr viele Möglichkeiten, an Geld zu kommen und sich zu finanzieren.
00:08:06: Ich meine, es gibt viele Business Angel Groups oder eventuale Systemes zu Partnern.
00:08:11: Da gibt's immer wieder Events am vierzehnten September.
00:08:14: Übrigens ist die nächste Veranstaltung, wo auch wieder Top-Startups pitchen können.
00:08:19: Dann gibt's Seedfonds Family Offices und Ziegfördereinstrumenten, die den Firmen das nötige Anschubskapital zur Verfügung stellen.
00:08:28: Aber wenn du eben dann plötzlich gut weichst und fünfzig, hundert oder zweihundert Millionen Franken brauchst.
00:08:35: Dann verändert sich die Situation und zwar dramatisch.
00:08:38: Und dank Konkurrenzierst du nicht mehr nur mit den Schweizer Startups um Kapital sondern mit Unternehmen aus dem Silicon Valley London oder auch aus dem Nahen Osten?
00:08:47: Und dort gibt es diese größeren Fonds, die teilweise sogar schneller entscheiden als kleine Schweizefonds und Investoren, die halt auf das aggressive Wachstum setzen.
00:08:56: Und dementsprechend muss man sich schon hinterfragen, ist man in der Schweiz am richtigen Standort damit die Firmen dann auch hier investieren?
00:09:03: Deshalb ist für mich die entscheidende Diskussion nicht nur ob die Schweiz genug Kapital hat sondern viel mehr hat sie genug Kapitel um die besten Unternehmen durch die Scale-Up-Phase zu finanzieren und sie als Schweizer Unternehmen großzubringen.
00:09:21: Und das ist für mich ein großer Unterschied, wie siehst du das Max?
00:09:24: Ja ich glaube es ist ein bisschen der Nukleus dieser Meldung.
00:09:27: also die Zahl von ca.
00:09:28: thirty-two Prozent klingt schon ein bisschen krass und ich glaube schon dass man das nicht unterschätzen darf.
00:09:33: aber die Studie sagt ja nicht, dass ein Drittel der Schweizers Arbeitsmorgen die Koffer packt.
00:09:37: Sie sagt, dass sehr viele junge Unternehmen den Standort schweiz im globalen Webbewert aktiv hinterfragen was auch fair ist.
00:09:44: oder Und eigentlich zeigen die Antworten ziemlich klar, wo die Baustellen liegen.
00:09:48: Also Kapitalkosten und internationaler Skalierung.
00:09:50: Ich glaube das ist klar, das ist evident.
00:09:53: Gleichzeitig besitzt sich Schweiz sehr starke Argumente um den Eben hier zu halten.
00:09:58: Das muss ich nicht aufzählen, das kennen wir alle oder... Die Herausforderung ist deshalb gar nicht, es da überhaupt zu gründen.
00:10:06: Da sind wir sehr gut darin.
00:10:09: Anspruchsvollere Aufgabe lautet, wieso haben wir dafür, dass aus Schweizer Startups auch Schweizer Scale-Ups werden und dass sie nicht genau dann gehen wenn sie wirklich groß werden.
00:10:18: Das ist glaube ich so ein bisschen die Übungsanlage und das sollten wir uns aktiv fragen und uns Gedanken darüber machen.
00:10:26: Gut, gehen wir von den Startups zu den VCs!
00:10:30: Pitchbook hat ein neues Global Ranking der erfolgreichsten Venture Capital Firmen veröffentlicht Und die Namen an der Spitze überraschen natürlich nicht besonders.
00:10:39: Index Ventures, Axel und Sequoia gehören zur absoluten Spitzengruppe.
00:10:45: Viel interessanter als die Namen finde ich aber die Frage wie misst man eigentlich ob ein WC gut ist?
00:10:51: Pitchbook hat dafür mehr als siebenundreißig tausend Menschen Capital Firmen weltweit analysiert und daraus die Top-Fünfzig ermittelt.
00:10:59: Und anders als bei vielen Rankings geht es hier nicht darum wer den größten Fond hat, wer die bekannteste Brand ist oder wer die meisten Unicorns auf seiner Webseite auflistet.
00:11:10: Pitchbook schaut auf drei Faktoren, erstens die Exit Rate also welcher Anteil der Investments tatsächlich in einen Verkauf Buyout oder IPO endet.
00:11:21: zweitens die Flow On Rate also wie viele Unternehmen schaffen es nach einer vom Investor angeführten Runderschwitte erneut Kapital aufzunehmen?
00:11:31: und drittens Das Bewertungswachstum, also wie stark steigt die Bewertung eines Startups zwischen der Runde, die der WC angeführt hat und den nächsten Finanzierungsrunden.
00:11:41: Die Idee dahinter ist eigentlich klar ein guter WC sollte nicht nur ein einziges Facebook oder Google Import Full haben sondern über viele Investments hinweg konstant gute Ergebnisse produzieren.
00:11:52: Und das Ranking zeigt gleichzeitig wie stark die Venture Capital Welt weiter von den USA dominiert wird.
00:11:59: Top-Fifty sitzt in den
00:12:01: U.S.A.,
00:12:02: davon allein in der Bay Area, in San Francisco.
00:12:07: In den globalen Top-Ten gibt es nur einen Investor außerhalb des USA.
00:12:10: Das ist Index Ventures aus London und ursprünglich aus Genf.
00:12:14: Da können wir auch ein bisschen stolz sein.
00:12:17: Wir Schweizer wissen nicht, dass Index eigentlich nicht viel mit Genf am Hut hatte, die schon von Beginn weg von London und den USA operierten.
00:12:27: In Europa liegt ein Index, ebenfalls vorelogisch weiße Gefolge von Baldurton Capital und Global Founders Capital aus Deutschland.
00:12:35: Für mich ein bisschen überraschen weil die letztgenannten ja nicht mehr sehr aktive so zumindest nicht mehr nach außen.
00:12:41: in Serativ kann es sein dass Global Founder Capital immer noch sehr aktiv ist aber nicht mehr groß kommuniziert was sie machen.
00:12:47: also zwei interessante Fragen hier erstens ob dieses Ranking tatsächlich misst, wer die besten VCs sind.
