Episode #103 – Start Season 4 | AI-Dominanz | VC-Fraud | Firmenkonkurse | PSOP-Pläne | ZuriQ

Shownotes

Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich Willkommen zu Wernreit, dem Visee Insider Podcast.

00:00:08: Ich rede hier mit Giccio Fredi über die Sarabsene mit dem Schwerpunkt auf Venture Capital.

00:00:12: Heute starten wir offiziell in der vierte Staffel mit Folge EYhundertund drei und einigen Neuerungen.

00:00:19: Wir nehmen auf am Freitag, dem vierzehnten Augustum Achtu Dreißig am Vormittag!

00:00:25: Ja, während der Sommerpause haben wir intensiv an Burnrate gearbeitet und unser Format weiterentwickelt.

00:00:31: Die wichtigste Änderung ab sofort gibt es nicht mehr nur eine sondern zwei Folgen pro Woche!

00:00:37: In unserer Samstagsfolge sprechen wir über die wichtigsten News der Woche beantworten eine Frage aus der Community und fokussieren uns auf eine ausgewählte Transaction.

00:00:49: Und jeweils am Mittwochmorgen erscheint Burnrate Intelligence.

00:00:53: In diesen Folgen diskutieren wir über ein aktuelles Schwerpunktthema.

00:00:57: oder wie führen ein Gespräch mit einem Gast aus dem Start-up?

00:01:00: Oder wie ist hier Ökosystem.

00:01:02: Ja, Guy!

00:01:03: Willkommen zur Season Four.

00:01:04: Lass uns doch direkt loslegen.

00:01:06: Ja unbedingt und vielleicht auch hier eine Outreach in die Community.

00:01:10: kurz.

00:01:11: Wir sind gespannt auf euer Feedback zu unserem neuen Format mit zwei Episoden pro Woche und freuen es natürlich enorm.

00:01:18: jetzt auf die vierte Staffel wieder sehr wahrscheinlich ja.

00:01:22: Nein, nicht vierzig sondern achtzig Episoden.

00:01:25: Ja und an alle die regelmässig Burnrate hören hinterlasst uns doch gerne eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts.

00:01:33: damit unterstützt ihr unseren Podcast und helft uns noch weit mehr Menschen zu erreichen!

00:01:39: Diese Podcast heute wir gesponsert von unserem Partner AreVentures und Wenger Vieli

00:01:45: Jagi.

00:01:45: was sind heute die Themen?

00:01:47: Heute haben wir in den News eine Studie von Pitchbook, die aufzeigt wie konzentriert das Kapital heute in KI und Mega-Deals fließt.

00:01:55: Dann haben wir eine Studia von TechCrunch zum Thema Fraud by Startups.

00:02:00: Das ist auch sehr spannend!

00:02:02: Und dann in die dritte News geht um die nochmals stark angestiegenden Filmkonkurse in der Schweiz.

00:02:08: In der höheren Frage thematisieren wir, wie groß sollte ein PSOP-Mitarbeiterbeteiligungspool gestaltet werden?

00:02:16: Eine sehr gute Frage die wieder erhalten haben.

00:02:19: Und die Transaktion der Woche ist eine aus dem Sommer, dass die Mega-Fünfundzwanzig Millionen US Dollar Runde von Syracuse kürzlich kommuniziert wurde.

00:02:28: Sehr gut, startet mit den News und zwar mit dieser spannenden Pitchbook Studie, die diese Woche publiziert wurde und uns zur Verfügung gestellt worden ist.

00:02:37: Im ersten halben Jahr, sechsundzwanzig Gegen, siebenundachtzig, fünf Prozent aller investierten US VC Dollars in KI Mega-Deals.

00:02:47: das heißt natürlich nicht dass außerhalb von KI gar nichts mehr finanziert wird aber bei den Bewertungen sieht man inzwischen einen ziemlich klaren KI Aufschlag.

00:02:56: also wir haben das analysiert.

00:02:58: bei Non-KI Unternehmen lag der mit die jahne valuation step-up von runde zu runde bei eins, sechs x. das ist nicht sehr viel.

00:03:07: bei koi unternehmen bei im median zwei, zweimal und richtig extrem wird es dann ab der serie sti.

00:03:14: dort liegt der step up bei kai bei sagenhaften six comma sechs

00:03:20: x

00:03:21: ja pitch book sprich sogar davon dass die durchschnittliche geschwindigkeit der wertsteigerung in dieser phase von rund hundert neun million dollar im Jahr, auf über eine Milliarde Dollar.

00:03:36: Ein Tropic ist eines der Extrembeispiele.

00:03:39: die Bewertung soll sich innerhalb von acht Monaten um den Faktor fünf Kommadreil erhöht haben.

00:03:45: Ja dann machen wir gleich kurz ein Exkurs zu einem Tropic.

00:03:49: zum IPO das heute am Freitag publizierte wurde in der Financial Times.

00:03:54: Ein Tropic-Investon rechnet für den geplanten Börsengang im Oktober mit einer Bewertung von mindestens zwei Billionen Dollar, also zweitausend Milliarden US Dollar.

00:04:07: Das würde SpaceX übertreffen und den größten IPO aller Zeiten markieren!

00:04:11: Grundlage dieser Erwartung ist, dass enorme Umsatzwachstum die anualisierten Erlöse, also Umsätze sollen bis Ende im Jahr enden, zwischen rund hundert und zwanzig Milliarden US-Dollar liegen.

00:04:25: Das ist ein Plus von über tausend Prozent gegenüber dem Jahresbeginn.

00:04:29: Also eine massive Beschleunigung in der Umsatzwachstum, die Sie da hinlegen konnten.

00:04:35: Ein Investor bringt das also auf den Punkt, bei acht Hundert Prozent Wachstum pro Jahr wäre selbst das Dreißigfache des Umsatz eigentlich eine konservative Bewertung im aktuellen Umfeld.

00:04:48: Aber da es kein direkten Börsennotierten Vergleichswett in der USA gibt, orientieren sich die Investoren an Firmen wie Palantir oder Nebius, die etwa zum aktuell fünfundfünfzigfachen Umsatz gehandelt werden.

00:05:03: Anthropic selbst, sie haben noch keine offene und offizielle Zielbewertung genannt.

00:05:09: Seit der SCC-Anmeldung im Juni gilt ohnehin eine quiet period also Sie dürfen nichts zum IPO sagen.

00:05:16: Ja Behandlung in Gezahlen aber es gibt auch noch eine Kehrseite der Medaille nämlich die Liquidität bleibt schon noch schwierig.

00:05:23: Es gibt zwar wieder ein paar IPOs Aber das Fenster ist sehr selektiv.

00:05:27: Bei M&A Exits sieht es zunächst besser aus.

00:05:30: Das Acquisition Volume liegt in diesem Jahr bislang bei dreihundertfünfundseipzig Milliarden Dollar, also einem zehn Jahres hoch.

00:05:39: Aber auch dort sind die Ergebnisse extrem unterschiedlich.

00:05:42: Armies zum Beispiel wurde für sieben Komma acht Milliarden Dollar verkauft.

00:05:45: das ist über der vorherigen Bewertung Brex

00:05:48: z.B.,

00:05:49: dann haben wir nach darüber berichtet hier im Podcast für fünf Komma zwei Milliarden Dollar an Capital One und die hat man eine Bewertungen von zwölf Komma Drei.

00:05:58: Also ganz klare Down Exit Bewertung.

