Episode #102 – Swiss Champion Fund | Swisscom | Repeat Founders | VC-Mathematik | PimPay | Prem AI | Memo | Talentir
Shownotes
Über unsere Hosts: Max Meister und Guy Giuffredi sind General Partner bei Koyo Capital mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Schweizer Startup und VC Ökosystem.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo!
00:00:04: Herzlich willkommen zu Burnrate, dem Bissi Insider Podcast.
00:00:07: Ich rede hiermit Gitschufredi über die Star of Scenic mit dem Schwerpunkt auf Venture Capital.
00:00:12: Folge onehundertundzwei steht an und wir nehmen auch am Donnerstag, dem zweiten Juli um einundzwanzig Uhr am Abend.
00:00:20: Dies ist unsere letzte Folge vor der Sommerpause.
00:00:24: wie verabschieden uns in den verdienten Sommerferien und melden uns dann im August wieder bei euch.
00:00:30: Diese podcast wird gesponsert von unseren Partnern Omnium Und abscale.ca.
00:00:35: Jagi, was sind heute die Themen?
00:00:37: Ja, heute sprechen wir in den News über den neuen Swiss Champion Fund – ein Schweizer Hundert-Billionen Growth Fund!
00:00:45: Dann schauen wir auf die Schließung des Swisscoms Standorts im Serien Valley nach achtundzwanzig Jahren und zum Schluss der News diskutieren wir über neue Pitchbookdaten, wonach erfahrene Founder in Europa deutlich mehr Kapital erhalten als First Time Founder.
00:01:03: Im Schwerpunktthema gehen wir dann auf deine Bilanzkolumne ein, die gerade am Erscheinen ist und die Frage ob die alte Venture Capital Mathematik noch aufgeht.
00:01:14: Dann haben wir unsere Renfer von Pimpay zu Gast und wir sprechen darüber, ob Payments in der Schweiz zu einer Art unsichtbarer Steuer geworden sind.
00:01:24: Zum Schluss haben wir noch drei spannende Deals, die in der letzten Woche kommuniziert wurden auf dem Programm!
00:01:29: Die Schweiz spielt heute Abend gegen Albanien?
00:01:33: Nee, Algerien.
00:01:35: Ja ich bin auch ein super Fußballkender und was tippst du?
00:01:40: Wer gewinnt!
00:01:42: Ich hoffe jetzt schon dass unsere Schweizer Cracks ein paar Tore schießen.
00:01:46: sieht ja eigentlich gar nicht so schlecht aus wie sie performt haben bisher im Turnier.
00:01:50: also ich würde mal sagen Schweiz drei, Algerie eins Und du?
00:01:54: Ich sage Zweiz zu Eins für die Schweiz und Schakiri macht das entscheidende Tor.
00:01:59: Nein, gemenzt!
00:02:00: Ich sage Zwei-Zweins für die Schweizer.
00:02:03: in der Tat uns will dem spannend sein weil bei der Ausstrahlung wissen wir wer recht gehabt hat.
00:02:08: Schade dass wir beide auf die Schweitzippen.
00:02:09: ja muss er fast so sein du drei eins ich zwei eins.
00:02:13: vielleicht noch können mir noch tippen wer das Sieges Tor macht für die schweiz.
00:02:16: was denkst du?
00:02:17: Wer scored?
00:02:18: Ja, wäre schön wenn da der Mann Zambi noch ein paar Tore weiter schießt für die Schweiz.
00:02:22: Das ist für mich sehr freuen für den jungen Mann.
00:02:24: Richtig bei auf Vargas macht das zwei Eins für die Schweizer und schießts!
00:02:28: Die Äquipe von Murray in die Achtelfinale.
00:02:32: Wir wissen es bei der Ausstrahlung.
00:02:34: Bei Mika kann natürlich jetzt das zwei zu eins oder drei zu eins sein weil beide sind Tore zum Sieg.
00:02:39: Da stimmt.
00:02:41: Kommen wir zur News.
00:02:42: Letzte Woche wurde der Swiss Champion Fund angekündigt Ein neuer Venture-Kapitel von, schon wieder ein neuer, mit einem Zielvolumen von rund hundert Millionen Franken.
00:02:54: Das ist stattlich!
00:02:55: Der Fonds soll Schweizer Startups in der kritischen Wachstumsphase unterstützen vor allem in Series A und Series B Runden.
00:03:04: Hinter dem Fonds stehen zwei bekannte Persönlichkeiten Christian Winkler mit Gründer des ASC Impact Funds früher Partner bei B to Venture in Auschwitz Coach und Sekka Impact Lead sowie Michael Wieser, Unternehmer und wie sie der unter anderem am Aufbau des Helvetia Venture Fund beteiligt gewesen ist.
00:03:27: Der Canon News ist eigentlich ein bekanntes Problem.
00:03:31: die Schweiz hat sehr viele starke Startups Hochschul, Talent und Technologien aber wenn Unternehmen skalieren wollen müssen Sie oft Kapital im Ausland suchen.
00:03:39: genau dort will der Swiss Champion Fund ansetzen.
00:03:43: Davon will jährlich vier bis sechs vielversprechende Wachstumsunternehmen finanzieren, ausschließlich aus dem Dealslow der Venture Leaders.
00:03:51: geplant sind typische Erstinvestments von drei bis fünf Millionen Schweizer Franken jeweils als Lead oder Co-Lead Investor in Series A und B. Das erste Closing ist für
00:04:03: Q.V.E.R.'s
00:04:04: XXVI.
00:04:05: geplant also schon bald.
00:04:06: erst Investments soll im XXII.
00:04:11: Jagi, löst ein hundert Millionen von tatsächlichen der Schweizer Scala Problem.
00:04:16: oder ist das eher eine wichtige Signal als eine echte strukturelle Lösung?
00:04:23: Also struktuelle Lösung.
00:04:24: Das ist mit Hundert Millionen noch lange nicht gemacht aber es auf jeden Fall ein wichtiges Signal und ein gutes Signal.
00:04:31: Ich meine, hundert Million sind für die Schweiz nicht unrelevant besonders wenn es gerade um die Series A und Series B geht.
00:04:40: Genau dort wird heute vor allem internationales Kapital investiert und dementsprechend kann das spannend sein, hier ein Schweizerfonds aufzusetzen.
00:04:50: Ich meine von im Siegkapital.
00:04:52: da haben wir vergleichsweise sehr viele Schweizer Fonds zu investieren.
00:04:55: aber sobald die Startups international skalieren wollen werden die Runden größer.
00:05:01: dann kommen wie gesagt immer ausländische Fonds ins Spiel und mehr und mehr.
00:05:06: Man muss auch ehrlich sein, für ein ganzes Ökosystem sind die Hundert Millionen nicht riesig.
00:05:11: Aber wenn der Fonds vier bis sechs Firmen pro Jahr unterstützt und Tickets von drei bis fünf Millionen schreibt dann kann er sehr gezielt helfen aber er wird den Kapitalmarkt nicht extrem verändern.
00:05:23: Der eigentliche Hebel liegt darin ob dieser Fonds mehr privates und institutionelles Kapital in die Schweizer Growth Runden mobilisieren kann.
00:05:31: Das ist etwas das wir häufig thematisieren.
00:05:33: auf Burn Raids wäre natürlich eine super Sache.
00:05:36: Und wenn hier der Swiss Champions Fund als Lead oder Co-Lead Investor für Trauenschaft und dadurch die Firmen länger in der Schweiz halten kann, dann ist die Wirkung viel größer als eigentlich das Volumen, dass sie kommuniziert wird.
00:05:51: Was Sie natürlich noch erreichen müssen.
00:05:52: Ich bin gespannt was Sie im ersten Closing kommunizieren wie viele Sie da bereits zusammen haben von den Hundert Millionen.
00:05:59: Für mich ist es entscheidend, ihr werdet einfach ein isolierter Fonds oder ein Katalysator, der die Schweizer Scale-Ups länger in der Schweiz finanzierbar macht.
00:06:11: Gut!
00:06:11: Zu zweiter News bleiben wir in der Schweiz.
00:06:14: Swisscom hat ihre Außenstelle im seligen Welle geschlossen.
00:06:18: nach achtundzwanzig Jahren ist Schluss.