00:12:55: Das müssten wir aufnehmen.
00:12:56: und zweitens warum trotz des Wachstums des europäischen Ökosystems die amerikanischen Fonds weiterhin so dominant sind in Brackets.
00:13:04: für mich fehlen auch die chinesischen VCs.
00:13:06: ich meine gibt es einige ganz große folgereiche.
00:13:09: die kommen da gar nicht vor.
00:13:11: auch ein großes Fragezeichen abgie.
00:13:12: fangen wir doch bei der Methodika.
00:13:14: Kann man anhand von Exitsvollauanrunden und Bewerftungsscheigerungen tatsächlich sagen, wer ein Guter wie sie ist?
00:13:21: Das ist eine extrem gute Frage.
00:13:24: Man kann sagen, es ist auf jeden Fall besser als einfach mal die Fondgröße anzuschauen.
00:13:28: Das heißt eigentlich wäre das gut im Fundraising oder die Anzahl Unicorns zu zählen, die jetzt ein VC-Investor investiert hat.
00:13:35: Es gibt hier ganz viele Fonds gerade zum Letzen eben zu Unicorn Investments.
00:13:40: Sie sagen hey wir wollen einfach in alle Unicorn investieren weil da eine Signalwirkung gegen Außen gibt und dann plötzlich einen Flywheel entsteht weil sie's eben geschafft haben mit Unicorn zu investieren und da schaut eigentlich dann niemand drauf.
00:13:53: viel zu viel bezahlt in einem Secondary, das jetzt eben ein paar Aktien kaufen konnten und was war die Rendite da?
00:13:59: Also würde ich schonmals auch in der Sicht besser als einfach mal auf nur wenige Kennzahlen zu schauen.
00:14:05: Aber ich werde gerade mit dem Begriff besser wie sie doch sehr vorsichtig sein.
00:14:11: Nehmen wir die Follow-On Rate.
00:14:13: wenn ein Unternehmen nach der Runde wo man das erste Mal investiert hat nochmal Geld aufnimmt ist es schon erstmal positiv.
00:14:21: Aber es ist nicht automatisch klar, ob dann ein gutes Unternehmen daraus wird oder dass es einen guten Return gibt.
00:14:28: Ich meine, es gibt viele Investoren eben auch gerade in dieser Klasse der besten Investoren.
00:14:32: die haben sehr große Fonds und die investieren per se mal ein zweites Mal in die Firma auch wenn sie distress ist und das heißt dann sind ja alle mal eigentlich hundert Prozent oder fünfundneinzig Prozent davon werden einfollowern Investment kriegen also eigentlich schon eine kritische Größe um zu monitorn Und das auch einig beim Bewertungswachstum.
00:14:53: Ich meine, gerade im Jahr zwanzig und zwanzigeinundzwanzig haben wir teilweise einfach enorme Fähnab vom logischen Markt in Bewertungen gesehen.
00:15:04: Die wurden einfach drastisch in die Höhe gepusht und das bedeutet dann auch nicht... am Ende viel Geld verdient, weil vielleicht ist das dann eben ein Downround Exit und da verkaufen wir uns aber plötzlich nachdem man eigentlich eine sehr schöne Story auf dem Papier für ein paar Jahre gezeigt hat unter den Preisen, für denen man investiert hat.
00:15:23: Also Bewertungswachstum ist hier auch kritisch zu nehmen, aber sicherlich doch eine gute Größe die man mal aufnehmen kann.
00:15:31: Und was mir aber komplett fehlt im Ranking sind die tatsächlichen Vorreturns, also DPI Distributions per Interest.
00:15:41: Also viel Geld dann wirklich an die Investoren zurückgeflossen ist.
00:15:45: und auch langfristig was ist der TV PI?
00:15:49: Und das Problem ist hier natürlich diese Daten, diese zwei Kennzahlen... Erhält man bei Privaten, wie sie von uns eigentlich gar nicht.
00:15:59: Zudem gibt es keine öffentlichen Register oder Auskünfte und vielleicht hört man dann mal etwas von einem Alp in einem Phone, der performt hat, aber wir als Branche müssen das ja nicht reporten.
00:16:10: Dementsprechend wäre das extrem schwer vergleichbar und vielleicht die besten würden da jetzt eine Aussage machen, aber sonst eigentlich gar nichts mehr.
00:16:18: Jetzt würde ich sagen, dass Ranking etwas Relevantes ist nämlich wie erfolgreich ein Investor darin ist, Unternehmen von einer Finanzierungsstufe zur Nächsten zu bringen.
00:16:28: Aber es müssen nicht vollständig wer seinen Investoren am meisten Geld zurückgibt also eigentlich der beste, wie sie
00:16:34: ist.
00:16:35: Und das zweite Punkt.
00:16:37: Der Top-Fifty kommt aus den USA.
00:16:39: Europa baut seit Jahren ein größeres Visier-Ökosystem auf.
00:16:42: Das wissen wir.
00:16:42: Warum ist der Abstand immer noch so groß?
00:16:45: Ja, wir sprechen immer wieder darüber wie sie hat ein Flywheel und es ist ein extremes Flywheel-Geschäft.
00:16:51: Die besten Fonds bekommen Zugang zu den Besten Gründerinnen und Gründen.
00:16:55: Die Zeugen die besten Returns und diese Returns sind dann wiederum die besten Limited Partners an und noch mehr Kapital in der nächsten Fond.
00:17:05: Und damit können diese Fonds, die eben da schon lange auf dem Markt sind, wiederum mit dem nächsten Fonds... Nächste Generation von Top-Unternehmen investieren.
00:17:15: Sequoia, Excel und andere große US-Fonds bauen diesen Kreislauf teilweise seit Jahrzehnten auf.
00:17:22: Das sind uns die USA schon massiv voran wie sie es dort mehrere Dekaten für Europa entstanden und professionellisiert wurden.
00:17:33: Und dann haben sie noch einen weiteren großen Vorteil, der Heimmarkt in den USA.
00:17:37: Der ist halt einfach riesig!
00:17:38: Da entsprechen wir von Hunderten, von Millionen Menschen und in Europa vielleicht Deutschland mit, da sind das achtzig Millionen oder so fast neunzig Millionen Leuten.