00:06:01: Ja, und der secondary Mark zeigt das vielleicht am brutalsten also Firmen die zwanzig fünfundzwanzig oder sechsundzwantig zuletzt finanziert wurden haben ungefähr bei ihrer letzten Bewertungen Unternehmen den letzte Runde einundzwanzig oder zweiundzwannzig war.

00:06:13: da gehen mit medianen Abschlägen von vierundfünfzig beziehungsweise neunundfünftig Prozent also Vierundfifftig zum Einenzwanzige und Neunund Fünfzig zum Zweiund Zwanzig.

00:06:23: Das sind krasse Abschlage in Den Bewertogen.

00:06:27: ja wir haben also nicht einfach einen starken WC-Markt.

00:06:31: Wir haben einen Mark mit zwei Geschwindigkeiten, Kai und finanzierte Gewinnen und dann die alle anderen.

00:06:39: Ja, sind wir hier noch in einem normalen Power-Law Menschenmarkt?

00:06:44: oder hat Kai dieses Prinzip inzwischen so weit verstärkt dass wir eigentlich von einem völlig anderen Markt sprechen müssen?

00:06:50: Wer wie Sie kennt, der weißes Power Low Dynamics im Eventual Capital immer da ist und auch gilt.

00:06:57: Zehn Investments funktionieren ihnen nicht gut wenn man in der frühen Phase investiert und dann eins oder zwei die werden zu gewinnen und die zahlen den ganzen Fonds und in der Regel auch gerade die Gewinne mit zurück.

00:07:10: Kai verschärft dieses Prinzip aber gerade massiv.

00:07:14: Der Unterschied ist, dass heute nicht nur die späteren Returns konzentriert sind sondern schon das Kapital selbst und die Bewertungen.

00:07:23: Wenn fast achtundachtzig Prozent der Dollars in KI Mega-Deals gehen und ein Late Stage KI Unternehmen plötzlich eine sechskommasächsfache Evaluation Step Up erhält dann besteht eine Art selbst verstärkender Effekt, die vermeidlichen Gewinnen bekommen noch mehr Kapital, können noch aggressiver investieren, ziehen noch mehr Talent an und somit ziehen sie dann auch der Konkurrenz weg.

00:07:49: Das Risiko ist natürlich auch da dass der Markt heute schon sehr viel der zukünftigen Erfolge mit einpreist und deren entscheidende Faktor ist deshalb nicht nur ob KI groß wird.

00:08:03: das finde ich ist eigentlich sehr offensichtlich, so viel wie das jetzt auch zumindest in unserem Umfeld schon von allen genutzt wird.

00:08:11: Die Frage ist eher können genug von diesen Unternehmen jemals Cash Flows profitieren die diese Bewertungen, die heute bezahlt werden effektiv rechtfertigen?

00:08:22: Ja und was bedeutet diesem?

00:08:23: Markt ist konkret für einen Fintech oder SaaS Founder der heute wächst und ein solides Business hat aber eben nicht Kai Firstest.

00:08:32: Ja, das ist wahrscheinlich gerade die unangenehmste Position im Markt oder eine sehr unangenergenehmsten Position wenn man das so sagen will.

00:08:39: Du kannst ein objektiv sehr gutes Unternehmen haben und trotzdem musst du feststellen dass dein Vergleichsmaßstab heute nicht mehr das Unternehmen neben dir ist also den Competitive in der Liste aufgelistet hast sondern enthropic oder das nächste große KI gehypte Unternehmen.

00:08:57: Und das sieht man im Secondary-Markt sehr deutlich.

00:09:01: Wenn deine letzte Bewertung, wie du und Max gesagt hast aus dem Jahr zwanzigundzwanzig, stammt dann bezahlter Markt heute einfach einen massiven Abschlag von fünfzig bis sechzig Prozent unter der letzten Bewertungen selbst wenn du eigentlich sehr gut operativ gearbeitet hast mehr Umsatz machst, mehr Gewinn machst und das ist schon auch frustrierend Für Falter heißt es für mich, Bewertung ist heute wieder eines der weniger wichtigen Themen als die Finanzierbarkeit.

00:09:31: Cash Runway, Burn Multiple, echte Unit Economics und die Freiheit notfalls ohne neue Runde weiterzumachen wird heute noch viel entscheidender.

00:09:44: Unternehmen, die aktuell nicht zu starken Konditionen raisen können.

00:09:47: Die lassen es häufig sein und machen an der Raising keine Runde.

00:09:50: Und dementsprechend müssen sie von ihren eigenen Cash flows

00:09:53: leben.".

00:09:54: Das verändert auch die Machtballons.

00:09:56: In den Jahren des Jahrhunderts war die Frage, wie hoch bekommen wir die Bewertung?

00:10:00: Heute lautet sie, können wir überhaupt Kapital aufnehmen ohne die Cap-Table zu zerstören!

00:10:06: Ja Max du als Investor Was würdest du jetzt empfehlen?

00:10:10: Würdest du versuchen, noch stärker auf die wenigen offensichtlichen KI-Gewinne zu setzen oder würdest Du eben gerade jetzt bewusst nach guten Unternehmern suchen, die vom Markt ignoriert werden und durch einen guten Discounterführer

00:10:23: heisst.

00:10:23: Ja ich finde die Drüffelsau ist immer eine spannende Positionierung.

00:10:28: nicht weil ich jetzt gegen KI-Wetten würde im Gegenteil sondern weil bei mir einfach bei den offensichtlich gewinnen inzwischen so viel Perfection eingepreist scheint.

00:10:37: also Die sind halt extrem teuer, oder?

00:10:40: Und ich investiere wie du weißt nicht gerne in überteuerte Märkte und Firmen.

00:10:46: Ja spannend finde ich Firmen bei denen sich das operative Geschäftszeit massiv verbessert hat deren Bewertung aber wegen des Marktumfeldes zurückgekommen ist.

00:10:54: Das finde ich eine sehr spannende Kombination.

00:10:56: Also wenn du dort ein wirklich gutes Unternehmen zu einem vernünftigen Bewertung bekommst, kann das risikorendite Verhältnis attraktiver sein als beim zwanzigsten Kai-Deal bei dem alle bereit davon ausgehen dass daraus ein Hundert Milliarden Dollar unternehmen wird.

00:11:10: Auf der anderen Seite ist schon klar.

00:11:11: ich meine wenn Du natürlich in die Series D noch bei Entropic rein kommst und dann hast Du nach der Serie C wie wir vorhin gehört haben nochmal diesen Step Up Und das war für Anders!

00:11:21: Früher waren ja die Step Ups früher.

00:11:23: oder jetzt siehst Du plötzlich Bei den richtigen Deals, die Akzentration am Schluss kurz vor dem IPO.

00:11:31: Deshalb kann es ihnen schon noch spannend sein zu sagen okay du gehst in der Series D oder E oder was auch immer rein und zu diesem Zeitpunkt ist die Bewertung komplett nuts, komplett jenseits und dann nach dem IPO hingegen passiert dann noch extrem viel.

00:11:49: beziehungsweise bei den letzten Runden vor dem IPO Bei den Winnern sieht man das halt immer wieder.

00:11:55: Ich meine, damals kann mich erinnern als Facebook heute mit Instagram gekauft hat, haben alle gesagt Max Zuckerberg, du hast eine an der Waffel für eine Milliarde rund Instagram zu kaufen und heute hat Instagram einen Wert von schätzungsweise zweihundert Milliarden.