00:06:21: laut Markowalski von der Bilanz wurde der Standort per Ende Mai bereits aufgelöst.
00:06:27: Swisscom war seit deiner Zeit im Silicon Valley Presence, zuerst in Menlo Park dann später in Palo Alto.
00:06:36: Die Aufgabe dieses Outposts war eigentlich klassisch für große Corporates Technologie und Trendscouting, potenzielle Übernahmeziele identifizieren und ein Stück Silicon Valley Mentalität zurück in die Org zu... Swisscom begründet den Schritt damit, dass Innovation heute globaler und dezentraler zugänglich sei.
00:06:59: Und ein fixer physischer Standort nicht mehr zwingend notwendig ist.
00:07:03: Genau das macht die Entscheidung meines Erachtens interessant.
00:07:08: ausgerechnet in einer Phase, in der Kai Defense Tax Base Robotics und Infrastruktur Themen wieder sehr stark im Silicon Valley konzentriert sind zieht sich eines der wichtigsten Schweizer Tech-Unternehmens physisch zurück.
00:07:23: Jagi, ist das aus deiner Sicht ein moderner nachvollziehbarer Schritt?
00:07:29: Weil eben Innovation heute tatsächlich global und remote zugänglich ist.
00:07:33: oder verliert Swisscom damit einen wichtigen Zugang zu einem der relevantesten Tech-Ökosysteme in der Welt?
00:07:42: Ja also strategisch ist es der Schritt vielleicht schon etwas riskant aber ich glaube Trotzdem, beides etwas stimmen.
00:07:51: Natürlich ist die Innovation heute viel zugänglicher als früher.
00:07:56: Man kann über Datenbanken, Netzwerke, Fonds, Newslets, Konferenzen und Remote Calls sehr viel lernen und sehen ohne ein Büro in Palo Alto zu haben und finanzieren zu müssen.
00:08:08: Ein Corporate muss ja nicht zwingend eine physische Adresse und physische Präsenz permanent haben, nur um zu verstehen welche Startups jetzt gerade entstehen.
00:08:18: Und welche Trends es da gerade gibt im Silicon Valley?
00:08:22: Aber man muss schon sehen, Silicon Valley funktioniert nicht einfach nur über Informationen.
00:08:26: Es funktioniert über Nähe Geschwindigkeit und viele informelle Netzwerke.
00:08:31: die Sand Hill Road zum Beispiel wo sich alle Investoren regelmäßig treffen und austauschen.
00:08:37: Und da läuft der Hueshup von der Szene herum.
00:08:40: Viele relevante Gespräche passieren nicht in offiziellen Pitches, sondern bei den Dinners, Meetups, Investor-Intros oder überpersönliche Beziehungen.
00:08:49: Gerade wenn es um KI und neue Infrastruktur geht ist das physische Präsenz oft ein Vorteil weil man hat einfach früher spürt welche Themen wirklich Momentum haben.
00:09:02: Für Swisscom ist deshalb die entscheidende Frage, wird der Standort einfach geschlossen oder wird den Zugang zum Ökosystem anders vielleicht sogar effizienter ersetzt.
00:09:12: Wenn es nur ein Kostenschnitt ist dann ist das ein Verlust wenn die Swisscom stattdessen über Fonds, Partnerschaften und gezielte Scout-Netzwerke und regelmäßige Exekutive Präsenz arbeitet.
00:09:24: man kann es doch immer noch funktionieren
00:09:27: Wunderbar!
00:09:28: Gehen wir zur dritten News und schauen auf eine spannende Entwicklung im europäischen Venture-Markt.
00:09:33: Pitchbook berichtet, dass erfahrene Gründerinnen und Gründern aktuell deutlich mehr Kapital erhalten als First Time Founder.
00:09:39: Konkrete europäische Gründerin und Gründe, die bereits mindestens ein Unternehmen gegründet haben, raisen dieses Jahr in Mediaren vier Komma drei Millionen Euro.
00:09:51: First Time Founder kommen im Median auf zwei Komma fünf Millionen Euro.
00:09:55: Das sind seventy-zwei Prozent mehr Kapital für Repeat Founders.
00:10:00: Im Kaibereich ist der Unterschied sogar noch größer, dort raisenerfahrende Gründer im Mediant.
00:10:05: Zweiundneinzig Prozent mehr.
00:10:07: Interessant ist aber die Bewertungen steigen nicht zwingend aggressiver.
00:10:12: Pitchbook schreibt dass die medianen Step ups bei beiden Gruppen gleich groß ist, nämlich eine.
00:10:20: Investoren geben erfahrenen Gründern also vor allem größere Checks nicht unbedingt deutlich bessere Bewertungsdynamiken.
00:10:29: Die große Frage ist, ist das einfach Rationals Risk Management in einem schwierigeren Markt oder entsteht dadurch ein struktureller Nachteil für neue Gründerinnen und Gründe?
00:10:41: Jagi, ist diese Trend aus deiner Sicht gesund für den Startup-Markt oder für der dazu, dass Kapital zu stark in bekannte Gründeprofile fließt?
00:10:53: Ja ich meine kurzfristig ist diese Trend absolut nachvollziehbar.
00:10:57: Langfristig kann es natürlich auch gefährlich werden im schwierigen Fundingmarkt, also in Investoren oft nach Signalen für Sicherheit.
00:11:06: und ein Repeat-Founder zumindest wenn er schon mal ein positives Exit gemacht hat.
00:11:11: Der bringt natürlich genau das mit Erfahrung in Fundraising.
00:11:14: Werstehendes Netzwerk besseres Verständnis für das hiring den team aufbau go to market, die skalierung und auch den exit prozess und aus investoren sicht reduziert das gefühl des risikos doch deutlich.
00:11:30: aber venture capital.
00:11:32: das lebt ja nicht nur von risiko reduktion es lebt davon.
00:11:36: große Ausreiser zu finden und viele diese Ausreise, die kommen eben nicht einfach aus dem offensichtlichen Gründerpool.
00:11:44: First Time Founde haben oft einen neuen Blick, sind manchmal auch näher an den Nutzerbedürfnissen oder an den neuesten Tipps.
00:11:51: wie baut man jetzt heute ein Team auf?
00:11:53: Ist gar nicht mal ein Heute mit der ganzen KI.
00:11:55: Und sie denken weniger an die bestehenden Playbooks und nutzen die aus wie jemand eine Firma vor fünf Jahren aufgebaut hat oder vor zehn.
00:12:04: Darum würde ich sagen, es ist gesund wenn Erfahrung belohnt wird.
00:12:08: Es wird aber problematisch, wenn Erfahrung zum Ersatz für echtes Gründerurteil wert.
00:12:14: Ein Repeat Founder ist nicht automatisch ein besserer Gründern oder eine bessere Gründerin, er ist einfach nur einfacher zu finanzieren.
00:12:23: Ja was muss denn ein First Time Founder heute zeigen und gegen einen erfahrenen Gründeren im Fundraising trotzdem zu bestehen?
00:12:31: Ein First Time Founder, sein Manko ist der, dass er ein Fan Track Record hat.
00:12:36: Und dieses Signal muss er durch andere sehr starke Signale ersetzen.
00:12:41: und das Wichtigste ist auch aus meiner Sicht der Founder Market Fit.
00:12:46: also warum es genau dieses Team besonders gut positioniert dieses Problem zu lösen kann Branchenwissen sein technische Tiefe der Zugang zu Kunden eine Insight die andere nicht haben.
00:13:01: Und zweitens braucht es heute früher Beweise, nicht zwingend der Millionen Umsatz aber klare Indikatoren und Kundengespräche.
00:13:09: Zahlende Nutzer, schnelle Produktiterationen, starke Customer retention oder ein sehr konkretes Problem das dem Markt.
00:13:19: wirklich schmerzt.
00:13:21: Und drittens müssen First Time Finder auch zeigen, dass sie schnell lernen.
00:13:25: Investoren wissen das Fehler sogar viele Fehler auf dem Weg zum Erfolg passieren und die Frage ist ihr kennt das Team diese Fehler schnell genug und passt es sich auch an?
00:13:37: Ich finde ganz wichtig.
00:13:38: noch vielleicht als vierte hat der Finder diese Obsession?