00:17:48: Das ist einfach schon mal ein kleiner Markt als in den US-Sandau müssen Sie internationalisieren.
00:17:53: Also ein großer Vorteil.
00:17:55: Und was es auch nur zu sagen gibt... Ein Schweizer unter Pärscher gründer die denken viel früher über verschiedene Länder nachsprachen.
00:18:04: Und dann sind auch die Regulierungen und die Märkte, die sie da genau analysieren müssen.
00:18:09: Deshalb finde ich Index sehr interessant.
00:18:12: Sie zeigen das ein ursprünglich europäischer Investor durchaus global ganz oben mitspielen kann.
00:18:19: Dafür müsste Index eben auch ganz früh global denken und stark in die USA gehen.
00:18:25: Das ist vielleicht die größere Lektion für europäische VCs.
00:18:29: Wenn du globaler Returns möchtest, dann kannst du irgendwann nicht einfach nur als regionaler Investor aktiv sein.
00:18:37: Sondern musst dich stark international orientieren und auch deine Firmen internationalisieren.
00:18:42: Ja Max, drehen wir das mal ein bisschen
00:18:44: um
00:18:45: und zwar auf die Sicht eines Gründers.
00:18:48: Das zwei Termsheets vor dir.
00:18:50: eins kommt von einem Visa aus dieser globalen Top-League also den Top Fifty.
00:18:55: nehmen wir mal
00:19:16: Ja, ich würde nicht automatisch den großen Namen nehmen.
00:19:19: Gut das muss sich jetzt nicht sagen, gell?
00:19:21: als Schippe von Coio Capital.
00:19:23: Die entscheidende Frage wäre für mich natürlich, was brauche ich in dieser Phase aus der Sicht des gründersten Gründeren?
00:19:29: Wenn ich ein Unternehmen baue bei dem die nächsten zwölf Monate vor allem davon abhängt, die richtigen fünf Leute einzustellen und die ersten zwei Sekunden zu gewinnen kann der kleinere extrem engagierte Investor vielleicht wertvoller sein.
00:19:42: wenn ich aber in einen globalen Markt gehe und in zwölfen Monaten eine hundert Millionen Runde brauchen kann ein Name wie Index Axel oder Sequoia natürlich einen wichtigen Unterschied machen.
00:19:53: Brand hat ein realen Wert, das ist klar.
00:19:57: Das hilft nicht beim Recruiting bei Kunden und Medien aber natürlich auch bei der nächsten Finanzierungsrunde.
00:20:03: Das hört man immer wieder von Start-ups die eben von Sequoia finanziert wurden.
00:20:06: Deshalb würde ich nicht fragen als Founder wer steht höher im Ranking sondern welcher Investor erhöht die Wahrscheinlichkeit dass wir in den nächsten zwei oder drei kritischen Meilensteinen erreichen?
00:20:18: Ja, und manchmal ist das eben vielleicht schon der große Brand.
00:20:21: Aber manchmal ist es auch genau der kleine Investor.
00:20:25: Das würde ich genauso unterstützen.
00:20:28: über das Erläutertasten.
00:20:29: Ich glaube, der richtige Take-away aus diesem Pitchbook Ranking ist, dass Index, Axel und Sequoia weit oben stehen, bestätigt zunächst, dass den Markt ohnehin schon mal vermutet.
00:20:42: Spannender ist eigentlich das Pagebook auch versucht, die Wiesequalität nicht nur über Reputation und Fondgröße zu definieren sondern eben über messbare Investment-Aukams.
00:20:53: Gut kommen wir zur dritten News!
00:20:55: Und zwar ist uns eine Sifted Studie zugeschickt worden und sie haben eigentlich die Investmentdaten für europäische Roboticsarabs angeschaut fürs erste halbe Jahr und immerhin sind es rund zwei Kommassiven Milliarden Euro bei Robotics Start-ups eingesammelt worden, das ist mehr Geld als in den gesamten zwei Jahren davor zusammen.
00:21:17: Natürlich steht ein Teil davon in wenigen sehr großen Runden aber auch die Zahl der Deals ist gestiegen.
00:21:22: also es ist eben nicht nur einen einzelnen Ausreißer, der es ausmacht sondern die Breite ist sehr sehr positiv.
00:21:28: noch spannend finde ich aber wer plötzlich investiert ist indem nicht nur klassische VCs sondern immer mehr große Unternehmen also Co-Adventure Capital Firmen, die einsteigen.
00:21:38: Im ersten halben Jahr waren laut Sifted-Einundreißig Corporate Investoren bei Europäischen Robotics aktiv.
00:21:44: Das ist der höchste Wert seit Siftet diese Daten erfasst und sieben Corporates Investoren, die schon früher in europäische Robotics investiert hatten haben im ersten Halber erneut zugeschlagen.
00:21:57: Vierundzwanzig waren zum ersten Mal mit von der Partie.
00:22:01: Besonders auffällig sind Unternehmen außer Chip und Koi Infrastrukturwelt.
00:22:06: Eigentlich ist es auch logisch, wenn Kai tatsächlich aus dem Bildschirm herauskommt und in Maschinen, Fabriken, Autostronen und humanoider Roboter wandert.
00:22:15: Dann brauchen diese Systeme Chips, Computersensoren und sehr viel Infrastruktur.
00:22:20: wir haben in den letzten Podcasts auch darüber berichtet!
00:22:25: Ja, und Unternehmen die heute die Infrastruktur für generative Kai liefern wollen deshalb möglicherweise auch bei der nächsten Plattform früh dabei sein.
00:22:33: Deshalb auch diese Investments und Europa hat plötzlich eine interessante Ausgangslage.
00:22:39: Deutschland noch die Schweiz haben starke Robotik- und Industriesektoren hervorragende technische Hochschulen und eben echte spannende industrielle Kunden.
00:22:49: Und ja, deshalb hat auch Sifted schon vor einigen Monaten die Frage gestellt Könnte Robotik tatsächlich ein Technologiesektor sein, in dem Europa weltweit führend wird?
00:23:01: Jagi, warum sehen wir gerade jetzt diesen Run auf Robotik.