00:12:13: Und das Wertdiskussionen ist etwas ganz ganz ganz Schwieriges Und man kann im Nachhinein immer sagen, ja halten wir doch gewusst.

00:12:21: das ist einfach unglaublich anspruchsvoll.

00:12:23: Aber das Takeaway für mich hier ist klar Kai hat den Wissemacht nicht nur verändert sondern sehr sehr stark polarisiert.

00:12:30: also Kapital Bewertung steigerungen und Aufmerksamkeit konzentrieren sich auf eine sehr kleine Gruppe von Unternehmen und gleichzeitig stehen ältere Startups unter massiven Bewertungsdruck und die Liquidity bleibt sehr schwierig.

00:12:44: Ja verfaunen bedeutet dass Runway und Fundamentaldaten zählen umso mehr.

00:12:50: Und für Investoren viel auch.

00:12:51: genau das Gegenteil, dessen was im Der Hype ein bisschen suggeriert.

00:12:55: Wenn alle auf dieselben Gewinner schauen könnte der spannendste Teil des Marktes dort liegen wo gerade niemand genau hinschaut.

00:13:04: Kommen wir zu zweiten News!

00:13:06: Uns wurde eine spannende Studie zugespielt und zwar die Frage mit denen wir uns beschäftigen sind wie sie finanzierte startups anfälliger für Betrug und tragen Investoren selbst einen Teil dazu

00:13:19: bei.

00:13:20: TechCrunch hat das auch thematisiert diese Woche, greift dazu zwei Forschungsarbeiten auf.

00:13:25: eine Studie vom Imperial College London, hat Fälle von Securities Fraud gegen TechFoundern und Unternehmen zwischen zweitausendundzeintraunzwanzig untersucht, eine zweite Untersuchung der University of Toronto analysiert sechshundertfünfzig Fraudfälle bei US VC Back Startups im gleichen Zeitraum.

00:13:43: Wichtig vorweg!

00:13:44: Fraud ist also Betrug, ist insgesamt selten.

00:13:48: Die Studien sagen also nicht das, wie sie Back-to-Founder grundsätzlich betrügen aber es sind einige ziemlich interessante Muster.

00:13:55: zum Beispiel sollen Startups die werden über Hitzer merkte mit schwacher Kontrolle und wenn due diligence gegründet wurden später eine neunzehn Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben mit Fraude Vorwürfen konfrontiert zu werden.

00:14:08: Besonders interessant ist das Konzept dass die Forscher versading nennen.

00:14:14: Es beginnt relativ klein, ein Gründer stellt das Unternehmen erfolgreicher dar als es tatsächlich ist.

00:14:19: Das kennen wir nicht einfach an beziehungsweise Storytelling sondern bewusst falsch aussagen.

00:14:23: Dann kommt der sogenannte Reinforced Fassading.

00:14:26: Man beginnt Belege für diese Geschichten zu produzieren zum Beispiel gefälschte Kundverträge Rechnungen oder Umsätze und die letzte Stufe ist Deep Fassading.

00:14:36: dann entsteht praktisch eine parallel Realität inklusive Technologie, die in Demos mehr kann als in Wirklichkeit.

00:14:43: Auch das haben wir schon erlebt!

00:14:45: Aber die Forscher sagen natürlich auch, dass es nicht ausschließlich ein Gründeproblem.

00:14:50: Investorinnen und Investoren können fraud-indirekt mitproduzieren wenn sie eben unrealistische Wachsumsziele setzen.

00:14:58: Das ist dabei uns sehr oft so.

00:15:00: Governance für Nachlässigen oder Founder trotz früher Vorwürfe weiter finanzieren.

00:15:05: Eine Zahl fand ich besonders interessant.

00:15:08: Startups mit Founder-Controlled Verwaltungsräten waren laut der University of Toronto Studie etwa doppelzeufig von Fraud betroffen, wie Firmen mit Investor oder Shared Control Boards.

00:15:21: und vor dem Hintergrund des aktuellen KI-Booms ist natürlich die Frage sind wir gerade wieder im genauem Aktumfeld in den die Grenzen zwischen FAKITILU MAKE IT Personders gefährlich verschwimmen.

00:15:35: Jagi, wo endet für dich eigentlich das legitime Founder-Storytelling?

00:15:40: Und wo beginnt Fraud?

00:15:41: Gerade bei Startups verkauft man in Messonia per Definition eine Zukunft die noch gar nicht existiert!

00:15:47: Ja, ist eine sehr gute Frage und... Das ist genau die schwierige Grenze, die du ansprichst.

00:15:53: Ich meine ein Startup-Found oder eine Gründerin, die müssen eine Zukunft verkaufen und eine sehr optimistische Zukunft.

00:16:00: Wie soll das Unternehmen auf fünfzig Millionen Umsatz innerhalb von wenigen Jahren kommen?

00:16:05: Oder hundert Millionen?

00:16:06: Und wenn du da nur beschreibst, dass heute bereits funktioniert also die Fakten gibt, hey wir haben einen Prototyp der kann bereits mal eine Messung machen.

00:16:15: in Zukunft kann dieses Produkte hunderttausend Messungen pro Sekunde machen, da wirst du wahrscheinlich nie Kapital von einem VC-Raisen.

00:16:24: Deshalb musst du die Story natürlich schön aufzeigen und natürlich auch sehr optimistisch die Märkte darstellen.

00:16:30: Und für mich liegt die Grenze deshalb nicht beim Optimismus, die wir ja beim Gründer und bei der Gründerin auch verspüren wollten sondern effektiv bei den Fachfakten.

00:16:40: Du kannst sagen, hey wir glauben dass diese Markt zehn Milliarden groß wird im Zwanzig-Fünfunddreißig.

00:16:47: Das ist eine These.

00:16:48: und du kannst auch sagen, Hey Wir Glauben uns unsere Technologie in zwölfen Monaten dieses Problem am besten lösen kann im Markt.

00:16:55: das eine Prognose.

00:16:57: aber wenn du sagst hey wir haben jetzt schon zehn Millionen Umsatz obwohl du eigentlich nur zwei hast oder du findest eben einen Kundenvertrag Demo, die den Investoren glauben machen soll.

00:17:12: Das Produkt bereits völlig funktioniert dann ist es nicht mehr nur Storytelling sondern effektiv Versading und das Interessante.

00:17:22: in diesem Versading-Konzept finde ich das Fraud offenbar häufig nicht mit einer großen Lüge beginnt sondern zuerst erzählst du mal die gute Geschichte kommen die Fragen der Visis und erst dann musst du mal Zahlen produzieren, die da zu passen.

00:17:39: Und Dokumente, die das unterlegen.

00:17:41: und irgendwann muss dann wenn den Gesprächen oder schon nachdem der Visi investiert hat diese Realität auch aufrecht erhalten.

00:17:50: Das erklärt vielleicht auch wieso dass manche der spektakulären Frotfälle im Nachhinein komplett absurd aussehen.

00:17:57: aber vermutlich sind sie einfach über die Jahre Schritt für Schritt entstanden, so wie zum Beispiel bei Theranos, wo nie ein Investor dahinter geschaut hat.

00:18:07: Da hat Elizabeth am Anfang wirklich auch sehr wahrscheinlich gedacht sie kann das hinkriegen und dann faken wir hier mal ein bisschen die Messungen und machen da so eine Maschine mit ein bisschen Wizard of Oz und dann hat sich tief in die Sache reingeritten und damit kann man sich schon vorstellen, wie sich da die Fraudfälle entwickeln können.