00:13:42: ich will auf diesem Thema wirklich erfolgreich sein und hat sich das quasi wie an die Decke geschrieben.
00:13:49: Ich werde mit diesem Start-up erfolgreich sein wegen dem und dem Grund.
00:13:53: Also diese Founder Obsession finde ich ganz ein spannendes Thema auch.
00:13:57: Mindtake ist, der First Time Founder soll nicht einfach versuchen wie Repeat Founder zu wirken.
00:14:02: Sie haben ja die Erfahrung noch nicht.
00:14:03: sie sollen zeigen warum ihre fehlende Erfahrungen durch Geschwindigkeit Kunden und den einzigartigen Blick auf den Markt mehr als kompensiert wird.
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00:15:36: Kommen wir zum Schwerpunktthema Max.
00:15:39: neben Burnrate schreibst du ja noch eine... Bilanzmeistermacher-Kolumne.
00:15:44: Und die ist gerade erschienen!
00:15:46: Was war denn das Thema der letzten Bilanzkolumne?
00:15:49: Im Artikel ging es um die Frage, ob die alte Venture Capital Mathematik noch aufgeht.
00:15:57: Die klassische Visiformen waren lange relativ einfach ein Vormacht viele Wetten Die meisten Investments liefern wenig oder fallen ganz weg.
00:16:07: Einige entwickeln sich solide, also eines X vielleicht, eins bis drei X return und ein oder zwei große Gewinner zahlen am Ende den ganzen Vor-Zurück.
00:16:17: Dieses Modell hat in den Boomjahren sehr gut funktioniert Oder zumindest gut ausgesehen, es galt viel Kapital steigende Bewertungen Anschlussrunden und die Hoffnung auf große Exits.
00:16:30: Jetzt sieht die Realität etwas anders aus also wir haben fast keine Exits.
00:16:36: IPOs sind schwierig, wie wir jetzt aktuell auch in USA sehen.
00:16:40: M&A ist zurückhaltend und viele LPs, so Limited Partner sind die Investoren in den Fonds, sehen zu wenig echte Rückflüsse.
00:16:49: Genau da beginnt das Problem denn Venture Capital erlebt nicht nur von schönen Buchwerten.
00:16:55: am Ende muss Geld zurückkommen.
00:16:58: Darum rückt eine Kennzahl viel stärker in den Focus.
00:17:03: Die PI also distributed to pay in capital, das misst wie viel Kapital im Verhältnis zum eingezahlten Geld tatsächlich an die Investoren zurückgeflossen ist.
00:17:16: Anders gesagt
00:17:17: nicht
00:17:18: was auf dem Papier steht – an Werten und Bewertungen sondern was wurde wirklich ausgeschüttet!
00:17:26: Und der Punkt meiner Kolumne war jetzt wenn viele Fonds nach sieben, acht oder mehr Jahren zwar gute Bewertung zeigen Aber wenn ich Geld zurückgegeben habe, dann wird das nächste Fund-Racing viel schwieriger.
00:17:40: Elpis werden kritischer und sie fragen, warum sollen wir Kapital wieder für zehn Jahre oder länger binden?
00:17:46: Wenn Risiko, Illiquität und Rendite nicht.
00:17:50: Konkurrenz sind?
00:17:51: also nicht zusammenpassen!
00:17:53: Und das ist aus meiner Sicht keine kleine zügliche Delle, du beinahest, sondern ein strukturelles Warnsignal, wenn der Capital ist zwar nicht tot aber das Modell wird härter selektiver und sehr viel operativer.
00:18:07: Ja und was ist denn jetzt an diese VC Mathematik wirklich kaputt?
00:18:12: Ja kaputt ist vielleicht ein bisschen zugespitzt aber die Rechnungen sind schon unbequemer geworden.
00:18:17: dass wir uns das spüren wieder auch bei Koya in Fundraising.
00:18:21: Wenn ein Investor Geld in einen Visifon steckt, der dieses Kapital für sehr lange Zeit, also oft zehn Jahre oder zwölf Jahre, das Geld ist also illiquid.
00:18:31: Es gibt hohe Ausfallrisiken und der Investor kann nicht einfach morgen verkaufen wenn sie ihre Meinung ändert und aussteigen möchte.
00:18:41: Dafür muss es eigentlich eine sehr hohe Rendite geben.
00:18:45: Also einen LP vergleicht wie Sie ja nicht im Luftlerrenraum.
00:18:49: Er könnte auch Staatsanleihen, Bons, Aktien, Private Equity ETFs oder andere Anlageklassen wie Debt Infrastructure investieren.
00:18:59: Wenn ich Capital muss also nicht nur absolut gut aussehen sondern relativ zum Risiko besser sein als andere Anlageklassen.
00:19:07: und ja in der im Artikel zitiere ich eine Errechnung des Investors Nikolai Rasmussen.
00:19:13: er sagt sinngemäß wenn man risikofreie Zins Ein Achtsmarktrisikopremie, eine VC-Risikoprämie, die vergiss man häufig und eine sogenannte Illeguititätsprämie zusammenrechnet aufsummiert, müsste VC eigentlich Renditen von etwa zwanzig bis dreifachzig Prozent pro Jahr liefern.
00:19:33: Damit sich das Risiko wirklich lohnt.
00:19:35: Viele von uns schaffen das aber nicht!
00:19:38: Sie sehen zwar auf dem Papier gut aus.
00:19:40: Ein Fond kann mit einem Multiple von zwei, fünf oder dreimal attraktiv wirken aber wenn die Rückflüsse sehr spät kommen also nicht sofort fließen sondern immer am Ende der Vorlaufzeit ist die jährliche Rendite also die netto IRR deutlich weniger beeindruckend.
00:19:59: und genau hier liegt das Problem Tag auf Bewertungen und theoretische Multiple gestützt, aber LPs können mit Papierbewertung keine eigenen Verpflichtungen bedienen.
00:20:13: Sie brauchen Ausschüttungen!
00:20:15: Und das habe eben dieser wichtige Satz DPI ist der neue IRR nicht weil IRR unwichtig ist sondern weil reale Rückflüsse wieder wichtiger geworden sind als Bewertungsfortscheibungen.
00:20:31: Das klingt nach einem relativ großen Wandel, der da gerade stattfindet bei den LPs oder beim Denken der LPs.
00:20:39: Was bedeutet das denn konkret für die FOMA-Nature?
00:20:41: Ja, für die Forma-Natures bedeutet es vor allem die Zeit des reinen Kapitalverteilens wird schwieriger.
00:20:46: in den Boomjahren, konnte ein FOM in viele Startups investieren und kleine Anteile nehmen bei guten Runden mitlaufen und darauf hoffen dass dem Markt die Bewertungen weiter nach oben trägt.
00:20:57: Also wenn überall Liquidität vorhanden ist, wie wir das gesehen haben in den vergangenen Jahren, dann funktioniert dieses Modell erstaunlich lange.
00:21:05: Aber in einem Markt mit wenigen Exzits und weniger Anschlussfinanzierungen wird diese Passivität zu schwächer.
00:21:13: Dann reicht eben es nicht mehr einfach auf dem Cap-Table zu stehen und auf der nächsten Lead Investor oder der nächsten Bewertungsaufschlag zu warten.
00:21:22: Ergo stärker zeigen, welchen echten Mehrwert sie bringen.
00:21:28: Können Sie Unternehmen operativ helfen?
00:21:30: Können sie zum Beispiel Türen zu Kundinnen und Kunden öffnen?
00:21:35: Könn'en Sie beim Hiring unterstützen?
00:21:38: Könnten Sie auch die Governance der Firmen verbessern oder können Sie in schwierigen Phasen strategisch führen uns weiter und sofort und Sie müssten auch gegenüber Ihren LPs differenziert argumentieren?
00:21:49: oder früher konnte man vielleicht sagen schaut euch die bewertungen an das portfolio entwickelt sich fantastisch.
00:21:54: heute fragen lps ja was wurde jetzt realisiert?
00:21:57: was wurde ausgeschüttet?
00:21:58: welche exik gibt es sonst?
00:21:59: weiter und sofort ist schon eine andere perspektive und dass veränden glaube ich die ganze branche.
00:22:04: die besten falls werden weiterhin geld einsammeln.