00:23:06: Ist Physical AI tatsächlich die nächste große Welle nach Generative KI oder haben Investoren einfach das nächste Password entdeckt?
00:23:16: Natürlich schon ein schönes Passwort, es klingt ja auch superphysical AI.
00:23:21: Und natürlich gibt es einen Hype hier rundherum, aber darunter liegt eine sehr reale technologische Veränderung und deshalb würde ich jetzt sagen das ist nicht einfach nur ein Hype.
00:23:32: Die letzten Jahre haben gezeigt wie stark KI drin geworden ist Sprache, Bilder oder Videos zu verstehen.
00:23:39: Der nächste Schritt der ist nun schon etwas logisch kann einem Modell nicht nur verstehen sondern auch in der realen Welt handeln.
00:23:47: und damit kommen wir eben zur Robotik.
00:23:50: Gleichzeitig sind auch einige andere Dinge zusammengekommen, Sensoren sind besser geworden und günstiger Computers leistungsfähiger geworden.
00:23:58: Modelle können viel besser generalisieren und Unternehmen haben gleichzeitig einen enormen Druck auf erlegt erhalten Prozesse zu automatisieren um Effizienz zu steigen.
00:24:10: Gerade in Europa kommt noch hinzu der Arbeitskräftemangel über den eigentlich jede Branche klagt und unsere Wirtschaft darunter
00:24:18: echtzt.
00:24:19: Und wenn du deshalb ein Roboter bauen kannst, der tatsächlich Zuverlässige in einem Fabrik, einem Lager oder auf einer Baustelle arbeitet.
00:24:28: Dann gibt es einen sehr klaren Business Case mit einem einfach definierten ROI und deshalb finde ich jetzt doch klar dass das ein sehr spannender Bereich ist.
00:24:40: Weiterspannend muss man auch sagen es hat auch Corporate Investoren die jetzt hier investieren Nvidia Amazon Samsung Und Industrieunternehmen, die investieren jetzt auch relativ viel in physical AI und nicht nur weil sie eben einen guten Financial Return suchen.
00:24:59: Diese Unternehmen, die fragen auch hey wo wird diese Technologie in fünf oder zehn Jahren gebraucht?
00:25:05: Wenn es ein Chip- und Infrastrukturunternehmen mehrfach in Robotik investiert ist das für mich schon ein Signal dass dieses Markt strategisch ernst zu nehmen ist.
00:25:16: Ja genau, aber ich bin auch ein bisschen skeptisch da.
00:25:18: Es ist für europäische Robotics Start-ups wirklich nur positiv wenn immer mehr große Corporates investieren und es besteht irgendwann auch die Gefahr dass die Start ups abhängen werden von den Corporats, sei das technologisch, kommerziell oder sogar eben strategisch?
00:25:33: Das Risiko gibt es definitiv.
00:25:35: Ich meine wir haben ja kürzlich gerade über seven miles Robotics bzw.
00:25:40: River diskutiert in Schweizer Robotics Startup, wo früh Amazon eingestiegen ist und das dann relativ fresh auch übernommen haben.
00:25:48: Sicher ein guter Deal für die Gründer.
00:25:50: Vielleicht wäre es für das Ökosystem hätte das Unternehmen noch viel weitergehen können und einen massiv besseren Exit machen können, wenn sie unabhängig von Anfang an geblieben wären.
00:26:00: Man muss sagen, ein Corporate Investor kann unglaublich wertvoll sein!
00:26:04: Er kann die Kunden bringen, er kann den Zugang zu Supply Chains geben, Hardware liefern... bei der Produktion helfen oder ein Produkt in einen bestimmten Vertrieb integrieren.
00:26:15: Das haben sie ja alles aufgebaut und da können Sie natürlich einfach zwei, drei Knöpfe drücken und dann funktioniert das auch für den Startup.
00:26:22: Gerade bei Hardware ist es manchmal sogar wertvoller als nur ein großer Check ohne Idee wie man jetzt die Challenges von einem Hardware-Start up effektiv umsetzt.
00:26:35: Aber wie vorhin erwähnt ein Corporate Investor Häufig doch auch noch eine zweite Agenda.
00:26:42: Er will früh Zugang zu deiner Technologie, er will wissen wohin sich dem Markt bewegt.
00:26:47: Vielleicht möchte ich irgendwann eben eine strategische Partnerschaft eingehen oder dich übernehmen und für das Start-up kann es dann problematisch werden.
00:26:56: wenn ein Investor zudominant wird, beispielsweise ein großer Chipanbieter investiert stellt sich die Frage Kann ich danach genauso gut mit einem Konkurrenten zusammenarbeiten?
00:27:06: Oder habe ich da einen starken Lock-in, z.B.
00:27:08: bei NVIDIA oder beim anderen Play?
00:27:10: Also wenn ein großer Industriekonzern ABW einsteigt, steckt das dann potenzielle Kunden aus derselben Branche ab weil die plötzlich Insights haben ins Geschäft und in den Interessen von ihren Konkurrenzen.
00:27:22: Deshalb würde ich als Founder immer darauf achten dass ein Corporate Investor strategische Vorteile bringt aber dass man keine strategische Abhängigkeit schafft.
00:27:32: Am besten hast du wahrscheinlich eine gute Mischung zwischen Visis plus strategische Investoren.
00:27:38: Hier vielleicht noch gegänzt einem Strategien würde ich nie ein Veto-Rechter in irgendeiner Form gewähren, wenn er investiert wird dann macht man sich wirklich plötzlich abhängig von einem Investor der nicht nur die gleiche Agenda hat also die Firma groß zu machen und zu einem
00:27:56: möglichst
00:27:56: hohen Preis zu verkaufen.
00:27:59: Ja Max, mal die große europäische Frage Bei Softwareunternehmen und KI laufen wir in den USA einfach hinterher.
00:28:09: Bei der Robot haben wir Industrie, Maschinenbau, ETH, EPFL, TU München und viele potenzielle Kunden direkt vor der Haustür.
00:28:18: Ist es eine der wenigen Kategorien, in denen Europa tatsächlich einen strukturellen Vorteil gegenüber dem Silicon Valley haben könnte?
00:28:26: Naja!
00:28:29: Ich kann dir keine Antwort geben, ich weiß es nicht.