00:18:29: Unser Vogel ist hier sehr noch im Knast.

00:18:32: Die versucht jetzt einen Pardon zu bekommen von Trump, aber der macht das wahrscheinlich nicht.

00:18:38: Genau!

00:18:38: Die Vorschriften trennen die Perspektive aber auch ja auf wie sie selbst, auf uns.

00:18:42: und das zurecht haben Investoren vielleicht zu lange gesagt, Founder müssen aggressiv sein und sich dann gewundert wenn aus aggressiv irgendwann illegal wurde?

00:18:52: Ja man kann schon sagen, wenn für Capital das hat hier ein strukturen Interessenskonflikt Und ja, manchmal schauen VCs halt einfach auch nicht gut hin und das ist dann wirklich ein Problem.

00:19:04: Ich meine, das Geschäftsmodell belohnt extreme Outcomes also dass von uns VCs ein Unternehmen jedes Jahr solide zwanzig Prozent wächst.

00:19:13: Das vielleicht ein super Business aber für VCs ist es meistens eigentlich ein schlechtes Investment von einem Million zwanziger Prozent weg.

00:19:22: Da hast du sehr lange bis du auf einen Millionen Umsatz kommst.

00:19:25: Also entsteht In dem Sinne, hier sind zwei gespielt zwischen VC und Gründerteam.

00:19:30: Ein permanenter Druck, man muss schnell erwachsen, die Story muss doch viel größer dargestellt werden für die nächste Runde der Time auch.

00:19:38: Wir brauchen eine viel höhere Bewertung, dass wir das sonst in den Investoren zeigen können.

00:19:43: Aber das heißt natürlich nicht, dass ein Investor für den Fraud verantwortlich ist.

00:19:48: Nur weil er die Ziele fordert.

00:19:50: Die Verantwortung für die Falschaussage bleibt dann schon noch bei demjenigen der sie macht und natürlich die Schulden bei den Dokumenten bei demjenigen, der sie erstellt, nicht bei dem jenen, der sich anschaut.

00:20:03: Und Governance spielt hier offensichtlich gemäß den Studien eine sehr wichtige Rolle.

00:20:09: Die Studie findet beispielsweise, dass Unternehmen mit Founder-controlled Boards etwa doppelt so häufig Fraudfälle hatten.

00:20:17: Und das zumindest spricht dafür, dass die Checks and Balances, die man hier im Board hat doch sehr wichtig sind.

00:20:25: und ich finde auch noch bemerkenswert lauter Untersuchungen scheint vergangenes Fehlverhalten von Founders diese nicht davon abzuhalten wieder Kapital für ein neues Start-up aufzunehmen und dann nochmal die gleiche Story zu schreiben.

00:20:41: Man hat sie mal geschafft!

00:20:43: Da muss man sich die Branche vielleicht schon noch einmal anschauen, sich fragen welche Signale werden da hier eigentlich ausgesendet?

00:20:50: Wenn Failure ist okay irgendwann bedeutet dass selbst schweres Fehlverhalten kaum Konsequenzen hat... Ein bisschen die Failure Culture mit Accountability verwechselt und da muss man schon ein bisschen drauf schauen, dass man da vielleicht eben auch mal nicht immer nur die Lieben wie sie sind wenn man Flaw Case hat sondern auch da mal Gründe die Fehlverhalten haben vor Gericht schickt.

00:21:15: Ja Max jetzt gerade im Kai Boom würdest du als Investor eher mehr Kontrolle und Utilities einbauen?

00:21:21: Auch wenn das möglicherweise die Geschwindigkeit des Deals kostet.

00:21:24: Ja, vielleicht noch eine Bemerkung zu der vorigen Aussage.

00:21:27: Ich glaube diese Woche wurde ja in den sozialen Medien sehr stark diskutiert.

00:21:32: Tim Draper, der bekannte amerikanischen Investor hat auf seiner Webseite immer noch Terranovas als eines seiner Investments aufgeführt und das hat dann einen gepostet und gesagt dass es bemerkenswert, dass er dazu steht dass er dieses Investment gemacht hat, weil alle anderen Investoren haben das nicht gemacht und wollen mit dem nichts mehr zu tun haben.

00:21:51: Er steht dazu!

00:21:52: Und dann wurde sich die Diskussion aufgekocht?

00:21:56: Ja ist es eine Verherrlichung des Betrugs oder nicht?

00:22:02: Das geht genau in diese Richtung.

00:22:03: Darf jetzt was passiert mit einer Person, die wurde bestraft für Fraud, die vielleicht sogar ins Gefängnis geht wie in diesem Fall, soll sie wieder eine Chance haben... Geld zu bekommen.

00:22:16: Und hier ist meine Antwort nicht ganz klar, ja!

00:22:18: Also ich glaube wenn eine Bestrafung oder zumindest eine Auseinandersetzung ein Diskurs stattgefunden hat mit dem Verhalten dieser Person und dann ihm vielleicht sogar in einer Strafe gemündet hat das ist komplett okay dass diese Person wieder in der Lage sein sollte eine neue Firma zu gründen.

00:22:35: was ich problematisch finde ist wenn das Feldverrat nicht thematisiert wird aus irgendwelchen Reputationsgründen und man dann einfach sagt hey wir Wir stehen jetzt nicht dazu, sondern man versucht es unter den Tisch zu kehren und diese Person dann ohne dass man das weiß.

00:22:53: Dass sie betrogen hat wie der Geld einsammeln geht.

00:22:55: Das finde ich dann viel problematischer.

00:22:58: Aber zum Beispiel jetzt Elizabeth Holmes wenn sie die Strafe abgesessen hat oder auch Sam Bankman Freedt wenn er dann muss man sagen in Brackets der erfolgreichsten West- oder letzten zehn Jahre ist Wenn er dann rausgeht und wieder etwas startet,

00:23:14: z.B.,

00:23:15: man macht Riesen, der sehr oft in solchen Gründern investiert.

00:23:19: Das hat er schon bei Travis Kalanick gemacht, das hat er beim WeWork found gemacht als sie geläutert waren sozusagen.

00:23:26: Man kann es sein, dass man sagt okay, man gibt ihn mit einer Chance.

00:23:29: Schon eine sehr spannende Thematik und wir können jetzt noch lange darüber reden.

00:23:33: aber lass ich versuche deine Frage zu beantworten.

00:23:36: Ich wiederhole Sie, du hast gesagt... Würdest du als Investorin mehr Kontrolle und die, die einbauen?

00:23:42: Auch wenn das auch in der Geschwindigkeit reduziert.

00:23:45: Ja ich glaube man muss hier unterscheiden ist meine klare Meinung die schon immer.

00:23:49: es gibt einen großen Unterschied zwischen due diligence und mehr Bürokratie.

00:23:53: Man muss sicherlich nicht jedes Sitz hat wie ein Börsen notierten Konzern behandeln.

00:23:58: also klar aber wenn wir Unternehmen innerhalb von Monaten mit Milliarden bewerten, dann kann man nicht gleichzeitig sagen für echte Governance sind sie jetzt noch zu jung, finde ich.

00:24:09: Also je größer die Runde und je höher die Bewertung, desto höher sollte meiner Meinung nach auch der Anspruch an Reporting, an Governance... ...und eine unabhängige Verifikation sein.

00:24:18: Und gerade bei Kai kommt noch etwas dazu.