00:22:06: das ist unbestätten.
00:22:08: also große plattform von mit einer starken brand Und auf der anderen Seite, kleine spezialisierte Manage mit einem klaren Nische können weiterhin attraktiv sein.
00:22:19: Aber die breite Mitte wird unter Druck
00:22:22: kommen.".
00:22:23: Das schreibt eine ganz provokante Artikel.
00:22:26: Die Mitte des VC-Markts wird ausgedünnt?
00:22:30: Wie meinst du das genau?
00:22:31: Ja ich glaube den Markt spaltet sich sehr stark auf.
00:22:35: Ganz oben gibt es die großen Plattformfonds.
00:22:40: Eine super Brand, die kommen zu super Leuten.
00:22:45: Die haben Zugang zu einem internationalen Netzwerk und solche Fonds bekommen auch in schwierigen Märchen Kapital weil Elpis ihnen zutrauen durch Zyklingen, durch gute Deals zu finden und Unternehmen zu begleiten.
00:22:57: also ich spreche hier von den ganz großen Investoren wie Cicoya and Reason Horowitz oder Baldurton in der UK, in Deutschland zum Beispiel Cherry Ventures Das sind nur viele mehr.
00:23:11: Die Champions-League, die werden auch weiterhin gute Deals finden und etwas dort investieren.
00:23:18: Und dann gibt es auf der anderen Seite kleine Fonds, die können ebenfalls überzeugen wenn sie eine klare Nische bedienen zum Beispiel eine bestimmte Technologie, eine Branche einen geographischen Markt oder wenn z.B.
00:23:32: die GPs einen sehr guten persönlichen Track record haben.
00:23:36: deshalb Sieht man auch immer wieder Single Cheapy-Fans, wo eine Person aus einem großen Fonds aussteigt und sagt ich mache es einfach selber.
00:23:45: Ich habe einen guten Zugang, ich habe Erfahrung und ich kann ein Thema sehr gut und dort sehen wir auch relativ viel Potenzial.
00:23:53: Ja, frage an dich zurück!
00:23:56: Weshalb wird das dann für die Mitte?
00:23:57: Für die Mitte will ich schwierig oder was denkst du?
00:24:00: Ja, Schwierig in der Mitte.
00:24:02: da können sie sein, aber Fonds sind nicht... groß genug, um echte Plattformvorteile aufzubauen und sie aufgebaut haben in der Vergangenheit.
00:24:12: Sie sind eben nicht spezialisiert genug, sich klar zu differenzieren und dann wird in den Raum vom spezifischen Deep-Tech oder vom speziellen Defense-Tech abgelaufen.
00:24:23: Und die klassische Mittelgroße von der breit investierten viele Minderheitspositionen haltet und auf einen großen Ausreißer wartete... neu beweisen, eben mit DPI und nicht einfach mit Buch gewinnen.
00:24:38: Weil die Alpes heute viel härter fragen und auch für eine viel größere Selektion haben.
00:24:45: Warum soll ich ihn genau diesen vorinvestieren?
00:24:47: Was ist seine wiederholbare Stärke?
00:24:50: Und wo ist der Zugang, den er hat, den Anderen nicht haben?
00:24:55: Und was ist der operative Mehrwert für die Startups und
00:25:01: v.a.?
00:25:03: Wo sind die Rückflüsse?
00:25:05: Wenn diese Antworten fehlen, dann wird es einfach schwierig ein Nachfolgefonds aufzulegen.
00:25:10: Dann entstehen diese sogenannten Zombie-Fonds.
00:25:12: Das haben wir auch schon mal thematisiert.
00:25:14: Diese Fonds existieren zwar noch bis ans Ende der Laufzeiten Fonds, bis sie liquidiert sind und die Marke existiert noch.
00:25:21: das Portfolio wird verwaltet aber es gibt keine neuen Investments mehr oder kaum neue Investments.
00:25:27: vielleicht schafft sich man noch einen SPV zu machen oder so Und die Wahrscheinlichkeit auf einen nächsten Fund ist sehr gering bis fast gleich null.
00:25:39: Das passiert oft sehr leise.
00:25:41: auch von frühermals lauten Namen, das schreibt dann niemand.
00:25:47: eine Medienmitteilung mit dem Titel nicht geschafft einen neuen Fond zu raisen.
00:25:53: Jetzt machen wir halt einfach weniger bis keine Deals mehr, keine Follow-Uns mehr, wir haben keine Partner mehr und irgendwann ist der Fond halt einfach nur noch ein Verwalter von alter Hoffnung!
00:26:03: Und was ist denn die Konsequenz für die VC-Branche insgesamt bei diesem Phänomen?
00:26:11: unter dieser Bereinigung?
00:26:13: Ja du sagst das richtig ist eine Bereinigung also meine glaube ich positiv.
00:26:19: Aber es ist vielleicht ein bisschen unbequem, es bedeutet weniger Kapital für mittelmäßige Fonds.
00:26:23: Es bedeutet sich hier härtere Fragen von LPS, mehr Druckauf-Bewertungen und auch eine deutlich stärkere Konsolidierung in der Branche.
00:26:32: Viele Fonds werden verschwinden andere werden fusionieren wieder andere werden nur noch ihre alten Portfolios verabwaltend.
00:26:39: aber langfristig ist das gesund denn in den Boomjahren wurde sehr viel Kapital sehr schnell verteilt Und nicht jeder Fonds hatte eine Existenzberechtigung.
00:26:50: Nicht jede Bewertung war realistisch, nicht jede Start-up hätte so viel Geld bekommen sollen und jetzt kehrt diese Disziplin zurück.
00:26:57: also Fonds müssen zeigen dass sie nicht nur in guten Zeiten gut aussehen sondern auch in schwierigen Märkten Werte realisieren können.
00:27:04: Sie müssen konzentriert investieren mehr ownership nehmen stärken mitgestalten und früher
00:27:09: über
00:27:10: liquidity nachdenken.
00:27:12: Ja, und LPS werden genauer auswählen.
00:27:14: Das passiert ja schon jetzt!
00:27:16: Sie werden nicht nur in die Story investieren auf die Brands oder auf die Papierperformance schauen sondern stärker auf echte Ausstattungen und bewiesene Fähigkeit zur Wertrealisierung.
00:27:30: Für mich ist deshalb die zentrale These das klassische WC-Modell ist nicht tot Aber es wird selektiver.
00:27:37: Die besten Wissis werden weiter Kapital bekommen, viele andere werden es schwer haben und für die Branche ist das unbequem ab für die Investoren wahrscheinlich
00:27:47: überfällig.
00:27:48: Unser Partner Omnium bringt über seine Plattform Investorinnen und Investoren mit aufstebenden Schweizer Startups zusammen.
00:27:55: Und eines dieser Startups ist Pimpay.
00:27:57: PimpAY will den Schweizer Zahlungsverkehr neu denken mit einer lokalen Payment-Lösung Null Transaktionsgebühren für Handler und einem Modell, das nicht nur das bezahlen günstiger machen soll sondern auch Loyalty, Angebot- und Kundenbindung integriert.
00:28:14: Gerade in einem Markt in dem Karten Wallets & Twins längst zum Alter gehören ist es eine ambitionierte Ansage würde ich sagen.
00:28:22: Pimpay will nicht einfach ein weiteres Payment-Tool sein, sondern eine alternative zu bestehenden Gebührenlogik schaffen mit dem Ziel mehr Wert bei lokalen Händeln und Konsumenten zu belasten.
00:28:36: Dazu begrüßen wir heute andere Rämpher!
00:28:38: Mit Gründer von PimpAY, andere bringt langjährige Erfahrungen aus Banking Operations Compliance und Unternehmertum mit und verantwortet bei Pimpayer unter anderem den operativen Aufbau und die regulatorische Umsetzung.
00:28:52: André, schön bist du heute bei uns.
00:28:54: Vielen Dank für die Einladung!
00:28:55: Ja, starten wir doch gleich mit den Fragen.
00:28:58: Pippei sagt, Payments sind in der Schweiz zu einer unsichtbaren Steuer geworden?
00:29:04: Wie meint ihr das und wo tut diese Steuer im Handlern denn am meisten weh?