00:28:31: Es ist sicher so dass Europa gute Karten hat, vor allem im Vergleich zu anderen Themen aber eben... ...ich meine es braucht schon viel um hier kategorielliter zu sein.
00:28:41: du brauchst Maschinenbau, Elektro-Technik, Produktionssensorik und sehr viel Knowhow darüber wie eben physische Prozesse wirklich funktionieren oder und das können wir schon sehr gut in europa dieses engineer getriebene arbeiten.
00:28:53: das liegt uns natürlich auch wenn ich meine wir haben Mit der ETA und nach der EPFEL in der Schweiz, weltweit führende Forschung.
00:29:00: Und daraus entnehmen wir auch Unternehmungen wie Aynibotics, Gravis Robotics oder River Dresses erwähnt entstanden.
00:29:06: In Deutschland hast du gleichzeitig einen riesigen industriellen Kundenmarkt.
00:29:10: Das ist schon ein Standortvorteil oder zumindest kein Standortnachteil.
00:29:15: Ja aber wir wissen ja um das europäische Problem.
00:29:18: Wir haben uns schon besprochen heute skalieren.
00:29:21: Und ja, wenn die Firma dann irgendwann mal Milliarden für Produktionen, Expansion und Infrastruktur braucht muss dieses Kapital vorhanden sein und zwar sehr schnell mit einem hohen Cadence oder?
00:29:32: Und dort ist dann schon halt.
00:29:35: dann mache ich ein großes Fragezeichen Wenn ich jetzt sehe was die Geschwindigkeit von Kapital in den US an und auch in China ist Dann ist das eine andere Liga.
00:29:46: also Von dem her ist es schon eine Schade, wie wir ... Ich habe diese Woche lang mit einem großen LP geredet und der war ein bisschen frustrierbar.
00:29:55: Er hat einfach gesagt, eigentlich hätten wir in Europa eine sehr gute Ausgangslage.
00:29:59: Wir machen nichts draus und so unrecht hat er da leider nicht gut.
00:30:04: Wir bewachten das Ganze weiter!
00:30:06: Spannende Studie von Sifted.
00:30:07: vielen Dank ich glaube sehr aussagekräftig.
00:30:10: jetzt kommt es eben auf die Zukunft an was wir daraus machen.
00:30:16: Diese Folge wird präsentiert von Ari Ventures, dem Berner Business Angel Club.
00:30:21: Ari Venture bringt ambitionierte Schweizer Startups mit erfahrenen Investoren zusammen die mehr bieten als nur Kapital – ein starkes Netzwerk echte Expertise und Hands-on Support für die entscheidenden frühen Schritte!
00:30:35: Wenn ihr als Start-up wachsen wollt oder als Investor Zugang zu den spannendsten Frühphasendeals sucht, dann bewerbt euch für unsere nächste Veranstaltung unter www.areventures.ch.
00:30:48: Wenger und Willi – Ihre Partnerkanzlei für Startups.
00:30:51: Ob Gründung, Finanzierungsrunde oder Exit?
00:30:54: Startups stehen vor komplexen rechtlichen Herausforderungen.
00:30:57: Wenger und Vieli begleitet Gründerinnen und Gründern in jeder Phase ihres Unternehmens mit maßgeschneiderte Beratung zur Gesellschaftsrecht, Finanzierung, Steuerfragen und IP-Schutz.
00:31:12: Gut!
00:31:12: Wir haben eine Hörfrage von Janis aus Luzern erschreibt.
00:31:17: Ich stelle fest... Wie sie es werden plötzlich sich aus und Operators?
00:31:21: ist das ein Zeichen, dass gute Investoren näher an so operative Geschäfte müssten oder dass im VC-Modell etwas nicht funktioniert.
00:31:29: Ja der Hintergrund glaube ich ist ein spannender Trend in Europa Und das hat man in der Tat jetzt ein paar mal gesehen in den letzten Wochen.
00:31:38: Das eben wie sie die Seiten wechseln.
00:31:41: Sie übernehmen operative Rollen in ihren eigenen Portfolofirmen und bleiben aber immer noch investieren, also sie treten dann zum Teil nicht aus den VCs raus.
00:31:51: Zum Teil schon.
00:31:51: ein prominentes Beispiel ist Judith Dada von Visionaries die bei Langdog Cocio wird und gleichzeitig als Singaporen bei Visionaries weiterinvestiert.
00:32:01: Sie kennt Langdog seit der Prisid Runde.
00:32:04: auch Carmen Alfonso Rico Gründerin des Angel Investors Coa ist bei ihrem Portfolio Unternehmen fragtile als WP Business Operations eingestiegen und bleibt Investoren.
00:32:16: Ja, Guy is das für dich die nächste Evaluationsstufe eines guten VCs oder eigentlich ein Wahnsignal für das Modell?
00:32:24: Ich schau es jetzt mal mit der positiven Brede an und würde sagen ist eher eine Evolution also ein Wahnsinnahl.
00:32:30: ich mein das klassische VC-Modell gerade in Europa.
00:32:34: das war lange havoc im Kapital.
00:32:36: Vielleicht nehmen wir ein Board, da wir öffnen einen wenigen Netzwerken und dann lassen die Gründer machen.
00:32:43: Aber gerade bei der KI sehen wir wie schnell sich Märkte verenden.
00:32:47: und wenn du heute wirklich verstehen willst was Produktdistribution Hiring oder Enterprise Sales bedeuten, dann reicht irgendwann mal nicht einfach im Board zu sitzen sondern man muss operativ auch mitarbeiten und Hands on jeden Tag jede Woche aktiv drin sein.
00:33:07: Ein Investor, der selbst operativ gearbeitet hat in diesen Unternehmen, versteht plötzlich ganz andere Dinge wie schwierig es heute ist jemanden einzustellen, wie brutal ein schlechter PMF also Product Market Fit ist und wie wenig eine schöne Strategie wert sein kann wenn sie operativ halt einfach nicht funktioniert und nicht gut umgesetzt wird.
00:33:30: Deshalb kann die Entwicklung im VC Bereich die VCs zu besseren Investoren machen.