00:24:20: es ist für Außenstehende teilweise extrem schwierig zu beurteilen was tatsächlich Techist und was ist das ein Demo?

00:24:26: Was ein Rapper?

00:24:28: oder wir haben diese Woche gerade zusammen einen Case angeschaut.

00:24:32: Und wir haben eine halbe Stunde danach diskutiert, was war das jetzt?

00:24:36: War das jetzt Tech?

00:24:38: War es jetzt ein Rapper?

00:24:39: War ist jetzt nur irgendwie menschliche Arbeit im Hintergrund und man verkauft das als Tech!

00:24:45: Das ist im Moment wahnsinnig schwierig mit Kai weil jedes Start-up ist plötzlich kein Start up und weil das nichts mit Kai zu tun hat oder wenig Kai zu Tun hat beziehungsweise kein Mode aufgebaut werden kann.

00:24:57: Und hier sollte man kritisch sein.

00:24:58: und nicht weil man Fountain grundsätzlich misstraut, sondern weil in einem extrem schnellen Markt die Wahrscheinlichkeit steigt das alle beteiligten Dinge glauben wollen.

00:25:07: Die vielleicht zu schön sind um wahrzusehen?

00:25:10: Also das Takeaway ist für mich nicht wie sie Fountain betrügen Sondern bestimmte Menschen macht.

00:25:16: Bedingungen können offenbar ein Umfeld schaffen Und das ist eigentlich Studienklar in dem fraud-wahrscheinlicher Wert, besonders extreme Wachsumserwartungen zum Beispiel, schwache Governance und überhitzte Fundingmärkte.

00:25:30: Genau in diesem Markt sind wir im Moment drin!

00:25:37: Das passt zur dritten News, Ghi.

00:25:38: Und zwar die Zahl der Konkurse ist gestiegen im ersten halben Jahr.

00:25:42: Sechsundzwanzig sind siebentausend vierhundert und sechsundneinzig Unternehmen in den Konkurs gegangen.

00:25:47: Da sind knapp fünfundfünfzig Prozent mehr so einen gleichen Zeitraum von zwanzig.

00:25:52: Und das ist der höchste Stand seit nineteenvierundneunzig.

00:25:54: Und was das Verreckteste ist?

00:25:57: Man hat nicht darüber gesprochen.

00:25:59: Es wurde kaum etwas darüber publiziert oder Man spielt über den Finance-Pro bei uns hier in Zürich und so weiter.

00:26:06: Aber dass die Konkurse so angestiegen sind, und dass wir einen Vierzig Firmenkonkurs pro Tag verzeichnen, das war keine Zeitung, eine Zeile wert.

00:26:18: Die Bad News werden im Sommerloch kommunizieren.

00:26:21: Das sind auch die Medien schaffenden in den Ferien.

00:26:23: Und dann wird es nicht richtig aufgenommen.

00:26:26: Eine gute Strategie!

00:26:28: Wenn sich dieses Tempo vorsetzt, können wir im Vorjahr bei ca.

00:26:31: ungefähr fünfzehntausend Insolvenzen landen.

00:26:33: Im Vorjahre waren es knapp elftausendundhundert.

00:26:38: Die Schlagzeile werden natürlich jetzt klar.

00:26:40: Schweizer Unternehmen geraten massiv unter Druck aber so simpel ist das nicht denn ein wesentlicher Teil des Anstiegs hängt mit einer Gesetzesänderung seit Anfang fünfundzwanzig zusammen.

00:26:49: öffentliche Gläubige also zum Beispiel Sozialversicherungsanstalten oder Steuerbehörden müssen offene Forderungen konsequenter über Betreibungsverfahren durchsetzen.

00:26:59: Dann in Bradstreet hat sich hier geäußert, die Vergleichbarkeit mit früheren Jahren ist angeschränkt, sagen Sie ein Teil dieser Unternehmen wäre unter den alten Regeln vermutlich nie offiziell in einem Konkurs verfahren gelandet.

00:27:12: Ja trotzdem ist das Bild bemerkenswerb breit.

00:27:14: am meisten fällig aber sind syrisch gefolgt von Genf und der Watt.

00:27:19: Auch branchenmäßig dürfte es fast alle, besonders viele Fälle gibt es in Handwerken aus Gewebe- und Einzelhandel, prozentual explodieren die Zahlen im Druck- und Verlagswesen sowie im Transport.

00:27:32: Die spannende Frage ist also sehen wir hier eine echte wirtschaftliche Schwäche oder macht die neue Gesetzgebung einfach sichtbar welche Unternehmen ohnehin schon länger kaum überlebensfähig waren?

00:27:43: Ja, die fifty-fünfzig Prozent mehr Firmenkonkurse klingen zunächst einmal nach Alarmstufe rot.

00:27:48: Wie ernst müssen wir diese Zahl wirklich nehmen?

00:27:50: Wenn gleichzeitig eine Gesetzesänderung einen großen Teil des Effekts erklärt.

00:27:57: Das sind natürlich schon massive Zahlen und das klingt jetzt so, wenn man sich so zuhört, schon enorm kritisch für die Schweiz.

00:28:04: Man darf aber die Zahlen weder zu stark dramatisieren, noch darf man sie wegdiskutieren.

00:28:10: Die fifty-fünfzig Prozent sind wahrscheinlich nicht ein sauberer Konjunkturindikator weil sich eben die Regeln veränderte haben.

00:28:18: wie du gesagt hast.

00:28:19: wenn Behörden heute konsequente Betreibungen einleiten dann tauchen natürlich automatisch Unternehmen in der Statistik auf die früher vielleicht einfach irgendwie weiter existiert hatten.

00:28:30: Und genau das finde ich eigentlich interessant.

00:28:33: Die Gesensesänderung, die erzeugt die wirtschaftliche Schwäche dieser Unternehmen ja nicht.

00:28:39: Sie macht sie nur sichtbar!

00:28:41: Wenn ein Unternehmen daran scheitert dass Steuer- oder Sozialversicherungsvordrungen plötzlich konsequenter eingetrieben werden dann war es wahrscheinlich die finanzielle Situation bereits vorher auch nicht besonders gesund.

00:28:56: Und deshalb würde ich sagen, die Schlagzeile oder würde ich die Schlagszeile nicht lesen?

00:29:00: Die Schweizer Wirtschaft ist fünffünfzig Prozent schlechter geworden, sondern eher wir gehen gerade durch ein Bereinigungsprozess bei Unternehmen, die teilweise schon seit längerer Zeit sehr wenig finanziellen Spielraum hatten.

00:29:15: und dass diesen Effekt in fünfundzwanzig von sechsundzwanzige Kantonen sichtbar ist das zeigt zumindest es kein lokales oder einzelnes Branchenproblem ist.

00:29:24: Ist diese Bereinigung aus volkswirtschaftlicher Sicht vielleicht sogar gesund?

00:29:28: Also dass Unternehmen, die seit Jahren nur knapp überleben, schneller aus der Macht verschwinden oder unterschätzt man damit die Folgen für Mitarbeitende und Unternehmen?

00:29:42: Ich meine, es ist natürlich schon eine gewisse Gesundung mit sich zu tun.

00:29:46: Ich meine Unternehmen die nicht selbst auf dem Bein stehen können und die kontinuierlich immer mit dem letzten Umsatz noch gerade knapp die Löhne zahlen können aber dann nicht mehr.