00:29:09: beziehungsweise warum wurde das Problem bisher so wenig hinterfragt?
00:29:14: Steht dir vor, du bist Bäcker Du verkaufst jeden Tag Gipfelie Brot Kaffee.
00:29:19: Deine Marsche ist knapp Das ist im Handel normal.
00:29:23: Und dann akzeptierst du eine Kartenzahlung und verlierst davon, je nach Zahlungsart und Anbieter ein bis zweieinhalb Prozent an Banken, Acquirers, Geams oder technische Dienstleister.
00:29:33: Das klingt in dem ersten Moment noch wenig aber bei tiefen Marschen kann das einen häblicher Teil des Gewinnes ausmachen still unsichtbar jeden Tag, jeden Monat und genau deshalb nennen wir es eine unsichtbare Steuer.
00:29:48: Und sie trifft am härtesten genau die Händler, die am wenigsten Spielraum haben.
00:29:53: Den Gwaför, den Bäcker und den Blumenladen das kleine Restaurant Jekke, den Lokanglok.
00:29:58: Große Händle verhandeln Sonderkonditionen.
00:30:01: Kleine Händlers zahlen den Systempreis.
00:30:05: Bisher hat es kaum jemand hinterfragt weil praktisch alle Anbieter auf diesem Gebührenmodell aufgebaut sind.
00:30:11: PinPay bricht genau dieses Modell.
00:30:13: Genau wie die FlatRates Abo der Telekom Branche vor circa zehn bis fünfzehn Jahren die Volumen und Zeitbasierten-Aberrichtungen abgeröst haben.
00:30:21: Ja, und ihr verpflichtet den Null-Transaktionsgebühren für Handler und Statisten das Abo-Modell wie du gesagt hast?
00:30:28: Wie kann dieses Modell wirtschaftlich denn funktionieren wo klassische Anbieter eben ja pro Transaktion sehr gut verdienen?
00:30:35: Hier geht es klar um größte Vorteile.
00:30:37: Unser Modell ist bewusst auf Skalierung ausgelegt.
00:30:41: Die volle Profitabilität entsteht mit Wachstum der Handlebasis über die nächsten Jahre.
00:30:47: Wichtig sind für uns drei Punkte.
00:30:49: Erstens, die notwendige Mindestgröße ist erreicht.
00:30:52: Wir sprechen nicht davon den ganzen Markt zu gewinnen.
00:30:55: Weniger als twenty-fünf Prozent unseres adressierbaren Marktes reichen aus.
00:31:00: Während dringend im aktuellen Markt eine sehr hohe Durchdringung von bereits über eighty Prozent erreicht hat.
00:31:06: Zweitens unsere Operation Model ist ÖSES schlank.
00:31:10: Die Kosten pro Transaktion liegen deutlich unterhalb dem klassischen Kartenmodell weil wir zentrale Kostentreiber wie Schirmwies, Infrastruktur, Transaktion und so weiter vermeiden.
00:31:23: Drittens – Wir haben zusätzliche Traktquelle neben dem monatlichen Abo lokale Marketingkampagnen, Loyality-Funktionen und einen Anteil an freiwilligen Aufrunden.
00:31:34: Deshalb kann ein Modell mit Null-Transaktionsgebühren für Händler wirtschaftlich funktionieren.
00:31:40: Ja ich wollte ja Acquire Issueschiems und Prozessionen teilweise umgehen.
00:31:45: Was ist daran technologisch und auch regulatorisch der Challenge?
00:32:15: keine klassischen Karteninfrastruktur pro Transaktion.
00:32:18: Und sobald Open Banking und Sofortzahlung in der Schweiz wie Europa vollständig und kostenlos verfügbar sein wird, werden wir unser System daran anbinden und noch komfortabler werden ohne zusätzliche Kosten.
00:32:32: Regulatorisch ist wichtig – Wir sind kein Bankmodell!
00:32:36: Die Partnerbank hat die Banklizenz.
00:32:38: PinPay selbst ist Acero angeschlossen und erfüllt die relevanten Geldwäscherei Anforderungen für das Modell selbstständig.
00:32:46: Gleichzeitig bauen wir das Setup bewusst nicht bankabhängig auf, weitere Bankpartner sind für die Expansion von Anfang an bereits Teil der Gespräche oder auch mit unserer Partnerbank abgesprochen.
00:32:59: Technologisch ist die größte Challenge nicht die Transaktion selbst.
00:33:02: Das können wir heute effizient abwickeln.
00:33:04: Die Challenge ist Akzeptanz am Point of Sale also an der Kasse selbst.
00:33:09: Deshalb starten wir mit dem Core Code, weil das funktioniert international verstanden wird und keine neue Hardware beim Händler verlangt.
00:33:19: Tap to paste für uns ein zusätzlicher Beschleuniger.
00:33:22: Beim Thema NFC beobachten wir deshalb auch ganz genau die Weco-Entwicklung.
00:33:27: Sobald der Markt aufgeht können wir auf jeden Fall schneller reagieren als die klassischen Anbieter.
00:33:33: Ja, viele Schweizerinnen und Schweizer nutzen ja heute fast reflexartig Twint.
00:33:39: Warum sollte ein Konsument seine Payment-Gewohnheit enden und zusätzliche Pimpay verwenden?
00:33:46: Wir bekämpfen Twint nicht Frontage – das wäre glaube ich auch komplett falsch!
00:33:50: Twint ist stark, Twint wird stabilisiert, Twind hat in der Schweiz eine enorme Nutzerpause.
00:33:55: Aber Twint hat ein strukturelles Problem.
00:33:58: Das Modell ist nicht für kleine Händler optimiert.
00:34:02: Pyrtokir-Zahlungen zwischen Privatpersonen sind gratis.
00:34:06: Große Händler haben starke Verhandlungsmacht und zahlen deutlich andere Konditionen als Keimus, die ganz großen sogar kostenlos.
00:34:15: Der Preisdruck liegt deshalb vor allem beim kleinen und mittleren Händlern, der die Party und indirekt auch die großen Player finanziert.
00:34:22: Genau dort setzen wir an!
00:34:24: Für den Konsumentenstellen wird die Frage nicht das Wechselfrage – wir sagen NICHT hört auf Trit zu nutzen?
00:34:30: Wir sagen tschau, das bekommst du zurück wenn du lokal mit PinPay bezahlst.
00:34:35: Bei PinPAY bekomm´s durch Rewards bei deinem Lieblingshändler.
00:34:38: Du unterstützt direkten lokalen Handel.
00:34:40: Du wirst Teil eines lokalen Ökosistenz und der Händerspart gebühren die Höhe von seinen Marschen verschwinden.
00:34:48: Das ist eine andere emotionale und wirtschaftliche Logik.
00:34:51: TwinTest Payment PinPays Payment plus Lokaler nutzen
00:34:56: Spannend ja!
00:34:56: Der Merch ist bei euch auch
00:34:58: Auch
00:34:59: Akquisitionskanal, also Händler sollen ihre Kundinnen und Kunden zu Pimpay bringen.
00:35:05: Jetzt wie überzeugt man einen Bäcker, einen Coiffeur?
00:35:09: Einen lokalen Shop konkret aktiv Werbung für ein neues System zu machen.
00:35:15: Nährliche Antwort!
00:35:16: Wir bitten den Händel gar nicht groß darum, Werbung zu machen.
00:35:19: das ist nicht unser Modell.
00:35:21: Wir geben ihm zuerst einen unmittelbaren, wirtschaftlichen Grund in Pay-to-Nutzen der Spartransaktionsgebühren ab dem ersten Monat.
00:35:29: Zusätzlich bekommt er ein Loyality und a Marketing Tool – das kleinere Hände mit dieser Form heute praktisch nicht haben.
00:35:36: Dann stellen wir ein Kurkurtgott auf den Träsen und mehr braucht es am Anfang eigentlich nicht!
00:35:41: Und bis dahin bereits jetzt in der Praxis im aktuellen Franzenfamilie Stadium bringt uns jeder neue Handler im Schnitt rundab Konsumenten ohne bezahltes Consumer-Marketing.
00:35:52: Das ist entscheidend für unseren Case in der Zukunft!
00:35:55: Die Händler machen das nicht, weil sie sich darum bitten oder wir ihm Geld geben?