00:33:36: Aber ich würde klar unterscheiden, ein Operational VC wie Project A, der das seit Jahren macht und ein großes Team von Spezialisten für Portfoliofirmen hat.
00:33:46: Ist etwas anderes als einfach einzelne Partner, die du erwähnt hast mit Judith und Carmen, die plötzlich COSIO oder VP in einem Portfolium unternehmen werden?
00:33:56: Beim zweiten Modell wird es plötzlich wesentlich komplizierter kann man schon sagen!
00:34:01: Ja, wo liegt denn die Grenze?
00:34:02: Wenn mein Investor plötzlich gleichzeitig CEO einer Portfoliofirma ist, kann er oder sie dann überhaupt noch neutral entscheiden.
00:34:09: Wo Kapital Aufmerksamkeit und die besten Deals innerhalb des Fonds hingehen.
00:34:15: Genau das wollte ich hinaus mit dem Cliffhangeres genau der kritische Punkt, den ihr hier aufgenommen hast.
00:34:22: Ich meine ein Visee hat eine ganz klare Portfoliologik.
00:34:26: wir investieren in zehn in fünfzehn in zwanzig Firmen setzen wir das Kapital dort ein, wo wir jeweils die besten Chancen sehen.
00:34:35: Und da muss man irgendwie einen Raster haben, wo man die Firmen ähnlich einschätzen kann.
00:34:41: und ein CEO der hat genau die Gegenteile logisch.
00:34:45: Für ihn gibt es nur eine Firma.
00:34:47: er muss hundert Prozent für dieses Unternehmen kämpfen und auch sich dafür reinsetzen dass jeder der Investoren jemals in die Filme investiert hat wieder investiert und mehr Kapital loziert, weil es ja die beste Firma ist und die besten Chancen hat.
00:35:01: Und wenn das dieselbe Person macht dann entstehen automatische Fragen rund um Konflikte of Interest bei Partnern.
00:35:09: bekommt jetzt diese Firma wo eben ein Partner aktiv oder ein Partner inaktiv ist vielmehr Aufmerksamkeit einen besseren Zugang zum Netzwerk und wird dann eben auch eine Folgefinanzierung noch objektiv beurteilt?
00:35:23: Oder hat seitens viel Objektivität mit drin?
00:35:25: Und was passiert, wenn ein anderes Portfolio-Unternehmen plötzlich zum Konkurrenten wird?
00:35:30: Das hat mir in der letzten Folge war das, wo wir das thematisiert haben.
00:35:34: Wie geht man damit um?
00:35:36: als Partner von einem Phone und deshalb glaube ich als temporäre Rolle oder bei einer extrem starken Convection, dass einfach das beste Unternehmen der Welt werden wird.
00:35:47: dann kann man das schon machen, dann kann es funktionieren, wenn eine einzelne Partnerin ins Unternehmen operativ eingreift.
00:35:54: Aber zum Standardmodell, das ist zum Standard-Modell wird.
00:35:59: das sehe ich eher skeptisch und dann würde ich schon die Branche ein bisschen mehr hinterfragen.
00:36:04: Und dann kann man da tatsächlich fragen hey wenn der Investor selbst im CEO werden muss um genügend Value zu schaffen was ist denn eigentlich noch die Aufgabe des Visis?
00:36:12: Sollte nicht Pi machen, die Firma ganz übernehmen und die weiterentwickeln.
00:36:16: Max, wenn du das aus unternehmerischer Sicht anschaust oder aus Unternehmenssicht Würdest du eigentlich wollen, dass dein Investor plötzlich neben dir operativ im Unternehmen sitzt?
00:36:29: Ja.
00:36:30: Bin unsicher... Vielleicht ja!
00:36:32: Ich meine schon ich kenne jetzt ein paar die würden da sehr viel Werk kreieren.
00:36:36: natürlich aber die Rollen müssen schon sehr klar verteilt sein.
00:36:39: oder also immer als Gründer wirst du Investoren wissen wie sich operative Realität anfühlt.
00:36:45: Ich halte wenig von Investoren die einem Unternehmer erklären wie man Leute führt verkauft oder ein Produkt baut von, wenn sie das selbst noch nie gemacht haben.
00:36:54: Hier ganz wichtig und spannend Travis Kalnick die Gründe von Uber hat sich kürzlich geäußert zu dem Thema gesagt nur ein Prozent der WCs bringen mehr Wert.
00:37:03: ich wollte schon lange mal aufnehmen im Podcast und werde Sachen machen.
00:37:07: Ja genau, man muss da schon ein bisschen vorsichtig sein.
00:37:10: also ich bin natürlich nicht der Meinung von Travis logischerweise es sind nicht eins sondern zwei Prozent.
00:37:15: nein Spaß beiseite es ist deutlich mehr Prozent.
00:37:19: aber ja vorsichtig sein, wie man so etwas anstellt.
00:37:25: Also gute Wiesis müssen sicherlich näher am operativen Geschäft sein, das ist klar.
00:37:28: aber sie dürfen ihre Rolle nicht mit der Rolle des Fahndes verwechseln glaube ich.
00:37:32: und man muss auch sagen Kapital alleine ist heute kaum noch eine Differenzierung.
00:37:36: Das glaube ich ist relativ klar weil Kapital ist im Überfluss vorhanden.
00:37:39: oder was viel wichtiger ist ist Erfahrung Zugang und operative Glaubwürdigkeit.
00:37:44: Ich glaube dass es entscheidend.
00:37:46: Deshalb ist für mich nicht die Frage Investor versus Operator, sondern wie nah kann oder soll ein Investor an das Unternehmen heranrücken ohne die Unabhängigkeit als Investor zu verlieren?
00:37:58: Genau.
00:37:58: Das ist eigentlich für mich das Spannende.
00:38:03: Janis vielen Dank für deine Frage!
00:38:05: Unsere kurze Antwort ist also, dass WCs operativ werden, dass es nicht automatisch entzeichnet dafür, dass das Modell nicht funktioniert.
00:38:14: Im Gegenteil, es kann auch ein Investor besser machen wenn sie näher am Produkt und Kunden sind.
00:38:21: Aber man muss da immer ganz klar schauen wo hat man die Grenzen?
00:38:25: wie operativ?