00:29:57: die Steuen haben halt schon sehr schwierig und dementsprechend wenn ich auch die Existenzberechtigung nicht wirklich gehalten weil das sind Steuern und Sozialversicherung die muss man halt einfach einzahlen.

00:30:09: Und selbstverständlich kommt das ein bisschen darauf an, wie viele Mitarbeiter da hinten dranhängen.

00:30:13: Es ist jetzt so interessant zu sehen, wieviele Mitarbeitende sind aus diesen Tausenden von Kursen effektiv arbeitslos geworden und wie rasch können die wieder irgendwo integriert werden?

00:30:25: Was sie vielleicht auch eine sichere Arbeitsposition haben nicht jeden Monat zwei Wochen auf den Lohn warten müssten und so selbst in der Petruir sind.

00:30:36: Dementsprechend finde ich schon... Die Bereinigung ist in meinen Augen okay, solange es eben nicht größere Firmen trifft, wo dann gerade eine ganze Region mit fünf Sekunden oder zweihundert Arbeitslosen zu kämpfen hat.

00:30:49: Man kann sagen die neue Regel hat vielleicht die Krise nicht verursacht aber sie zeigt ziemlich deutlich wer ohne Reserve unterwegs war.

00:30:59: Diese Folge wird präsentiert von Ari Ventures dem Berner Business Angel Club.

00:31:04: Ari Ventures bringt ambitionierte Schweizer Startups mit erfahrenen Investoren zusammen, die mehr bieten als nur Kapital.

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00:31:55: Unsere heutige Hörfrage kommt von Steve.

00:31:57: Steveak ein Kaiser abgegründet und möchte jetzt einen PESOP-Plan aufsetzen.

00:32:02: Seine Frage ist, wie groß sollte der Pool sinnvollerweise sein?

00:32:06: Und wie sollte man inzwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden verteilen?

00:32:10: Vielleicht ganz kurz vorweg, was ist ein PESop?

00:32:14: Also ein Pesop – PSOP steht für Fountain Stock Option Plan.

00:32:18: Das ist anders als bei echten Anteilen bekommen die Mitarbeitenden dabei normalerweise keine Geschäftsanteile und werden auch keine Gesellschaften.

00:32:29: Stattdessen erhalten sie eine virtuelle Beteiligung, wenn später zum Beispiel dann das Unternehmen verkauft wird, werden Sie wirtschaftlich so gestellt.

00:32:38: also hätten Sie eben doch eine bestimmte Anzahl Aktien gehalten in der Form von virtuellen Aktien Und das ist natürlich alles abhängig von den konkreten Bedingungen des Plans, der hier aufgestellt wurde.

00:32:53: Für Start-up ist es attraktiv weil man Mitarbeiter längfristiger am Unternehmenswett beteiligen kann ohne dass man jedes Mal die Gesellschaft der Struktur verändern muss und das ins Aktienbuch eintragen muss.

00:33:06: Jasti fragt jetzt als erstes mal nach der Größe was würdest du einem Start up empfehlen?

00:33:12: sind es fünf Prozent, zehn Prozent und sogar zwanzig Prozent.

00:33:16: Man schaut ja häufig mit dem ESOP oder dem PSOP-Instrument sehr früh, wenn das Unternehmen gegründet wurde.

00:33:24: Nach den PC-Zitrunden würde ich mich jetzt so einer der größten Ordnung orientieren von einem Pool von ungefähr zehn Prozent.

00:33:32: Das ist das was wir am häufigsten sehen.

00:33:35: Zehn Prozent können gut funktionieren, weil das Gründerteam schon weitgehend vollständig ist, dass man es in der frühen Phase macht Und man in den nächsten Jahren vor allem einfach Schlüsselpersonen-Management Positionen aufbauen will.

00:33:47: Wenn das Unternehmen dagegen noch stark wachsen muss und beispielsweise nach kein CTO oder VP of Sales oder eine andere sehr wichtige Führungskraft eingestellt werden muss, dann kann man sich schon überlegen ob man nicht daher zwölf, fünfzehn Prozent oder sogar mehr PSOP erstellen will.

00:34:08: Dass man da aber auch sieht in dieser Situation, dass Gründer häufig oder das Gründerteam einen Teil ihrer Aktien zur Seite stellt, die sie dann an einem neuen CTO oder einen neuen Laid-Co-Foundern abtreten können zu spezifischen Konditionen, die mit den Investoren vereinbart werden.

00:34:26: Das würde ich sicher nicht automatisch einrichten – es ist ein sehr großer Pool!

00:34:30: klingt großzügig, bedeutet wirtschaftlich aber auch eine entsprechende große Beteiligung und Gewichte der Mitarbeiter am künftigen Unternehmenswert.

00:34:45: Entscheidend ist für mich nicht nur die Prozentzahl, sondern dass man quasi den PSOP-Plan mit einem Hiringplan übereinstimmt.

00:34:54: welche Personen müssen wir in den nächsten paar Jahren einstellen.

00:34:57: Welche Beteiligung müssen wir denn realistischerweise anbieten und was bezahlen wir mit Aktien?

00:35:04: Und das könnten wir vielleicht auch mit einem höheren Lohn abgleichen also eine größere Finanzierungslunde.

00:35:10: Man muss auch sehen, Equity wird von Jahr zu Jahr teurer.

00:35:14: Die Bewertung steigt der Firma und dementsprechend muss man für euch dem Jahr fünf nicht mehr gleich viel PISOB abtreten wie im Jahr eins wo die Aktie noch weniger Wert hat.

00:35:25: Ja Max würdest du sagen dass die Großteile des Pools an die Geschäftsleitung gehen sollte oder dann eher breit an alle Mitarbeiter?

00:35:34: Ja, ich würde grundsätzlich unterscheiden zwischen Schlüsselpersonen und dem breiteren Team.

00:35:38: Eine Schlüssel-Person muss nicht wegen einer GR ein GR-Mitglied sein.

00:35:41: kann es sein dass eine Gründerin nicht mehr zur GR gehört dann ist die trotzdem eine Schlüssel Person oder?

00:35:47: Bei einem jungen Startup wird ein relativ großer Teil des Puls typischerweise für wenige Schlüsselposition benötigt.

00:35:54: Ein Mitglieder GL oder einen sehr früher Senior Hire direkt erheblich mehr Verantwortung und verzichtet häufig auf einen Teil des Gehalts, so dass ihr oder sie bei einem etablierten Unternehmen natürlich viel mehr verdienen könnt.

00:36:08: Und das muss man ihnen kompensieren!

00:36:09: Der entsprechende Größe sollte eben die Beteiligung

00:36:12: sein.

00:36:13: Als grobe Denklogik könnte man beispielsweise sagen etwa seventy Prozent des Puls reserviert werden für die GL-Führungskräfte und andere Schlüsselpositionen.

00:36:22: Die verbleibenden dreißig Prozent stehen für das breitere Mitarbeiterteam zur Verfügung.

00:36:27: Das ist aber keine feste Erregel, also nicht Sacrosanct.

00:36:30: bei einem Unternehmen mit fünf Mitarbeitenden steht.

00:36:32: Sieht die Verteilung natürlich anders aus als beim Start-up das in den nächsten zwei Jahren auf fünfzig Personen wachsen möchte?

00:36:39: Ja jetzt wird Steven und ich fragen ja schön gut, aber was bedeutet das konkret für eine Person?

00:36:45: Es wird auch immer heftig thematisiert in den Boards, wenn man so ein PSOP oder NSOP aufbaut.