00:36:00: Sie machen es, weil es für sie wirtschaftlich Sinn gibt und genau deshalb ist dieser Merchandlied Accusation Loop so stark.
00:36:09: Ihr positioniert Pimpay ja nicht nur als Payment-Dapps, sondern eben auch als Marketing & Loyalty-Plattformen.
00:36:16: Ist Payment am Ende nur der Einstiegspunkt in das größere Handler-Ökosystem?
00:36:22: Ja, Payment ist der EinStiegspunkte und genau das ist auch unsere Strategie.
00:36:26: Sobald ein Händler bei uns geantwortet ist haben wir etwas was kein anderes Geschäft heute kann nutzen können echte Transaktionsdaten.
00:36:35: wer kauft was wo wann bei welchem Händleraus entsteht ein lokales Serien das nicht auf Werbung sondern auf echten Käuferdaten passiert.
00:36:46: Für den Händler bedeutet das bessere Kundenbindung, gezietere Angebote, lokale Kampagnen messbarer Wiederverkauf.
00:36:54: Für den Kommzumenten entsteht ein regionaler, eine Art Super App zahlen, hulktsammeln, lokalie Angebote entdecken, Händlersportgruppe unterstützen später vielleicht Events, Mobilität oder weitere lokale Services integriert direkt in PinPay.
00:37:10: Wir starten mit PinPAY weil PAYMENT Der häufigste Kontaktpunkt zwischen Händler und Kunde ist.
00:37:18: Aber das Ziel ist größer, es ist wirklich ein digitales Betriebssystem für den lokalen Hand.
00:37:23: Ja spannend!
00:37:24: Und ich habe schon über hundertfünfzig Händlern vor dem Launch und mehrere Hundert Konsumenten.
00:37:31: Welche Attraction ist denn für euch wirklich entscheidend?
00:37:33: Sind die Anzahl Händlers, das Transaktionsvolumen, die Wiederkaufrate oder so etwas ganz anderes?
00:37:40: Am Anfang schaut... jede Praktik auf die Anzahl Händler.
00:37:43: Ich glaube, das ist für uns auch einer der wichtigen Kenntzahlen.
00:37:47: Das ist auch verständlich aber das ist nicht das Wichtigste und nicht die wichtigste Zahl von uns.
00:37:52: Ihren entscheidenden Faktoren sind aktuell wie viele aktive Kassen gibt es wirklich?
00:37:58: Das Transaktionsvolumen pro Kasse, Wiederkaufsrate und Konsumenten und Konsumentenaktivierung pro Händlern.
00:38:07: also wie schnell kann er so einen Händlers aktivieren?
00:38:11: Und warum?
00:38:11: Weil ein Händler auf der Liste ist noch kein funktionierendes Modell.
00:38:14: Also wir können relativ schnell mit dem Premium-Modell die Hände romborten, aber wenn dir keine Transaktion generiert dann ist das eigentlich für uns nicht wirklich im Proof.
00:38:25: also wir brauchen echte Transaktionen, die zeigen dass PinPay-Malttag funktioniert.
00:38:30: Unser Pre-Given-Model basiert auf aktiven Kassen.
00:38:35: entscheidet es wie viele Transaktione eine aktive Kasse pro Monat abmittelt.
00:38:40: Die zweite Zahl, die für uns zentral ist, jeder Hände bringt uns aktuell im Schnitt wie gesagt rund acht Konsumenten ohne Marketing.
00:38:49: Das zeigt auf dass das Marketing und der Akquisition von Entkunden funktioniert.
00:38:54: Investoren sollen nicht nur glauben, dass wir Händler umborden können sie sollen auch sehen, dass aus Handeln Transaktionen als Transaktion Wiederkäufer und so organisches Konsument maxum entsteht.
00:39:07: Ich
00:39:07: habe Ich habe gelernt, dass ihr in der Romanie startet und ihr wollt dann national skalieren.
00:39:14: Was sind die wichtigsten KPIs, die erfüllt werden müssen?
00:39:18: Damit ihr sagt so jetzt haben wir den Proof of Concept!
00:39:22: Jetzt können wir die ganze Schweiz angehen.
00:39:25: Wie gesagt für uns geht es nicht darum am Anfang möglichst viele Handler-Lokos einzusammeln.
00:39:29: wollen beweisen das unser Modell lokal replizierbar ist.
00:39:33: dafür schauen wir auf vier Vier Dinge, erstens die Aktivierungsrate wie viele Hände sind nach einigen Wochen wirklich aktiv.
00:39:42: Zweitens Transaktionstichte entsteht in einem Quartier in einer Region genügend Nutzung damit Pinpay sichtbar und relevant wird.
00:39:50: Und drittens Consumer-Repeat bezahlt den Kunden mehrmals quasi mit seiner Pinpay Volt.
00:39:58: so beginnt eigentlich Gewohnheit für den Nutzer zu entstehen.
00:40:02: fährt uns auf die ganze organische Aquisition, wie viele neue Konsumenten bringt ein aktiver Händler ohne dass wir ihn quasi finanziell bezahlen müssen.
00:40:12: Wenn wir in der Romantie sehen das diese vier Werte funktionieren dann haben wir nicht nur Traction Dann haben wir eigentlich ein komplettes Playbook und dieses Playbook können wir anschließend Stadt für Stadt Region für Region in die ganze Schweiz ausholen.
00:40:28: Und Payments sind ja ein Markt mit starken Netzwerkefekten, das es erwähnt.
00:40:33: Was ist dein Plan ums klassische Hunei-Problem zu knacken?
00:40:39: Die Konsumenten brauchen aber immer mehr Handler, um dieses Wheel von dem Du gesprochen hast zum Laufen zu bringen.
00:40:46: Bist du dir überzeugt dass klassische Henei Problem entsteht wenn man gleichzeitig die Konsumentin und Handler teurer einkaufen muss?
00:40:53: Wir gehen anders vor.
00:40:54: wir starten beim Handler weil der Handler hat den starken wirtschaftlichen Schmerz.
00:40:59: Er spart sofort Gebühren, er bekommt eine neue Titel.
00:41:03: Er hat einen direkten Grund, Pin-Pay zu akzeptieren.
00:41:07: Dann kommt der Konsument an die Kasse, scannt den Chor, zahlt mit Rewards und hat einen Grund wiederzukommen.
00:41:13: Das sehen wir jetzt bereits in den Tests, die wir jetzt in der Roma machen.
00:41:17: Da bringt uns wie gesagt jeder Hände rund schon jetzt acht Konsumenten.
00:41:22: Zusätzlich bauen wir aber nicht national breit sondern sehr lokal.
00:41:27: Erst schaffen wir hier die Dichte in der Region, genug Händel, genug Touchpoints und genug Wiederholung.
00:41:33: Dann aktivieren wir die Konsumenten genau in der Region.
00:41:37: Das ist dann auch kein Giscannen-Prinzip, das ist eigentlich ein kontrollierter Netzwerkgefektaufbau, lokal starten, Dichte kreieren und dann Playbook replizieren in die anderen Regionen.
00:41:52: in einer Finanzierungsrunde und peilt langfristig sehr ambitionierte Zahlen an, etwa seventy- zwei Millionen Schweizer Franken Umsatz.
00:42:01: Und dreiundvierzig Millionen Schweizfranken Epidäa im Jahr sieben.
00:42:05: Was müssen Investorinnen und Investoren jetzt glauben damit diese Story aufgeht?
00:42:10: Und was ist das größte Risiko auf dem Weg dorthin?
00:42:14: Investoren müssten in Kern an drei Dinge glauben.
00:42:18: erstens dass wir in der Lage sind, einige tausend zahlende Hände in der Schweiz zu akquirieren.
00:42:25: Das ist ein realistisches Ziel, das ist zwar ehrgeizig aber nicht unrealistisch.
00:42:30: Dies entspricht wie gesagt weniger als twenty-fünf Prozent unseres potentiellen Schweizer Andelsegmentes.
00:42:37: Das Problem ist real – den kleinen Händen haben heute strukturell schlechtere Zahlungsbedingungen aus großer Aktivität.
00:42:44: Zweitens TWINTH kann nicht einfach unser Modell kopieren, ohne seine eigenen Ertragsmodelle anzugreifen.