00:38:25: Wie lange ist der Visi dann wirklich aktiv mit dabei?
00:38:30: Kritisch wird das eben genau da wo die Rollen verschwimmen und der Investor soll operatives Verständnis haben
00:38:37: aber
00:38:37: gleichzeitig auch die nötige Distanz unabhängig zu entscheiden dem Unternehmen eine strategische Direktion mitzugeben und nicht operativ in diese Strategie zu fest einzugreifen.
00:38:48: Das ist meine Meinung.
00:38:50: Sehr gut, kommen wir zur Transaktion der Woche!
00:38:54: Wir haben Adaptive Biosystems auf dem Programm.
00:38:58: Das ist eine der spannenden Schweizer AI Biotech-Cases.
00:39:03: Adaptive Biosystems aus dem BioPool bei Lausanne hat eine Series A Runde über US-Millionen abgeschlossen.
00:39:11: Die Runde wurde von Highland Europe angeführt und bestehende Investoren wie Ace Ventures, Byfounders und Y-Kombinator haben erneut investiert.
00:39:19: Adaptiv baut im Kern ein automatisiertes WetLab für Protein Engineering.
00:39:26: Das heißt, sie schaffen eine Infrastruktur mit der neue Proteine nicht einfach am Computer designt werden sondern eben auch sehr schnell physisch getestet und synthetisiert werden können.
00:39:37: Genau das ist im großen Kontext sehr wichtig.
00:39:41: wir sehen aktuell enorme Fortschritte bei den K-Modellen für Biologie und Proteindesign.
00:39:47: diese Modelle die können immer schneller Antibores, enzymes oder auch Proteinkandidaten vorschlagen.
00:39:55: Aber am Ende entscheidet nicht das Modell sondern effektiv das Experiment im Labor ob ein Protein wirklich funktioniert oder ob es einfach gut ausgesehen hat auf dem Screen.
00:40:05: Und genau dort liegt der Engpass.
00:40:08: Das digitale Design wird schneller, aber die biologische Validierung also die Synthese bleibt langsam teuer und manuell und Adaptiv versucht diesen Flaschenhaus dieses Bottleneck zu automatisieren.
00:40:21: Kunden laden Proteinsequenzen hoch, Adaptive produziert sie und testet sie in einem automatisierten Labor und liefert dann strukturierte experimentelle Daten schneller zurück als das die Unternehmen selber machen können.
00:40:35: Und das Unternehmen kombiniert dafür Synthetic Biology, Nanofluidic Lab Automation und Machine Learning.
00:40:43: Wenn das skaliert wird adaptiv nicht einfach ein Service Anbieter sondern eine zentrale Infrastruktur für KI getriebene Biologie.
00:40:51: Ja Max wie würdest du den Case einordnen?
00:40:55: Es ist schon spannend, weil Adaptive eben nicht einfach ein weiteres Koi Drug Discovery Unternehmen ist.
00:41:01: Dass sie selbst eine Medikamentenpipeline aufbauen will.
00:41:05: Adaptive setzt eine Ebene darunter an – eine sogenannte Enabling-Tech für das oder also sie bauen die Infrastruktur für andere Proteindesigner, Koi Biologie Labs oder Pharma und auch Biotech Startups.
00:41:19: Und viele Teams können heute mit Generative AI sehr schnell neue Proteinsequenzen entwerfen, aber dann kommen die entscheidenden Fragen, die wirklich wichtig sind hier.
00:41:29: Funktioniert das Protein?
00:41:31: Bindet es an das richtige Target?
00:41:34: Das ist immer sehr spannend.
00:41:37: Kann man es weiter experimentieren?
00:41:39: Ist es auch stabil ganz, ganz wichtig oder?
00:41:41: Ich glaube diese experimentelle Validierung ist sehr teuer.
00:41:46: sehr langsam und oft auch fragmentiert.
00:41:48: Also man arbeitet da mit vielen Dienstleisten zusammen, man hat unterschiedliche Datenformate, muss mit langen Wartezeiten operieren – sehr viel ist noch manuell!
00:41:58: Und Adaptive will daraus eben einen wiederholbaren digitalen Prozess machen oder?
00:42:02: Das ist schon sehr interessant.
00:42:04: und wie sie sich das interessant ist, weil der Markt nicht nur mit einem einzelnen Wirkstoff steht oder fällt sondern es ist schon ein breites breiter Trend, dass Kai in der Biologie immer mehr Kandidaten erzeugt die im Lach getestet werden müssen.
00:42:20: Ja und das sich ein bisschen mit dem Case befasst ist ein Deep Dive gemacht.
00:42:24: was wissen wir über die Kunden von Adaptiv?
00:42:27: Laut Unternehmen wurden im vergangenen Jahr mehr als hundert Kunden ungebordet.
00:42:31: es ist schon sehr viel.
00:42:32: darunter sind Bio-Kai Labs wie Chi Discovery oder Bolz aber auch große Farme unternehmen wie Rosch oder No One Nord Disc so wie viele jüngere Drug Discovery Startups.
00:42:42: Das ist sicherlich ein starkes Signal, weil die Plattform offenbar für sehr unterschiedliche Kundengruppen relevant ist und der erste klare Use Case ist Binding also die Frage ob ein Protein an ein gewünschtes Ziel gebunden werden kann.
00:42:59: aber darüber hinaus geht es eben um Expression, um Thermostability, um sehr komplexe Workflows Und Adaptis spricht eben auch von designen Antikörpern, man spricht von neuen Enzymen für die Forschung in der Industrie und auch alternativen Material.
00:43:17: Der Markt ist also nicht nur klassische Farme – das ist wichtig!
00:43:20: Also Proteinengineering kann auch industrielle Biotech-Materialwissenschaften und neue Produktionsprozesse betreffen.
00:43:27: Gut, kommen wir noch kurz zur Runde.
00:43:31: Für ein Schweizer Tech-Biounternehmen ist das schon ordentlich?
00:43:35: Ja, das kann man sagen.
00:43:36: Wir machen einen ganz kurzen Rückblick bevor wir auf die Vierzig Millionen runterkommen.
00:43:40: Ich meine, Adaptive wurde im Zwanzig-Einundzwanzig von Julian Englert und seinem Team aufgebaut.