00:36:50: Und hier würde ich nicht mit einer Standtabelle anfangen sondern mit Rollen und Seniorität und Profilen für die... Eine sehr wichtige Führungskraft, die früh zum Unternehmen kommt kann die virtuelle Beteiligung im niedrigen einstelligen Prozentbereich sein.

00:37:07: Also einen bis zwei Prozent.

00:37:09: bei anderen Führungskräften bewegt man sich häufig deutlich drunter und Senior-Mitarbeitere können wiederum Beteidigungen im Bereich von einigen Zehntelprozent erhalten.

00:37:19: also vielleicht Null Komma Eins bis Null Koma fünf Prozent wenn bei späteren oder weniger Seniorenmitarbeiter kleinere Beteiligungen üblich sind, also manchmal auch im Nullkommannull acht oder nullkommanull fünf Prozent.

00:37:33: Häufig wird das ja als Teil des Lohns oder des Bonus ausgegeben und entsprechend nimmt man dann die letzte Finanzierungsrunde mit einem Discount, ohne Discount oder eine feste Bewertung.

00:37:46: Als Referenz, die man da quasi anrechnet als Lohn- oder Bonus und dementsprechend soll da auch die Wertsteigerung für die Mitarbeitenden entstehen wenn das Unternehmen positiv wächst.

00:38:00: Wichtig!

00:38:01: Ist vor allem die Relation, finde ich.

00:38:03: Der CTO, wenn er als fünfte Person in so ein Unternehmen kommt, eben als late co-founder, dann sollte er natürlich wirtschaftlich ganz anders behandelt werden als der Mitarbeiter Nummer achtzig und ganz wichtig den PSOP, denn sollte man den Mitarbeitenden immer auf fully diluted basis kommunizieren also nicht aus dem was heute ausgegeben ist sondern auf dem das heißt wenn alle Aktien ausgegeben wären.

00:38:31: Die Mitarbeiterin, die muss genau verstehen, in welchem prozentualen Anteil die PSOP-Beteiligung tatsächlich entspricht.

00:38:40: Ja Max, würdest du den PSOP wirklich jedem Mitarbeiter geben?

00:38:44: oder wen würdest Du ihn nicht geben?

00:38:47: Ich würde schon möglichst breitenken.

00:38:49: Gerade bei einem Startup finde ich die Idee attraktiv, dass möglichst viele Mitarbeitende am gemeinsamen geschaffenen Unternehmen sehr partizipieren sollten.

00:38:57: Das bedeutet aber nicht, jede, jeder diese Abenteilung bekommt.

00:39:01: Man kann beispielsweise in bestimmten Bänden arbeiten abhängig von Levelverantwortung, Eindrittseipunkt und strategischer Bedeutung der Rolle.

00:39:10: Was ich vermeiden würde ist eine vollkommen individuelle Verhandlung bei jeder Einstellung.

00:39:14: dann stellt man nach drei Jahren häufig fest dass Mitarbeiter mit vergleichbaren Räumen völlig unterschiedliche Beteilungen haben.

00:39:20: ein einfaches Internet Framework schafft hier deutlich mehr Fairness.

00:39:25: Ich würde auch draufschauen, dass wenn ich das jemanden nicht interessiert, dass ich die hier auch nicht aufnehmen würde in ein PSOP-Programm.

00:39:30: Das ist eine Diskussion, die wieder mit jedem Mitarbeitenden führen solltest weil es gibt solche, die kommen nur für ein paar Jahre und sie denken nicht eigentlich motiviert da wirtschaftlich zu partizipieren.

00:39:41: Und dafür noch wichtig neben den Poolgröße und der Verteilung möchte ich dir noch drei Punkte mitgeben Steve.

00:39:48: Erstens ist das Westing ganz wichtig.

00:39:51: Typischerweise wird Beteiligungen über mehrere Jahre verdient, also es wird gesprochen das Prozent.

00:39:58: Und dann hat man häufig erst mal eine Ein-Jahreskliff bevor man überhaupt etwas erhält und dann wird es über vier Jahre quasi verdiente bis man das ganze Prozent hat.

00:40:08: in diesem Fall.

00:40:09: Zweitens eine Lieferregelung.

00:40:12: der Plan sollte ganz klar regeln, was passiert wenn jemand das Unternehmen verletzt.

00:40:17: Kann man die Aktien zurückkaufen?

00:40:18: Kann dir die Aktie behalten oder welche Preiszahl man dafür?

00:40:22: Das ist ganz wichtig.

00:40:23: und drittens die Exitmechanik und Auszahlungen.

00:40:26: Mitarbeiter sollen verstehen wann ihre virtuelle Beteiligung tatsächlich einen Wert hat und wie diese berechnet wird.

00:40:33: Gut, fassen wir für Steve zusammen.

00:40:35: Ein Pisa-Pool von ungefähr zehn bis maktimal fünfzehn Prozent ist für viele Junge zwar ab seinen sinnvollen Ausgangspunkt.

00:40:41: davon kann ein größer Anteil also grob siebzig Prozent für GL und andere Schlüsselpersonen vorgesehen werden während der Rest für das breitere Team reserviert wird.

00:40:51: aber nicht einfach pauschal fünfzehnt Prozent beschließen sondern von der anderen Seite rechnen wehen wollen wir den kommenden Jahren einstellen.

00:40:58: was müssen wir diesen Personen anbieten?

00:41:00: Pool braucht mir dafür tatsächlich, also bitte das Prospektiv festlegen und nicht einfach verteilen.

00:41:07: Ja und weil Piso Pläne steuerlich und auch rechtliche einige Vorstücke haben sollte der konkrete Plan am Ende natürlich mit einem Anwalt oder Steuerverater strukturiert werden.

00:41:20: So, kommen wir zur Transaktion der Woche.

00:41:23: Diese Woche haben wir eine Finanzierungsrunde aus der heißen Sommerzeit mitgenommen.

00:41:28: Heißt es auch die Finanzierungsrunde Zürichü, ein Zürcher Quantum Computing Start-up ist eines aus meiner Sicht der spannendsten Quantentec-Case in Europa aktuell.

00:41:40: Zürchü ist ein ETF Spinoff.

00:41:42: Sie kommen also direkt aus der Forschung und haben jetzt im Sommer ihre Megasitrunde über fünfundzwanzieinhalb Millionen US Dollar abgeschlossen.

00:41:50: Syracuse baut Quantencomputer auf Basis sogenannte Trapped Ions, also geladene Atome die aus Cubits genutzt werden.

00:41:58: Diese Technologie gilt grundsätzlich als sehr präzise und leistungsfähig aber bisher hat sie ein großes Problem, die Skalierung nämlich und genau das ist eigentlich der Kern des ganzen Cases.

00:42:10: Quanten-Computer funktionieren heute schon in kleinen Systemen Aber der Sprung zu wirklich großen nützlichen Maschinen ist extrem schwierig Und für industrielle Anwendungen, also etwa in Chemie Farmermaterialforschung braucht es irgendwann nicht nur ein paar Dutzend Cubits sondern sehr viele Systeme mit tausenden Cubits die stabil laufen und in einem fehlekorrigierten System funktionieren.

00:42:36: Ja genau da setzt Siri Q an.

00:42:39: viele Trap-Einsystemen sind einfach gesagt eindimensional aufgebaut wie eine Kette von Ionen.