00:42:52: TWINth ist extrem stark im Markt aber genau deshalb auch an seinen bestehenden Preis- und Bankmodellen gebunden und ein Stück weit gefangen.
00:43:02: peer to peer ist gratis.
00:43:03: größere Hände haben für Handlungsmach.
00:43:05: wir haben da Galaxus vor ein zwei Jahren gesehen und der wirtschaftliche Druck liegt am Ende beim KMU Segment.
00:43:13: PinPay ist von Grund auf anders gebaut.
00:43:15: Close Loop, Pre-Funded, Merchant First und ohne Scheme Kosten pro Transaktion.
00:43:21: Drittens die Schweiz ist nicht das NC.
00:43:25: Die Schweiz ist der Beweis.
00:43:27: Wenn wir in einem anspruchsvollen Twindominierten Markt zeigen dass kleine Händler auf günstigere lokale Payment & Loyality Systeme wechseln dann ist es ein sehr starkes Signal für andere europäische Märkte.
00:43:43: Ich war gerade am letzten Wochenende in Frankreich, da gibt es tatsächlich noch Schettzahlungen.
00:43:47: Also man kann sich das vorstellen... Da gibt's einen echten Bedarf an digitalem Zahlungssystem.
00:43:54: Frankreich ist natürlich der logische erste Schritt aus der Romandie.
00:44:00: Wir starten aus der Romanie.
00:44:01: Sie sprechen die identische Sprache, eine Struktur ist ähnlich und der Pain vergleichbar.
00:44:07: danach Deutschland, Italien, Spanien.
00:44:09: Das sind Märkte mit Millionen Lokalware Handler und den selten ungelösten Problemen.
00:44:15: Payment ist teuer, Loyalty fragmentiert.
00:44:18: kleine Händler haben keine echte digitale Kulturschnittstelle.
00:44:22: aber das größte Risiko ist nicht die Idee.
00:44:26: Das größte risiko für uns ist die Umsetzungsgeschwindigkeit.
00:44:29: können wir den Schweizer Proof sauber liefen lokale Dichte aufbauen und danach schnell genug skalieren bevor ein Kapitastarker anbietet dieselbe Lücke erkennt?
00:44:42: Die Schweiz ist da ein bisschen geschützt, weil die großen kapitastarken Anbieter nicht gerade die Schweiz anbieten oder angreifen.
00:44:50: Aber ich denke das ist unser Pot und deshalb fokussieren wir uns jetzt nicht auf die maximale Breite sondern eben diese Dichte zu generieren saubere Unit Economics zu replizieren und einen sauberen Rollout repliziert beizumachen.
00:45:09: Der internationale Markt ist die Option für die Investoren.
00:45:13: Der Schweizer Prof, das ist jetzt unsere Pflicht aus PinPay zu zeigen, dass es funktioniert.
00:45:18: Wunderbar!
00:45:18: Vielen Dank André für dieses Gespräch und alles Gute beim weiteren Aufbau von PinPAY.
00:45:25: Danke Max, danke euch.
00:45:26: Es hat Spaß gemacht und ich wünsche euch noch einen schönen Restabend.
00:45:30: So kommen wir zu den Transaktionen der Woche Und hier ist auch wieder einiges gegangen, damit wir einen schönen Abschluss haben für die kurze Sommerpause von Burnrate.
00:45:54: Die Runde wurde gar nicht so richtig diskutiert überraschenderweise, weil es schon ein Hammer eigentlich.
00:45:59: Also sie wurde auch nicht groß erkannt im Ökosystem.
00:46:03: die angestrebte Bewertung soll bei mindestens fünfhundert Millionen Dollar liegen und die Runde soll voraussichtlich im dritten Quartal sechsundzwanzig abgeschlossen werden.
00:46:15: Wichtig ist sicherlich die Einordnung.
00:46:17: das ist wie gesagt noch keine gemeldete abgeschlossene Runde Unser Meinung nach, sondern ein laufender Fundraise.
00:46:25: Wenn die Runde zu diesem Konditionen zustande kommt, wäre es aber eine der größten Schweißer-KAI Transaktionen des Jahres.
00:46:33: Ja und mega spannend!
00:46:34: Und dementsprechend haben Sie auch für unsere Burnrate Schlussfolge aufgenommen.
00:46:39: PremAI – sie bauen eine Plattform mit der Unternehmen KAI Modelle und KAI Agenden auf ihrer eigenen Infrastruktur betreiben können also nicht über externe APIs von OpenAI, Anthropik oder einen anderen Drittanbieter.
00:46:54: Das Produkt heisst Fluso und wird als verschlüsselter KI-Workspace positioniert der Agenten und Automatisierungen innerhalb der Infrastruktur des Kunden ausführt.
00:47:07: Das kann eine Private Cloud, eine Virtual Private Cloud oder sogar eine vollständige Air Gap on-premise Umgebung sein gemäß dem Unternehmen.
00:47:17: Der Kern ist, sensible Daten sollten nicht das Unternehmen verlassen.
00:47:24: Ja die Zielkunden sind Organisationen mit sehr hohen Anforderungen an Datenschutz-Kontrolle und Vertraulichkeit also insbesondere Hedgefonds, Kanzleien, Finanzdienst, Leis, Compliance Teams und andere regulierte Unternehmen.
00:47:36: für diese Kunden kann ich nicht nur eine Produktivitätsfrage sondern auch eine Governance Frage.
00:47:43: Trading-Strategien zum Beispiel, juristische Dokumente, Kundendaten oder auch interne Wissensbestände können nicht einfach in fremde Cloudmodelle fließen.
00:47:53: Das ist bekannt und genau hier setzt Prem an.
00:47:57: KI soll nutzbar werden ohne dass die Organisation ihre Datenhoheit aufgibt.
00:48:03: Ja, und spannend ist auch wenn wir kurz ein bisschen zurückschauen in die Fundraising History.
00:48:09: Prem hat im Jahr zwanzig vierundzwanzig eine Siedrunde über vierzehn Millionen US-Dollar aufgenommen.
00:48:15: dabei waren David Maisel der Gründungschairman von Marvel Studios einen großen Name den sicherlich alle kennen Fan Zhang dabei.
00:48:28: Das ist einer der Co-Founder von Sequoia Capital China, also Hongshan.
00:48:34: Prominente Narben haben da mitgemacht.
00:48:36: Die Runde wurde dann ergänzt mit einem Bridge über
00:48:41: U.S.A.,
00:48:42: und da wurde auch die Bewertung bekannt gegeben.
00:48:45: Das waren rund US-Dollar bereits damals.
00:48:51: Und wenn jetzt Prem zu einer Bewertungsbewerbung von über Fünfhundert aufnimmt ... Dann wäre das eine tolle Steigerung gegenüber der Bridge und natürlich der Siedrunde.
00:49:01: Und auch einer der großen Series A's, die wir hier in der Schweiz dieses Jahr auf dem Programm haben!
00:49:10: Wir haben uns das noch angeschaut, vor der Sendung ist die These vom Ende der gemieteten Enterprise Intelligence.
00:49:15: Also viele Unternehmen nutzen heute KU über API-Zugänge zu großen Modellanbieten.
00:49:20: Das ist schnell und bequem wie wir wissen.
00:49:22: aber jeder API Core bedeutet potenziell auch Datenabfluss.
00:49:26: Es bedeutet externe Abhängigkeit und auch rechtliche Unsicherheit end of the day um.
00:49:31: Prem setzt auf die Gegend Position.
00:49:33: Unternehmen mit sensiblen Daten wollen kann ich nicht mieten, sondern kontrollieren auditieren und auf eigener Infrastruktur betreiben.
00:49:40: Damit liegt Prem im größeren Trend rund um Soran KII Private AI und Enterprise AI Governance.
00:49:49: in unseren Augen sind das alles wichtige Zukunftsthemen
00:49:53: Und technologisch geht es nicht nur um das Self-hosting von den Modellen.
00:49:57: Prem will den gesamten Stack liefern, also vom Modellbetrieb und Inference über Agenten bis hin zur Anwendungsebene.
00:50:05: Das ist wichtig weil viele self-hosted KI Angebote eben eher Toolkits sind die Unternehmen selbst zusammensetzen müssen.