00:43:46: Sie sitzt wie gesagt am Biopol Life Science Campus bei Lausanne.
00:43:51: Im Jahr ist es auch schon in den Y-Kombinator aufgenommen worden.
00:43:56: Und im Jahr hat sie eine Pre-Seedrunde von zweieinhalb Millionen aufgenommen, Founderful war damals im Lied und Y-Combinator natürlich dann eben investiert.
00:44:06: In der Jahre haben sie eine Seedrunde über acht Millionen US Dollar aufgenommen angeführt von Ace Ventures.
00:44:13: Und jetzt kommt die Series A mit vierzig Millionen US-Donen und das ist schon ein klarer Schritt in die Skalierung.
00:44:22: Es auch spannend, wer hier investiert hat.
00:44:23: Heiland Europe hat den Lead übernommen und es ist kein kleiner Life Science-Spezialist sondern einer der ganz großen europäischen Growth Investoren in London und Genf.
00:44:36: Und das zeigt eben schon, dass Adaptive nicht einfach nur ein Biotech Service Provider wird oder als das wahrgenommen wird.
00:44:45: Sondern dass es als skalierbare Technologie-Plattformen überzeugen konnte im Pitch.
00:44:52: Dazu positiv kommt auch dazu, dass bestehende Investoren wie Ace, Ventures, Byfounders und Y Combinator wieder mitgehen Und das ist meistens doch ein gutes Zeichen, wenn die bisherigen Investoren weitermachen.
00:45:07: Denn sie sehen, hey!
00:45:08: Die Execution stimmen und eigentlich haben Sie den Plan seit der Seed oder Presseedrunde eben doch so executed wie Sie das uns versprochen haben?
00:45:17: Ja
00:45:17: ich konnte mich noch kurz vor der Sendung mit Highland austauschen mit dem Investor und habe sie nach der Investment-These gefragt.
00:45:24: Sie haben gesagt ja Adaptive ist eben das einzige Labor, das gezielt für Koi gestütztes Protein Engineering entwickelt wurde.
00:45:33: oder und durch die Lösung des Engpasses ist ein Adaptive zum vertrauenswürdigen Partner der weltweit besten Teams im Bereich Protein Design geworden.
00:45:41: Also vielen Dank an diese Stelle Anheilend für das wertvolle Feedback, es ist immer wieder spannend in das Hirn eines WCs zu schauen!
00:45:49: Ja nun die große Frage, vierzig Millionen auf dem Konto?
00:45:51: Ist nicht wenig.
00:45:52: was macht Adaptiv nun damit?
00:45:54: Max
00:45:55: Zwei Themen, mehr Kapazität und anspruchsvollere Workflows.
00:45:58: Erstens will Adaptive den Labor durchsatzdeutliche Höhen.
00:46:02: Wenn ein Workflow einmal automatisiert ist kann das Unternehmen zusätzliche Work Cells aufbauen und dadurch mehr Experimente parallel fahren und die Laborkapazität soll bis Ende der Jahre ungefähr verdreifacht werden.
00:46:17: Zusätzlich eröffnet Adaptive im vierten Quartal, ein neues Labor in London und will das Team von Rundfünft und Zwanzig auf etwa sechzehn Mitarbeiter ausbauen.
00:46:28: Das ist schon ordentlich!
00:46:29: Der zweite Teil ist die inhaltliche Erweiterung.
00:46:32: Adaptive will nicht nur testen ob eine Protein Grundsätzlich funktioniert, sondern eben Schritt für Schritt auch komplexere Eigenschaften prüfen die spät für Medikamente, Enzyme oder industrielle Anwendungen entscheidend sind.
00:46:43: Ja und was ist das?
00:46:44: Wo geht die Firma hin?
00:46:45: Was ist da deine Einschätzung?
00:46:47: Schon groß aber ich habe schon ein
00:46:49: paar
00:46:50: Fragezeichen.
00:46:51: Die Umsetzung bleibt anspruchsvoll.
00:46:53: wenn all Belgy Labs weiter wachsen steigt der Bedarf an schnell zuverlässiger Validierung nicht massiv und adaptiv könnte dann eine zentrale Infrastruktur für Protein-Engineering werden.
00:47:05: durchaus, aber dafür muss die Lab Automation zuverlässig laufen.
00:47:10: Die Datenqualität hoch bleiben, die Kosten pro Protein müssten weit sinken und die Plattform muss mit immer komplexer Biologie umgehen
00:47:19: können.".
00:47:20: Zum Abschluss, Guy.
00:47:21: Was bedeutet der Deal für das Schweizer Ökosystem?
00:47:24: Also ich persönlich als Chemiker finde es natürlich extrem spannend diesen Deal.
00:47:28: Wir verbinden hier Live Science mit AI und in Engineering.
00:47:33: In allen drei Themen sind wir in der Schweiz enorm stark Und du wärst schön wenn mich ein Footprint hinterlassen können.
00:47:41: Wir schaffen hier mit Adaptive nicht einfach einzelne Medikamentenprogramme.
00:47:45: Dafür haben wir ganz viele Pharmaunternehmen der Schweiz, sondern Plattformen, die eben anderen Biotechs und KI-Biologie-Teams helfen schneller zu entwickeln.
00:47:56: Und mit dem Standort im BioPool bei Losan also der Hauptsitz kommt nun der Ausbau nach London und sie hat noch Zugang zu Kunden wie Rosch Novo Nordis Chai, Discovery und Bolz.
00:48:08: Und das ist ein guter Beleg dafür, dass solche Infrastrukturthemen aus der Schweiz heraus global relevant werden können.
00:48:15: Gut!
00:48:15: Das war doch ein schönes Schlusswort.
00:48:17: Es wäre es gewesen mit Burnrate den VC Insider-Podcast.
00:48:20: Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt, abonniert unseren Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk.
00:48:26: Vielen Dank fürs Reinhören.
00:48:27: Denkt daran wir haben auch eine Mittwochsausgabe Burnrate Intelligence.
00:48:31: die erscheint jeweils am Mittwoch.
00:48:34: Jetzt aber wünsche mir euch ein schönes Weekend der Kerl und Tschüss!
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