00:42:46: Das funktioniert für kleinere Systeme, aber wird immer kompliziert wenn man mehr qubits kontrollieren will und sie miteinander verbinden will und gezielt manipulieren will.

00:42:57: Syracuse verfolgt deshalb eine ganz andere Architektur als bisher.

00:43:02: Es ist eine native zweidimensionale Struktur.

00:43:06: Lionen sollen also nicht einfach auf einer Linie angeordnet werden sondern auf einer Fläche.

00:43:11: Das klingt zwar im ersten Moment sehr physikalisch, aber die Business-Logik dahinter ist relativ klar.

00:43:17: Wenn Quantencomputing irgendwann skalieren soll, dann braucht es auch eine Architektur, die von Anfang an für die Skalierung gebaut ist und SiriQ versucht hier also nicht nur einen besseren einzelnen Quantenship zu bauen sondern eigentlich direkt eine zentralen Bausteine, die Skaliierungsbarriere in Quanten computing lösen lässt!

00:43:39: Das macht den Case für Investoren natürlich interessant.

00:43:42: Es ist keine kurzfristige Umsatz-Stories, sondern eine Infrastrukturwette muss man klar sagen.

00:43:47: also wenn ZeroQ recht hat dann könnte diese zwei D-Architektur ein wichtiger Baustein für die Entwicklung und Skalierung von großen Trapped Ion Quantum Computern sein Und in diesem Markt ist die Frage der Architekturen entscheidend.

00:44:00: aber aktuell ist es eben noch offen welche Technologieplattform sich langfristig durchsetzen wird gibt das ja verschiedene Ansätze und wir sind gespannt.

00:44:08: Ja, wir da kurz zum Team.

00:44:09: Pavel Hermo, Tobias Sageser und Schrayans Jan haben die Technologie aus dem ETH-Umfeld entwickelt bei unserem Quanten Computing Studium das wir letztes Jahr auch noch absolviert haben an der ETH.

00:44:25: Da haben wir das Labor besucht.

00:44:27: echt beeindruckend, was die Jungs da aufgebaut haben.

00:44:29: Sie haben uns gezeigt wie sie diese Ionen effektiv manipulieren können auf ihrer Zwei-D-Platte und das sind jetzt schon wieder massive Schritte weitergekommen.

00:44:39: Syracuse ist für mich ein typisches Schweizer DeepTech Startup.

00:44:42: Sie hat jahrelange Grundlagenforschungen aufgebaut und jetzt ein hochspezialisiertes sehr gutes Team, dass an der Konverzialisierung der Technologie über einen Start up arbeitet.

00:44:53: Ja, und Syracuse hat auch schon traditionelle Vorträge gezeigt.

00:44:56: Das Unternehmen hat einen Demonstrator mit einer dreimal drei Anordnung von neun individuell kontrollierten Ionen vorgestellt.

00:45:04: Also laut Unternehmen ist das die größte native zweidimensionale Anordnung dieser Art, die bisher gezeigt wurde.

00:45:12: Und noch wichtiger finde ich die Chips wurden mit Infineon als Fertigungspartner hergestellt.

00:45:18: relevante Signal, denn bei Quantum Hardware reicht es nicht mehr raus im Labor ein schönes Experiment zu zeigen.

00:45:26: Die Tech muss industriell produzierbar und reproduzierbar werden!

00:45:30: Und wenn ein Unternehmen in den Früh zeigen kann dass seine Architektur grundsätzlich mit industrieller Chipfertigung kompatibel ist dann wird die Skalierungsstory natürlich glaubwürdig!

00:45:40: Ja, wir haben kurz eine Cap-Table modelliert ein bisschen hinter die Türen geschaut.

00:45:46: Syracuse hat eine Preceed Runde mit US Dollar anfang von zwanzig fünfundzwanzig aufgenommen Und diese erste Runde wurde von Founderful angeführt und sie hatten da einige weitere Investoren aus ganz Europa, die mitgemacht haben.

00:46:01: Die Bewertung lag damals gewiss unseren Berechnungen bei etwas mehr als zwölf Millionen Post-Money.

00:46:07: Und nun die aktuelle Siedrunde mit fünfundzwanzig und halb Millionen wurde von Quantanation angeführt ist einer der bekanntesten spezialisierten Quantentec-Investoren Europa und sogar weltweit kann man sagen Nebenhalb der Ford One, Externcia und Fergen Ventures sowie bestehende Investoren investiert.

00:46:31: Die Bewertung für diese große Runde wurde bei über fünfzig Millionen Primari angesetzt

00:46:37: So mit der Zürich-Q inzwischen rund dreißig Millionen Euro Store aufgenommen.

00:46:40: für eine Seedphase ist das relativ viel Kapital.

00:46:43: Das zeigt gut auf, dass im Quantum Hardware eine andere Größenordnung von Finanzierung benötigt und man finanziert damit Labore, Spezialhardware, Vakuumsysteme, Laser aber auch Chipentwicklung und Messinfrastruktur.

00:46:57: ja natürlich auch ein sehr spezialisiertes Team und ein solches Unternehmen kann nicht mit einem kleinen Deft-Team ohne CapEx und einem Saas MVP skalieren.

00:47:09: Die Kapitalintensität ist Teil des Modells, muss man sagen.

00:47:12: Gleichzeitig zeigt die Runde in hier sehr schön das internationale Spezialinvestoren dem Team eine echte Chance geben möchten.

00:47:20: Foundful war früh mit dabei aber mit Quantination kommt jetzt ein Investor dazu der den Quantum Markt sehr gut kennt und das ist sicherlich ein starkes Signal weil solche Investoren sehr genau prüfen ob eine Technologie nur wissenschaftlich interessant ist oder tatsächlich das Potenzial für eine skalierbare Plattform hat.

00:47:43: Die USA, Europa und China, die investieren massiv in den Computers, thematisieren wir ja regelmäßig.

00:47:58: Und auch große Tech-Konzerne bauen eigene Systeme.

00:48:04: Europa ist natürlich nun sehr daran interessiert ein Ehe.

00:48:07: eigene Quantum-Kompetenz aufzubauen.

00:48:10: Und ein ETA Spinoff mit einer eigenen Hardware Architektur, die passt natürlich hier perfekt ins Bild.

00:48:16: und der nächste Schritt für Syracuse ist jetzt klar Skalierung der Demonstration mit neuen Ionen.

00:48:22: das mal ein wichtiger Proofpoint.

00:48:24: aber kommerziell relevant wird die Technologie erst wenn Syracue zeigen kann dass die Architektaure auf deutlich größere Errays übertragbar ist.

00:48:33: also erstmal hunderte Cubits tausende.

00:48:40: Das sieht für die Korrigitätssysteme auch im Griff haben.

00:48:43: Ja, für das Schweizer Ökosystem ist das ein sehr gutes Beispiel, ETH-Forschung, international Investoren, Diebtec Hardware und einen global relevanten Markt – genau die Art von Startup, die eben zeigt, warum die Schweiz im Diebtech Bereich überproportional stark sein kann!

00:49:00: So, das ist es gewesen mit Burnrate dem WC Insider Podcast.

00:49:03: Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt abonniert unsere Newsletter und teilt diesen neuen Netzwerk.

00:49:08: Denkt daran wir haben neue zwei Folgen die Folge von Burnrate Intelligence Die folgt am Mittwoch Und wird uns freuen wenn ihr da reinhört.

00:49:20: Wir wünsche euch ein schönes Weekends Take care und Tschüss!

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