00:50:14: Prem versucht daraus ein fettiges Produkt zu machen und Fluso soll auf open weighted Modellen laufen Workflows automatisieren in bestehende Enterprise-Prozesse einfügen können.
00:50:27: Also die Wette hier ist Sicherheit allein reicht nicht, eine private KI-Plattform muss auch so einfach nutzbar sein, dass Teams sie tatsächlich im Alltag verwenden können.
00:50:40: Ja, die Hundert Millionen sollen vor allem in Teamaufbau und Produktentwicklung fließen.
00:50:44: Strategisch geht es hier darum, Prem von einer Kai Infrastruktur und Developer Plattform zu einem breiteren Enterprise Kai Anbieter für regulierte und Datenintensive Branchen zu entwickeln.
00:50:57: Das ist doch eine Ansage, die Konkurrenz ist allerdings sehr stark muss man auch erwähnen.
00:51:03: neben großen Cloud- und Datenplattformen wie Databracks entstehen viele Self Host und Private Kai Lösungen.
00:51:11: europäische Anbieter wie Mistral oder Aleph Alpha adressieren Teile der Sorrain Coimarktes.
00:51:18: Also Prems Chance liegt darin, unserer Meinung nach dem Markt nicht nur über Modelle zu spielen sondern über eine nutzbare sichere Anwendungsschicht für Unternehmen die Redaten nicht aus der Hand geben wollen.
00:51:31: Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufen was da geschieht.
00:51:35: Und kommen wir jetzt aber zur zweiten Transaktion.
00:51:37: Memo Therapeutics, ein Biotech-Unternehmen aus Schlieren wird von der französischen Pharmafirma Ipsen übernommen.
00:51:45: Die Tierstruktur sieht eine Zahlung von zweihundert Millionen beim Closing vor plus eine erfolgsabhängige Meilensteinzahlung die den Transaktionswert auf mehr als sieben hundert Millionen Euro steigen lassen kann.
00:52:00: Der Abschluss wird fürs dritte Quartal erwartet.
00:52:04: Im Zentrum der Übernahme steht Potravitug, ein monoklonaler Antiköpel gegen das Polyoma-Virus.
00:52:11: Dieses Virus kann bei Nierentransplantationspatienten eine schwere Komplikation auslösen.
00:52:18: Das ist klinisch sehr relevant weil sie die Funktion des transplantierten Organs gefährdet und im schlimmsten Fall zu einem Transplantatverlust führen kann.
00:52:29: Potravituk, das ist ein bisschen zungebrechert.
00:52:32: Der blockiert die Anlagerung und den Eintritt des Virus in Wirtszellen und soll die weitere Virusvermehrung verhindern.
00:52:41: Die Zielgruppe sind zunächst Nierentransplantationspatienten bei denen eine PK-Polyomavirusinfektion ein hohes medizinisches Risiko darstellt.
00:52:53: Aus kommerzieller Sicht richt sich ein mögliches Produkt später an Transplantationszentren, Nephrologen und spezialisierte Kliniken.
00:53:04: Das Medikament hat einen Fast-Track Designation der FDA erhalten und in der EU den Orphan Drug Status bekommen – beides unterstreicht dass es sich um eine Indikation handelt mit einem hohen unabgedeckten medizinischen Bedarf!
00:53:22: Interessant ist die Rede aus zwei Gründen.
00:53:24: Erstens übernimmt IBSEN, gezielt ein einzelnes klinisches Lead-Asset mit Phase II Daten und klarer Rare Disease Logik.
00:53:33: laut IBSen unterstützt die Gesamtheit der Daten aus der Safe Kidney II Studie den Start einer pivotalen Phase III Studie noch in diesem Jahr.
00:53:46: und zweitens ist die Struktur interessant.
00:53:49: alles was nicht zu Potravituk gehört wird vorher in eine neue Gesellschaft namens Memorises Bio ausgegliedert und bleibt bei den bisherigen Memo-Aktionären.
00:54:03: Ja, für Ibsen ist Memo ein weiterer Baustein aktiven MND-Strategie rund um seltene Erkrankungen, Onkologie und Spezialindikationen.
00:54:14: Und für das Schweizer Biotech-Ekosystem ist es ein weiter starker schlierener Exit.
00:54:20: Investoren wie IOSIS Capital, Kurma Partners, Pureus Bio Ventures, Swisscanto und einige weitere erhalten hier einen klaren Exit-Pfad wenn über Memorises Bio ein Teil der Tech-Plattform im Ökosistem weitergeführt werden kann.
00:54:37: Strategisch zeigte dir, dass Big Pharma bereit ist für klinische Validierte differenzierte Assets in kleinen aber hochrelevanten Patientengruppen doch substanzielle Up-Front Payments zu machen und dann ja doch enorm mit Meilenstein Pakete zu bezahlen.
00:54:53: Kommen wir zur letzten Transaktion, Talentier.
00:54:56: Spannender Name ziemlich nachher bei Palantir.
00:54:58: das gibt vielleicht auch noch ein Brand Frenchman schauen Aber talentiert ist ein österreichisch-schweizerisches BtoB FinTech und hat jetzt eine Siedrunde über vier Millionen Euro abgeschlossen.
00:55:10: Die Runde wurde von Redstone DC angeführt mit Beteiligung von Innovia Capital Shapers, Tenity und einigen weiteren Investoren.
00:55:19: Das Unternehmen ist in der Schweiz reguliert und hat dort auch sein AML- und Compliance Team aufgebaut.
00:55:28: TalentHere baut eine KI-native Payout-Infrastruktur für Unternehmen, die weltweit viele Empfänger auszahlen müssen – etwa Freelancer, Creators, Externe Teams oder Partner.
00:55:40: Die Plattform übernimmt den gesamten Auszahlungsprozess, Datenaufbereitung, Compliance, Steuerlogik, Empfänger-Onboarding und auch die Auszahlungen.
00:55:49: Zusätzlich nutzt der Talent here Stablecoin basiert es Settlement um internationale Auszahlung schneller und günstiger abzugelten.
00:55:59: Die ersten Newscases kommen vor allem aus der Creator-Musik und Plattformökonomie.
00:56:04: Dort müssen einzelne Umsätze oft auf viele Empfänger in verschiedenen Ländern, Währungen und regulatorischen Umfelden verteilt werden.
00:56:13: Talentier verarbeitet nach einem Angabenbereich heute mit einem sechsköpfigen Team Auszahlung im siebenstelligen Bereich pro Tag und palt als nächstes ein jähriges Aussaalungsvolumen von hundert Millionen.
00:56:29: Ja, spannend finde ich das Talentier nicht nur Zahlungsabwicklungen anbietet sondern regulatorische Verantwortung übernimmt als eine Art Merchant of Record auf der Auszahlungseite.
00:56:42: Da kümmert sich Talentier und Compliance Steuerbehandlung und Empfänger umboarding wenn die Kunden ihre Marke- und Empfanger Beziehungen behalten damit adressiertes Unternehmen ein Problem dass viele internationale Plattformen kennen.
00:56:57: Geld einzunehmen ist heute ja manchmal doch schon fast einfacher, sauber und schnell.
00:57:04: Und der Regelkonformer als auszuzahlen?
00:57:07: Das Kapital soll in den Ausbau der koinativen Payout-Plattform die Weiterentwicklung der Merchant of Record Infrastruktur und die internationale Expansion fließen langfristig wie Talentier zur globalen Standardlösung für Money out Prozesse werden.
00:57:23: Strategisch ist das ein
00:57:25: Spannender
00:57:27: Infrastruktur Case an der Schnittstelle von Kai Stable Coins Compliance und globalen BtoB Aussaalungen.
00:57:36: So, das wär's gewesen mit Burnrate dem Wiese in seiner Podcast.
00:57:41: Wenn ihr unseren Podcast unterstützt wollt abonniert den Newsletter und teilt diesen in eurem Netzwerk.
00:57:47: Vielen Dank fürs Reinhören.
00:57:48: Wir verabschieden uns in die Sommerpause Und wir melden uns im August wieder bei euch.
00:57:53: Wir wünschen euch eine gute Zeit, schöne Ferien.
00:57:56: Take care und tschüss!
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